Störungen im Stromnetz - Stromausfall in mehreren Berliner Bezirken

Die Frankfurter Allee ist am 04.04.2020 besonders menschenleer (Bild: dpa/Andreas Gora)
Bild: dpa/Andreas Gora

Im Osten Berlins gab es am Montagnachmittag offenbar eine größere Störung im Stromnetz. Wie Stromnetz Berlin [stromnetz.berlin] zunächst mitteilte, waren weite Teile von Friedrichshain sowie einige Straßenzüge in Lichtenberg und Prenzlauer Berg betroffen. Ein Grund für den Ausfall wurde nicht genannt.

Ursprünglich war angegeben, dass das Problem gegen 17 Uhr behoben sein sollte. Das wurde später zurückgenommen. Seit 15 Uhr soll die Störung behoben sein. Gegen 17 Uhr wurde allerdings eine erneute Störung rund um das Frankfurter Tor gemeldet. Das Unternehmen war für Fragen zunächst nicht zu erreichen.

An den S-Bahnstationen Frankfurter Allee, Lichtenberg und Nöldnerplatz bis Ahrensfelde waren zwischenzeitlich die akustische und visuelle Fahrgastinformation gestört, teilte die S-Bahn auf Twitter mit. Auch Entwerter, Aufzüge und Fahrkarten-Automaten waren von dem Stromausfall betroffen.

Mehrere Stromausfälle an einem Tag

Eine Störung wurde auch für Kreuzberg an der Großbeerenstraße gemeldet. Die sei seit 16.30 Uhr behoben, hieß es auf der Webseite des Unternehmens. Auf Twitter berichteten User hingegen, dass der Strom teilweise länger ausgefallen war.

Erst am Morgen war in Wilmersdorf in 1.100 Haushalten der Strom ausgefallen. Zudem waren den Angaben zufolge auch mehr als 150 Gewerbebetriebe betroffen. Die Störung sei gegen 8:30 Uhr behoben gewesen, hieß es. Auch hier war die Ursache noch unklar.

40 Kommentare

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  1. 40.

    Einigen wir uns doch auf die Bezeichnung "Strom-Lockdown".
    Die Frage ist nur, ob er kurz vor dem Eintreffen noch angekündigt wird. Aber man arbeitet ja an der Not-Warn-SMS.

  2. 39.

    Elektrizität durch Solar ersetzen aber das wird teuer ,aber so kommen
    Sowieso erzeugen Elektroautos wiederum elktrosmoke was ist da umeltfreundlich

  3. 37.

    Was passiert, wenn Sie zuviele starke Stromverbraucher ans Netz hängen, möglichst an einer einzigen Steckdosenleiste? Wenn Sie moderne und gute Fi*-Schalter und Sicherungen haben, fliegen diese raus. Wenn diese zu spät ansprechen, bricht das große Feuer aus.
    *= https://www.verbund.com/de-at/privatkunden/themenwelten/wiki/fi-schalter

  4. 36.

    Soviel Erde und Leben kosten die ach so tollen Akku-Geräte:

    https://efahrer.chip.de/news/rohstoffe-fuer-e-auto-akkus-wie-kritisch-ist-die-foerderung-wirklich_101619
    https://www.springerprofessional.de/batterie/ressourceneinsatz/oeko-probleme-bei-den-batterierohstoffen-lithium-und-graphit/18790148

  5. 35.

    " G r u n d l o s e s Abschalten von Atommeilern" = Tolle Technologie! Vor allen Dingen soooooo s i c h e r:
    https://www.planet-wissen.de/technik/atomkraft/atommuell/pwieproblematommuell100.html
    https://www.rnd.de/politik/bundesamt-warnt-wegducken-lost-problem-der-atommull-endlagerung-nicht-HMUVQXGZUW2AS2WLGUL4G3NGQM.html
    https://utopia.de/ratgeber/atommuell-endlager-das-ungeloeste-problem-der-kernenergie/

    Klasse Atomstrom - wa ?

