Tempelhof-Schöneberg - Bezirk warnt vor lebensgefährlichen Hunde-Giftködern

Do 19.08.21 | 10:11 Uhr
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In Berlin-Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) besteht Lebensgefahr für Hunde. (Bild: imago/Sorge)
Audio: 88.8 | 19.08.2021 | Hendrik Schröder | Bild: www.imago-images.de

Der Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg warnt vor Lebensgefahr für Hunde in Mariendorf. Im Bereich Säntisstraße/Daimlerstraße wurden offenbar Giftköder ausgelegt. Schon die Aufnahme kleiner Mengen Köder würde reichen, um das Leben der Hunde zu gefährden, heißt es in einer Warnung vom Bezirksamt am Mittwoch [berlin.de].

Typische Vergiftungserscheinungen seien demnach Koordinationsprobleme, Mattheit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe. Bei diesen Symptomen solle sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Wer verdächtige Köder findet, solle umgehend die Polizei informieren, bittet das Bezirksamt.

Sendung: 88, 19.08.2021, 8:00 Uhr

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24 Kommentare

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  1. 24.

    Eigentlich weiß ich gar nicht, was es hier zu diskutieren gibt. Selbstverständlich sollte es es keinerlei Rechtfertigung oder auch nur den Hauch von Verständnis für solche Aktionen geben. Dazu dürfte da gar keine zwei Meinungen geben.

  2. 23.

    Wie gestört muss man sein,sich derart kriminell zu verhalten? Ich wohne lützowstrasse, hier gibt es Hundehalter, die sich daran halten und die Hinterlassenschaften ihrer Hunde entfernen. Das Ende der Leine ist der „Täter „ ich hoffe, sie überführen den Straftäter!

  3. 21.

    Im Hundeauslauf Grunewald steht ja sogar extra auf den offiziellen Schildern, dass man es im Wald liegen lassen sollte.

  4. 20.

    Ehrlich gesagt finde ich die Menschenkacke, die hier in Schöneberg weiträumig um die Kurfürstenstraße in Grünanlagen, Hauseingängen, zwischen geparkten Autos und auf Gehwegen abgesetzt wird viel ekliger, als die Hundehaufen.

  5. 19.

    "Vielleicht Fragen sich die Empörten hier einmal warum Menschen auf solche kranke Ideen kommen."

    Weil sie krank sind. Das hat aber nix bis wenig mit den Hundehaufen zu tun. Das ist nur ein Ventil für sonstige, offensichtlich übermächtige Frustrationen.
    Das ist so ähnlich wie mit der oft fälschlich hergestellten direkten Verbindung von Ballerspielen und Amokläufen.

  6. 18.

    Ich bin selber Hundebesitzer und mich stört und ärgert es auch, wenn andere den Kot einfach liegen lassen. Dennoch ist es kein Grund Gift auszulegen und dem Tier, was gar nichts dafür kann, leid anzutun. Ich würde mich auf die gleiche Stufe stellen, wenn ich demjenigen das wünschen würde, was das Tier leiden muss. Was es für Schmerzen und Qualen erleidet. Aber manchmal wünsche ich mir, das den Leuten, die so etwas tun, das Handwerk gelegt wird und sie so bestraft werden, das es ihnen so richtig weh tut.
    Meine Hunde feiern keine Party und verunreinigen die Wälder und Grünanlagen, werfen den Müll weg, Plastikflasche, Glasflaschen und sonstigen Sperrmüll. Das machen nur die Menschen. Werden diese bestraft? Nein, warum auch.....

  7. 17.

    Natürlich sind herumliegende Hundehaufen nicht gerade die feine Art aber es berechtigt noch lange niemand dazu, die Hunde vergiften zu wollen. Schuld ist nicht der Hund.

  8. 16.

    Vielleicht Fragen sich die Empörten hier einmal warum Menschen auf solche kranke Ideen kommen. Da fallen mir Persönlich gleich ein paar ein wen man 5 Minuten durch iurgeneine Berliner Grünanlage läuft....

