Interview | Klimafolgenforscher Hattermann - "Jetzt trifft uns der Klimawandel mit Wucht"

Fr 16.07.21 | 11:59 Uhr
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Ein Foto, das die Bezirksregierung Köln am Freitag über Twitter verbreitete, zeigt Überschwemmungen in Erftstadt-Blessem. Laut der Behörde sind einige Häuser eingestürzt, mehrere Menschen würden vermisst. (Quelle: dpa/Rhein-Erft-Kreis)
Audio: Inforadio | 16.07.2021 | Irina Grabowski mit Fred Hattermann | Bild: dpa/Rhein-Erft-Kreis

Die Heftigkeit der Überschwemmungen im Westen Deutschlands waren für den Klimafolgenforscher Fred Hattermann nicht abzusehen. Wohl aber, das die Möglichkeit für solche Extreme steigt. Seine Hoffnung ist, dass das Problem nicht weiter ausgesessen wird.

rbb: War es für Sie absehbar, dass der Dauerregen im Westen Deutschlands solch eine Wucht entwickeln wird?

Fred Hattermann: Wir haben dieses Ereignis, in dieser Region und in dieser Heftigkeit nicht vorhergesehen. Auf den Wetterkarten war es natürlich irgendwann mal abzusehen.

Aber, dass etwas passieren würde, dass wir wieder Stark-Ereignisse und auch noch stärkere eventuell bekommen würden, das haben unsere Studien gezeigt. Das ist eben eine Folge des Klimawandels und des Temperaturanstiegs. Die Extreme nehmen zu, es ist eine Frage der Zeit. Und es wird auch noch auf einiges auf uns zukommen.

Inforadio: Wovon hängt es ab, ob Dauerregen zu einer Überschwemmungskatastrophe wird?

Hattermann: Das hängt unter anderem davon ab, wie die Vorsättigung der Böden ist. Und davon, wo der Regen niederkommt. Das war in dem Fall sehr heftiger und langanhaltender Niederschlag in sehr kleinen Tälern. Schon zuvor waren die Böden vom Regen vollgesogen. Dann kam der heftige Regen hinzu, der innerhalb von 24 Stunden runterging. Das war dann im wahrsten Sinne des Wortes das, was das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Das hat diese Überschwemmungen erzeugt.

Und dann sind in diesen kleinen Tälern die Vorwarnzeiten sehr gering, weil die Fließzeit auch sehr gering ist. Oft sind die Ortschaften am Ausgang des kleinen Tals, da sammelt sich das Wasser, da staut es sich eventuell auf, weil eben auch Autos und so mitgenommen werden. Ja, und dann haben wir eben die schlimmen Folgen, die wir jetzt sehen.

Zur Person

Dr. Fred Hattermann im Gespräch. (Quelle: K. Karkow)
K. Karkow

Fred Hattermann leitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung die Arbeitsgruppe hydroklimatische Risiken, die sich mit den regionalen Folgen von Wetterextreme beschäftigt. Außerdem ist er stellvertretender Leiter der Abteilung Klimaresilienz, die sich mit der Widerstandsfähigkeit gesellschaftlicher und ökologischer Systeme gegen den Klimawandel beschäftigt und mit Anpassungsstrategien.

Die Menschen vor Ort berichteten, dass sie noch nie in ihrem Leben so einen starken Dauerregen erlebt haben. Wie kommt das?

Ein Ereignis ist noch kein Klima. Aber wir sehen an den vielen Ereignissen, dass sich das tatsächlich ändert. Das kann man gut begründen: In Deutschland ist der Temperaturanstieg schon bei ungefähr zwei Grad. Die wärmere Atmosphäre kann auch mehr Feuchte aufnehmen und unsere Wetterküche ist der Atlantik. Wir haben auch viele feuchte Massen aus dem mediterranen Raum bekommen. Diese warme Atmosphäre sättigt sich dann auf.

Diese Wassermassen haben das Potenzial, dass auch die Niederschläge intensiver werden. Dazu kommt noch bei dem Phänomen des Klimawandels: Die Wettersysteme, die wir haben, halten länger an. Wir hatten ähnliche Ereignisse in den letzten Jahren häufiger, dann in anderen Regionen. Unsere Studien zeigen, dass das mit dem Klimawandel zunimmt und auch weiter zunehmen wird.

Was lernen Sie als Forscher aus so einer Katastrophe?

Einmal sieht man, wo man noch arbeiten muss. Unsere und die Forschung anderer Kollegen zeigt, dass das Risiko für diese Ereignisse schon deutlich gestiegen ist. Das bedeutet, dass die Infrastruktur, die Deiche, die Speicher, die Talsperren, an das, was im Moment passiert, nicht mehr örtlich angepasst sind.

Wir müssen unsere Infrastruktur an solche Ereignisse anpassen, aber auch unsere Vorwarnsysteme, auch unsere Nachsorgemöglichkeiten. Im Grunde können diese heftigen Niederschläge überall passieren.

Können Sie bei all diesen Modellen noch ruhig schlafen?

Das sehen wir, aber das ist auch das, von dem wir hoffen, dass die Leute lernen. Dass der Klimawandel wirklich etwas ist, womit man sich beschäftigen muss. Es war ja auch ein bisschen so, dass lange versucht wurde, den Klimawandel auszusitzen. Und jetzt trifft er uns mit Wucht.

Auch die Trockenheit der letzten Jahre war im Grunde ein ganz großes Thema und ist es immer noch. Das ist in großen Teilen Deutschlands noch gar nicht vorbei, das ist immer noch da.

Die Hoffnung ist die, dass die Menschen daraus lernen und dann auch wirklich Maßnahmen ergreifen. Und auch die politischen Beschlüsse, die gemacht wurden, auch wirklich umgesetzt werden.

Sendung: Inforadio, 16.07.2021, 09:05 Uhr

Das Interview führte Irina Grabowski.

Die Kommentarfunktion wurde am 17.07.2021 um 18:09 Uhr geschlossen

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110 Kommentare

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  1. 110.

    Sie sind also schlecht informiert wenn Sie nicht einmal das 1 * 1 der Umstellung in der Landwirtschaft und zu Paris wissen.

  2. 109.

    Von Aufhalten spricht keiner. Wahrscheinlich hat der Mensch das Eiszeitalter, dass seit 2,9 Mio Jahre recht stabil war, endgültig beendet, der Nordpol wird eisfrei werden.

    Es geht nur noch darum, dass schlimmste zu verhindern und nicht reihenweise Kipppunkte umzulegen, die tatsächlich die Zivilisationen gefährden.

  3. 107.

    Eigentlich lustig, dass manche Menschen denken sie könnten ihr Auto behalten und die jährliche Flugreise, wenn sie nur lange genug argumentieren und feilschen. Mal die Videos mit den Autos in der Flutkatastrophe anschauen- das ist das was passieren wird! Lieber mit dem Wassergott diskutieren, der wird helfen!

  4. 106.

    Die Akkus werden einfach geschreddert und entweder bei Rohstoffirmen engeschmolzen und die Metalle wieder voneinander getrennt, z.B. bei Glencore oder bei Recyclindspezialisten wie "duesenfeld" chemisch und mit reduziertem Energieaufwand recycelt.

    Weiß der Stammtisch noch nicht, aber Recyclingexperten sehen im Recycling kein Problem. Was dumme Menschen an Vandalismus machen oder Rücksichtslos Werkstoffe wegwerfen (bei alten Akkutechnologien wie NiCd war das noch schlimmer oder auch bei Blei)muss man doch nicht der Technologie anpassen.

    Da wird auch nix endgelagert @Jörg. Sind sie überhaupt bereit sich zu informieren? Google Suche "BGR Umwelt Lithium"

  5. 105.

