Trams, Bäume und Radwege - So sollen Potsdamer und Leipziger Straße umgebaut werden

So 29.08.21 | 17:23 Uhr
  89
Entwurf Umgestaltung Potsdamer Straße 2021 (Quelle: Senatsverwaltung für Verkehr Berlin)
Bild: Senatsverwaltung für Verkehr Berlin

Vier Baumreihen, vier Meter breite Radwege: Bei einer Verlängerung der Tramschienen vom Alexanderplatz bis zum Kulturforum könnte die Verkehrssituation grundsätzlich umgekrempelt werden. In neuen Entwürfen bleibt für Autos deutlich weniger Platz.

Wenig Grün, viel Autoverkehr, schlechte Luft: Für Fußgänger und Radfahrer ist die Leipziger Straße in Berlin-Mitte momentan kein Ort zum Wohlfühlen. Nach Plänen der Verkehrsverwaltung soll sich das in wenigen Jahren ändern: In dieser Woche wurden Entwürfe vorgestellt, wie der Straßenabschnitt 2028 aussehen könnte. Autos sollen dabei deutlich weniger Platz bekommen.

Entwürfe nach Öffentlichkeitsbeteiligung vorgelegt

Am Mittwoch präsentierte die Senatsverwaltung für Verkehr nach einer dritten Öffentlichkeitsbeteiligung Entwürfe für eine Tramverlängerung zwischen Alexanderplatz, Potsdamer Platz und Kulturforum [berlin.de], die mit einer grundsätzlichen Umgestaltung der knapp mehr als vier Kilometer langen Straßenstrecke einhergehen soll.

Besonders große Änderungen sind unter anderem auf der Potsdamer und der Leipziger Straße geplant. Hier sollen Kraftfahrzeuge jeweils nur noch eine Fahrspur pro Richtung behalten - zurzeit sind es zwei. Den Entwürfen zufolge sollen auf der Potsdamer Straße auf beiden Seiten Radwege sowie Busspuren eingerichtet werden. Neben den Straßenschienen in der Mitte ist zudem ein Grünstreifen mit Bäumen vorgesehen - insgesamt sind vier Baumreihen geplant.

Entwurf zur Umgestaltung der Potsdamer Straße 2021 (Quelle: Senatsverwaltung für Verkehr Berlin)
Bild: Senatsverwaltung für Verkehr Berlin

Auch auf der Leipziger Straße fallen Fahrspuren für Autos weg. Viel Platz ist dafür für Grün und Radfahrer eingeplant. Auf dem östlichen Teil zwischen Spittelmarkt und Charlottenstraße sollen vier Baumreihen kommen und vier Meter breite Radstreifen - auf beiden Seiten. Die Tram soll hier sogar drei Spuren bekommen, um Kehrtwenden zu ermöglichen.

In der Straßenschlucht auf westlicher Seite bleibt - selbst ohne Buspuren und Grünstreifen - nur noch eine Autospur in jede Richtung. Hier sind auch Radwege eingeplant, allerdings deutlich schmaler. Laut "Berliner Zeitung" sind keine Busspuren geplant, weil hier dann keine Linienbusse mehr fahren sollen.

Verlängerung nach Steglitz angedacht

Schon seit Jahrzehnten Jahren wird über die Tramverlängerung diskutiert. Auf dem Potsdamer Platz wurden bereits Schienen verlegt - seit Jahrzehnten unangeschlossen. Nun ist anvisiert, ab 2023 in die konkreten Bauplanungen überzugehen, so dass 2025 mit dem Bau begonnen werden kann. 2028 soll die Umgestaltung fertig sein sein. Danach solle eine Verlängerung nach Steglitz in Angriff genommen werden, heißt aus der jetzigen Regierung.

Von der Umgestaltung erwartet sich die Stadtverkehrverwaltung mehr Lebensqualität: "Mehr Querungsmöglichkeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger, mehr Bäume und Grün sowie attraktive Radverkehrsanlagen werden im Zusammenspiel mit einer höheren Nutzung des ÖPNV zu deutlich weniger Kfz-Verkehr und somit zu einer Entlastung der Menschen vor Ort von Lärm- und Luftschadstoffemissionen führen", heißt es in der Beschreibung des Baumprojekts. Verkehrssenatorin Regine Günther habe angekündigt, dass rund 200 Bäume geplanzt werden sollten , heißt es in der "Berliner Zeitung".

Wegen hoher Schadstoffbelastung war vor einigen Jahren auf der Leipziger Straße bereits Tempo 30 verhängt worden.

Die neue Tramverbindung soll laut Senatsverwaltung die Anbindung in der südlichen Berliner Innenstadt verbessern, mit neuen Direktverbindungen zwischen Hohenschönhausen, Weißensee und Prenzlauer Berg. Außerdem gebe es bessere Verknüpfungen von Nord nach Süd.

 

89 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 89.

    Paris ist ein Stichwort, was Sie hier einbringen und was in keinster Weise vergleichbar ist mit Berlin.
    Berlin außerhalb des S-Bahn-Ringes ist kein unplanmäßiges Gewuchere, als dass die Banlieue angrenzend in Paris erscheint. Der entscheidende Unterschied liegt in der Eingemeindung und Nichteingemeindung.

    Es geht um die Gestaltung eines einziges Straßenzuges, der heute zum Davonlaufen ist und künftig wieder die Balance finden wird a) zwischen dienender Funktion der VERSCHIEDENEN Verkehrsarten und b) einer maßstabgebenden städtischen Urbanität. Diese Balance ist den Planenden nach meiner Empfindung sehr gut gelungen.

    Von Empfindungen habe ich hier noch nie jemanden schreiben gesehen. Genau das ist es, was ich kritisiere. Das liegt nach meiner Empfindung schlichtweg außerhalb ihres Denkens.

    Damit will ich es Ihnen gegenüber gut sein lassen.

    Guten Abend.

  2. 88.

    Zur besseren Einordnung: Paris ist übrigens nur gut 100 km² groß, die Fläche innerhalb des Berliner Ringes ist mit 88 km² nicht viel kleiner. Das sind leider die Dimensionen, in denen auch Sie vielfach denken. Dabei ist hier wie dort der ÖPNV mehr als nur Straßenbahn, die es zwar auf der Ile-de-France, aber in Paris nicht gibt, was von so manchem aber als Beispiel für die Renaissance der Tram in Paris gefeiert wurde.

  3. 87.

