Nach den Sommerferien - Die ersten Berliner Hallenbäder öffnen wieder ab Montag

Archivbild: Innenansicht Stadtbad Neukölln. (Quelle: dpa/J. Carstensen)
Bild: dpa/J. Carstensen

Nach den Sommerferien öffnen in Berlin am Montag die ersten Hallenbäder wieder. Den Auftakt macht am 9. August die Schwimmhalle Helene-Weigel-Platz in Marzahn, wie die Berliner Bäder-Betriebe am Freitag mitteilten. In der darauffolgenden Woche öffnen zahlreiche weitere Hallenbäder in der Hauptstadt.

Neu dazu kommt in der beginnenden Saison die Schwimmhalle in Kreuzberg. Der Interimsbau ist auf dem Gelände des Sommerbads an der Prinzenstraße entstanden und soll vornehmlich Schulen und Vereinen zur Verfügung stehen. Die Berliner Bäder-Betriebe haben über das Schwimmbad-Projekt ein Video gedreht:

Einige Freibäder bis Ende September offen

Auf Grund der Pandemie gelten weiterhin Hygieneregeln in den Bädern. Einlass ist nur in festgelegten Zeitfenstern möglich, der Einlass wird nur genesenen, geimpften oder getesteten Personen gewährt. Die Karten können online oder an den Kassen der Bäder gekauft werden.

Zusätzlich bleiben zahlreiche Freibäder weiterhin geöffnet. Als erstes schließen am 29. August die Sommerbäder Mariendorf, Wilmersdorf und das Sommerbad im Kombibad Seestraße. Am längsten für Besucher geöffnet bleiben das Strandbad Wannsee und das Sommerbad Kreuzberg, hier ist die Saison erst am 19. September beendet.

Noch bis zum Ende der Sommerferien, also Sonntag den 8. August, durften Kinder bis einschließlich 12 Jahren kostenlos in die Freibäder.

Berliner Bäder-Betriebe ziehen vorläufig positive Bilanz

Die Berliner Bäder-Betriebe rechnen für das Jahr 2021 mit mehr Badegästen im Freibad als im vergangenen Jahr. Ein Grund dafür sei, das am 21. Mai so viele Bäder wie nie zuvor gleichzeitig in die Sommersaison gestartet sind, sagte eine Sprecherin.

Außerdem habe man die Besuchskapazitäten während der Zeitfenster noch einmal erhöht. Auch das Angebot der kostenlosen Tickets für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren werde sehr gut angenommen. Im vergangenen Jahr zählten die Bäder-Betriebe von Ende Mai bis Saisonende etwa eine Million Besucher. Vor Corona lag die Zahl der Besucher im Sommer je nach Wetterlage zwischen 1,5 und 2,2 Millionen.

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9 Kommentare

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  1. 9.

    Sehr geehrter Wasserflo,
    leider haben sie das Problem mit den Negativtests vergessen. Das bedeutet: zuerst testen lassen, der Test ist, falls es morgen beschlossen wird was ich befürchte, nicht mehr kostenlos sein wird. Also doppelt zahlen. Test+Eintritt
    Mit freundl. Grüßen

  2. 8.

    "...der Einlass wird nur genesenen, geimpften oder getesteten Personen gewährt. "
    Dann sollten die Potsdamer Bäder von den Berlinern auch entsprechende Nachweise fordern - sonst belagern die noch die Hallenbäder hier in Potsdam(derzeit nur eins offen weil andere noch saniert wird).

  3. 7.

    Danke Motte, besser hätte ich nicht antworten können.
    Leider können manche Menschen sich nicht vorstellen, dass es nicht immer so leicht ist, wie es scheint.

  4. 6.

    Und manch einer versucht, Generationen gegeneinander auszuspielen. Das Wort Jammern wird inflationär genutzt, wenn man explizit eine bestimmte Gruppierung negativ einstufen will. Gerade in schwierigen Zeiten sollten doch alle solidarisch denken und handeln.

  5. 5.

    Bei den Schülern hieß es knallhart, wer im Online Unterricht nicht mitkommt oder wer keine vernünftige Möglichkeit zur Teilnahme hat, kann 'freiwillig' die Klasse wiederholen. Das alles zum Schutze der älteren Bevölkerung.

    Und Senioren jammern, wenn sie Busfahrkarte oder Hallenbad nicht mehr mit Klimpergeld bezahlen können....

  6. 4.

    Warum denn das Stadtbad Neukölln statt die Schwimmhalle am Helene Weigel Platz im Bild?

    Naja, die gesamte Pressemitteilung der Berliner Bäder: https://twitter.com/Vd_BBB/status/1423610435392184320?s=20

  7. 3.

    Oh Danke Andy für den Tipp. Das werden wir mal austesten und bei Gelegenheit berichten.
    Vielleicht ist rbb24 auch schlauer bzw. kann das klären?

  8. 2.

    Die haben aber immer noch Tickets zum vor Ort kaufen. Im SSE hat man uns letztes Jahr erklärt, dass die eine Hälfte der Tickets online, die andere vor Ort gekauft werden kann. Wird halt nur bei den stark frequentierten Zeiten problematisch ...

  9. 1.

    Das ist eine tolle Nachricht. Vorallem, dass die Schwimmhalle am H-W-Pl. EEENNNDDDLLLIIICCCCHHHH öffnen kann. :-)

    Die Freude wird wohl nicht von langer Dauer sein. Bei 2 Std. Zeitfenster bleibt neben Anstehen und Umziehen nicht all zu viel Zeit zum Schwimmen und 24 Besucher pro Zeitfenster scheint mir auch ganz schön wenig bei einer 50 Meter-Bahn. Das regeln Brandenburger Schwimmbäder einfach besser.

    Und leider werden Menschen, besonders die Älteren und/oder mit Behinderungen kaum eine Chance haben, ein Zeitfenster zu buchen, wenn sie kein Internetzugang bzw. keine Onlinebezahlmöglichkeit haben.

    Diese Menschen werden immer weiter aus dem sozialen Leben verdrängt.

    Aber ...glücklicherweise.... kann man ja allen Neuigkeit Corona vorschieben,
    so verschwinden immer mehr Arbeitsplätze ... tolle Aussichten für die Zukunft.

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