    Das Bild von dem Artikel,...da fragt man sich ja auch wohin ist die Erde?
    .....
    Kieswerk Blessem.

    Warum wird das nichtmal erwähnt, das war natürlich nicht natürlich....

  6. 104.

    Ja ich war dort schon im Urlaub und bin selbst in einem Tal in den Mittelgebirgen groß geworden. Was wollen sie bei solch einem Tal ändern. Einzig Neubauverbot aber Siedlungen wie Altenahr existieren eben schon lange und solche Wetterverhältnisse gab es früher noch nicht. An den Alpen sah das natürlich schon immer anders aus....

    Die Wetterverhältnisse werden leider eben immer extremer. Ob es Sinn macht die weggespülten Häuser dort neu aufzubauen, wohl eher nicht....

  7. 103.

    Etwas pathetisch: was ist Ihnen das Überleben der Menschheit wert?

    Dass die Anschubfinanzierung von neuen Technologien teuer ist ist klar. Bei Solar lief die hohe Förderung auch viel zu lange, aber vor allem während einer CDU/CSU/FDP Regierung, die versäumte die Einspeisevergütung rechtzeitig anzupassen....

  8. 102.

    Es ist schlicht die alte menschliche Überheblichkeit, zu glauben, wir könnten den Klimawandel aufhalten. Mit der gleichen Überheblichkeit hat man die Flüsse in enge Korsetts gezwungen und kanasisiert, Überschwemmungsflächen zugebaut. Das ist es, was sich heute rächt, nicht der Starkregen allein. Selbst wenn wir von heute auf morgen unseren CO2 Ausstoß auf Null reduzieren, und theoretisch annehmen, dass nur CO2 das Klima bestimmt, wird sich das Wetter nicht ändern, zumindest nicht in einem überschaubaren Zeitraum, weil die Konzentration nun mal so ist, wie sie ist. Es ist daher viel wichtiger, sich auf die Veränderungen einzustellen. Dekarbonisierung ist wichtig, nützt aber der heutigen und den folgenden Generationen beim Klima gar nichts. Es muss intelligent investiert werden, nicht panisch. Panik hat unserer Gesellschaft in den letzten Jahren finanziell schwer geschadet, ohne den geringsten Nutzen!

  9. 101.

    In DE nicht, da kommt der Mais zum Teil als Futter in die Fleischproduktion und dann noch in die Biogasanlagen....

  10. 100.

    Die Frage nach der Bezahlbarkeit stellt sich bei ungebremster Erderhitzung nicht mehr.

  11. 99.

    Das gute ist, dass sich Wind und Solar gegenseitig ergänzen. Sowohl Tageszeitlich, regional und auch Jahreszeitlich. Den EE ist wohl inhärent, dass Angebot und Nachfrage variieren und gepuffert werden müssen. Fans von konventionellen Großkraftwerken behaupten immer, dass die ja das Angebot an die Nachfrage angepasst hätten. Das stimmt so nicht, deswegen wurden zb Nachtspeicheröfen propagiert, weil die Nachfrage in der Nacht die Kraftwerke nicht ausgelastet wurde. Wenn jetzt ein großes 2000 MW Kraftwerk ausfiel, war das spontan ein großes Problem für Ersatz zu sorgen. Es gab schon immer entsprechende Reserven, in Zukunft müssen das zb statt Pumpspeicherkraftwerke eben Batteriespeicher oder Elektrolyseure/BSZ sein, die schnell reagieren.

  12. 98.

    Also wo se recht haben ... stimmt ... 130 muss nich' sein. 120 reichen. Guter Vorschlag.

  13. 97.

    Tut mir Leid, aber diese ewige Verharmlosung, entweder "Starkregen hat es schon immer gegeben" oder eben auch "Klimawandel hat es immer gegeben" geht mir so auf den Nerv.

    Siehe unten den Link mit der Grafik vom Stern. Sowohl Intensität als auch Häufigkeit von Starkregenereignissen nimmt in einem erheblichen Ausmaß zu, und manche ignorieren einfach die Fakten.

    Herr Otto auf wieviel Liter pro h/pro Tag sollen die Planer sich denn einstellen? 50? 80? 100? 150? 200? Das es je nach örtlichen Begebenheiten technische und vor allem wirtschaftliche Grenzen gibt ist Ihnen wohl nicht bewusst. Oberhalb von 50 Litern wird es keinen wirklichen Schutz mehr geben und schon das würde wohl Dutzende Milliarden kosten.

    Im übrigen müsste man wohl massenweise uneinsichtige Grundbesitzer enteignen.....

  14. 96.

    Bitte Quelle.

    Meines Wissens fordert FFF explizit die Vereinbarungen aus dem Pariser Klimaabkommen umzusetzen, besonders das 1,5 Grad Ziel.

    Zu Landwirtschaft. Bitte auch Quelle, meines Wissens wollen die Grünen ökologische und biolandwirtschaft fördern, nicht unbedingt klassische verbieten. Der aktuelle Fehler ist, dass bei den EU Geldern Ökologie keine Rolle spielt, sondern Größe....

  15. 95.

    Bringt den Lieferverkehr endlich auf die Schiene. Busse und Zulieferer wie DHL, Hermes, DPD und SUV auf Elektro umstellen. Dann wäre schon mal ein erster großer Schritt getan. Nicht jeder kann sich ein Elektroauto oder hohe Spritkosten leisten. Wohin geht eigentlich der ganze AKKU-SCHROTT auch von den E-Rollern und E-Bikes. Dieser übertriebene E-Hype sollte endlich ausgebremst werden!
    Schon in den 70er Jahren wurde vor den Klimawandel gewarnt und jetzt wo es fast zu spät ist, soll alles ganz schnell gehen. Hochwasser hat es immer schon gegeben und durch den Klimawandel wird es noch mehr Naturkatastrophen in kürzeren Abständen geben. Dies braucht mir jetzt kein/e Politiker/in mehr sagen. Der Zug ist schon fast abgefahren und der Klimawandel ist zum Selbstläufer geworden.

  16. 94.

    Ja seit ungefähr den 60zigern fabuliert die Wissenschaft vom menschengemachten Klimawandel, ja sogar die Shell internen Wissenschaftler.

    Und Svante Arrhenius schon vor 100 Jahren....

  17. 93.

    Es wäre nicht normal, wenn sich der Planet Erde nicht verändern würde, das lehrt uns die Geschichte. Inzwischen ist es keine Frage mehr, sondern FAKT, dass der Mensch den Klimawandel und seine Geschwindigkeit beschleunigt (auf Deutsch VERSAUT) hat. E-Fahrzeuge sind die richtige Erfindung, aber noch nicht genug perfektioniert: Wie werden die Akku-Rohstoffe gewonnen und endgelagert? Wie (explosions-)sicher sind Wasserstoff-Technologien?

  18. 91.

    Sehr geehrter "Ziemke",
    das streite ich ja nicht ab und gebe Ihnen ja auch Recht. Aber was nützt ein Kreuz an einer Stelle der Wahlliste wenn sich doch eh nichts ändert? Der VBB überlegt sich auch die Fahrpreise zu erhöhen. Was aus der Überlegung geworden ist weiß niemand.
    Mit freundl. Grüßen

  19. 90.

