Wetter - Blitz und Donner ziehen über die Hauptstadtregion

Blitzeinschlag am Fernsehturm (Quelle: TNN)
Video: rbb|24 | 14.07.2021 | Material: TeleNewsNetwork, NonstopNews | Bild: TNN

Eine Gewitterfront ist in der Nacht über Berlin und Brandenburg hinweggezogen. In Berlin krachte es heftig, ein Blitz schlug in den Fernsehturm ein. In anderen Teilen Deutschlands ist die Wetterlage extrem. In Sachsen wird ein Mann vermisst.

In der vergangenen Nacht sind heftige Gewitter über Berlin und Brandenburg hinweggezogen. Der Deutsche Wetterdienst hatte mehrere amtliche Warnungen herausgeschickt. Im Vergleich zum Süden und Westen Deutschlands allerdings verliefen die Unwetter glimpflich. Es habe keine besonderen Einsätze gegeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen.

Spektakuläre Bilder gelangen einem Kamerateam, das einen Blitzeinschlag in den Fernsehturm am Berliner Alexanderplatz filmte. Das kommt häufig vor, weil der Turm mit 368 Metern das höchste Gebäude Berlins ist und Blitze den kurzen Weg zur Erde suchen. Über Blitzableiter wird die Energie in den Erdboden geleitet, ohne dass es zu Schäden kommt.

Mann in Sachsen vermisst

Vor allem im Frankenland gab es am Dienstagabend starke Überschwemmungen, der Landkreis Hof rief den Katastrophenfall aus. Feuerwehr und Polizei mussten zu über 200 Einsätzen ausrücken. Innerhalb von zwölf Stunden fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes dort bis zu 80 Liter Wasser vom Himmel.

Im sächsischen Erzgebirgskreis wurde ein Mann von einem Fluss mitgerissen [tagesschau]. Die Suche nach ihm wurde am Mittwochmorgen mit einem Hubschrauber fortgesetzt. Der Mann hatte am Dienstagabend in Jöhstadt versucht, sein Grundstück gegen den über die Ufer getretenen Fluss zu sichern.

Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Dauerregen in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie im Saarland, teils galt die höchste Unwetterwarnstufe wegen extrem ergiebigen Dauerregens. Bis Donnerstagfrüh sei teils mit weiteren Niederschlagsmengen von 70 bis 120 Liter pro Quadratmeter zu rechnen, hieß es am Mittwochmorgen.

Sendung: Abendschau, 14.07.2021, 19:30 Uhr

13 Kommentare

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  1. 13.

    In Spandau war das eher ein "Panoramaerlebnis" mit etwas Wind und sagenhaften 0,9 mm Niederschlag / m² (also nicht mal ein Liter)in Kladownien. Über windy.com war zu sehen, das die Wetterfront südöstlich auf Berlin traf und dann zusehends förmlich in sich zusammenfiel.
    Ich möchte allerdings nicht mit den wirklich betroffenen Gebieten tauschen.

  2. 12.

    Tut mir leid, daß es da so heftig abging aber ich hatte auch mit keiner Silbe gesagt, daß ich diese heftigen Unwetter gut finde, ich habe lediglich sagen wollen, daß mir persönlich der Regen gut gefallen hat und das es einfach unserer nun mal trockenen Region gut tut! Over und aus.

  3. 11.

    Ja Bernd ich gebe Ihnen Recht, der Regen ist schön für die Natur! Nur wenn sie wie wir gestern durch Naila gefahren sind finden sie ihn nicht mehr schön. Die Menschen dort haben bis heute Vormittag die Schäden geräumt,ihre Keller ausgepumpt , die Straßen von Bäume , Äste und Schlamm aus vielen Häuser entfernen müssen , es war gestern um 19:00 die Hölle.

  4. 10.

    Ich finde das Foto cool. Erinnert mich an die alten Frankenstein-Filme aus den 30er Jahren. Ach ja, in Grünau hat es auch ordentlich geknallt und geregnet. Bin fast aus dem Bett geflogen, nachdem ich selig vor dem Fernseher eingeschlummert war...

  5. 9.

    ...und in mariendorf auch nicht. nun fehlt über zig antworten die definition "heftig".....lol und gruß

  6. 7.

    Endlich etwas Normalität mit dem Wetter. Brandenburg ist sonst ein Steppenland. Nichts, außer großer Hitze. Ich kann nur jedem empfehlen, so schnell wie möglich aufgrund des Klimawandel aus der Gegend wegzuziehen und sich in halbwegs grünere Regionen zu begeben.

  7. 6.

    Und wie das bei uns gekracht und geblitzt hat … Ich bin ja nicht so ängstlich bei Gewitter und habe es schon mal auf der Terrasse beobachtet, aber gestern habe ich alles verrammelt und zugezogen, extrem.
    Aber geregnet hat es dafür leider gaaaanz wenig.

  8. 3.

    Wir sind noch immer in einer Dürre. Beobachten Sie den Helmholtz Dürremonitor. Die unteren Bodenschichten sind noch immer ausgetrocknet.

    @Falk
    Ein Gewitter ist IMMER heftig. Oder begehen Sie freie Flächen, wenn es gewittert, da Sie ja schon alles kennen?

  9. 2.

    Das ist so schön mit dem Regen, endlich mal ein halbwegs normaler Sommer und keine Dürre!

  10. 1.

    So ist das halt bei Gewitter. Da schlägt der Blitz schonmal ins höchste Bauwerk der Stadt ein. Für Charlottenburg kann ich sagen, dass es ein stinknormales, kleines Gewitter war. Dauerte ca. 30-45 Minuten. Heftig ist was anderes ;-)

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