Protestfahrt "Ohne Kerosin nach Berlin" - Berliner Stadtautobahn A100 muss für Fahrrad-Demo gesperrt werden

Radfahrer auf der Stadtautobahn am 03.06.2018 (Quelle: rbb|24/Schwiesau)
Archivbild | Bild: rbb|24/Schwiesau

Klimaaktivisten wollen am Freitag mit ihren Fahrrädern über die Berliner Stadtautobahn A100 fahren. Während der Fahrt ist die Autobahn in beiden Richtungen zwischen Grazer Damm und Oberlandstraße gesperrt, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin mitteilte.

Bei der Aktion handelt es sich um die letzte Etappe der Protest-Tour "Ohne Kerosin nach Berlin". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des bundesweiten Protests waren Ende August aus mehreren deutschen Städten losgefahren, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.

Aus Potsdam zum Großen Stern

Die Abschluss-Etappe soll am Freitag um 12 Uhr auf dem Parkplatz der Universität Potsdam starten. Ihre Route führt die Klimaaktivisten vorbei am Rathaus Steglitz, verläuft dann über die A100 und endet an der Siegessäule am Großen Stern in Tiergarten. Die Veranstaltung soll um 17 Uhr enden.

Initiiert wurde die Aktion von "Students for Future". Auch die Organisationen Changing Cities und der ADFC unterstützen die Protest-Tour. Im Demonstrationsaufruf heißt es, trotz der bereits jetzt feststellbaren Folgen der Klimakrise und der Prognosen werde das Problem von der deutschen Bundesregierung unzureichend angegangen. Gefordert wird ein angemessenes Krisenmanagement, um das Erreichen von unwiderruflichen Kipppunkten zu vermeiden.

Sendung: Abendschau, 10.09.2021, 19:30 Uhr

35 Kommentare

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  1. 35.

    "Warum Autobahn ????? Ab auf Ihre Radwege , die werden doch immer breiter , also sollen sie gefälligst da fahren . Kapier das nicht , das während des Feierabendverkehrs so etwas erlaubt wird ?"

    Ja, warum denn nicht? Wieso sollte die Behinderung in der Innenstadt denn eher hingenommen werden als auf der Autobahn?
    Übrigens wird hier gegen die Umweltverschmutzung und der CO2 Belastung der Autos demonstriert- da macht es nun wirklich keinen Sinn, das auf Radwegen zu tun- schließlich verhalten sich die Verkehrsteilnehmer dort bereits umweltfreundlich.

  2. 34.

    Da ich selber Radfahrer bin, kann ich nur sagen das wir selber an vielen Unfällen Schuld sind! Wir sollten immer bedenken es ist unser Leben und meinen Kindern habe ich bewußt gezeigt indem ich zur Schule einen LKW bestellte und alle durften mit Kissen drunter mal selber sehen was ein LKW Fahrer sieht beim abbiegen nämlich fast nichts.
    15 Kinder waren im Toten Winkel.
    Also lasst Sie abbiegen und dann weiter mit Warnweste egal ob das doof aussieht es ist jedem seine Sicherheit aber dafür kämpft der ADFC nicht auch generell Lichtpflicht am jeden Fahrrad usw selbst Kontrollen über die Geisterfahrer die bescheuerte Aufhebung in manchen Einbahnstraßen den Radfahrern es zu gestatten.
    Ich fahre seit meinem 7 Lebensjahr und toi toi durch umsichtig und zurückhaltende Fahrweise nie Unfall gehabt.
    Wünsche ich auch allen anderen

  3. 32.

    " Ohne Kerosin nach Berlin". Heißt für mich eigentlich nur ohne Flieger nach Berlin oder seit wann werden Autos mit Kerosin betankt.
    Und warum auf der Autobahn? Diese Straßen sind für Autos gebaut worden. Durch solche Aktionen, die unser Senat auch noch bejubelt, wird die Stimmung noch mehr angeheizt statt endlich zu versuchen ein friedliches Miteinander, wie in anderen Großstädten in Europa, zu schaffen.

  4. 31.