  9. 15.

    Und das rechtfertigt das die Quälerei und das Töten von Tieren? Ich glaub ja wohl sonst gehts noch! Zu was für einer Gesellschaft sind wir bloß verkommen

  10. 14.

    Teile vom Grunewald sind Hundeauslaufgebiet. Dass ich auf Wegen die Hinterlassenschaften meines Hundes wegräume, versteht sich von selbst. Aber zeigen Sie mir bitte den Punkt in der Hundeverordnung der sagt, dass ich im Wald durch Sträucher und Gebüsche krauchen muss, um Hundekot aufzusammeln.

  11. 13.

    Ich bin selbst Hundebesitzerin. Ich halte mich an die Leinenpflicht, da ich möchte das meine Hunde bei mir sind und den Kot aufsammeln ist für mich normal. Es gibt aber leider Hundebesitzer, die sich nicht daran halten. Für mich selbst ist es belastend, da ich große Hunde nicht an meine kleine Hunde lassen möchte und diese immer sofort zu uns gerannt kommen, ohne Leine. Bei Hunden die stark trainiert worden sind und uns in Ruhe lassen, sage ich nichts. Ich finde es jedoch total daneben, Giftköder auszulegen. Das ist unmöglich, wozu die Menschheit in der Lage ist. Hat sich jemand Gedanken gemacht, dass das auch Lebewesen sind, die nichts dafür können, was ihre Halter machen. Bzw. wie schlimm es ist, wenn es einen trifft, obwohl man sich immer an alle Regeln hält. Daran denkt keiner. Nur Hunde loswerden, dass sind für mich Psychos, die ein großes Problem haben und kein Problem hätten auch Menschen was anzutun. Ganz ehrlich. Schämt euch. Mein Beileid an die betroffenen Hunde und Besitzer!

  12. 12.

    Frage zur Ethik:
    Ich fühle mich auch ausweglos, weil die ganzen Leute, die Billigklamotten tragen das auf Kosten der Natur und der Leute in den Fabriken in Bangladesh tun.
    Darf ich jetzt rumrennen und ein Feuerzeug an alle Leute ranhalten, die Nicht-Öko-Kleidung tragen?

    Ich frage mich wirklich, was in Leuten vorgeht, die eine solche Selbstjustiz mit "Verzweiflung" rechtfertigen. Echt jetzt?! Euer Ernst?

  13. 11.

    Dass Menschen frei herumlaufen, die nicht frei herumlaufen sollten, ihren Sperrmüll abladen wo es eventuell keiner sieht oder nicht die Kraft haben, kleineren Abfall bis um nächsten Papierkorb zu tragen, ärgert mich auch.
    Trotzdem käme es mir kaum in den Sinn, dass es okay wäre, solche Zeitgenossen zu vergiften.
    Und ich würde an all dem in erster Linie den entsprechenden Missetätern die Schuld geben und niemandem sonst.

  14. 10.

    "Der wohl wichtigste Aspekt ist dabei das Thema der Hundekacke. Als Nichthundebesitzer ist es wirklich extrem nervig und beleeren Sie mal einen Hundebesitzer das er bitte die Hinterlassenschaften zu beseitigen hat"

    das ist auch für Hundebesitzer extrem nervig. Und ja, wenn man belehrt, wird man üblicherweise angeschnauzt. Rechtfertigung für Giftköder auszulegen ist das aber nicht- oder soll es jetzt OK sein, dass jeder, für den etwas extrem nervig ist, dieses zerstören darf? Den Drang danach habe ich zwar auch öfters mal bei mir in den Weg gestellten Autos, aber deshalb fackele ich diese noch lange nicht ab.

