Waldbrandschutzübung in Lehnin - Feuerwehren und Bundeswehr lassen Heideland kontrolliert abbrennen

Mitglieder der Organisation @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V. entzünden kontrolliert eine offene Heidefläche auf dem Truppenübungsplatz Lehnin. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Video: rbb|24 | 29.07.2021 | Material: TeleNewsNetwork | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Bundeswehr und Feuerwehren aus ganz Deutschland beteiligen sich aktuell auf dem Truppenübungsplatz in Lehnin (Potsdam-Mittelmark) an einer Brandschutzübung. Mehr als 50 Feuerwehrleute sind seit Mittwoch im Einsatz, darunter die Feuerwehr des Truppenübungsplatzes sowie Feuerwehr-Kräfte der Gemeinden Lehnin und Brück und Experten von "@fire", dem Katastrophenschutzverband Deutschland, der insbesondere bei der Bekämpfung von Waldbränden im Einsatz ist.

Mitglieder der Organisation @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V. entzünden kontrolliert eine offene Heidefläche auf dem Truppenübungsplatz Lehnin. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Abbrennen unter fachkundiger Beobachtung. | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Bei starkem Wind wird Übung abgebrochen

Bei der Übung sollen rund 55 Hektar Heideland etappenweise entzündet und kontrolliert abgebrannt werden. Dadurch sollen weitere Areale auf dem Gelände von Wildwuchs befreit werden, auch um künftig Waldbrände zu verhindern. Blindgänger können besser entdeckt werden. Die Brandschutzübung soll bis Samstag dauern. Wenn starker Wind aufkommt oder die Waldbrandwarnstufe von derzeit 3 auf 5 steigt, wird sie abgebrochen.

Es ist nach 2020 bereits die zweite derartige Übung. Der Truppenübungsplatz soll nach und nach für die weitere Nutzung vorbereitet werden. Ziel sei es, mit angrenzenden Gemeinden und Feuerwehren eng zusammenzuarbeiten und diese Zusammenarbeit weiter zu fördern, sagte Truppenübungsplatzkommandant Major Christian Matera. Mit der Maßnahme solle die Brandlast auf dem Gelände reduziert werden.

Sendung: Brandenburg aktuell, 29. Juli 2021, 19:30 Uhr

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