    Teil 2
    Wir wissen sehr wenig über die Gründe für die damaligen Artensterben, aber dass das 6te läuft ist sicher. Woran es krank wissen wir für das Aktuelle auch schon. Die Ökosysteme verändern sich schneller als sich die Arten anpassen können. Ein Teil dieser Systeme ist durch menschlichen Eingriff massiv außer Balance gebracht worden. Es gibt keinerlei Vergleichsdaten in der Geschichte. Es ging noch nie so schnell mit den Veränderungen.
    Wir fahren im Nebel, wissen dass wir auf dem Gas stehen, haben noch eine Augenbinde auf, die Finger in den Ohren und singen laut: "Es wird schon alles gut gehen."
    Die Dinosaurier würden heutzutage, wenn ich das richtig verstanden habe, auch nicht überleben, weil deren Körper nicht mit unserer Umgebungsbedingungen klar kämen. Das führt zu einem Aspekt des Klimawandels über den keiner redet und ich auch nicht anfange. Der Open Air Slow Cooker (ab 42°C garen Proteine) ist dagegen noch eins der harmlosen Probleme das unser Menschenleben direkt bedroht.

  20. 89.

    Sie kennen also die Lage da genau Vorort? Wenn nicht wären ihre Worte reichlich .........
    " Die am schrecklichsten getroffenen Gebiete haben einfach eine beschissene Topografie, da hätte man technisch nix machen können "

  21. 88.

    Was wurde den bislang in den Kilmaschutz investiert und wie war der Erfolg. Wenn wir diese Zahlen hochrechnen was wird uns das alles kosten und ist es bezahlbar?

  22. 86.

    Wie hoch ist die bei Wind und Sonne gleich? "Dazu kommt noch die bei manchen AKW Typen katastrophale Verfügbarkeit. Teilweise nur bei rund 75%. "

  23. 85.

    Auch hier ist die Wissenschaft weit diverserer Meinung als die Mainstreamfilmwissenschaften. Große Einigkeit besteht zum Beispiel in der Feststellung, dass wir uns aktuell im 6. großen Artensterben befinden. Wir haben aber keine 6 großen Asteroideneinschläge. Dass die Dinosaurier vom Asteroiden ausgelöscht wurden ist strittig, da es signifikante Zeitunterschiede zwischen diesen Asteroideneinschlag und dem Aussterben der Dinosaurier gibt. Ein Kausalzusammenhang mit Zwischenschritten kann dennoch bestehen meiner Meinung nach.
    Es gibt Modelle vom übersäuerten Ozeanen im Zusammenhang mit Artensterben. Die Ozeane versauern auch im Moment. Diese sind dann langfristig unbewohnbar für Lebewesen mit Knochen/Gräten vereinfacht gesagt.
    Ein Modell des Dinsauriertodes geht davon aus, dass die Kaltblüter von Pilzen angegriffen wurden, die im wärmeren Klima besser gedeien konnten. Säuger haben dieses Artensterben überlebt weil deren Kerntemperatur zu hoch war für die Pilze. Ist aber nur eine These.

  24. 84.

    Erklären Sie bitte warum sich Freeday for Future nicht für alle Punkte des Pariser Klima-Abkommens einsetzt. Wenn es doch eben die Folgen dieser einseitigen Umsetzung sind.

  25. 83.

    Blöd ist es aber, dass die Grünen durch den Verzicht auf Pestizide die moderne Landwirtschaft behindern und der CO2-Billanz schaden.

  26. 82.

    Es gibt einige wenige Ahnungslose, die den Ernst der Lage nicht erkennen und lieber populistisch moralisch darüber diskutieren wollen, ob „120 Km/h oder 90 km/h“ über Dtl. das Klima verändert. Es gibt aber auch die Macher, die etwas durch Leistung bewegen...

  27. 81.

    Wie teuer das Bahnfahren wird, ist eine rein politische Entscheidung. Einfach bei der Bundestagswahl die richtige Partei ankreuzen. Die Deutsche Bahn ist zu 100 Prozent in Bundesbesitz, alle Aktien gehören dem Bund. Dieser gibt die Leitlinie vor. Der Bahnchef & Co. sind nur Angestellte. Der Bund hat diverse Schrauben, über die er die Höhe der Preise beeinflussen kann. Angefangen von der Höhe der "Schienenmaut", die für Zugverkehr zu zahlen ist, bis hin zu unternehmerischen Zielsetzungen.

  28. 80.

    Wenn wir den durch Menschen gemachten Klimawandel nicht stoppen, wird unser Wohlstand erst Recht gefährdet. In Kanada gab es diesen Sommer schon Temperaturen von über 50 Grad. Das wollen Sie als neue Normalität verkaufen? Anstatt Gegenmaßnahmen zu ergreifen, soll man sich "anpassen" - weil Klimaschutz nicht ins Weltbild passt? Im Ernst: Wenn wir als Menschheit nichts gegen den CO2-Ausstoß unternehmen, dann wird das Ganze bald außer Kontrolle geraten. Die Natur fragt nicht danach, welche politische Richtung Sie bevorzugen. Sondern sie zieht einfach gnadenlos ihre Naturgesetze durch. Und der Treibhauseffekt durch zu viel CO2 ist nun mal leider ein Naturgesetz. Wer hat das CO2 seit Beginn der Industrialisierung in die Luft geblasen? Wir Menschen. Nicht die Natur. Diese reagiert nur, und zwar heftig.

  29. 79.

    Starke Regengüsse sind keine neue Erscheinung. Es gab sie immer und wird sie immer geben. Auch kleinere Wasserläufe können dann so anschwellen, wie geschehen. Durch Wasserbaumaßnahmen kann das Risiko für die Siedlungen verringert werden: Deiche, Stauwerke, Umflutkanäle usw. Man kann Sammelteiche anlegen und - ganz wichtig - Überschwemmungsgebiete ausweisen, die das Wasser aufnehmen. Von einer Bebauung muß man dann eben notfalls Abstand nehmen (leider schwer durchzusetzen).
    Anstatt über Klimawandel herumzuschwadronieren, sollten sich die Komunal- und Landespolitiker und die Ingenieure nüchtern fragen, was im obigen Sinne getan werden kann.

  30. 78.

    Wenn wir den menschengemachten Klimawandel laufen lassen, werden wir uns nicht mehr anpassen können.

    Aber Grundstücke in Brandenburg könnten relativ schnell sehr gefragt sein,...wegen der schönen Strandlage an der Ostsee.....(langfristige Investition für nach 2100)

    PS: "Soll der doch anfangen" ist Kindergarten. China baut abartig viel PV und WKA Kapazitäten auf.....Bei uns: WKA? NIMBY!, SIEHE vernunftkraft, VLAB oder AFD...

  31. 77.

    Tim Sie haben absolut Recht, allerdings ist die Landwirtschaft trotzdem ein Faktor. Massaker nimmt Wassrr zb schlechter auf....besser sind Rasen oder am besten eben Mischwald. Hätte der Eifel nicht geholfen, da sind viele Hänge/Kuppen bewaldet.

    Bei dem Gedanken an meine Umgebung in Sachsen wird mir da Angst und Bange. Das Triebischtal in Meißen hatte 2002, 2013 und 2014 Sturzfluten, und die Grundbesitzer an den Hanglagen oben machen weiter wie bisher....Die Stadt hat viel gebaut, aber rein technisch kommt man an Limits....

  32. 76.

    Sehr geehrter Gruni,
    es wird irgendwann Zeiten geben, da ist das Bahnfahren so teuer, daß es sich nur noch gutbetuchte leisten können. Jetzt schon teuer und während der Pandemiezeit klammheimlich im Fernverkehr den Fahrpreis um 20% erhöht.
    Mit freundl. Grüßen

  33. 75.

    Ich habe hier eine Quelle mit einer schönen Grafik mit reinen Messwerten des dwd für Starkregenereignisse;

    https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/so-stark-hat-starkregen-in-deutschland-zugenommen-6874438.html

    Wollen Sie sich selbst belügen und an Ihre alternative Wahrheit glauben?