    Es ist nicht normal in dieser Größenordnung, nur in Teilbereichen faktisch als quasi Vorab-Genehmigung. Ein abgestimmtes Behördenvorgehen im Sinne eines Projektes wäre zehnmal angebrachter.

    Beim Umbau einer Straße geht es zuweilen ja auch, bei denen sämtliche Medien (hier ausgreifender verstanden zuzüglich Strom, Gas und Wasser) im Rahmen eines Vorhaben in einem mitgebaut werden, als fünfmal hintereinander die Fahrbahn bzw. Straße aufzureißen.

  4. 86.

    Der einzige, der sich hier treu bleibt, sind leider Sie. Natürlich sind Vorleistungen erstmal Insellösungen, was denn sonst. Man tätigt diese ja bewusst, um sie später in die finale Verkehrslösung einzubinden.

  5. 85.

    Sie ignorieren dabei nur krampfhaft, dass das spätere Bevölkerungswachstum zum Zeitpunkt des Verkaufs noch gar nicht absehbar war und in den Hütten eine riesige Leerstandsquote herrschte, weil die Mieter reihenweise in bedeutend bessere Wohnungen abgehauen sind. Das passt nur nicht in Ihre Wahrnehmungsblase. Berlin hätte sich auch ohne Bankenskandal diese Geldvernichtungsbestände weder leisten können noch wollen. Die Summen, die man hätte investieren müssen hatte Berlin schon vor dem Bankenskandal nicht und hätte sie auch über die Mieten nicht mehr reingeholt. Das war kein Tafelsilber, das waren Schrottimmobilien.

  6. 84.

    Entschuldigung, aber das Rumhacken auf Tesla und den Behörden wegen der noch nicht finalen Baugenehmigung ist entweder Unwissen oder Ignoranz. Das Vorgehen ist bei Projekten dieser Größenordnung vollkommen normal, da während des Genehmigungsverfahrens unzählige Änderungen und Anpassungen erfolgen. Keine Firma könnte es sich leisten, jahrelang auf eine finale Genehmigung zu warten und in der Zwischenzeit mehrere fertige Bauanträge wieder für kleine Änderungen in den Wind zu schreiben. Daher wird immer Abschnitt für Abschnitt geplant, genehmigt und gebaut. Die finale Genehmigung ist dann nur noch eine Formalie. Hier ist weder Bestechung noch Bevorzugung durch die Behörden gegeben.

  7. 83.

    "Ihre übliche Einschränkung auf den "Ausbau oberirdischer Schienenverkehrsmittel" ..."

    Bitte beachten Sie Titel und Thema dieses Beitrags. Es geht weder um Paris, noch allgemein um das Berliner U-Bahn-Netz, sondern spezifisch um die Gestaltung der Straßenzüge Leipziger und Potsdamer Straße mit allen Verkehrsträgern, die dort eine Rolle spielen und spielen werden. Das ist die Tram, der Radverkehr, der Fuß- und der Kfz.-Verkehr.

  8. 82.

    Paris ist nicht weiter, es hat nur Millionen Menschen aus der Stadt rausgeschmissen, die jetzt aus dem Umland wieder reingefahren werden müssen. Dass die doppelte Zahl wie die Stadt selbst außerhalb ihrer Grenzen wohnt, lässt sich vom Raum Berlin gewiss nicht behaupten.

  9. 81.

    Nun haben die Linksextremen schon wieder die Diskussion auf ihr Lieblingsthema gelenkt, obwohl es mit zu kommentierenden Beitrag nichts zu tun hat. Da kann ich nur sagen, gelernt ist gelernt.

  10. 80.

    Selbstverständich war das "Tafelsilber", mit dem Wohnungsbestand hätte man Mieten regulieren können und ein paar Jahre später wurden die Wohnungen auch wieder gebraucht. Mal ganz angesehen von den Berlin eigenen Unternehmen.

    Soviel zu ihrem "Diskussionsstil", Fake News und Lügen.

  11. 79.

    Ihre sog. "Vorleistungen von Schwarz-Rot" sind zum einen Insellösungen wie auf der Mitte der Daumstraße. die in Sackgassen enden und nie über Planungsstatus hinausgekommen sind. Diese Betrebungen sind auf sPD Senatoren zurückzuführen und sind von der cDU abgelehnt und torpediert worden.

    Fake News, Verdrehungen und plumpe Lügen, eines muß man aber ihnen lassen, sie bleiben sich treu.

  12. 78.

    Ihre übliche Einschränkung auf den "Ausbau oberirdischer Schienenverkehrsmittel" wäre eine ebenfalls treffenden Beispiel für das sich gegenseitige Behindern der Politik bei Ausbau des ÖPNV im Allgemeinen. Wie schon erwähnt, sind Millionenmetropolen wie Paris da wesentlich weiter.

  13. 77.

    "Fake News" ist ein bei Donald Trump ebenso beliebter Ausdruck wie bei Ihnen. Sie versuchen hier davon abzulenken, dass lediglich 7 Mr. Euro an Mitteln wegen des Bankenskandals tatsächlich abgeflossen sind. Dem standen aber auch Werte gegenüber wie z.B. bundesweit verstreute Immobilien. Der große Rest der Schulden entstand aus anderen Gründen, auf die z.B. das BVerG in Beschluss zu "Berlin-Klage" hinweist. Die Gründe sind vielfältig und reichen teils bis weit vor die Wende zurück, wo beide Teil-Städte von der jeweiligen Regierung gepampert worden sind und über ihre Verhältnisse gelebt hatten. Jeder wollte bei Kirschkern-Weitspucken gewinnen.

  14. 76.

    So ein Unfug. Berlin musste gar nichts unter Wert verkaufen, das so genannte "Tafelsilber" war schlicht nicht mehr wert. Ihr Diskussionsstil, hier Anderen ständig Lüge zu unterstellen ist unsachlich und stillos.

  15. 75.

    Niemand kann aufgrund gestiegener Grundstückspreise und Baumaterialpreise mehr günstigen Wohnraum bauen. Jedenfalls nicht ohne massive Verluste

  16. 74.

    "Etwas mehr Tesla-Geschwindigkeit hätte der Dame nicht nur beim Pendeln mit dem Dienstwagen gut zu Gesicht gestanden."