    Ansonsten gehe ich sehr viel zu Fuß und hatte schon seit über einem Jahrzehnt keine Kacke mehr an den Schuhen. Und gerade wenn sie ihre Kleinen nicht dazu erziehen können, weder ins Unterholz zu kriechen noch Dinge vom Boden aufzuheben und zu essen, sollten sie ein sehr großes Interesse daran haben, dass es keine Giftköder sind, die von ihren Kleinen gefunden werden

  15. 9.

    Es ist nicht so, dass ich das Verhalten aller Hundehalter befürworte. Ich bin sowieso skeptisch, was die Tierhaltung in Stadtwohnungen angeht. Tiere sollten meiner Meinung nach so eingesperrt nicht leben. Dennoch geht es nicht an, dass extreme Hundehasser zu solchen Methoden greifen. Was kommt als Nächstes? Lärmende Kinder abschießen?
    Die im Artikel genannte Gegend ist übrigens durch viele Eigenheime und Industrie gar nicht so dicht besiedelt. Kaum vorstellbar, dass sich jemand da akut durch Hunde gestört fühlt. Das scheint eher jemand zu sein, der alles und jeden hasst.

  16. 8.

    Das ist kein Zeichen von Ausweglosigkeit sondern ein Zeichen von einem widerlichen Charakter und Feigheit.
    Was mich (als Hundehalter) auch anwidert, sind die Säuferpissecken, vollgeschissene Gebüsche von Menschen, Zigarettenkippen, Kaugummis und der Sperrmüll, ebenso wie weggeworfene Fastfoodverpackungen, Kaffeebecher usw.
    Und übrigens: wenn ich jemanden sehe, der den Haufen seines Hundes liegenlässt, spreche ich denjenigen auch an und biete schonmal ne Kacktüte an - so freigiebig bin ich, vor allem, weil ich an die denke, die nicht in die Tretminen latschen wollen - ebenso wie ich das nicht will. Und wenn mir der- oder diejenige dämlich kommt, liefere ich den Knök seiner/ihrer Fellnase gerne frei Haus vor die Haustür und latsche denen im Kiez hinterher, bis ich weiß, wo ich das Zeug abladen darf.

  17. 7.

    Da ist wohl irgendwas schiefgelaufen in Ihrem Leben - oder? Ihre Haltung ist anwidernd.
    Ich hoffe, der Verursache wird ermittelt und wird bestraft - naja - Strafe..... Selbst mir als Hundehalter sind die Haufen der anderen widerlich und es kotzt mich an, dass diese Asis den anderen Hundehaltern zu einem Stigma gereichen und dass dann alle über einen Kamm geschoren werden, dass dann Leute wie "Ines" ihren geistigen Dünnschiss absondern. Mich wundert, dass das nicht gefiltert wurde - ist diese Aussage ja schon bald als Befürwortung von Tierquälerei und Tötung von Tieren zu werten.

  18. 6.

    Menschen die schlecht über Hunde reden, fühlen sich halt gestört durch die Tiere und / oder deren Besitzer.
    Der wohl wichtigste Aspekt ist dabei das Thema der Hundekacke. Als Nichthundebesitzer ist es wirklich extrem nervig und beleeren Sie mal einen Hundebesitzer das er bitte die Hinterlassenschaften zu beseitigen hat.
    Und das Problem besteht ja nicht nur in der Stadt sondern auch im Wald. Im Grunewald ist es unerträglich, vor allem wenn man mit Kindern unterwegs ist. Da klebt die Hundekacke dann schnell mal an der Kleidung weil Junior durch das Gestrüp
    krabbelt. Das da manche zum Hundehasser mutieren, wundert mich nicht.
    Damit will ich nicht solche Giftaktionen beführworten. Es zeigt mir aber einfach nur die Ausweglosigkeit auf die solche Menschen wohl fühlen weil sonst tut ja keiner was dagegen.

  19. 5.

    Es gibt keinen Grund, wehrlose Tiere für das Versäumnis ihrer Besitzer umzubringen. Was sind das nur für Menschen, die das tun und die das befürworten?

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