    Gute Wahl Werbung für den Berliner Senat !

  5. 29.

    Ist ja super dass es jetzt richtig stark regnet,dann werden die Fahrradaktivisten Mal richtig Nass!!!!!

  6. 28.

    Man fühlt sich echt ohnmächtig gegen diesen Wahnsinn. Die sollten doch mal lieber für effektive Ampelschaltungen protestieren. Aber Kerosin? Nehmen doch nur Flugzeuge... Der Schaden für die Umwelt war durch diese Protestaktion doch viel größer. Jedes Fahrzeug brauchte mehr Sprit und hat Wohngebiete unnötig belastet. Die Message der Demo kommt so bestimmt nicht rüber. Aber wie gesagt - man fühlt sich ohnmächtig.

  7. 27.

    Sie scheinen da etwas nicht verstanden zu haben. Aufmerksamkeit erregen ist ja gut und schön, aber wenn ich Menschen für eine Sache gewinnen möchte und deren Akzeptanz für eine andere Verkehrspolitik haben will, sollte man sie nicht durch solche unsinnigen Aktionen vergraulen.

  8. 26.

    Die Stadtautobahn ist keine geeignete Strecke für Demonstrationen. Deren Benutzung durch selbsternannte "Klimaaktivisten" sollte schlicht verboten und unterbunden werden. Für die AVUS gilt selbiges.

  9. 25.

    So ist es ... erstaunlich das ihr Kommentar veröffentlicht wurde, Glückwunsch !

  10. 24.

    Rechnen ist Glückssache.
    Mein Auto verbraucht auf der Autobahn 6 l/100km,
    im Stau durch die Stadt braucht es >30 l/100km und verpestet Wohngebiete.
    Wie ist so eine Aktion mit dem Umweltschutz überhaupt vereinbar?
    Wie kann die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz so etwas erlauben?

  11. 23.

    blödsinnige Demo denn welches Auto fährt mi Kerosin

  12. 22.

    Warum Autobahn ????? Ab auf Ihre Radwege , die werden doch immer breiter , also sollen sie gefälligst da fahren . Kapier das nicht , das während des Feierabendverkehrs so etwas erlaubt wird ? Aber wenn alle im Stau stehen is das ja Öko Peace und Bleifrei

  13. 21.

    Zumindest der Wettergott hat ei einsehen ;-)

  14. 19.

    auweia,
    da fühlen sich ja ein paar Menschen anständig in den Schwanz gebissen. Ob diese Reaktionen noch verhältnismäßig sind...?

    Ansonsten, ich find die Aktion gut. Und offensichtlich ist der Ort gut gewählt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ist ja wohl das Ziel von Aktivist*innen.

  15. 18.

    Man muss ja nicht gleich verbieten....es reicht die Nennung einer Alternatviroute, so wie es bei unzähligen Demos anderer Coleur gang und gebe ist. Solln se doch fahren...nur halt nicht Autobahn!

  16. 17.

    Zur Gleichberechtigung, bitte alle Fahrradwege für Autos freigeben! Danke!

  17. 16.

    Ein unfassbare weitere Provokation! Wollen wir nun in den nächsten Jahren gemeinsam nach stadtverträglichen Verkehrslösungen suchen oder streben grüne Ideologen an, das verkehrspolitische Klima durch solche absurden Aktionen immer weiter zu vergiften?
    Freitag Mittag zur HVZ die Stadtautobahn zu sperren ist unverhältnismäßig und auch überaus kurz gedacht. So werden tausende Stimmen von grundsätzlich der Verkehrswende gegenüber aufgeschlossenen Autofahrern, die nun mal wieder stundenlang völlig unnötig und stinksauer im Stau stehen, von den Grünen abwandern, soll mir nur recht sein...
    Im übrigen ist es keinesfalls unmöglich, eine derartige Demo zu verlegen, wie ein OVG-Beschluss in Hessen zur A5 gezeigt hat. Ich hoffe, dass sich das viele Autofahrer am Wahltag in der Kabine merken, wenn sie ihr Kreuzchen setzen.

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