  6. 34.

    HÄ? "Was wird passieren wenn alles E-Autos fahren UND komplett auf Stromerzeugung aus alternativen Quellen (W i n d / W a s s e r / S o l a r) umgestellt wurde? Dann wird es teilweise zu tagelangen Stromausfällen kommen."

    >habe ich was verpennt?
    Haben wir andauernde Wind s t i l l e ?
    W o herrscht hier Wasser m a n g e l ?
    wie h ä u f i g herrscht Sonnen f i n s t e r n i s ?

  7. 33.

    Ich verzichte gerne auf ihre neoliberale Besserwisserei, zumal sie nicht das Gegenteil beweisen können. Sie machen genau DAS was sie mir vorwerfen. Sie raten.

    "Bei einem Umsatz von 7,31 Mrd. Euro (77,215 Mrd. SEK) erwirtschaftete Vattenfall in Deutschland einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 404 Millionen Euro (4,27 Mrd. SEK)."

    Das würde bei einem kommunalen Betrieb entfallen. Ebenso die Schmiergeld... pardon, Lobbytätigkeit.

    Vattenfall investiert gerade soviel dass das Stromnetz nicht völlig zusammenbricht. Es hat in der ganzen Geschichte Berlins noch nie so viele Stromausfälle gegeben wie seitdem Vattenfall das Stromnetz übernommen hatte.

    Soviel zu ihrem Wissen. Sie verwechseln "wirtschaftlichen Grundlagen" mit ihrer maßlosen Profitgier und von "Anstand" sollte SIE lieber nicht reden.

  8. 32.

    @rbb Die eigene Nettiquette mal wieder nicht gelesen oder warum muß man sich hier themenfremd dumm von der Seite anmachen müssen? Das provoziert dann eine Gegenantwort, die dann wieder zensiert wird?

    Aber ich muß ja nicht alles verstehen, vor allem wenn die Nettiquette so ausgelegt wie es gerade passt...

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  9. 31.

    Ihr übliches Gehabe hier zeugt leider wieder nur davon, dass Sie weder von Anstand noch von wirtschaftlichen Grundlagen auch nur die geringste Ahnung haben. Um nämlich überhaupt Profit generieren zu können, muss ein Unternehmen immer genau so viel investieren, um jederzeit lieferfähig zu sein und Schadenersatzansprüche zu vermeiden. Das passt schon mal nicht zu Ihrer "Theorie". Stromausfälle können viele Ursachen haben und schon kleine Ursachen im Netz können große Wirkung entfalten, wenn eine ausgefallene Leitung nicht schnell genug umgeroutet werden kann oder Angebot an erzeugtem Strom und Nachfrage unerwartet auseinanderklaffen. Die weder Sie noch wir die Ursachen kennen und das Stromnetz hochkomplex ist, ist es anmaßend, das auf fehlende Investitionen zu schieben.

  10. 30.

    Bei energieintensiven Betrieben ist es heute schon so, dass diese im Falle eines drohenden Blackouts zwangsweise durch den Energieversorger vom Netz genommen werden und danach für die entstandenen Produktionsverluste von diesem finanziell entschädigt werden. Darunter leiden heute schon viele Firmen, zumal Geld ja nicht den ganzen Schaden ersetzen kann. Liefertermine und Zuverlässigkeit lassen sich damit nicht kaufen. Dass diese Firmen dann irgendwohin abwandern, wo die Versorgung sicherer und die Auflagen dafür geringer sind, ist zwar schön für Deutschlands CO2-Bilanz, ist aber global gesehen sogar schädlicher. Aber Hauptsache, die Grünen können sich für ihre EE-Quote selbst auf die Schultern klopfen. Dass sie am eigenen Ast sägen, merken die nicht mal.
    In der Zukunft werden Zwangsabschaltungen auch für die Bevölkerung die Regel werden. Die Grünen nennen es angebotsorientierten Strommarkt.

