Private Hochschule in Neuruppin - Erste Mediziner "made in Brandenburg" feiern Abschluss

Sa 28.08.21 | 19:14 Uhr
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Abschlussfeier der Absolventen der privaten Medizinischen Hochschule Brandenburg "Theodor Fontane" in Neuruppin. (Quelle: rbb/Brandenburg aktuell)
Video: Brandenburg aktuell | 28.08.2021 | Annette Dornieden | Bild: rbb

Die ersten 36 Mediziner, die in Brandenburg ausgebildet wurden, haben nun ihr Studium abgeschlossen. Die Absolventen der privaten Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane in Neuruppin sind am Samstag feierlich exmatrikuliert worden.

Sie seien die allerersten Mediziner "made in Brandenburg", sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bei der feierlichen Exmatrikulation im St. Paulikloster in Brandenburg an der Havel. Mit dem Entschluss, an einer neu gegründeten Hochschule Medizin zu studieren, hätten sie sehr mutig Neuland betreten.

Hochschule 2014 gegründet

Mit dem Aufbau des Innovationszentrums Universitätsmedizin Cottbus im Rahmen des Lausitzer Strukturwandels werde die Ausbildung von Ärzten in den kommenden Jahren weiter ausgebaut. Woidke dankte den Studierenden auch für ihre Corona-Hilfseinsätze in Kliniken, Praxen, Impf- und Testzentren sowie Gesundheitsämtern.

Insgesamt studieren an der Hochschule etwa 500 junge Frauen und Männer. Die Einrichtung wurde 2014 gegründet, 2015 wurden die ersten Studierenden aufgenommen. Neben Humanmedizin kann dort auch Psychotherapie studiert werden.

Sendung: Brandenburg aktuell, 28.08.2021, 19:30 Uhr

7 Kommentare

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  1. 7.

    Also der Eid wird auf Apollon, Asklepios, Hygieia und Panakeia abgelegt. Von Plutos oder Hermes ist da nicht die Rede. Nächstes mal - bei griechischer Geschichte - bitte nicht wieder mit dem Schmartföhn spielen.

  2. 6.

    Erst einmal: "Herzlichen Glückwünsch den Absolventen". Und zu Ihrer Frage: Es handelt sich um eine private Brandenburger Hochschule mit nicht unerheblichen Kosten für das Studium(weiß ich aus zuverlässiger Quelle), um diese überhaupt zahlen zu können, konnten die Studenten mit Klinilken in Brandenburg Verträge schließen, in dem Sie sich verpflichten nach Abschluss einige Jahre in der Klinik zu arbeiten, die das Studium hauptsächlich finanziert hat, also in Brandenburg, sofern sich keine andere Klinik in anderen Bundensländern angeschlossen hat.

  3. 5.

    Mehr Zeit für Patienten „freischaufeln“ fällt den Ärzten deshalb schwer, weil sie dann diejenigen aus dem Arztzimmer herauskomplementieren müssten, die eigentlich einen Freund, Pfarrar oder Psychologen bräuchten.

    „Im Rahmen des Lausitzer Strukturwandels“ so so Herr Woidke, Sie zweckentfremden Kohlegeld für Landesaufgaben? Da wird es wohl noch den einen oder anderen Gipfel geben - und der heißt dann nicht Woidschker „Impfgipfel“ oder ähnliches.

  4. 4.

    MHB bitte und nicht MBH. DANKE

  5. 3.

    Was nützt heute noch ein qualifizierter Abschluss in der Medizin, wenn Banker und Mathematikerinen, sich dem Hippokratischer Eid widersetzen?

  6. 2.

    In der Tat, da gebe ich ihnen Recht!,Wir brauchen Hautärzte,Gynäkologen und vor allem aber gute engagierte Orthopäden ,die uns nicht immer gleich ihre Kosten vorrechnen, was sie schon bezahlen mussten und die auch Zeit für ihre Patienten ha haben- ohne Hinweis das der ARZT zum nächsten muss weil seine Zeit um ist!Leider schon erlebt, da kann sicher kein Vertrauensverhältnis entstehen. Sehr schade!

  7. 1.

    Und wieviel Mediziner bleiben davon im ländlichen Raum von Brandenburg? Frankfurt (0der) braucht beispielsweise dringend einen Hautarzt oder auch eine Hautärztin

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