    Tesla ist da wegen der Vorabgenehmigungen und der Willfährigkeit staatlicher Behörden eher ein schlechtes Beispiel. Allerdings gibt es Musterbeispiele für zügige Planungen, in denen die Behörden nicht losgelöst und teilw. gegeneinander, sondern miteinander arbeiten. Das wird der Ausbau oberirdischer Schienenverkehrsmittel im Behördenablauf immer noch nicht als gesamtstädtisches Projekt behandelt.

  17. 73.

    Sie wiederholen also noch ihre Lügen und Fake News und behaupten also weiterhin Berlin wäre kein Schaden enststanden, da sie Zahlen und Tatsachen bewußt verdrehen oder einfach weglassen.

    "Man erhoffte sich Hilfen zum Schuldenabbau in Höhe von 35 Milliarden Euro, jedoch wurde die Klage am 19. Oktober 2006 mit der Begründung, das Ausbleiben der Sanierungshilfe sei mit der Verfassung vereinbar, abgelehnt. [...] 2018 wurde vom Senat davon ausgegangen, dass bis 2020 die Risikoabschirmung aufgehoben werden könne. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 7 Mrd. € an finanziellen Mitteln abgeflossen, weitere wurden mutmaßlich nicht benötigt. Dem gegenüber stehen Einnahmen in Höhe von 5,5 Mrd. €. Am Ende könnte sogar ein kleiner Überschuss entstehen."

    D.H. Nachdem Berlin alles zu Geld gemacht unter weit unter Wert verkaufen mußte blieb NACHHER ein winziger Überschuss stehen.

    Würde Berlin alles zurückkaufen was es vorher besessen hat, Gebäude, ÖD usw. sanieren, käme das wahre Ausmaß zu Tage.

  18. 72.

    Achten Sie mal auf die Angabe zum Projektstart: "Das Vorhaben “Straßenbahn-Neubaustrecke Adlershof II” (Projektlaufzeit: 11/2015 bis 09/2022) wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) gefördert ..."

  19. 71.

    Wo bitte ist ein Bahnhof Karower Kreuz entstanden??
    Der ist noch nicht mal im Bau und auch nur sinnvoll wenn die S75 verlängert wird....irgendwann!

  20. 70.

    Der Senat lässt regelmäßig Verkehrsbefragungen durchführen Schauen Sie sich mall die Ergebnisse an. Ich vermute, dass die Firmenwagen bei der Zuordnung zu privaten Haushalten fehlen, da die ja einen gewerblichen Halter haben. Bei meinem Arbeitgeber sind die wie bei vielen anderen auch am Hauptsitz angemeldet., nicht in Berlin. Gerade in der Ringbahnblase kommen die von Ihnen erwähnten Car-Sharer noch hinzu.

  21. 69.

    "...Mit dem Karower Kreuz ist ein neuer Regionalbahnhof gebaut, ..." Ich fahre die Strecke fünf mal die Woche, aber den Bahnhof verpass ich anscheinend immer. Oder gibt's irgendwo abseits vom Berliner Norden noch ein Kreuz dieses Namens?

    Gruß
    Hajakon

  22. 68.

    Schauen Sie mal in die Verkehrsbefragung des Senates. Beim Amt für Statistik sind Dienstwagen außen vor.
    https://www.berlin.de/sen/uvk/_assets/verkehr/verkehrsdaten/zahlen-und-fakten/mobilitaet-in-staedten-srv-2018/berlin_steckbrief_berlin_gesamt.pdf

  23. 67.

    Berlin? Ist doch mehr oder weniger Provinz! Im übrigen gibt es überhaupt noch „echte Berliner?“ so ein Quatsch. ECHTE BERLINER. Ich lach mich....:)

  24. 66.

    Das klingt für mich wie die endgültige Beerdigung des Potsdamer Platz.

  25. 65.

    Die Tramztrecke in Adkershof war die erste, die in Angriff genommen wurde. Mit dem Karower Kreuz ist ein neuer Regionalbahnhof gebaut, zudem wird an der Wiederinbetriebnahme der Siemensbahn gearbeitet. Der ÖPNV-Ausbau findet in ganz Berlin statt und gleichzeitig bindet eine Verlängerung der Tram zum Kuktuforum die östlichen Außenbezirke besser an die Innenstadt an. Finde ich super!

  26. 64.

    Von dem Geld hätten wir einen kleinen Stadtbezirk bauen können. Wir brauchen ja keine bezahlbaren Wohnungen in Berlin!?!?

  27. 63.

    Das mit dem "Zugriff" mag stimmen, bei den diversen Carsharing-Anbietern kann sich ja jeder mit Führerschein anmelden.

    Wo gibt es denn aktuelle Zahlen zu "PKW-besitzenden" Haushalten ... zuhauf zu finden sind die ca. 49 % aus einer Stichprobe von 2018 (bswp. im statistischen Jahrbuch 2020)?

  28. 62.

    Hydranten freigeben? Das sind Anschlüsse an der Trinkwasserleitung, da kann und darf nicht jeder mal eben ran. Oder sind Sie berechtigt, wie Feuerwehr oder Straßenbauer ?

  29. 61.

    In Rüdersdorf fährt z.B. die Tram 88, Wolkersdorf hat seine eigenen Tram-Gesellschafft ...

  30. 60.

    Die Dame mit dem Dienstwagens hatte zu Beginn der Legislatur stolz verkündet, dass z.B. aufbauend auf den Vorleistungen von Schwarz-Rot eine Tram durch Spandau mittelfristig kommen soll. Immerhin kann sie sich bei der damit rausreden, dass das nicht zu den mittelfristigen Maßnahmen im Koalitionsvertrag gehört. Deshalb ist so gut wie nichts passiert - s. erster Link in meinem Kommentar von 06:43. Oder sie rechnet nach dem erwähnten äthiopischen Kalender.

    Eine Tram zumindest bis Theo ()U2) und Messe (Ringbahn) entlang der Heerstraße wäre angesichts der vollen Buse dort keine schlechte Idee. Ich hatte zum Dreieck Funkturm vorgeschlagen, dass dort eine Tram-Trasse gen Ku'Damm vorgesehen wird und von dort weiter Richtung City West auf vorhanden / in die Straßenmitte zu verlegende Busspuren. Entlang der Heerstraße scheint aber nach Ansicht der SenUVK nichtmals Platz für Busspuren zu sein, sondern nur für einen Schönwetter-Radweg zum Brandenburger Tor.

  31. 59.

    Die Autodichte und die Zahl der Haushalte mit Pkw (von Ihnen falsch ermittelt wie bereits vor mir angemerkt) sind zwei unterschiedliche Kenngrößen. Den von mir genannten Zahlen liegt als Quelle das KBA zugrunde, so ganz falsch können diese nicht sein.