    Die Grafik des Stern ist bei Gewässerschutzbeauftragten von Städten ziemlich bekannt.....Die Daten stimmen, LEIDER.

  34. 74.

    Schauen Sie sich die Regionen mal an. Die am schrecklichsten getroffenen Gebiete haben einfach eine beschissene Topografie, da hätte man technisch nix machen können. Auch hätte man sich bisher solche Regenmengen nicht vorstellen können. Wir reden aktuell davon, dass Städte so mit 20-30 Litern in mehreren Stunden rechnen, richtig "vorausschauend"wären schon 60, was aber unfassbar teuer wird, was wollen Sie da bei 150 Litern machen?

    Selbst die Hänge in den stark betroffenen Regionen sind bewaldet, da sieht es hier in Sachsen oft anders aus, wenn der Starkregen auf ein abgeerntetes Maisfeld am Hang trifft.

  35. 73.

    Ich lese immer von einigen CO2 von Verbrennungsmotoren und Kraftwerken die Klimaschädlich sind. Mag sein. Weiß aber jemand von denen das die Erde vor mehreren Millionen Jahren ein einziger Eisball im All war und somit komplett von den Polen bis zum Äquator mit Eis bedeckt war? Nur durch tektonische Plattenverschiebungen unterhalb des Eises und den Vulkanaktivitäten konnte dieses Eis durchbrochen werden und die Temperatur stieg wieder. Die Dinos, wie in einem Kommentar erwähnt sind nur durch die Auswirkungen eines Asteroideneinschlages vor 65 Mio. Jajren im Gebiet der Halbinsel Yucátán ausgestorben. Da war mehr CO2 in der Atmosphäre als sich mancher vorstellen kann.

  36. 72.

    Die Kraftwerke bauen sich ja ohne CO2 und auch der Uranbergbau ist CO2 frei....sie würden sich wundern, wo man da bei AKWs rauskommt.

    Noch dazu sind die meisten AKWs nur sehr begrenzt regelbar, vor allem nicht schnell, und günstig ist an "sicheren" AKWs auch nichts.

    Dazu kommt noch die bei manchen AKW Typen katastrophale Verfügbarkeit. Teilweise nur bei rund 75%.

    Aber hey, will Atomfans nicht weiter mit Fakten stören....

  37. 71.

    Ein Kollege und AFD Wähler, der nicht einmal den menschengemachten Klimawandel leugnet sieht auch nicht ein etwas zu ändern. Auf meine Frage, er hätte doch 2 Kinder sagte der nur. " Interessiert mich doch nicht, ich lebe doch im Jahr 2100 eh nicht mehr."

    Da war ich baff, bei Leuten ohne Kinder.....ok, aber so?

  38. 70.

    Lieber Robert, nicht den Leugnern mit ihren Sprüchen auf den Leim gehen. Natürlich hatte die Erde schon viel höhere CO2 Werte.

    Wichtig für unsere Existenz, ja sogar dass der Mensch sich überhaupt entwickeln konnte ist aber das sehr stabile Klima der letzten 2,9 Mio Jahren mit den Warm und Kaltzeiten (oft auch Eiszeiten genannt). Für die Entwicklung von Hochkulturen sind vor allem die stabilen Klimaverhältnisse der letzten 10000 Jahre der aktuellen Warmzeit wichtig. Dummerweise haben wir diese Stabilität schon komplett zerschossen durch die letzten 100 Jahre....

  39. 69.

    Übliches in Zweifel ziehen, Zweifel sähen eines Leugners des menschengemachten Klimawandels...

    Zusammenhang Temperatur, Energiegehalt der Atmosphäre, Feuchtekapazität der Luft ist einfache Physik.

    Der Zusammenhang des besonders starken Temperaturanstieg in der Nordpolregion im Vergleich mit den Tropen und die entsprechenden Auswirkungen auf den Jetstream und damit das Zugverhalten von Tief und Hochdruckgebieiten sind ebenfalls gut belegt....

    Aber hat natürlich alles nix mit nix zu tun....und CO2 ist Pflanzendünger....

  40. 68.

    Schon der erste Satz ist an Sinnlosigkeit nicht zu überbieten. Wissen Sie zufällig auch wann das ganze CO2 der fossilen Quellen das letzte Mal in der Atmosphäre war?

    Ist Ihnen bewusst ab welchem CO2 PPM Wert der Mensch mit Müdigkeit Kopfschmerzen usw reagiert....1000 ppm...von 230 ppm auf über 400 haben wirs schon geschafft....Die Dinos hatten bis zu 1500 ppm aber auch 8 Grad Celsius mehr und mehr O2 ..das wäre so ziemlich der Weltuntergang....

  41. 67.

    Dauert immer nicht lange bis dieLeugner des menschengemachten Klimawandels ankommen mit dem Spruch "Klimawandel hat es schon immer gegeben"...

    Schauen Sie sich mal die letzten 2,9 Mio Jahre.....

    Schaue Sie sich die kleinen Täler in der Eifel mal an, das sind natürliche Bäche gewesen, da gibt es nix groß zu renaturieren. Bei der schwarzen Elster, die eher nach Kanal aussieht als Fluss ist natürlich anders.....

  42. 66.

    Wenn ich solche Überschriften lese, fasse ich mich an den Kopf.
    Extremwetter, Klimakatastrophe - Schlagworte für Wetterunbilden, die es schon immer gab.
    Hat damals, als die Elbe über die Ufer trat, schon jemand von Klimawandel fabuliert? Ober alljährlich der Rhein?
    Flussbegradigungen, Uferbebauungen, fehlende Pläne im Umgang mit Naturkatastrophen, marodes Vorwarnsystem - dafür muss der Klimawandel herhalten?
    Seriöse Wetteranalytiker sprechen von besonderen Wetterlagen, die dZt über Europa herrschen.
    Ich kann mich noch erinnern, an Zeiten, wo Wetter noch Wetter hieß. Heute ist das gleich der Klimawandel.

  43. 65.

    Zum Thema "anpassen" siehe mein Kommentar 24. Was ist daran nicht zu verstehen?
    Wohlstand? Bei weiterer Erderhitzung können wir den vergessen, mit dem Finger auf andere zeigen hilft gar nichts.

  44. 64.

    Haus am Berg ist passé…

    Unabhängig von irgendwelchen Leistungen zur Reduktion des CO2 Ausstoßes, werden wir über jedwede Strukturmaßnshmen nachzudenken haben.

    Als sicher geltende Gebiete werden mit Hochhäusern bebaut werden müssen.
    Wir werden uns eh in kleineren Gebieten konzentrieren.

    Die Wiederkehr des Hochhauses steht an.

    Denn es steht fest, dass gegen derartige Wassermassen keine Ingenieurskunst gewachsen ist.

    Die Idee vom Leben zwischen Bergen und Tälern oder am heimeligen Bach, ist Geschichte.

    Wenn wir das berechnet haben, was neben Acker und notwendiger Natur für uns übrig bleibt, wird es viele Tränen geben.

    Wer sagt es den Leuten?!

  45. 63.

    Wenn es um das persönliche Verzichten geht gibt es zwischen Umfragen und Praxis einen großen Unterschied. Seit 2009 gibt es in Deutschland erschwingliche Drei-Liter-Autos die in der Praxis vier Liter Kraftstoff verbrauchen. Verkaufserfolge sehr bescheiden. Was gewünscht wird sieht man auf den Straßen. Auch Tierquälereien sind beim Grillen schnell vergessen. Der Wasserverbrauch für die Erzeugung von einem Kilo Fleisch, da war doch was? Ja, der ist sehr hoch. ("Kalle, noch ein Bier zum dritten Stück Grillfleisch?") Ausgebeutete Arbeiterinnen in der Textilindustrie in Asien, auch schnell vergessen bzw. verdrängt.

