Wegen Einschränkungen durch Corona - Berliner Lollapalooza-Festival für dieses Jahr abgesagt

Lollapalooza-Festival in Berlin (Quelle: dpa/Joko)
Bild: dpa/Joko

Die Berliner Ausgabe des Lollapalooza-Festivals wird auch 2021 nicht stattfinden. Das teilten die Veranstalter des Festivals am Donnerstag mit. Grund seien die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

Wie bereits 2020 findet das Berliner Lollapalooza-Festival auch 2021 nicht statt. Das teilten die Veranstalter am Donnerstag auf der Webseite des Festivals mit. Als Grund gaben sie die aktuell geltenden Corona-Einschränkungen an. Diese machten das Festival in angedachter Form nicht möglich.

Tickets aus 2020 können erstattet oder getauscht werden

Man habe bis zuletzt versucht, die Veranstaltung Anfang September auf dem Gelände des Olympiastadions und des Olympiaparks möglich zu machen, hieß es in dem Statement weiter. Nun arbeite man an der Ausgabe im kommenden Jahr.

Für Tickets aus dem letzten Jahr können laut Veranstalter in den kommenden Wochen Rückerstattungen beantragt werden. Informationen dazu sollen in den kommenden Wochen per Mail verschickt werden. Auch eine Übertragung der Tickets auf das nächste Jahr sei möglich.

Sendung: Fritz, 01.07.2021, 17:30 Uhr

27 Kommentare

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  1. 27.

    @Allwessberlinarin: Das verrate ich Ihnen gerne, da Sie sich mit den örtlichen Gegebenheiten scheinbar nicht auskennen. Kein Vorwurf an Sie ;-) Sie dürfen nicht immer nur den Weg vom Bahnhof zum Stadion laufen. Da sieht man natürlich nicht viel von Anwohnern. Schlendern Sie doch mal durch unsere wunderschönen Alleen. Ich empfehle an dieser Stelle gerne das Buch "Ostpreußenviertel" von Andreas Jüttemann. Dort werden 4 Routen durch das Viertel zum ablaufen beschrieben. Ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber immer noch interessant. Ich wohne übrigens 3 Minuten Fußweg vom Olympischen Platz entfernt.

  2. 26.

    @Blümel: Absolut! Da wäre Ruhe im Karton gewesen ;-) Diese Autoaktion wird wirklich von Jahr zu Jahr schlimmer. Ich glaube, dass die mittlerweile auch um dem Platz herum schöne Autorennen veranstalten. Kann man ja prima rumfahren. Neulich hat einer seine Karre zerschrotet. Hat sich stark nach Überschlag angehört. Im letzten Jahr habe ich mich mit der Polizei unterhalten und die sagten mir, dass man die Szene dort stärker beobachtet. Und tatsächlich war es merklich ruhiger. Dieses Jahr ist davon leider nichts mehr zu spüren.

  3. 25.

    @Christian: Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Anwohner waren zuerst da (jedenfalls nachdem der Wald dem Mensch weichen musste). Die Veranstaltungen waren früher wirklich sehr überschaubar.

  4. 24.

    Da haben Sie schon recht Karsten, Fußball, CSD.,alles genehmigt. Da sollte nicht mit zweierlei Maas gemessen werden.

  5. 23.

    Hab schon gelesen, dass sie dort groß geworden sind. In den 60ern und 70ern hielt sich das Konzertaufkommen wirklich in Grenzen. Und auch das ausbrennen von Autoreifen vor dem Olympiastadion hätte bis in die 80er mit striktem polizeilichen Zugriff geendet. Vor allem wenn sich die Angehörigen der britischen Schutzmacht in ihrem Schlaf gestört gefühlt hätten.

  6. 22.

    So habe die vielen Kommentare gelesen und have auch eine Meinung wem das Großstadtleben nicht gefällt und dazu zählen auch Konzerte und andere Veranstaltungen sollte eben entweder ins Umland ziehen aber nicht hierher ziehen und dann such beklagen!
    Christian

  7. 21.

    Nach den Stones war es in der Waldbühne zappenduster und Dornröschenschlaf war angesagt. Die Waldbühne konnte nicht mehr genutzt werden. Erst knappe 10 Jahre später gab es dann wieder alle Jubeljahre mal ein Konzert (wo Sie dann auch waren). Regelmäßig ging es dann erst wieder mit Schwenkow in den 80ern los. Da begannen dann auch die herrlichen Kinovorstellungen. Ich bin in Neu-Westend übrigens schon in den Kindergarten gegangen. Soviel zum Thema "Inventar" ;-) Die Waldbühne befindet sich übrigens auch in Neu-Westend. Westend liegt ein kleines Stückchen davor ;-)

  8. 20.

    Falk, bitte verraten Sie es mir, WO kann man SO nah am Stadion wohnen, ohne Hausmeister oder Aufsitzmäher zu sein??? Um das alles als störend zu suchen und zu finden bewohnt man entweder eine Parkbank dort am Fußweg oder Nähe WC- Anlage und Bahnhof ein Wohnmobil....

