Oranienburg (Oberhavel) - Ex-Freund bestreitet, 26-Jährige getötet zu haben

Archivbild: Polizei im Wald (Quelle: dpa/Eibner-Pressefoto)
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Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau aus Oranienburg (Oberhavel) bestreitet der Verdächtige die Tat. Das teilte die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Dienstag mit.

Der 29-jährige Ex-Freund der Frau sitze weiter in Untersuchungshaft. Es gebe bislang keine weiteren Tatverdächtigen, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Pelzer.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gewaltverbrechen aus. Die bisherigen Ermittlungen würden dafür sprechen, dass die 26-Jährige an oder in einer Bunkeranlage im Wald bei Oranienburg starb. Dort hatten Besucher die Leiche vor rund zwei Wochen entdeckt.

Zuletzt am Oranienburger Bahnhof gesehen

Eine Familienangehörige hatte die 26-Jährige Oranienburgerin Mitte Juli als vermisst gemeldet. Tage zuvor wurde die junge Mutter zuletzt am Oranienburger Bahnhof gesehen.

Ihr Fahrrad, mit dem sie an dem Tag unterwegs gewesen sein soll, fanden die Ermittler in der Nähe des Fernmeldebunkers aus der Zeit des Nationalsozialismus. Besucher der Anlage im Wald hatten ihre Leiche in den alten Gemäuern entdeckt.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 03.08.2021, 19:30 Uhr

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