  32. 58.

    Die Berufspendler möchten vor allem schnell zur Arbeit kommen. Besonders spannend ist die Aussicht bei rd. 220 Arbeitstagen irgendwann nämlich nicht mehr. Wichtiger sind Kapazität und Geschwindigkeit gerade auf den langen Wegen in einer Millionenmetropole. Aus gutem Grund hatte RRG im Koalitionsvertrag auch vereinbart, dass die SenUVK den straßengebunden ÖPNV mit Busspuren und Vorrangschaltungen an Ampeln beschleunigt.

    Ebenfalls daraus:
    "Für die folgenden Strecken wird die Koalition die Vorplanungen und Planfeststellungsverfahren sofort
    einleiten, sodass die bauliche Umsetzung innerhalb der Wahlperiode 2016 bis 2021 beginnen kann:
    Alexanderplatz – Kulturforum – Kleistpark – Rathaus Steglitz (M48 und M85); [Hermannplatz, Jungfernheide-UTR, Pankow - Mehringd., Johannisthal],
    ...
    Für die Bau- und Planungsleistungen zur Realisierung der fünf Sofortmaßnahmen ...!"
    Etwas mehr Tesla-Geschwindigkeit hätte der Dame nicht nur beim Pendeln mit dem Dienstwagen gut zu Gesicht gestanden.

  33. 57.

    Und dennoch hat die Mehrheit der Haushalte Zugriff auf *mindestens* einen PKW. Das hervorgehoben Wort hatten Sie die Tage übersehen. Dabei zeigen die Verkehrsbefragungen des Senats zudem auf, dass die Ringbahnblasenbewohnen ebenso häufig beim Verlassen derselben zum PKW greifen wie umgekehrt.

    Wer etwas gegen die PKW-Schwemme tun will, muss die Berliner außerhalb des Ringes und auch die zunehmende Zahl an Einpendler aus Ihrem Bundesland möglichst früh mit Bus und Bahn abholen.

  34. 56.

    In Paris hat man schon vor Jahren erkannt, dass der ÖPNV primär die Menschen von A nach B muss, und dass mit angemessener Kapazität und Geschwindigkeit. Deshalb zäumt man dort das Pferd nicht von hinten auf, sondern ist ungeachtet der Legislaturperioden dabei, das Metronetz zu verdoppeln. Die Kunden sollen der Quelle abgeholt werden. Wenn Sie mal trotz Ihrer Abneigung für schlechte Sicht mit der U-Bahn fahren würden, könnten Sie leicht erkennen, dass so viele Berliner ähnliche Interessen haben, dass die Züge die Menschen nicht weg bekommen. Die Tram dient dort eher der lokalen Erschließung auf vergleichbarer Ebene wie hier die Stadtteile.

  35. 55.

    Tolle Pläne und gute Ideen. Was ich mal wieder nicjt verstehe ist warum ein schon jetzt relativ gut angebundener Bereich umgebaut werden soll. Warum werden nicht zuerst mal die Aussembezirke wie Spandau, Köpenick etc. vernünftig und nachhaltig mit guten ÖPNV Modellen versorgt. Die Innenstadt braucht sowS erstmal nicht. Warum fahren denn so viele Leute mit dem Auto, weil sie am Rand von Berlin wohnen und es keine vernünftige Alternative gibt. Baut doch erstmal ne Straßenbahn über die Heerstraße bis zum Ernst Reuter Platz bzw. zum Zoo so wie früher.

  36. 54.

    "Auch wenn Sie bevorzugt mit der Tram touristisch den Blick aus dem Fenster bevorzugen, "

    Ich habe manchmal bei Ihnen den Eindruck, es würde Ihnen überhaupt nichts ausmachen, wenn die Fahrzeuge fensterlos sind. Mir schon, weil ich die bloße Beförderung und die Sicht auf die Stadt nicht trenne. Das mache ich übrigens auch auf der Fahrt zur Arbeit so: gleichbedeutend zum Lesen einer Zeitung immer mal wieder aus dem Fenster zu schauen, soweit es eben geht.

    In Frankreich sprechen die bei der Neueinführung der Straßenbahn vom "Rollenden Bürgersteig". Nicht umsonst sind die Fensterscheiben sehr groß gestaltet, was ein Bus aufgrund des Volumens des Fahrwerks so garnicht bieten kann.

    Wenn ich mir jene Entwicklungen anschaue: Warum so asketisch?

  37. 53.

    Wie Sie hier gewiss schon mehrfach lesen konnten, ist das bloße Dividieren der Zahl der Kfz. durch die Zahl der Haushalte eine bloße Milchmädchenrechnung. Es werden dabei nämlich jene Haushalte einfach ausgeblendet, die nicht nur ein, sondern zwei, drei und vier Kfz. besitzen - allerdings, um des bloßen Besitzens willen, kaum um des Benutzens.

    Von daher stellt sich die Lage anders dar.
    Die Mehrheit der Berliner Haushalte besitzt tatsächlich kein Kfz. Und hier gibt es noch einmal eine Differenzierung zwischen Innenstadt-Ortsteilen und jenen am Rand.

    Insgesamt wäre zwischen Besitz und Nutzung zu unterscheiden. Die Nutzung fällt dabei sehr stark auseinander. Zahllose Haushalte besitzen Kfz. für Fahrten am Wochenende oder zum Wocheneinkauf und fahren täglich mit dem ÖPNV oder mit Rad zur Arbeit.

    Nichts davon lässt sich über einen Kamm scheren, nur kann eine Stadt, die etwas auf sich hält, die Verhältnisse aus dem Ruder laufen lassen, wie es spätestens seit den 1970ern geschah.

  38. 52.

    Auswandern. Wenn es ihnen hier nicht gefällt. Anbei, ich fahre jede Nacht zur Schicht ins Krankenhaus mit Rad oder Öffis. Das einzige gefährliche sind die Autofahrer, die mir rasend viel zu nahe kommen und keine Rücksicht nehmen.

  39. 51.

    Auch wenn Sie bevorzugt mit der Tram touristisch den Blick aus dem Fenster bevorzugen, fahren auf der Potsdamer u.a. drei Doppel-Null-Linien, die eben nicht durch größere Gefässe ersetzt werden sollen, aber bei Einheimischen und Gästen sehr beliebt sind.

