Straßensperrungen in Berlin - Hier wird es am Marathon-Wochenende eng

Aufbaumaßnahmen finden am 21.09.2021 anlässlich des Marathons auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor statt. Zum Marathon am kommenden Sonntag werden 25.000 Läufer und Läuferinnen erwartet. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Audio: Inforadio | 23.09.2021 | Tatiana Brasching | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Am Wochenende starten Zehntausende Teilnehmer beim Berlin Marathon: Die Wettkämpfe der Läufer, Skater sowie Rollstuhlfahrer und Handbiker sorgen für zahlreiche Sperrungen in der Berliner Innenstadt. Was das für die Verkehrsteilnehmer bedeutet.

Umfangreiche Sperrungen in der Berliner Innenstadt wegen der verschiedenen Marathon-Veranstaltungen sowie Demonstrationen sorgen bis Montag für Verkehrsbehinderungen und Staus.

Seit Donnerstag ist die Straße des 17. Juni bis zum Großen Stern gesperrt. Seit Freitag bis Montag ist zusätzlich der gesamte Bereich rund um das Brandenburger Tor sowie die Gegend zwischen Bundeskanzleramt und Reichstagsgebäude abgesperrt.

Marathon: Skater am Samstag, Läufer sind Sonntagfrüh dran

Am Samstag ab 14 Uhr wird dann die rund 42 Kilometer lange Marathonstrecke durch die Stadt für die Skater frei gehalten. Am Sonntag sind die Sportlerinnen und Sportler bereits ab 7:45 Uhr dran. Sonntagmittag soll sich die Lage auf dem größten Teil der Marathonstrecke entspannen. Die Polizei rät, S-Bahnen und U-Bahnen zu nutzen und Halteverbote für Autos zu beachten.

Der Marathon mit Zehntausenden Teilnehmern startet auf der Straße des 17. Juni Richtung Charlottenburg, führt durch Moabit, Mitte, Kreuzberg, Schöneberg, Wilmersdorf, Steglitz und wieder zurück durch Charlottenburg und Schöneberg zum Brandenburger Tor. Autofahrer können die Strecke nur über die Autobahn oder die Tunnel am Alexanderplatz und Tiergarten über- und unterqueren.

Streckenverlauf Berlin MarathonQuelle: bmw-berlin-marathon.com

Die Straßensperrungen im Detail

Bereits seit Montagmorgen ist die Straße des 17. Juni zwischen dem Brandenburger Tor und der Yitzhak-Rabin-Straße gesperrt. Diese Sperrung bleibt bis zum kommenden Montag bestehen. Sie wird ab Donnerstag, 6 Uhr morgens, ausgeweitet bis zum Großen Stern an der Siegessäule. Von da an ist auch die Yitzhak-Rabin-Straße selbst gesperrt, bis zum darauffolgenden Montag (27.09.), 18:00 Uhr.

Ab Freitag (24.09.2021) um 6 Uhr werden rund ums Brandenburger Tor einschließlich der Ebertstraße zwischen Behrenstraße und Scheidemannstraße sowie zusätzlich ab 18 Uhr der Bereich zwischen Bundeskanzleramt und Reichstag gesperrt. Diese Sperrungen gelten bis Montagmorgen.

Am Tag darauf (25.09.) folgt die Sperrung der Straße Unter den Linden zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße, ab 14:30 Uhr bis cirka 20 Uhr. Ab 14 Uhr wird eine Sperrung der gesamten Laufstrecke der Skater und Skaterinnen vorgenommen, diese gilt bis etwa 19 Uhr.

Am Sonntag (26.09.) bleibt ab 7:30 Uhr die gesamte Marathonstrecke bis nachmittags gesperrt, wobei ab 14 Uhr mit der sukzessiven Aufhebung der Sperre begonnen wird.

Sendung: Abendschau, 23.09.2021, 19.30 Uhr

34 Kommentare

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  1. 34.

    :-) Ich hab als Notarzt (auch Hubschrauber-Notarzt)doch ne Ahnung.

  2. 33.

    @ Tosca: Wer hat mehr Schuld? Die, die den Dreck verursachen oder die BSR?
    Meine Antwort steht und die würde den Berlinern nicht gefallen.

  3. 31.

    @ Sasasa: Bitte meinen Beitrag nochmal lesen. Ich nenne nicht die Berliner >Kleingeister< - aber es gibt auch unter den Berlinern >Kleingeister<. Ich hab übrigens heute gearbeitet. Bin gut durchgekommen. Allerdings wie immer ohne Auto.

  4. 30.

    Ich fände es gerecht, wenn der Streckenverlauf jährlich verändert würde. Jedes Jahr sind meine Nachbarn und ich praktisch wie eingesperrt, in unserem Viertel. Ich denke es darf auch einmal andere "Marathonfans" treffen.

  5. 29.

