Steglitz-Zehlendorf - Radfahrerin in Berlin bei Unfall mit Auto schwer verletzt

Ein Verkehrsunfall (Quelle: dpa/Ralph Goldmann)
Bild: dpa-Symbolbild/Ralph Goldmann

Eine Radfahrerin ist am Mittwochabend beim Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt worden.

Die Frau sei gegen 20:30 Uhr auf der Sachtlebenstraße im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf vom Radweg auf die Straße gefahren, um links abzubiegen, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Dabei sei sie mit dem Auto eines 41-Jährigen zusammengestoßen, der in gleicher Richtung die Sachtlebenstraße befahren habe.

Die Radfahrerin stürzte den Angaben zufolge und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Rettungskräfte brachten die Verletzte demnach in ein Krankenhaus, wo sie intensivmedizinisch betreut werde.

Sendung: rbb 88.8, 22.07.2021, 9:00 Uhr

44 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 44.

    Laut einer Untersuchung kann man von weit mehr als 1 Millionen Unfällen zwischen Radfahrer und Fußgängern ausgehen. Diese Zahl belegt wie wichtig eine gesetzliche Pflicht zur Haftplicht für Radfahrer ist. Eine Absicherung der Fußgänger ist hier überfällig. Es ist ein Unding das viele Radfahrer meinen uns Fußgänger einfach durch ihr vorbeirasen ohne Abstand gefährden zu dürfen. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung der Radfahrer ist überfällig.

  2. 43.

    Berechtigte Frage: Warum wird sowas wie "Ihr soziales Umfeld , sofern vorhanden , tut mir Leid" überhaupt erst frei?

  3. 42.

    Diskutieren Sie bitte sachlich und mit Bezug zum Artikel. Beleidigende Kommentare oder Kommentare mit Vorwüfen und Anschuldigungen werden nicht veröffentlicht.

  4. 41.

    Allen Getöteten Radfahrern hätte ein Helm nichts genutzt ??? Woher wissen Sie das alles ? Und was für einen ausgemachten Blödsinn schreiben Sie hier in einem fort ? Ein gepflegter vernünftiger Austausch von unterschiedlichen Ansichten scheint mit Ihnen nicht möglich . Ihr soziales Umfeld , sofern vorhanden , tut mir Leid

  5. 40.

    Der Gipfel der Scheinheiligkeit ist erreicht wenn sie auch noch so tun als würde sie die Gesundheit der Radfahrer interessieren. Autofanatiker wie sie interessiert nur eins, wie sie möglichst störungsfrei rasen können. Koste es was wolle.

    Eine Helmpflicht hält Radfahrer vom Radfahren ab. Je mehr Radfahrer aber unterwegs sind, desto sicherer wird Radfahren. Ihnen geht es nur darum Radfahrer vom Radfahren abzuhalten und da ist ihnen jedes Mittel recht und sei es noch so verlogen.

    Allen getöteten Radfahrer hätte ein Helm nichts genutzt. Rücksicht und eine bessere Infrastruktur schon.

  6. 39.

    "Jeder der auf Rädern am Verkehr teilnimmt sollte eine Fahrprüfung ablegen .Jedes Fahrzeug sollte ein Nummernschild tragen".

    Das sieht man ja an rasenden, falschparkenden und rüpelhaft überholenden Autofahrern was eine Fahrprüfung und ein Nummernschild bringt.

    Warum eigentlich keine Prüfung, Nummernschild und Helmpflicht für Fußgänger?

  7. 38.

    Jeder der auf Rädern am Verkehr teilnimmt sollte eine Fahrprüfung ablegen .Jedes Fahrzeug sollte ein Nummernschild tragen . Das würde m.E die Anzahl der Unfälle verringern .Dafür das Radfahrer eigentlich nur eine ganz kleine Minderheit im Straßenverkehr darstellen , ist es schon erstaunlich wie oft hier etwas passiert , die Schuldfrage sei mal dahingestellt.

  8. 36.

    Ihnen ist nicht klar, dass es einen Unterschied macht, ob der Radfahrer auf der Fahrbahn fährt und plötzlich unvermittelt rüber zieht oder von einem Radweg. Kommt der Radfahrer vom Radweg besteht die Chance dass Autofahrer das Verhalten des Radfahrers vorher ahnen kann eventuell. In beiden Fällen ignorieren sie aber das Fehlverhalten vieler Radfahrer in dieser Situation. Anstatt immer ständig von Anderen zu fordern, sollten sie sich für Schulungen und Helme einsetzten zum Nutzen der Radfahrer.