    Kritisch sehe ich dabei die Gestaltung derer Haltestellen, da StVO §20 (2) bereits heute auch dort zu Konflikten mit dem Radverkehr führt. Der wäre bei einer gemeinsamen Führung mit der Tram in Mittelllage ebenfalls gelöst.

  40. 50.

    Also ich hab aufm Dorf noch nie ne Tram fahren sehen. Radwege gibt's da auch keine. Scheint was speziell für große Städte zu sein.

  41. 49.

    Schade, offenbar lassen Sie auch von Panikmache aufwiegeln. Auch in Berlin können Sie zu jeder Uhrzeit gefahrlos den ÖPNV benutzen (ich mache das ständig und auch meine Freundin im Alter von 26 Jahren ohne jegliche Ängste - nur falls das Männer/Frauen Argument käme). Selbst auf der manchmal stressigen U8 passiert regulären Passagieren nie etwas. Geben Sie sich einen Ruck und springen Sie über Ihren Schatten! Die Welt ist nicht überall so scheiße, wie man es im Internet ließt
    Liebe Grüße

  42. 48.

    Die sogar von der Radlobby getroffenen Hunde bellen...
    https://m.tagesspiegel.de/berlin/neue-tramstrecken-in-berlin-kommen-spaeter-als-geplant-senatorin-nennt-im-parlament-falsche-eroeffnungsdaten/26691690.html
    https://m.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kein-plan-kein-geld-strassenbahn-nach-berlin-spandau-steht-still/26704984.html

    Den Beleg zu den Kosten des Bankenskandals liefern Sie doch mit dem ständigen Verlinken des Wikipediaratikels sei Jahren:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal#Auswirkungen_auf_die_Finanzlage_des_Landes_Berlin

  43. 47.

    Wenn Sie aus Schildow sind, dann ist das mit den ÖPNV momentan bis Potsdamer Platz echt mies. Aber Abhilfe ist in Sicht: irgendwann (wahrscheinlich zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie die Straßenbahn auf der Leipziger Straße) ist die Heidekrautbahn reaktiviert. Dann können sie von Schildow mit einmal umsteigen in Wilhelmsruh (und paar Jahre später Gesundbrunnen) zum Potsdamer Platz fahren. Das dürfte etwas eine dreiviertel Stunde dauern. 15 Minuten mehr als eine halbe Stunde - ja - dafür haben Sie in der Bahn gerade zu Ihren Uhrzeiten dann Zeit um was mit der Pendel-Lebenszeit anzufangen. Lesen oder so. Und die nervige Parkplatzsuche entfällt.
    Liebe Grüße

  44. 46.

    Bäume kann man in der Straße auch selber gießen, etwas mehr Eigeninitiative würde der Stadt gut tun. Grüße an die Stadt gebt mal die Hydranten frei.

  45. 45.

    Die Umsetzung dieser Pläne wird Frau Nicht-mehr-Doktor Giffey zu verhindern wissen. Sie macht ja immer wieder deutlich, dass für sie eine zukunftsorientierte, klimakatastrophengerechte Politik bedeutet: Weiter Verkehrs- und Stadtpolitik vor allem für Autofahrer. Kostspielig und klimaschädlich Beton in der Erde zu versenken, um hier und da am Stadtrand ein paar Stationen U-Bahn zu bauen, dient dann als Beleg, dass man sich doch um den Ausbau des ÖPNV kümmert. Und natürlich irgendwas mit Elektrobussen. Alle anderen schönen Pläne wird die von Frau Giffey anscheinend angepeilte Betonkoalition aus SPD, CDU und FDP sofort nach der Wahl kassieren.

  46. 44.

    Es bleibt mir völlig rätselhaft, warum man die an sich sinnvolle Straßenbahnlinie über die Leipziger Straße im engen westlichen Bereich nicht in einen Tunnel verlegt, unter Nutzung der U3-Vorleistungen am Potsdamer Platz. Die jetzigen Planungen werden für Jahrzehnte ein schwer erträgliches Nadelöhr im Oberflächenverkehr schaffen, dann stehen auch Elektroautos im Dauerstau, na toll.

    Im übrigen frage ich mich, warum eine wichtige innerstädtische Bundesstraße von einer Landesregierung derartig stark in ihrer Leistungsfähigkeit beschnitten werden darf. Großräumige Umfahrungsmöglichkeiten fehlen, zumal der Weiterbau der A 100 auch vom Senat abgelehnt wird. Wie gut, dass wir bald Wahlen haben...

  47. 43.

    Mich würde interessieren, wie viele der jetzt hier herummäkelnden Leute sich denn an zumindest einer der bisherigen Öffentlichkeitsbeteiligungen auch tatsächlich beteiligt haben. Oder ist das Thema dann doch nicht so wichtig?

    Kleiner Tipp: Unter
    https://mein.berlin.de/projekte/strassenbahn-alexanderplatz-potsdamer-platzkultu-3/
    können Sie auch jetzt noch Hinweise und Kommentare einbringen.

  48. 42.

    Falsch Mister Poster oder Bürger oder sonstige Nicks. Statistisch haben rund 64% der Berliner Haushalte (1,23 Mio von knapp 2 Mio Wohnungen) ein Auto. Was meinen Sie denn, wo die ganzen Karren auf der Straße herkommen? Das ist doch keine eigene Spezies. Aber Sie haben Recht, die Autofahrer wehren sich nicht. Sie sind beschäftigt mit arbeiten und dort hin und wieder nachhause zu kommen. Autofahrer sind offensichtlich nicht die Gruppe, die die Zeit hat 3x die Woche Demos zu veranstalten.
    In ganz D. Gibt es übrigens 46 Mio zugelassene Pkw bei 82 Mio ich nenne es mal menschliche Lebewesen (inklusive Babys, Kinder, Jugendliche, Pflegebedürftige etc.) Also etwas mehr als die Hälfte dieser hat statistisch auch einen Pkw? Denken Sie mal drüber nach.
    Zumindest gereicht die Anzahl der Pkw noch mehr Menschen zum Nutzen als ihre Anzahl. Nicht zuletzt erhält das Auto ganze Arbeitszweige in Lohn und Brot und sorgt neben der KfzSteuer, Mineralölsteuer. Mehrwertsteuer usw für reichlich Einnahmen.

  49. 41.