  46. 62.

    Das CO2, welches Europa einsparen kann, wird in einer chinesischen Provinz wieder ausgestoßen. Statt unseren Wohlstand aufs Spiel zu setzen sollten wir das Geld verwenden, um uns dem Klimawandel anzupassen. Das wäre einfach nur logisch.

  47. 61.

    Das CO2 war für Millionen Jahre nicht in der Atmosphäre, sondern in der Erde gelagert. Sie leugnen, dass der Mensch einen erheblichen Teil zum sehr schnellen Klimawandel beigetragen hat.

  48. 60.

    Verantwortlich dafür sind Kommunal- und Landespolitiker."
    Wenn et denn so einfach wäre.
    Eine kleine Geschichte: Gestern wurde hier um die Ecke ein Stück Rasen repariert. Beschädigt wurde es vorher durch Baufahrzeuge.
    Die reparierte Stelle wurde mit Flatterband markiert.
    Heute Morgen war dann wieder der ursprüngliche Schadenszustand hergestellt. Das Stück war wieder mutwillig zerstört.
    Und nun können Wetten abgeschlossen werden: Waren da heute Nacht Landespolitiker unterwegs oder eher erlebnisorientierte, alkoholisierte Menschen?

  49. 59.

    Ja, in Deutschland gibt es keine Partei über der 5% Hürde, die den Klimawandel tatsächlich ernst nimmt. Die Grünen sind unter den Parteien mit einer Chance auf Regierungsbeteiligung wohl noch am nächsten dran, aber Aktionen wie aus der Atomkraft auszusteigen bevor wir aus der Kohle aussteigen sind natürlich sehr kontraproduktiv.

  50. 57.

    Als die "Ökos" vor 20 bis 30 Jahren solche Klimaereignisse vorausgesagt hatten, wurden sie durch die Reihe hinweg ausgelacht. Weil es ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Heute haben wir ganz real den Klimawandel und seine Folgen vor der Tür. Menschen sterben, verlieren ihr Hab und Gut, Temperaturen steigen seit Jahren immer höher, das Wetter spielt verrückt. Und immer noch gibt es Schwurbler, die alles abstreiten und kleinreden. Weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Sonst hätten die "Ökos" am Ende doch noch Recht .... wie unbequem!

  51. 56.

    @ Wossi: Bei mir macht's dauernd Klick. Immer wenn ich merke das sich da ein Ex-Corona-Verharmloser als "Klima-Experte" aufschwingt, macht's bei mir Klick. Nur eben nicht bei diesen. Gerade AfD-Chrupalla gehört. Einfach peinlich.

  52. 55.

    @ Christina: richtig hingehört, Frau Horneffer sagte, das war nicht Klima sondern Wetter. Aber dann doch ausgeschaltet. Zumindest den Fernseher. Oder doch das...? Sie sagte dann nämlich noch, das Klima macht das Wetter.

  53. 54.

    Und ...., lässt irgendjemand deswegen sein Auto stehen, oder sagt seine Flugreise ab, oder ändert sein Konsumverhalten!?
    Ich denke, zu wenige!

  54. 53.

    Die Natur tut das was sie ist unregierbar. Jeden Tag das Gerede und Grede über Verbesserung des Co2 Ausstoßes. Was passiert wirklich sichtbar, nichts. Was kann ein Bürger tun. Ich benutze das Fahrrad so weit wie möglich lasse das Auto stehen benutze ÖVM. Versuche Verpackungsmüll zu vermeiden Pfand usw. Was machen unsere Regierungsbeamten außer palavern. Benutzen überdimensonierte Autos fördern die Autoindustrie beim Bau von Großfahrzeugen mit entsprechenden Spritvernrauch und Platzbedarf. Mit unnötigen Motoren als ob man sie als Panzer benutzen sollte. Prestige Vorherschaft mit SUV auf der Straße, wozu. Als einfachste Möglichkeit wäre die Subventionirung des Dieselkraftstoffes abzuschaffen,längst überfällig. Die Geschwindigkeit zu senken. Die Eisenbahn zu subventionieren und nicht die Fliegerei. Warum werden Jahrzentelang diese einfachsten Mittel nicht umgesetzt. Da verliere ich das Vertrauen in der Politik. Die Regierung aber kann es sich nicht erklären warum die Bürger Politverdrossen sind. Vielleicht sollten sie etwas Bürgernah werden und nicht ständig auf die abstrakten Politakademiker hören die wenn man diesen Leuten zuhört als ob sie auf einen anderen Planeten leben in ihrer Lebensnaivität.
    Das war's erst einmal, hoffe das liesen auch mal entsprechende Leute, schönes Wochenende.

  55. 52.

    „die Ackerflächen werden nur noch aufgekratzt oder wie es jetzt neu heißt geschlitzt.
    Nicht mehr tief gepflügt um die Bodenstruktur zu verbessern.“

    Tatsächlich verbessert ein intaktes Bodenleben die -struktur, wenn man es möglichst in Ruhe lässt. Pilze, Würmer, Larven und andere (Mikro)Organismen mögen es nicht so gern, wenn sie gestört werden und plötzlich offen auf der trockenen Krume liegen. Mag aber sein, dass das eine etwas neuere Erkenntnis ist … Auch gegen Bodenerosion ist es anscheinend gut, weniger zu pflügen.

  56. 51.

    "Seit dreißig Jahren bummeln wir." Sie sagen damit, dass die Grünen eben auch nichts gemacht haben.

  57. 50.

    Verharrende Wetterlagen, die das Risiko massiver Regenfälle erhöhen, gibt es im 21. Jahrhundert nicht häufiger als früher. Das haben Wissenschaftler gerade erst im April 2021 bestätigt.
    Ursache der katastrophalen Folgen der Regenfälle im Juli 2021 ist die Kombination der zunehmenden Bodenversiegelung in Stadt und Land mit gleichbleibend schwachen Abflussmöglichkeiten für das Wasser. Letztere sind heute nicht erheblich besser als im frühen 20. Jahrhundert. Verantwortlich dafür sind Kommunal- und Landespolitiker.

  58. 49.

    Früher gab es ein Warnsystem,dass nannte sich Sirene, installiert in jedem kleinen Dorf.
    Genau dieses System hätte Menschenleben retten können.
    Aber nein,die Digitalisierung ist das non plus ultra...und das Gerede um den Klimawandel.
    Es ist eine grauenvolle Katastrophe und ich hoffe,dass dieses mal auch Hilfe für die Menschen aus dem Ausland kommt, nachdem wir die ganze Welt retten wollen, anstatt im eigenen Land schauen,wo die dringlichsten Aufgaben sind.
    Vorsorge,statt Nachsorge.

  59. 48.

    Viele sind hier auf dem Holzweg wenn es um die Flussbegradigungen und ähnliches geht. Viele der betroffenen Gebiete haben so etwas nicht. Hier ist einfach eine unglaublich große Menge an Wasser aus einer unerwarteten Richtung gekommen und das kann leider nahezu überall in Deutschland passieren. Berglagen sind wahrscheinlich eher gefährdet, wobei die Tieflagen früher oder später mit reingezogen werden. Sinnvoll ist es jetzt, dass jeder Ort und jede Gemeinde Szenarien prüft und am billigsten wohl Abfangflächen bzw Flutleitsysteme um die bewohnten Gebiete herum installiert.

    Die Atomkraftbefürworter vergessen gerne, dass die Flüsse zur Kühlung benutzt werden und die Kraftwerke ab einer gewissen Wassertemperatur gedrosselt werden. Perspektivisch werden wir im Sommer den meisten Strom verbrauchen für die Kühlung. Im Privathaushalt ist das mehr als im restlichen Jahr. Dann werden die Kraftwerke gedrosselt. Total sinnvoll.