  9. 35.

    Mit der Sichtbarkeit ist das so eine Sache. Bereits im Abbiegen befindliche Fahrzeige werden gerne auch auf der Fahrbahn noch schnell rechts überholt.

  10. 34.

    Das hat man in andren Ländern probiert. Das hat nichts gebracht, außer weniger Radfahrer.

  11. 33.

    Ihnen ist nicht klar, dass es einen Unterschied macht, ob der Radfahrer auf der Fahrbahn die ganze Zeit für den Autofahrer sichtbar war wenn er unvermittelt links abbiegt, oder wenn der Radfahrer plötzlich auf die Fahrbahn wechselt und unvermittelt links abbiegt? Und ob da 50 oder 30 gefahren wird?

  12. 32.

    wenn der Radfahrer aber nicht auf den Verkehr achtet ist der strassenbegleitende Radweg gefährlicher, da Radfahrer plötzlich direkt vor dem Auto wechselt. Leider meinen viele Radfahrer es sei okay einfach Hand raus und einfach rüber.

  13. 31.

    ihnen ist nicht klar, dass man so oder so beim Linsabbiegen die Fahrbahn kreutzt.

  14. 30.

    Ist vielleicht bei Ihnen auf´m Dorf anders. In Berlin sind es die Radfahrer die rücksichtslos zwischen einsteigenden Fahrgästen durchrasen und wenn einer was sagt wird gleich gedroht vom Radfahrer. Da hilf eben nur eine Nummernschild für Radfahrer. Fußgänger sind für viele Radfahrer keine Menschen mehr.

  15. 29.

    Sie halten eine Helmpflicht für Radfahrer und Fahrerlaubnis für eine völlig irrsinnige bürokratische Schikane? Die Gesundheit der Radfahrer und die Kosten der Unfälle für alle sind ihnen egal?

  16. 28.

    Seit Jahren gibt es hier nicht einen Artikel zu getöteten oder schwerverletzten Radfahrern, unter dem sich nicht irgendwer entblödet, das Unglück dieses Menschen dazu zu missbrauchen, um Radfahrer pauschal zu verunglimpfen, und völlig irrsinnige bürokratische Schikanen, oder Schlimmeres gegen alle Radfahrer zu fordern. Das kann doch eigentlich nur von Leuten kommen, die ihren Hintern seit dem letzten Jahrtausend nicht mehr auf einen Fahrradsattel geschwungen haben, oder wie sonst kommt man zu so einem realitätsfernen, verdrehten Weltbild?

  17. 27.

    Lieber Sachkundiger,leider muss ich ihnen beipflichten.Alerdings gehöre ich zu den wenigen Autofahrern,die die Verkehrsregeln kennen (54 Jahre nachweislich unfallfrei).

  18. 26.

    Statistik des Landes Berlin 2019:
    "Unfallverursacher von Verkehrsunfällen unter Radfahrerbeteiligung
    Die Betrachtung der Unfallverursacher (Haupt- und Mitverursacher) ergab ein bemerkenswertes
    Ergebnis: 48,65% aller Verursacher waren Radfahrer (4.097 insgesamt, 3.616 als
    Hauptverursacher (HV), 481 als Mitverursacher (MV) ).
    An zweiter Stelle standen als Haupt- u. Mitverursacher die Führer von Pkw (3.396, 3.284 HV,
    112 MV) mit einem Anteil von 40,32%."
    An 3. Stelle kommen die LKW.

  19. 25.

    Es gibt, egal an welcher Kreuzung, doch gar keine Möglichkeit vom Radweg vernünftig in eine Linksabbiegerspur zu kommen. Die Radwegplaner erwarten einfach, dass der Radfahrer geradeaus fährt, anhält, die Strasse rechtwinklig quert und damit dann links abgebogen ist. Es ist von einem strassenbegleitenden Radweg aus sicher leichter, sich in eine Linksabbiegerspur zu begeben, aber vorgesehen ist das nicht. Von daher ist die Infrastruktur meistens in Berlin nicht auf Radfahrende vernünftig angepasst. Der Unfall ist tragisch, aber es wäre wünschenswert, wenn der Senat, sich Lösungen für einen flüssigen Radverkehr auch in Abbiegesituationen überlegen würde. Und wenn nichts einfällt, könnte man ja mal andere Städte anschauen. Amsterdam zum Beispiel…. Aber man muss natürlich auch wollen.

Nächster Artikel