    Entwurf schön, schöne Idee, aber - das ist jetzt doch nicht so, dass man da abends flanieren geht... es bummelt ja schon keiner über die Friedrichstraße! In den Grünflächen hängen dann die üblichen Besoffskis ab - heutzutage ja eher im Studentenalter ;-) und wenn man Pech hat, verlagert sich die kommunikative Szene vom Alex an die Leipziger. Nix gewonnen. Trotzdem sollte natürlich an JEDER Straße grün gepflanzt werden. Bäume. Hundepipistreifen. Bei einer funktionierenden Infrastruktur (Öffis) braucht man auch weniger Straßen für Autos.

    Ich habe noch 12 Jahre bis zur Rente, ich vermute, den Umbau erlebe ich erst im Ruhestand, seufz...

  50. 40.

    Wir waren waren aber ehr da und lassen unsere Stadt nicht zur Provinz machen.

  51. 39.

    " Eine Verlängerung der Tram nach Steglitz? Fahrzeiten öhnlich wie bei der bisherigen Busverbindung? Sollte man dafür nicht lieber eine U-Bahn bauen? "

    NEIN keine weitere U Bahn dort denn es gibt bereits die S Bahn Linie 1 vom Potsdamer Platz nach Steglitz .

    U Bahn Bau ist wichtig aber nicht an dieser Stelle denn dort ist eine Straßenbahn sinnvoller !!

  52. 38.

    Ich fahre doch nach 22.00 Uhr nicht mehr mit der Bahn, das ist viel zu unsicher. Polizei nie in Sicht, weil sie sich um andere Chaoten kümmern müssen.
    Berlin ist eine Großstadt und kein Dorf!
    Die Stadt schafft es noch nicht mal vorhandene Grünflächen zu pflegen. In unserer Straße sind alle Bäume eingegangen weil sie nicht gegossen werden von der Stadt. In anderen Ländern klappt es. Deutschland hat dafür kein Geld weil es in andere Länder verschenkt wird.
    Keine Partei ist mehr wählbar. Dann bleibt nur noch die...

  53. 37.

    Träume kann man ja haben, aber die Umsetzung kostet Geld. Es kann doch nicht sein, dass die sogenannten Leuchttürme aller 25 Jahre neu gestaltet werden und in den Dörfern hat man seit 500 Jahren nicht mal einen Fußweg und eine Straßenlaterne gesehen. wAS IST DENN DAS FÜR EINE AUSGEWOGENE pOLITIK 1

  54. 36.

    Seit einigen Jahren bewegt sich die Zahl der Autos in Berlin um die 340 / 1000 Einwohner.

    Es scheint keinen starken Trend zu "mehr Auto" zu geben, der sich der von Ihnen sog. "Schikane" widersetzt.

    Leider auch noch starken Trend weg davon.

    Quelle: KBA

  55. 35.

    "Noch mehr ÖPNV wo schon ÖPNV ist. "

    Das ist laut Grundsatzprogrammen das erklärte Ziel aller antretenden Parteien. Selbst der CDU.

  56. 34.

    Um vier Uhr morgens reicht eine Spur zehnmal aus. Ihr Argument ist bar jeder Anschauung und an den Haaren herbeigezogen. Anders kann ich das nicht sehen.

  57. 33.

    Noch mehr ÖPNV wo schon ÖPNV ist. Das ist grüne Verkehrspolitik.
    Eine Spur auf einer wichtigen West-Ost Achse ist eine tolle Idee. *Ironie off*
    Wer glaubt, dass Autos sich durch Schikane reduzieren lassen, sollte mal einen Blick in die Zulassungszahlen werfen.

  58. 32.

    Ich weiß ja nicht, was Sie auf dem Bild sehen, aber dort ist eine Straße abgebildet, auf der Sie mit Ihrem Auto fahren können ;-) Und Parkplätze gibt es im Umfeld des Potsdamer Platzes mehr als genug. Die Pläne sind super und stellen einen guten Kompromiss zwischen Auto, Bus, Tram und Fahrrad dar. Damit bleibt die Bundesstraße 1 leistungsfähig und dennoch gibt es ein paar Bäume mehr, d.h. auch mehr Lebensqualität für die Anwohnenden insbesondere in der Leipziger Str.

  59. 31.

    Die Öffentlichen brauchen vom Potsdamer Platz nach Schildow Kirche um 04:06 Uhr genau 47 min. Genauso um 16:06 Uhr - und das fährt man mit dem Auto bestimmt nicht in 30 min. Außerdem sparen Sie ja die Zeit und das Geld für die Parkplatzsuche.

  60. 30.

    Vier Uhr morgens Feierabend. Ok, ist hart, aber 60 Min Zeitunterschied um Null-Vierhundert - nee - is' nich'. Da können sie immer noch auf sehr vielen Hauptverkehrsstraßen Fußball spielen und die Stadtautobahn gehört ihnen fast allein. Zur Rush-Hour sind allerdings 60 Min. mehr locker drin. B 96 / 96a sind dann eh meistens dicht. Da bietet sich dann aber P+R an. Aus eigener Erfahrung - aber aus einer anderen Richtung - klappt. Da sind die meisten Störungen auch schon behoben - oft jedenfalls.

  61. 29.

    Liebe Kathi,
    um 4 Uhr morgens können Sie auf egal welcher Straße in Berlin frei cruisen, egal ob 1 oder 4 spurig. Dass es keine Parkplätze gibt, liegt leider daran, dass es eine massive Zunahme an Autos in Berlin gibt, wovon die meisten den Innenstadtbewohner gehören und diese 23 Stunden am Tag am Straßenrand stehen. Wenn sie bewegt werden, sitzt zu 90% nur eine Person drin. Dass es für Menschen, die Schicht arbeiten eine Lösung geben muss - entweder besserer Takt - oder dann halt vorgehaltenen Parkplätze vom Arbeitgeber, ist ja auch klar. Aber so wie bisher geht es halt auch nicht weiter. Nun Sie leben in Schildow wunderbar grün und ruhig, etwas davon sollten die Menschen auch in der Innenstadt geniessen dürfen. Der Verkehr hat leider massiv zugenommen.

  62. 28.

    Wann kommt endlich der 4-spurige Ost-West-Tunnel... die Invalidenstr. wird auch verkehrsberuhigt. Alternativ könnte man auch gleich die Mauer wieder aufbauen nur nicht aus Beton sondern mit Schrebergärten.

  63. 27.

