Berlin-Adlershof - Fußgänger von Falschparker schwulenfeindlich beleidigt und geschlagen

Do 23.09.21 | 11:43 Uhr
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Symbolbild: Parkplatz beim Supermarkt (Quelle: dpa/Sven Simon)
Bild: dpa/Sven Simon

Ein Falschparker hat in Berlin-Adlershof zwei Männer schwulenfeindlich beleidigt und einen von ihn auch geschlagen.

Nach Angaben der Polizei sprachen in der Nacht zu Donnerstag zwei junge Männer im Alter von 16 und 21 Jahren einen Autofahrer und dessen Begleiter in der Dörpfeldstraße an, weil der Wagen auf dem Gehweg stand. Daraufhin kam es zu einem Streit.

Fahrer schlug 16-Jährigen ins Gesicht

Die beiden jungen Männer seien zu Fuß weitergegangen, um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen, hieß es weiter. Sie seien jedoch von den beiden jungen Männer im Auto verfolgt worden. Demnach stiegen die Männer auf dem Parkplatz eines Supermarktes aus dem Auto und beleidigten die Fußgänger. Der Fahrer soll dann dem 16-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben.

Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen mit dem Wagen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

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5 Kommentare

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  1. 5.

    Wenn Sie ein schwuler Detlef wären, und jemand Sie aufgrund dessen angegriffen hätte, würden Sie dann auch eine solche Frage stellen?

    Und übrigens, wenn der Staatsschutz ermittelt bedeutet das nicht, dass dafür besondere Kapazitäten freigesetzt oder woanders abgezogen werden. Das ist ein ganz normaler Vorgang bei der Strafverfolgung, wenn der Verdacht besteht, dass gegen jemanden Gewalt aus Gründen der Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung ausgeübt wurde, Detlef.

  2. 4.

    Weil die eine politisch motivierte Tat ist. In solchen Fällen übernimmt immer der Staatsschutz.
    Nach meinen Wissen: Das bedeutet nicht nach die Polizei nicht mehr ermittelt, sondern das der Staatsschutz als Übergeordnete Behörde die polizeilichen Ermittlungen leiten.

  3. 3.

    Ich habe mal eine Frage, wieso kümmert sich der Staatsschutz darum?

  4. 2.

    Versuche erst gar nicht zwei Personen im Auto sitzend auf Fehler aufmerksam zu machen. Denn es kann auch mächtig nach hinten losgehen. So wie hier geschehen.

  5. 1.

    Willkommen in Berlin! Dass sich falsch Benehmende auch noch auf den Schlips getreten fühlen und so ausrasten ist schlimm.

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