  60. 47.

    "Jetzt zu hoffen, mit etwas weniger CO2 in der Luft würde alles gleich viel besser werden, ist kindlich naiv oder schlicht überheblich."
    Der Klimawandel hat schon vor Jahren begonnen. Der Effekt, der jetzt bei vielen Leuten anzutreffen ist, gleicht der Parabel vom gekochten Frosch. Ein Gewöhnungseffekt. Die Problematik runtersprechen ist dagegen viel einfacher und man muss auch nicht auf liebgewonnene (?) Gewohnheiten verzichten, sich evtl. persönlich einschränken oder gar etwas selbst tun.
    Naiv wäre es in der Tat zu glauben, das der Verzicht auf CO² heute, schon nächstes Jahr auch nur irgendeinen Effekt hätte. Die "Rolle rückwärts" dauert mindest so lange wie der Weg zur heutigen Situation, deren Ergebnis wir gerade "bestaunen" dürfen. Viel Zeit endlich anzufangen bleibt nicht mehr.

  61. 46.

    Wichtiger, informativer Bericht - und hier: LaberLaber, während sich die Natur deswegen rächt und Corona wie schon 2020 immer weiter infiziert, weil sich Menschen für die intelligentensten Wesen halten (was sie nicht sind)

  62. 44.

    …und deshalb weiter so .. müll produzieren, eine familie 4 autos ( allein im SiV) , zubetonierte Städe weil 3 Bäder brauchen und ankleide zimmer… der mensch zerstört den planeten erde
    !!!

  63. 43.

    Auto Geschwindigkeitsbegrenzung bedeutet mehr Sicherheit iund weniger Stickoxide , solange wie Benzinschleuder die Umwelt verschmutzen , hat noch nicht Klick gemacht , bist von Gestern?

  64. 42.

    Merken Sie eigentlich dass Sie sich widersprechen? Der Klimawandel führt zu Starkregenereignissen- das ist unter 99.9 Prozent der Klima Wissenschaftlern unbestritten. Die Grünen haben dies vor über 20.Jahren bereits gesagt- aber der CDU war immer die Wirtschaft wichtiger. Wenn man jetzt die Schäden sieht- mit den Geld hätte man eine Menge für den Umbau der Wirtschaft tun können.

  65. 41.

    Es gibt seit 50 Jahren Warnungen von Klimaforschern- nur hört niemand auf die Fachleute. Auch bei Ihnen gilt das Sankt Florian Prinzip. Wir müssen alles tun um den co2 Ausstoß zu reduzieren- auch langsamer fahren. Das ein Auto mehr Co2 auslässt wenn es schneller fährt sollte man als Autofahrer wissen.

  66. 40.

    Die Experten welche das Pariser Klima-Abkommen verfasst haben sind wenn wir ihnen folgen also recht d.........? Das 1,5 Grad Ziel ist zu erreichen?

  67. 39.

    Und weil das so ist, brauchen wir Lösungen von bildungswilligen Fachleuten statt populistische „Tempolimits“ . Hat es jetzt „klick“ gemacht?

  68. 38.

    Dass jetzt gleich alles wieder auf den Klimawandel geschoben wird, ist einfach unredlich! Es soll letztlich auf der einen Seite nur der grünen Agenda dienen und andererseits von der verpassten Verantwortung der Politik ablenken. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass gegen Starkregen- und Überschwemmungsereignisse dringend gehandelt werden muss, dass es viel zu viele versiegelte Flächen und viel zu wenige (natürliche wie künstliche) Rückhaltesysteme gibt, dass Überschwemmungsflächen versiegelt wurden, dass Flüsse und Bäche wegen der Begradigungen keine Möglichkeit zur natürlichen Ausbreitung mehr haben und deshalb zu reißenden Strömen werden. Nichts ist passiert.
    Jetzt zu hoffen, mit etwas weniger CO2 in der Luft würde alles gleich viel besser werden, ist kindlich naiv oder schlicht überheblich. Wir müssen neben der Dekarbonisierung auch unsere Infrastruktur auf Unwetter solcher Art wappnen.

  69. 37.

    "führt wo möglich zu gleicher kopfloser Kurzschlussreaktion wie dem Atomausstieg und der Energiewende, die uns grundlos sehr teuer zu stehen kommt."

    so sehe ich das auch, etwas effektiveres als AKK bringt uns keine wirklich bezahlbare energiewende.
    das problem ist/war die entsorgung. - einfach einmal mr. musk fragen................und ab geht die reise!!!
    ja, ich weiß - die super gaus....
    die sollten wohl mit modernster forschung in den griff zu bekommen sein.
    gruß

  70. 36.

    Stimmt. Unsere Ur Ur Ur Ahnen haben ja schon mit Industrie die Umwelt zerschossen. Wie konnte das diesen Deppen von Klimaforschern nur entgehen!
    Bei manchen Kommentaren frage ich mich was noch passieren soll bis sie endlich aufwachen. Sie haben wohl keine Kinder oder Enkel wenn ihnen das alles sm Allerwertesten vorbei geht!?

  71. 34.

    "Nein, ich leugne den Klimawandel nicht, er ist ein normaler Teil des Planeten."

    Typisch Leerdenker. Erst leugnen, dann wenn es beim besten Willen nicht mehr zu leugnen geht, dann werden die Auswirkungen heruntergespielt. Egal ob Corona oder der menschgemachte Klimawandel.

    "Wir sollten anpeilen, nicht mehr 7 oder 8 Mrd Menschen zu sein."

    Auch falsch. Die Treiber des Klimawandels sind die Industrieländer, bzw. die fortschreitende Industrialisierung. Ein Beispiel: "Eine intensiv gehaltene "Hochleistungskuh" in den Industrieländern produziert beispielsweise fünfmal so viel Methan wie ein extensiv gehaltenes Rind in Entwicklungsländern."

    "Hauptverursacher des Klimawandels sind die Länder des industrialisierten Nordens. Insbesondere durch ihren Energieverbrauch in den letzten hundert Jahren haben sie maßgeblich die bereits jetzt stattfinden Klimaveränderungen hervorgerufen."

    Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

  72. 33.

    So gesehen braucht man gar keine Forschung, da die Zeit des Menschen auf der Erde ohnehin begrenzt sein dürfte.

  73. 32.

    Leider interessiert das immer weniger Menschen. Es kann nicht weit genug in den Urlaub gehen. Die materiellen Werte stehen im Vordergrund und jeder sieht nur sich. Die Gemeinschaft ist egal. Hauptsache mir geht es gut und nach mir kann die Welt doch untergehen. Das ist leider aus uns geworden.

  74. 31.

    hallo, im großen und ganzen bin ich der gleichen meinung - die weltbevölkerung wird niemand begrenzen können.
    aber mutter erde weiß sich auf ihre art und weise zu wehren, auch wenn es millionen jahre dauert.

    gruß

  75. 30.

    "Alles CO2 was wir aus fossielen Quellen freisetzen war bereits in der Atmosphäre. Es kommt lediglich wieder zurück."
    Ja, nee, schon klar. Da liegt so'n bisschen organischer Kram ein paar Millionen Jahre faul in der Erde rum. Daraus wird dann Kohle, Gas, Öl. Dann kommt der Homo Fidibus und jagt das Zeug in ein paar Jahren wieder in die Atmosphäre. Wäre vergleichbar mit einer gut geschüttelteten lange gelagerten Sektflasche - der Inhalt kommt auch "nur" zurück.
    Dazu kommt dann noch das, was die Erdenbevölkerung sonst noch so aus jüngster Vergangenheit verheizt. Wären dann die gut geschüttelten Brauseflaschen.

