Oranienburg (Oberhavel) - Obduktion bestätigt gewaltsamen Tod von 26-Jähriger

Ein Wagen der Kriminalpolizei steht in einem Wald. (Quelle: dpa/Dennis Lloyd Brätsch)
Bild: dpa/Dennis Lloyd Brätsch

Nun haben die Ermittler Gewissheit: Die 26-jährige Oranienburgerin, die tot in einer Bunkeranlage gefunden wurde, ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Das hat die Obduktion ergeben. Die Polizei bittet weiter um Zeugenhinweise.

Das Ergebnis der Obduktion bestätigt die Vermutung der Ermittler: Die 26-jährige Vermisste, die tot in einer Bunkeranlage in einem Wald bei Oranienburg gefunden wurde, ist eines gewaltsamen Todes gestorben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Neuruppin auf Anfrage am Donnerstag mit.

Die Ermittler gehen nicht von einem Sexualdelikt aus. "Für eine Vergewaltigung haben wir keine Spuren gefunden", sagte Sprecher Torsten Sauermann. Dem Ergebnis der Untersuchungen zufolge starb die junge Frau kurz nach ihrem Verschwinden.

Polizei bittet um Hinweise

Eine Familienangehörige hatte die 26-Jährige Oranienburgerin am Samstag als vermisst gemeldet. Am Donnerstag wurde die junge Mutter zuletzt am Oranienburger Bahnhof gesehen. Ihr Fahrrad, mit dem sie an dem Tag unterwegs gewesen sein soll, fanden die Ermittler in der Nähe des Fernmeldebunkers aus der Zeit des Nationalsozialismus. Besucher der Anlage im Wald hatten ihre Leiche am Montagabend in den alten Gemäuern entdeckt und die Polizei alarmiert.

Die Polizei sucht weiter nach einem Täter. Die Ergebnisse der Spurensicherung werden ausgewertet, Befragungen finden statt, wie Sauermann sagte. Die Polizei bittet Zeugen, die die Frau nach ihrem Verschwinden am Donnerstag noch gesehen haben oder denen Besonderheiten nahe der Bunkeranlage aufgefallen sind, sich bei der Polizei zu melden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14:00, 22.07.2021

1 Kommentar

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  1. 1.

    Erschütternd... Den Angehörigen, Freunden und allen, die sie kannten, viel Kraft. Vor allem aber dem kleinen Sohn einen riesengroßen Schutzengel, der ihn durch Leben trägt...

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