    Vorweg, ich besitze kein Auto mehr seitdem ich in Berlin wohne, aber eine wichtige Ost-Westachse ohne Ausgleich derart zu beschneiden ist der helle Wahnsinn. Ich sehe jetzt schon die Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei im Dauerstau feststecken.
    Was die Radfahrer anbetrifft nun die haben doch jetzt schon Narrenfreiheit und nutzen die Gehwege entlang der Leipziger als ihre Radschnellwege. Ich weiß wo von ich spreche, da ich schon dreimal von Radfahrern, die danach Fahrerflucht begangen haben, angefahren wurde. Meint R2G, dass diese Klientel an roten Ampeln wartet bis Fußgänger die Fahrbahn gekreuzt haben? Oder was ist mit den immer häufiger werdenden Lastenrädern, die ebenfalls der Ansicht sind, dass die Gehwegnutzung für sie ein angestammtes Recht ist? Solange hier nicht die Polizei entsprechend durchgreift ist nicht mit einer Besserung zu rechnen

  64. 26.

    Gibt es überhaupt eine Planungsübersicht über die Hauptverkehrstrassen, die man auch dem Fahrzeugverkehr zubilligen muss? Die Stadt muss ja irgendwie durchlässig bleiben. Ich halte die Vorstellung dessen, was hier beschrieben wurde, für ungenügend durchdacht. Die Wohn-bebauung ist ja auch ziemlich kompakt (Mitte, halt). Will man nun diese Negativ-Werte auf die gesamte Umgebung verteilen? Ein Radweg von 4 Meter Breite am Fahrbahnrand ist schwer vermittelbar. Die Kritik von einigen Foristen betr. der Fußgänger ist voll berechtigt! Verkehrs-planung erfasst nun 'mal größere Räume, nicht nur eine Straße, denn Sie sind auf eine Konsenzfähigkeit breiter Bevölkerungsteile angewie-sen. Das hier überzeugt jedenfalls nicht. Ich möchte nicht wissen, was die (Noch-Geschäftsinhaber zu den verbleibenden Möglichkeiten der Warenanlieferung sagen, das sind ja auch Kosten! Eigentlich kann ich mir gar nicht vorstellen, wie kurz man da gedacht hat. Aber es gibt genügend Beisp., d. die Vorgaben falsch sind.

  65. 25.

    Ihre Privatfehde mit RRG, speziell Fr. Günter nervt. Zumal sie auch noch ständig mit Fake News und Halbwahrheiten operieren.

    So wenn sie behaupten Berlin hätte nach der Milliardenpleite der Herren Diepgen und Landowsky keinen Nachteil gehabt.

    Schonmal daran gedacht was wäre wenn die Milliarden in der Kasse nicht gefehlt hätten? Keine maroden Schulen, ein funktionierender ÖD und Geld für Straßenbahnprojekte. Überhaupt Geld für die notwendige Neugestaltung Berlins, egal ob Wohnungswesen, Bauwesen, für alles wäre Geld vorhanden gewesen, die für Umsetzung solcher Pläne notwendigen Fachlaute wären nicht abgewandert usw. usf.

  66. 24.

    Übernehmen Sie dann meine Firma und die Angestellten? Bißchen mehr als platte Parolen wäre toll.

  67. 23.

    Bravo Rotrotgrün... Ich arbeite im Schichtdienst am Potsdamer Platz... Wenn ich nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren kann, bin ich nach Feierabend um 4 Uhr morgens statt 30 Minuten wahrscheinlich 90 Minuten nach Hause unterwegs... Meine Familie wird es der Regierung danken... Es ist ja heute schon eine Zumutung, überhaupt noch einen Parkplatz zu finden, bei den ganzen Baustellen um den PotsdamerPlatz und das Kulturforum... Ich kann gar nicht soviel Essen, wie ich kotzen könnte... Wer die nochmal wählt, sollte lieber aufs Land ziehen und nicht in der Stadt wohnen, damit nicht noch mehr Schaden angerichtet wird...

  68. 22.

    Ach, die "echten" Berliner beweisen Mal wieder, dass sie keinen Plan von Großstadt UND Dorf haben. Sollten besser in die Provinz bzw. Kleinstadt ziehen, da sind sie besser aufgehoben.

  69. 21.

    Ja den Grünen fällt immer dasselbe ein. Schön 89 kamen sie über ein Feuchtgebiet omm Potsdamer Platz nicht hinaus. Hier erwarte ich im Planungsfortschritt noch Feuchtgebiete oder eine Wiese, ja auch noch Imkerkörbe für Biohonig benachteiligter Imkerinnen. Und reichlich Gartenzwerge...

  70. 20.

    Das ist - jetzt voller Ernst - gelebte Demokratie in puncto Straßenflächenaufteilung. Nicht dass diejenigen, die kraft PS, die kraft Muckis, sich den Weg bahnen, mithin am meisten Flächen für sich reklamieren, vielmehr: dass für jede Fortbewegungsalternative ausreichend Platz zur Verfügung steht: Dem Zu-Fuß-Gehen, den Nutzenden des öffentlichen Nahverkehrs, dem Radverkehr und schließlich dem Autoverkehr.

    Einzig die Busspur hielte ich für überflüssig, weil der Bus in dieser Lage lediglich Verteilfunktion hat und durch andere Straßen geführt werden könnte. Auf deren Platz könnten dann die Fahrradspuren hin.

    Ansonsten: Gestalterisch "Allerste Sahne" und einem Stadtbild entsprechend, was dem Verkehr eine dienende, nicht aber eben eine beherrschende Funktion einräumt. Das ist bewusste, ästhetische Gestaltung, ohne die Funktion zu vernachlässigen.

  71. 19.

    Das alle nicht in Berlin geborenen und Zuzügler ihren Lebensstandard seit Jahrzehnten zum größten Teil sicherstellen, da es kaum noch richtige Berliner gibt, ist ihnen aber schon bekannt?

  72. 18.

    Warum bezahlen sie ihren Parkplatz und damit einhergehende Platzverschwendung zur Abwechslung mal selbst?

    Ich bin für das Tokioter Modell, wer hier ein Auto an- oder ummeldet muß einen privar finanzierten Parkplatz vorweisen können.

  73. 17.

    Die Betonung liegt auf "irgendwann". Bei den Jahreszahlen vermute ich, dass zumindest Anfangs der äthiopischen Kalender zu Grunde gelegt wurde. Der Kalender war offensichtlich auch Grundlage für die Inbetriebnahme der Tram-Strecken im Koalitionsvertrag von 2017 nach gregorianischer Zeitrechnung.