  9. 19.

    Es ist so wie es ist!
    Alle Großveranstaltungen ob laut oder leise sind verantwortungslos!
    Volle Stadien gehen garnicht und der UEFA mit ihrem Kommerz sollte die Rote Karte gezeigt werden!

  10. 17.

    Mein erster Konzertbesuch in der Waldbühne, in Berlin überhaupt, noch mit Erziehungsberechtigten im Schlepp (Mutti), war 1973. Summer Rock Festival. Da war ich 15. Uriah Heep, Karthago, Thin Lizzy, Nazareth ... war nicht laut ... nee einfach Klasse. Ich las hier im Forum mal was von den Stones und der Bühne - war 1965 bestimmt auch nicht leise - und ich noch nicht in Berlin. Also eigentlich müssten sie dann in Westend schon zum Inventar zählen ;-).
    Und um musikalisch zu schließen - Bob Dylan - Things Have Changed
    https://www.youtube.com/watch?v=L9EKqQWPjyo

  11. 16.

    Das sollte in Zukunft auch so bleiben.
    Das Ganze war in Lautstärke nicht zu überbieten.

  12. 15.

    Hallo Pinguin! Dieses Festival kann ja gerne stattfinden. Nur halt nicht in einem Wohngebiet. Gerne auf einem Gelände wo es keine direkten Anwohner gibt. Von mir aus irgendwo auf dem Land. Brandenburg ist groß. Da können Sie ja dann dorthin fahren ;-)

  13. 14.

    Hallo Blümel! Sie werden es nicht glauben, aber als ich hierher gezogen bin, gab es in der Waldbühne keine Veranstaltungen und Konzerte im Stadion gab es nicht. Vielleicht ist Ihnen ja nicht bekannt, wie es hier früher war. Meine Augen waren also bei der Wohnungswahl durchaus offen.

  14. 13.

    Hallo Heike! Ich rege mich weder über Regenbogenfarben noch Hertha-Farben im Stadion auf, sondern über eine absolut grelle Außenbeleuchtung. Und ich rege mich nur deshalb darüber auf, weil diese auch ohne Spiel eingeschaltet wird. Als ich hierher gezogen bin, stand zwar das Stadion schon, aber es fanden dort fast ausschließlich nur Fussballspiele statt. Ein Konzert war die Seltenheit. Vor Corona war hier im Sommer fast jeden Tag rambazamba. Entweder Konzert im Stadion, in der Waldbühne oder Fussball. Die Soundchecks zähle ich hier mal gar nicht mit. Zusätzlich lassen einige Spackos fast jede Nacht die Autoreifen auf dem Olympischen Platz quitschen. Das geht dann bis in die frühen Morgenstunden. Im Sommer kann man mittlerweile nicht mehr die Fenster offen lassen, weil an Schlaf ansonsten nicht zu denken ist. Dann kam auch noch dieses Festival über mehrere Tage hinzu. Das erste Lollapalooza-Festival war lärmtechnisch gesehen eine absolute Zumutung. Beim Holländer habe ich übrigens noch kein Verkehrschaos feststellen können, wohl aber laute Bässe, die bis tief in die Nacht herrüberschallen ;-) Einzeln betrachtet ist das alles sicher nicht nervig. Aber wenn sich die Lärmquellen im Laufe der Jahre so extrem summieren, dann geht einem das auf den Keks. Und im Gegensatz zu den Lärmverursachern muss ich am nächsten Tag konzentriert arbeiten.

  15. 12.

    Ich befürchte das auch, da mittlerweile so viel Angst und Panik herrscht und so ein hoher Gesundheitsschutz Level gesetzt wurde, da werden wir nicht mehr von runterkommen :(

  16. 11.

    Schätze mal, da ist auch eine zu geringe Gewinnmarge im Spiel. Lohnt sich nicht - "Carola" ist schuld.

  17. 10.

    Aber das Waldbühne und Stadion schon vor den jetzigen Mietern da war, und dort schon seit Jahrzehnten Konzerte liefen, ist aber bekannt, oder? Also Augen auf, wo man hinzieht, wenn man die Ruhe sucht. Was ist aus dieser coolen Stadt geworden? Einfach nur noch spießig. Hatte nicht gedacht, daß ich den Spruch mit fast 60 mal ablasse.

  18. 9.

    Stimmt...
    ...in einer Metropole wohnen, die Angebote wahrnehmen - aber nur, wenn es nicht vor der eigenen Haustür passiert..

    Solchen Berlinern, wie Ihnen wünsche ich nur eins:
    Einen Umzug nach Posemuckel!

  19. 8.

    Da Karl Lauterbach die vierte Welle für nicht vermeidbar erklärte machen Corona-Einschränkungen wie die Absage des Lollapalooza-Festivals gar keinen Sinn. Also genießen wir doch lieber die vorübergehende Entspannung - bis Corona in gewohnter Weise wieder los geht.

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