Fahrscheinfreier Tag - Berlin fährt am 22. September wieder kostenlos ÖPNV

Ein Fahrschein-Entwerter in der Berliner U-Bahn (Bild: imago images/Christoph Hardt)
Bild: imago images/Christoph Hardt

Am 22. September sind Fahrten mit BVG und S-Bahn kostenlos. Das gab Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) am Donnerstag im Verkehrssausschuss des Abgeordnetenhauses bekannt. Hintergrund ist eine Initiative von SPD, Linken und Grünen, die damit den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV bewerben wollen. Die Aktion gilt allerdings nur in Berlin, nicht im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes.

Das Land Berlin will die beteiligten Verkehrsunternehmen für die Einnahmeausfälle entschädigen. Für die BVG beläuft sich der Betrag laut Günther auf rund 800.000 Euro. Wie viel es bei der Deutschen Bahn kostet, ist bislang unklar.

Sendung: rbb 88.8, 27.08.2021, 10:00 Uhr

30 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 30.

    @Berliner. Sie liegen falsch und erzählen Unsinn. Gerade für jemand vom Stadtrand ist die Fahrradmitnahme wichtig. Da kann man nur Fahrrad plus Öffi machen. Und der Vorstand der BVG besteht aus drei Leuten. Sie reden vlt vom Aufsichtsrat. Ihre Anmerkungen zu Dienstwagen und Fahrern etc. sind somit falsch.

  2. 29.

    Einige scheinen den Bericht nicht gelesen zu haben, es ist keine Belohnung, keine Entschuldigung, keine Entschädigung oder etwas in der Art sondern eine Werbeaktion zum Anreiz vom Auto auf die Öffis umzusteigen. Abonnenten sind schon Kunden. Also bitte, hört auf mit dem Jammern. Es gib auch andere Unternehmen, die Aktionen zur Gewinnung von Neukunden machen.

  3. 28.

    Jaaaa, natürlich ein Mittwoch!!! Da sind bekanntlich auch die wenigsten Berliner unterwegs..
    .

  4. 25.

    Ja, Schuld eigen. Das ist doch aber Ihre eigene Entscheidung, am Abo festzuhalten, welches Sie seit 18 Monaten nicht nutzen. So kann man auch sein Geld "verbrennen". Ich bin seit März 2020 im Homeoffice und habe schon im Juni 2020 ein Abo gekündigt und somit an die 900€ gespart.

  5. 24.

    Oh, come on! Ich war 20 Jahre lange Abonnent der BVG, bin aber nun seit März 2020 im Homeoffice. Habe dann aber mein Abo im Juni gekündigt, als sich herausstellte, dass die Homeoffice Situation wohl länger dauern wird. Schuld eigen, wenn man am Abo festhält und lieber 63€ zahlt, es aber garnicht nutzt.

  6. 23.

    Wie soll das gehen? Wenn ich eine Leistung nutze, muss ich doch dafür auch bezahlen. Wo soll denn für den Betrieb der Öffis mit allem was dazugehört, aufkommen? Ganz ehrlich, ich finde 63€ pro Monat fürs Abo super günstig. In vielen Städten, auch international, ist das viel teurer. Es gibt nun mal nichts umsonst - außer per pedes oder Fahrrad.

  7. 22.

    Gar nicht. Da reicht schon die Tatsache, Dass si viel zu geringe Preise zahlen, die leider nicht mal kostendeckend für die BVG sind und es ständig Zuschüsse geben muss. Das sollte wohl reichen.

  8. 21.

    Dumme Frage, was soll ich da machen? In der Mittagspause im Home Office mich mal in einer Bahn setzen und einfach mal sinnlos rumfahren und mir die dreckigen und stinkenden Bahnen anschauen oder mir blaue Flecke im Bus holen oder was? Sorry aber begreife ich nicht was das soll...

  9. 20.

    Wie werden die Abonnenten belohnt?

  10. 19.

    Warum werden die 800T€ nicht in den Ausbau von Radwegen investiert? Das wäre gute grüne Politik. Und nicht zu vergessen die 1,6 Mio Euro für Impf Kampagne die auch in Radwege investiert hätte werden müssen.

  11. 18.

    Was für ein Schwachsinn...

  12. 17.

    Wo hat das denn perfekt funktioniert? Nach 11 Jahren hat sich der Anteil des ÖPNV am Gesamtverkehr (Modal Split) um gerade mal 1% verbessert. Es haben nur viele Leute, die vorher bei Bedarf Einzelfahrscheine gekauft haben ein 365-Euro-Ticket zugelegt. Ihre Verhalten haben sie aber so gut wie nciht geändert und fahren weiter mit Auto, Rad oder gehen zu Fuß. Sinn macht das doch nur, wenn man mit den 300 Mio. Euro/Jahr, die das kostet wirklich eine Veränderung erreichen kann.

  13. 16.

    Öffis in Berlin? NIEMALS.

  14. 15.

    Den Tag könnte doch die GDL streiken...

  15. 14.

    Kleiner Nachtrag: Man sollte auch den Vorstand der BVG verkleinern. Man sollte auch wissen das bei der BVG 13 Leute im Vorstand sitzen. Das sind acht zu viel. Da fließen die Abozahlungen hin. Das beste ist übrigens das jeder von denen einen Firmenwagen mit Fahrer hat anstatt sich mit dem minderwertigen Produkt zur Arbeit zu Quälen.

  16. 13.

    Kleiner Hinweis: Für jeden Berliner und Brandenburger sollte der ÖPNV kostenlos sein. Nur das mitführen von Fahrrädern sollte ein extra Ticken kosten denn man kann auch das Fahrrad benutzen anstatt mehrere Plätze für eine nicht behinderte Person zu besetzen.

    Zu dem muss sich der Service erheblich verbessern. Abschaffung von Fahrplänen und Anschaffung von Abfahrtintervallen von höchsten 90 Sekunden. Zudem der Abbau des Tramnetzes welches eine billige Ausrede ist um keine neuen S/U-Bahn Linien zu bauen. Hierfür würde ich dringend auch die Automatisierung des Verkehrs empfehlen und die Errichtung von Barrieren die das Betreten der Gleise unmöglich macht. Das schützt nicht nur vor schubsern sondern behindert den Verkehr nicht.

    Für alle die ihren Hauptwohnsitz außerhalb von Berlin/Brandenburg haben sollte das Ticket immernoch erforderlich sein.

    Dann klappt es auch mit der Verkehrswende.

  17. 12.

    Ist das der versprochene Ersatz für die Coronaeinschraenkungen?? Fahre bis heute kaum Bvg, Monatskarte hatte ich auch während Corona, bleibt jetzt erst einmal gekündigt, mal sehen was da so kommt. Hab mich erst einmal anders orientiert, man kann kann sich dran gewöhnen.

  18. 11.

    Klar darf ich als Steuerzahler diese öko-sozialistische Spinnerei wieder ungefragt bezahlen.

Nächster Artikel