Berlin-Charlottenburg - Identität von toter Frau im Rollstuhl geklärt - Polizei sucht Mann

rettungsstelle der DRK Kliniken Westend (Bild: imago images/Schoening)
Bild: imago images/Schoening

Die Berliner Polizei hat die Identität der Frau geklärt, deren Leiche Ende April von einem unbekannten Mann ins DRK-Klinikum Westend in Charlottenburg gebracht worden war. Bei der Frau handele es sich um eine zum Todeszeitpunkt 79-Jährige, die zuvor als vermisst gemeldet worden sei, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Frau wohnte in der Tauroggener Straße

Die Frau war bereits tot, als sie am 26. April in einem Rollstuhl im Krankenhaus ankam. Ein Mann hatte sie ins Krankenhaus gebracht, sich dabei als ihr Ehemann ausgegeben und um Hilfe für die Frau gebeten, die unter Luftnot leide. Daraufhin verließ er wieder die Rettungsstelle. Bei der Untersuchung der Frau wurde festgestellt, dass sie schon seit mindestens einem Tag tot war. Zu der Verstorbenen lagen keinerlei Papiere oder Ausweisdokumente vor.

Die Identität der Toten konnte nun mit Hilfe von Vermisstenanzeigen geklärt werden, so die Ermittler. Der Nachweis ergab sich demnach letztlich mit Hilfe von DNS-Proben aus einer Zahnbürste, die in der Wohnung der Frau an der Tauroggener Straße in Charlottenburg sichergestellt worden war.

Gesucht wird jedoch nach wie vor der unbekannte Mann, der die 79-Jährige am 26. April vergangenen Jahres ins Krankenhaus brachte.

Sendung: rbb 88.8, 28.09.2021, 13 Uhr

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