  76. 29.

    Wer hat denn den Menschen erlaubt dort zu bauen? Wer hat die Flächen als Bauland ausgeschrieben?

    Weitaus schlimmer sind die Klimawandelleugner, wie sie hier auch wieder auftreten.

  77. 28.

    Das Wasser kann auch nicht mehr versickern ,dort wo der Niederschlag fällt. Schauen wir uns doch um, riesige Pflaster- Beton- Asphaltflächen, dazu ungenügende Kanalisation, die Ackerflächen werden nur noch aufgekratzt oder wie es jetzt neu heißt geschlitzt.
    Nicht mehr tief gepflügt um die Bodenstruktur zu verbessern. Dort kann nix mehr versickern,weil alles total verdichtet ist. Schuld an diesem Missstand ist nur das Profitdenken des Menschen, die Natur rächt sich dafür ,was ihr angetan wurde und wird. Und das ist gut so...... Warum müssen Überflutungsflächen zu Wohngebieten werden? Wohnen am Wasser so dicht wie möglich und sich dann Jahre später wundern, das das Wasser bis Unterkante Dach steht....

  78. 27.

    Jeder der nicht erkennt, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen der CO2-Produktion der Menschen und der globalen Erderwärmung gibt, verschließt die Augen vor der Wahrheit.
    Das CO2 was freigesetzt wird, war schon immer auf der Erde? Mag sein, aber das CO2, was Millionen Verbrennungsmotoren ausstoßen auch?
    Und das CO2 der Kraftwerke, die durch Verbrennung Strom produzieren auch?
    Ließe sich endlos fortführen - die Antwort wäre immer Nein. Wir pumpen also mehr CO2 in die Atmosphäre dieses Planeten, als dieser jemals selbst hatte. Macht es jetzt klick?
    Und was in den bald auftauenden Permafrostböden noch so alles drinsteckt (Viren, Bakterien), wissen wir noch gar nicht.
    Könnte sein, dass dann CO2 unser geringstes Problem ist.

  79. 26.

    Genau so ist es, hat gestern auch eine Meteorologin gesagt, dass war Wetter und nicht Klima …
    Große Regenmengen haben aus kleinen Flüssen reißende Ströme gemacht und Staudämme konnten das Wasser nicht mehr halten und sind übergelaufen oder die Dämme sind gebrochen. Das ist wirklich sehr bedauerlich, aber menschengemacht.

  80. 25.

    "Nein, ich leugne den Klimawandel nicht, er ist ein normaler Teil des Planeten. Wir sollten anpeilen, nicht mehr 7 oder 8 Mrd Menschen zu sein. Denn DAS ist der Klimafaktor. 8 Milliarden Verbraucher/Konsumenten"

    Wenn alle Menschen der Welt wie die Deutschen leben würden bräuchten wir zur Rohstoffversorgung 3 1/2 Planeten. Mit der Argumentation wird die Schuld der eigenen Bevölkerung den anderen Menschen auf diesem Planeten in die Schuhe geschoben.
    Ich schmeiße meinen Müll nicht in den Nachbargarten und beschwere mich dann darüber dass sein Garten dreckig ist. Wir haben aber wohl viele Menschen in diesem Land die es genau so machen. Die wollen dann scheinbar noch, dass der Nachbar sein Grundstück entzogen bekommt wegen dem Müll. Der letzte Nachbar war auch so schlimm. Was ist nur mit den Nachbarn los in dieser Welt? ... Traurig

  81. 24.

    "sich für den Umbau der zur Anapassung an die Klimafolgen notwendig ist plädieren. "
    Und leider wieder nichts verstanden.... wissen Sie warum ein Fieberthermometer nur bis 41 Grad geht? Weil Sie bei 42 Grad tot sind. Der Mensch kann sich nicht an Temperaturen von 50 Grad wie in Westamerika dauerhaft anpassen. Begreift das keiner?

  82. 23.

    Gestern im Radio SRF News Schweiz einen Bericht zum Unwetter dort gehört , ein Zusammenhang mit den Klimawandel wurde dort eigenartiger Weise nicht erwähnt !
    Es wurde auf jahrelange Statistiken verwiesen die einen Zusammenhang mit den Klimawandel nicht belegen .
    Einfach den Informationshorizont erweitern und andere Europäische Öffentlich Rechtliche Quellen hören ….

  83. 22.

    Nö. Es sind vorhersehbare Tote. Gestern in der Talkshow: "Selbst wenn wir jetzt alles auf Null stellen werden mit solchen Klimaereignissen noch 80 Jahre leben müssen."
    Natürlich sind die Toten beklagenswert, aber sie hätten auch vermieden werden können, aber statt dessen wurde von Toten geredet, wenn unsere Wirtschaft zu stark gegängelt wird. Man hat also ganz schlicht Prioritäten gesetzt, Menschen die von einer Wirtschaftsumstellung womöglich getötet worden wären (was hierzulande voll hypothetisch ist) waren und sind wichtiger als die, die jetzt reell gestorben sind.

    Ehrlich kann ich auch diese Floskel: "Unsere Gedanken sind mit den Verstorbenen." nicht mehr hören, weil sie genauso unehrlich klingt wie so vieles was aus den gleichen Mündern kommt.
    Mag vielleicht pietätlos sein, aber mit Pietät hat die Inszenierung von Laschet vor den Trümmern auch nichts zu tun.

  84. 21.

    Sehr geehrte Franziska,
    genauso ist es. Man braucht sich ja nur die Wetterlage in Böhmen (Elbhochwasser 2002) und entlang des Erzgebirges (Elbhochwasser 2013 mit Deichbruch Fischbeck) vor Augen halten. Identische Situation. Aufgrund der stabilen Hochdruckgebiete konnte sich das Regengebiet ja nicht weiterbewegen und hing somit fest.
    Mit freundl. Grüßen

  85. 20.

    Es wäre das Beste, wenn die Kritiker sich auf die wichtigsten Punkte einigen. Am energieintensivsten sind Stahl und Beton Industrie: also weniger Autos, kein "Murks" bei Geräten, und weniger Betonbauten. Außerdem weniger Fleischkonsum. Das ganze per Gesetz, bzw. durch Preiserhöhung und durch massive Förderung der Alternativen dazu (z.B. Bahn). Wenn man anfängt, Lieschen Müller den Hund zu verbieten und dem armen Werner sein Häuschen mit Holzheizung dann ist das ineffektiv. Das erzeugt nur Gegenwehr und Spaltung. Das sieht dann nur so aus, als ob man etwas getan hat. Genau wie der Plastikflaschen Pfand.

  86. 19.

    ..leider wird derzeit mal wieder alles politisch ausgeschlachtet und führt wo möglich zu gleicher kopfloser Kurzschlussreaktion wie dem Atomausstieg und der Energiewende, die uns grundlos sehr teuer zu stehen kommt.
    Gleichzeitig stellt sich der Kanzlerkandidat Laschet mit seinem NRW Klimaneutralitätsgesetz hin, als gäbe es in NRW keinen Hambacher Forst und kein Garzweiler, .. daran können sich vielleicht noch manche erinnern…

  87. 17.

    also, schon bei der überschrift, bin ich raus und werde hier auch nicht mehr diese kommentare "genießen".

    unsere mutter erde ist so einige milliarden jahre alt, was juckt sie, wenn sich ein wildschwein an ihr reibt.......
    mutter erde hatte immer ihre eigene ansicht vom klimawandel und wie sie damit umgeht. Dafür braucht es keine angeblichen "Klimafolgenforscher" - die auch nur sehr zeitlich begrenzt ihre meinung abgeben können - zum glück!

    gruß

  88. 16.