    Dabei böte sich eine gemeinsame Tram-/Busspur auch für BOS-Fahrzeuge an. In der Kantstraße droht dem Pop-Up-Radweg wegen der Feuerwehr Ungemach. Die Dame mit dem Dienstwagen ist der Meinung, dass die auch auf dem Radweg fahren können. Blöd, dass aber der zweite Rettungsweg, gebildet durch durch Feuerwehrdrehleiter, das grössere Problem ist.

  74. 16.

    Amen , Sie sagen es . Meine Frau und mich hätte Sie sofort als Unterstützung. Kann Ihnen nur zustimmen !

  75. 15.

    Das ist wieder ein gutes Beispiel für die grüne Verkehrswende, ohne Orientierung an den tatsächlichen Verkehrsströmen. Diese Tramstrecke ist wohl der größte Schwachsinn. Es gibt die nahezu parallel verlaufende U-Bahn. Eine Tram macht nur auf weitgehend eigenem Gleisbett Sinn. Hier dürfte die Tram zunächst durch die Fußgängerzone am Roten Rathaus vorbei mit 2 rechtwinkligen Kurven zur Mühlendamm brücke einschwenken, um dann in der Einengung ab Kreuzung Leipziger/Charlottenstraße mit den Autos und Bussen gemeinsam im Stau zu stehen. Was sollen 3 Gleise auf der Leipziger Straße für Richtungswechsel? Sieht man den Stau ab Charlottenstraße schon voraus? Wie stehen die 4 Meter breiten Radwege zur Forderung zur Flächenentsiegelung? Eine Verlängerung der Tram nach Steglitz? Fahrzeiten öhnlich wie bei der bisherigen Busverbindung? Sollte man dafür nicht lieber eine U-Bahn bauen?

  76. 14.

    " Toll, ich freue mich darauf - seit Jahrzehnten. Vielleicht werde ich sogar die Verlängerung der Tram nach Steglitz noch erleben "

    Wenn Sie erst 20 sind könnte es unter Umständen funktionieren aber wenn Sie schon die 40 überschritten haben bin ich etwas skeptisch denn ich glaube nicht an eine Tram nach Steglitz in den nächsten 20 Jahren wenngleich ich es begrüßen würde !!

  77. 13.

    Ja, dann kommen statt aktuell ca. 30.000 Autos täglich nur noch maximal 10.000 Autos da durch. Rein rechnerisch müssten also nur 10.000mal jeweils zwei Alleinfahrer bei einem anderen Alleinfahrer einsteigen ;)
    Oder den dann besser ausgebauten Umweltverbund nutzen. Bis ganz Berlin so umweltfreundlich erschlossen ist dauert es bei dem Ausbautempo allerdings noch 200 Jahre.

  78. 12.

    Autos weg und Busse sollen auch nicht mehr fahren.....dass nenne ich konsequent!

  79. 11.

    Eine Frage sei gestattet.
    Ist den wenigsten auch eine schmale Spur für Fußgänger vorgesehen?
    Es reicht ja auch eine Spur für beide Richtungen, damit die Radfahrer nicht behindert werden.

  80. 10.

    Wozu eine Busspur?

    Dann verlängert die Straßenbahn gleich bis nach Steglitz und spart die Busse ein. Dann braucht es keine Busspur.

    Aber warum muss es soviel Parallelverkehr geben? Die S-Bahn von Steglitz zum Potsdamer Platz, die Busse und jetzt noch eine Straßenbahn?

  81. 9.

    Grundlegend eine solide Planung, aber: Braucht man eine Busspur, wenn man Straßenbahngleise in der Mitte hat? Am Potsdamer Platz mag es punktuell sein, da dort einige Linien zusammenlaufen. Aber es wirkt schon etwas "zu viel", zumindest wenn wirklich irgendwann mal ein M48 eingestellt werden kann.

  82. 8.

    Oh Gott zum Glück werden wir das hier nicht mehr erleben und genießen unser Dasein in süddeutschland ohne grüne Spinnereien.

  83. 7.

    Bäume, Radwege und Straßenbahn – das klingt ja fast zu schön um wahr zu sein! Hoffentlich bleibt nach dem zu erwartenden Geschrei der Autolobby noch etwas davon übrig.

  84. 6.

    Toll, ich freue mich darauf - seit Jahrzehnten. Vielleicht werde ich sogar die Verlängerung der Tram nach Steglitz noch erleben.

  85. 5.

    Na das nenne ich mal sinnvolle Verkehrspolitik. In Spandau werden tausende zukünftige Bewohner mit einer Buslinie versorgt und zum Potsdamer Platz, den hauptsächlich Touristen besuchen, wird eine Straßenbahn gebaut, wo schon U-Bahn, S-Bahn usw. anliegen.
    Echt gute Aktion. Daumen hoch für RRG!

  86. 4.

    Ich halte es für einen grossen Fehler, hier kategorisch Busse auszuschließen. Die können sich die Spur mit der Tram teilen. In Zürich fahren sogar O-Busse in gleicher Spur und laden dabei die Akkus auf. Smarter Nebeneffekt wäre auch freiere Fahrt für Polizei und Rettungsdienste. In der Kantstraße droht wegen des SenUVK-Schnellschusses dem Pop-Up-Radweg deswegen Ungemach.

    Auf welchen Kalender beziehen sich die Jahreszahlen? Ich vermute aus der Erfahrung beim im RRG-Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbau der Tram, dass der äthiopischen Kalender zu Grunde liegt.

  87. 3.

    Solche Vorschläge können nur von Leuten kommen die in einen Dorf groß geworden sind. Diese Leute sollen da Ihr Unfug treiben, aber Berlin den Berlinern lassen und nicht Berlin auch zu einem Dorf machen.

  88. 2.

    Genau….. Mit nur einer Spur in jede Richtung verbessert sich die Luftqualität enorm :-D
    Und für solche „Konzepte“ wird Geld ausgegeben….Mein Vorschlag, alle die nicht in Berlin geboren sind fahren bitte wieder nachhause und gestalten sich ihr Dorf nach ihren Wünschen ;-)
    Die echten Berliner brauchen diese super Pläne nicht da genug Platz für jeden da ist wenn ihr weg seid…

  89. 1.

    Mehr Grün und mehr Bäume finde ich grundsätzlich gut. Nur wo sollen denn die Autos hin??? Soll man die bis in die Wohnung mitnehmen? Da gehören für mich auf alle Fälle mehr Tiefgaragen und Parkhäuser hin.

Nächster Artikel