Ehemaliger Flughafen - Berlin veranstaltet Abendessen für 2.000 Menschen auf Tegeler Startbahn

Auf dem Vorfeld des ehemaligen Flughafens Tegel steht eine Fluggastbrücke. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)
Bild: dpa/Christophe Gateau

Ein kostenloses Abendessen auf der Startbahn des ehemaligen Berliner Flughafen Tegel soll am 7. August unter freiem Himmel stattfinden. Dafür sollen Tische für 2.000 Menschen für ein kostenloses Dinner gedeckt werden, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter. Auch Dinner-Boxes mit herzhaften und süßen Snacks sollen bereitgestellt werden.

Das Open-Air-Event ist eine letzte Möglichkeit, das ehemalige Flughafengelände Tegel zu betreten, bevor der Umbau zum Forschungsquartier "Urban Tech Republic" beginnt. Anlass für das Fest ist nach Aussage des Regierenden Bürgermeisters außerdem, dass es nach den langen Monaten der Corona-bedingten Einschränkungen wieder die Möglichkeit für Außenveranstaltungen gibt: "Wir wollen ein Zeichen setzen und zeigen: Berlin ist zurück", heißt es in einer Mitteilung von Michael Müller (SPD).

Tische bilden riesigen Schriftzug

Musiker aus der Hauptstadtregion begleiten den Angaben nach die Veranstaltung, die von 18 bis 22 Uhr dauern soll, mit unterschiedlichen Musikstilen: Swing und Weltmusik werden versprochen, Namen konkreter Interpreten aber nicht genannt. Die Tische sollen so auf die Startbahn gestellt werden, dass sie von oben gesehen einen Schriftzug bilden, dessen Aussagen noch nicht bekanntgegeben wurde.

Wer zum "Freedom Dinner" kommen möchte, muss sich vorab online registrieren. Das soll ab Montag, 26. Juli, 16 Uhr, möglich sein [visit-berlin.de]. Besucher müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Wenn man sich nicht am eigenen Sitzplatz aufhält, besteht die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen. Eigenes Essen darf mitgebracht werden.

Das Open-Air-Event finanzieren die Berliner Senatskanzlei und die Senatsverwaltung für Wirtschaft gemeinsam mit der Messe Berlin, dem landeseigenen Unternehmen "Tegel Projekt", das für den Umbau des Flughafens in ein Forschungs- und ein Wohnquartier zuständig ist und der Marketingagentur der Hauptstadt "Visit Berlin".

7 Kommentare

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  1. 7.

    Ich hätte es besser gefunden, wenn man hier Obdachlose und andere wirklich Bedürftige als Gäste begrüßt und ihnen ein paar schöne Stunden gegönnt hätte.
    Die hatten nämlich unter der Pandemie und ihren Einschränkungen noch viel mehr zu leiden als wir "Normalbürger*innen".

  2. 6.

    Muss das zu Corona- Zeiten sein ?
    Wir haben doch steigende Zahlen !

  3. 5.

    Immer wieder erfreulich zu sehen, dass es Menschen gibt die auch noch spät abends nichts anderes zu tun haben, als einfach nur zu meckern. Das tut gut bei all den Optimisten in diesen Kommentarspalten.

  4. 4.

    Es gibt immer mehr Dinge, die man als Berliner vor Verwandten und Bekannten geheim halten muss, um nicht als lächerlich zu gelten.

  5. 3.

    3,7 Mio Gäste passen ja schlecht. Freuen Sie sich doch einfach mal über eine herzliche Geste.

  6. 2.

    Ach es waren wohl nur 2000 Berliner von der Situation betroffen?

  7. 1.

    Schön, wie man die Menschen mit einer Henkersmahlzeit einstimmig, dass der Bau sich um Jahre verzögert und Millionen mehr kostet

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