    Alles CO2 was wir aus fossielen Quellen freisetzen war bereits in der Atmosphäre. Es kommt lediglich wieder zurück. Worum es hier geht ist, dass alles so bleibt, wie sich der Mensch bequem eingerichtet hat. Das Schlimme am Hochwasser ist nicht das Hochwasser, sondern dass wir Menschen unbedingt immer und immer wieder am Fluss bauen müssen. Obwohl wir das Risiko kennen, unsere Großeltern und deren Großeltern und deren, deren Großeltern... uns das bereits überliefert haben. Flüsse begradigen und "einfrieden" Überschwämmungsgebiete besiedeln etc.
    Nein, ich leugne den Klimawandel nicht, er ist ein normaler Teil des Planeten. Wir sollten anpeilen, nicht mehr 7 oder 8 Mrd Menschen zu sein. Denn DAS ist der Klimafaktor. 8 Milliarden Verbraucher/Konsumenten

  89. 15.

    Sie haben so recht! Das zu sehen ist grauenvoll! Der Mensch weiß ja woran es liegt. Aber das Handeln und umsetzen?!!

  90. 14.

    FFF soll also an diesen Fluten mitschuldig sein? Ihr Kommentar muss ein Witz sein. Gleich mal ein Termin: am 24. September ist der nächste globale Klimastreik. Da können alle hingehen, die von solchen Witzen und die Untätigkeit der Politik genug haben.

  91. 13.

    Leider schafften es erst die schlimmen Überflutungen, das Corona nach 14 Monaten Dauerberieselung aus den Schlagzeilen zu schwemmen.

  92. 12.

    Gut gebrüllt, Löwe. Und was ist im Leben wirklich wichtig?
    Wie sehen Ihne persönlichen Konsequenzen aus? Was schlagen Sie für die Zukunft vor? Aber jetzt kommen Sie bitte nicht mit den Plattitüden der „besserwissenden Straßendemonstranten“, sondern wissenschaftlich fundierte Maßnahmen.
    Der Mensch ist übrigens das intelligenteste Wesen auf der Welt - die Meisten jedenfalls.

  93. 11.

    Das Hochwasser ist aber durch exorbitante Regenmengen entstanden wie sie seit den Wettermessungen nicht vorgekommen sind.

  94. 10.

    Ganz Unschuldig daran sind leider die Kinder und anderen von Freeday for Future nicht. Leider haben diese nicht das Pariser Klima-Abkommen bis zu Ende gelesen, denn sonnst würden diese sich für den Umbau der zur Anapassung an die Klimafolgen notwendig ist plädieren.

  95. 9.

    Auch wenn sie mit ihrer Äußerung völlig recht haben, das man der Toten gedenken soll, kann man nur das dazu sagen, was ich seit über 40 Jahren sage und bis heute ignoriert wird. Und das betrifft die ganze Welt, das Klima und die Natur.

    Der Mensch hält sich für das intelligenteste Lebewesen der Welt, obwohl es das Dümmste ist. Es ist das einzige Lebewesen, was sich den eigenen Ast absägt worauf man sitzt. Und obwohl der Mensch dies weiß, sägt er weiter und weiter. Und am Ende sehen wir uns alle dieselbe Einöde an. Aber solange der Rubel rollt, wird weiter gesägt und weiter gesägt. Obwohl man am Ende gar nichts hat, da dann nichts mehr wert ist.

    Und wie schnell das geht, sehen wir jetzt leider alle. Wo einen auch wieder noch mehr bewusst wird, was im Leben wirklich wichtig ist.

  96. 8.

    Da gebe ich ihnen recht.
    Klimawandel gab es schon immer auf der Erde - auch ohne den Menschen. Es sei denn jemand stellt die Behauptung auf das die Dinosaurier aufgrund des Eingriffs der Menschen in die Natur ausgestorben sind.
    Extreme Klimaschwankungen gab es schon immer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte

  97. 7.

    Die Moore und Auen müssen wieder her und die Wälder auf der ganzen Welt dürfen nicht noch weiter abgeholzt oder sogar abgebrannt werden. Wir benötigen kein Palmöl. Dies müsste alles sofort wieder hergestellt werden. Die begradigten Flüsse müssen wieder so hergestellt werden wie sie irgendwann mal waren. Die Städte müssen nicht noch mehr verdichtet werden, schon gar nicht die Vorgärten. Mehr Grün und mehr Kaltluftzonen müssen in Städten erhalten bleiben bzw. wieder neu erschaffen werden. Dies nicht alles erst in 10 Jahren sondern sofort. Die Natur weiß schon warum sie einmal so war.

  98. 6.

    Solange wir Bäche und Flüsse begradigen und nur darauf aus sind, Wasser abzuleiten, wird es immer mehr reißende Ströme geben. Wenn wir immer noch Kiefern- und Tannenwälder subventionieren, als würde IKEA noch in Deutschland produzieren, anstelle Mischwälder zu kultivieren, müssen wir uns über Brände und Überschwemmungen nicht wundern. Alles hat Folgen. Und Fehler haben halt ätzende Folgen.

    Landschaft dient nicht nur dazu, mit immer breiteren "Traktoren" den Boden zu verdichten. Landwirtschaft ist als Massenproduktion nicht grün.

    Das wissen wir alle.

    Es ändert sich aber nichts.

  99. 5.

    Menschen siedeln sich dort an, wo früher die Flüsse mäanderten, deren Fließgeschwindigkeit sie zuvor durch Einengung und Kanalisierung massiv erhöht haben.

    Und wenn der Fluss dann bei Hochwasser in sein altes Bett zurückkehrt, wo jetzt ihre Keller sind, dann sind sie total verwundert und geben dem Klima die Schuld.

  100. 4.

    In solch einer schlimmen Situation sollte man einfach keine Ratschläge mit, habe ich ja gleich gesagt kommentieren, sondern einfach mal die Klappe halten und der Toten gedenken.
    Ein Tag der Trauer wäre bundesweit angebracht.

  101. 3.

    Ein Schritt in die falsche Richtung:
    Der bundesweite Katastrophen-Warntag fällt dieses Jahr aus, weil … es letztes Jahr schon nicht funktioniert hat.

  102. 2.

    Die Naturgewalten zeigen uns wer hier "das Sagen" hat. Das sind auch die Folgen unseres Wohlstandes.
    Häufiges Fliegen.
    Große, schwere, schnelle Autos.
    Individuelle Häuser und Neubauten versiegeln immer mehr die Böden.
    Weitere Eingriffe in die Natur wie Flussbegradigungen.
    Exorbitanter Fleischverbrauch; auch für die kleinen und riesigen Lieblinge auf vier Pfoten.
    Exorbitante Produktion immer neuer elektronischer Geräte und deren Stromverbrauch.
    In die Natur entsorgter Müll.
    Wegwerfgesellschaft, Ressourcenverschwendung.
    Und das alles kann man am wenigsten auf die Politik abschieben.
    Schon gar nicht auf Wissenschaft und Journalisten.
    Hier sind wir Konsumenten am allermeisten selbst schuldig bzw. die Verursacher.
    Allein für die Ressourcenverschwendung für Kriegsgerät und Kriege kann man überwiegend die Politiker verantwortlich machen, die auch von uns gewählt wurden und werden.

  103. 1.

    >Und auch die politischen Beschlüsse, die gemacht wurden, auch wirklich umgesetzt werden

    Ja das wird mal Zeit. Beschlüsse fassen, Arbeitskreise gründen, Studien in Auftrag geben und am Ende dann doch so weiter machen als wär nichts. Das muss langsam mal aufhören. Seit dreißig Jahren bummeln wir.

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