  11. 29.

    Merkwürdige Gestalten, die andere als Verfasser von Blödsinn bepöbeln, sind in der Regel schwerst unglücklich mit sich und der Welt. Der rbb git ihnen eine Stimme. Ist doch auch was .....

  12. 28.

    "Grundloses Abschalten von Atommeilern"? Da hat einer den Knall noch nicht gehört. Atomstrom geht zu Lasten der nächsten Generationen aber sie gehören offensichtlich zum Stamme Nimm. Hauptsache der Strom ist schön billig, koste es (die nächsten Generationen) was wolle.

  13. 27.

    "Die Rekommunalisierung des Stromnetzes ermöglicht es dem Land Berlin, in einem sensiblen Bereich der Daseinsvorsorge energie- und umweltpolitische Ziele umfassend und konsequent zu verfolgen. Eine kritische Infrastruktur von hoher Bedeutung kehrt zurück unter das Dach der öffentlichen Hand Berlins. Damit verbunden ist auch ein beachtlicher Vermögensaufbau für das Land Berlin, der Gestaltungsspielräume dafür bietet, noch nachhaltiger auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele hinzuwirken und die Energiewende zu beschleunigen." - Landeseigene Unternehmen können es halt am besten. wzbw.

    https://www.berlin.de/sen/finanzen/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.1096770.php

  14. 26.

    Der große Stromausfall in Köpenick vor einiger Zeit war weitaus länger und das mitten im Winter, wo es schon tagsüber früh dunkel wird. Jetzt im Hochsommer ist es doch kein Weltuntergang, wenn tagsüber oder abends mal der Strom für paar Stunden ausfällt. Viele Betriebe haben Notstromaggregate und einige Stunden hält das auch jeder normale Kühl-/Gefrierschrank aus.

    Kam doch keiner zu schaden. Mal bei den Nachbarn erkundigen, ob alles okay ist und weiter geht das Leben ;)

  15. 25.

    Sie schreiben was sie immer schreiben, Unsinn und Fake News. Hier geht es nicht um eine "unsichere Energieversorgung", sondern um ein aus Profit auf Verschleiss gefahrenes Stromnetz.

  16. 24.

    Selten so einen Blödsinn gelesen. Wo und wann hat Vattenfall investiert? Ein privates Unternehmen muß Profit machen, ein kommunales Unternehmen muß kostendeckend arbeiten.

    Ein Bagger als Ursache kann man bei dem Ausmaß ausschließen.

  17. 23.

    Joo, das wird bei dem Geheuchel der Verantwortlichen mit den E-Mobilen im weiteren Sinne zusammenhängen.
    Grundloses Abschalten von Atommeilern und dann scheint die Sonne nicht wie sie soll und der Wind will auch nicht so richtig!!!

  18. 22.

    Tja, wenn es ein Bagger gewesen wäre. Hätte Vattenfall einen Verursacher. Und würde diesen auch benennen. Aber bei drei Bezirken die betroffen waren ist es eine andere Ursache, da es Netztrennstellen gibt, die ähnlich den Bezirksgrenzen sind. Vattenfall muss sich noch eine plausibele Ausrede einfallen lassen. Wenn es keine Hacker waren, kommt nur eine Fehlschaltung von Vattenfall in Frage. Konsequenzen dabei Schutzabschaltungen, um Überlastung des Netzes vorzubeugen, damit nicht die halbe Stadt runtergefahren werden muss.

  19. 21.
    Antwort auf [SB] vom 20.07.2021 um 07:40

    Nein, noch nie gehört. Ist in dem Zusammenhang - Stromausfall - auch gewiss der falsche Begriff: Gesetz dazu gibt es noch nicht; geht es vor allem um E-Autos; warum sollte gestern Nachmittag zu wenig Strom verfügbar gewesen sein?

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