    Mich nervt in diesem Zusammenhang nur eins: Der ewig kreisende Helikopter über dem Stadtgebiet. Stundenlang, ohne Unterbrechung, kommt er alle paar Minuten wieder über meinem Wohnort an - auf AnwohnerInnen wird mal wieder null Rücksicht genommen.

  6. 28.

    Wahllokale sind immer, wie bekannt ums Eck
    So viel Strecke ist es dann auch nicht in dieser megariesen Metropole.

  7. 27.

    Alle, die von den jährlich wiederkehrenden Marathon-Absperrungen mitten in der Stadt genervt sind, Kleingeister zu nennen, ist selbst kleingeistig. Und unhöflich.
    Sie berücksichtigen nicht, dass eben tatsächlich nicht jede/r den ÖPNV nutzen kann. Und sich ausgerechnet den Wahlsonntag auszusuchen, ist nun auch keine besonders glorreiche Idee. Zudem gibt es tatsächlich ein Risiko hinsichtlich medizinischer Notfälle.
    Und: vielleicht können die Befürwortenden der Strecke hier mal die Frage beantworten, warum es derart undenkbar zu sein scheint, eine Marathon-Strecke in einem grünen Außenbezirk zu planen. Warum muss unbedingt jedesmal die Innenstadt lahm gelegt werden?

  8. 26.

    Wer sind denn die überwiegenden Berliner:innen . Ich habe ein großen Bekanntenkreis und niemand findet den Marathon gut. Wann wurden die Berliner:innen gefragt ob sie die Veranstaltung haben wollen? Marathon, Fußball alles erlaubt und tanzen , leben und Spaß wird eingeschränkt

  9. 25.

    Das ausgerechnet am Wahlsonntag. Möchte nicht wissen, wieviele Berliner Probleme haben, ihr Wahllokal zu erreichen.

  10. 24.

    Man könnte hier auch einfach die "Kommentare" der letzten Veranstaltungen reinkopieren, immer dasselbe kleingeistige Gejammer. JA: mit Planung sind die Einschränkungen überwindbar (mit ein bischen Stress, klaro..), und JA: Hilfe/Rettung/Polizei kommt IMMER UND ÜBERALL hin. Der ganz überwiegende Teil der Berliner freut sich auf über 60.000 Teilnehmer aus über 150 Nationen der Welt.

  11. 23.

    Das ist, mit Verlaub, absoluter Blödsinn. Die BF und die "NGO's" positionieren, wie jedesmal, Rettungswagen etc. innerhalb des "Kessels" oder anderen schwer erreichbaren Orten. Im Zweifelsfall gehen Menschenleben vor. Da ist dann halt mal 'ne Pause im Joggingzirkus. Übrigens gibt es da für schwere Fälle diese luftverquirlenden Fluggeräte - äh - Hubschrauber.

  12. 22.

    Wenn jemand auf die Idee kommt einen Herzinfarkt mitten im Kessel des Marathons zu kriegen .... Kommt jeder Hilfe zu spät. Für die Rettungsdienste ist Zufahrt auch gesperrt.

  13. 21.

    Ja hier wurden Rekorde erzieltund was ein Spaß dazu
    Das war schon zu Westberliner Zeiten immer spannend!

    Wers nicht mag der bleibe in seinem Dorf,bei seiner Kiche....

    Scheenen Abend jewünscht

  14. 20.

    Jetzt muss ich wirklich lachen. Hochkarätige Sportveranstaltungen in der Hauptstadt, ich lach mich schlapp.
    Berlin ist ein Dorf und von " hochkarätig" ist man meilenweit entfernt dank der vielen Verordnungen durch den Berliner Senat. Und das ganze jetzt mit NY zu vergleichen ist echt etwas naiv, und Perleberg wäre doch gut.
    Und mit den Dreck muss ich Sie auch entäuschen. Hier macht die Strassenreinigung noch was fürs Geld und die Bewohner müssen die Gehsteige vor ihrem Haus fegen.
    Aber jeden das Seine.

  15. 19.

    Ganz meine Meinung. Ich bin vor 66 Jahren hier geboren und liebe die Stadt immer noch. Wer auf's Land möchte, gerne. Bin auch immer wieder gerne im Grünen. Aber leben nein.

  16. 18.

    Schön, Tosca, dass Sie weggezogen sind , in Ihrer neuen Heimat haben Sie dann sicher keine Dreckprobleme. Und zu Ihrem Groll gegen den Berlin - Marathon - solche hochkarätig besetzten Sportveranstaltungen werden generell in Hauptstädten durchgeführt (s NewYork-marathon usw) Ein Marathon in Perleberg wär mal was Lustiges oder......?

  17. 17.

    Ich freue mich für Sie das Sie Berlin so schön finden. Aber wo eine schöne Seite ist , ist auch eine Dreckseite und die wird immer schlimmer. Marathon geht aber Parks geht nicht weil völlig verdreckt. Hundescheisse so weit das Auge reicht. Und der Marathon hinterlässt auch sehr viel Dreck und ist völlig unnötig, kann doch mal wo anders stattfinden als immer In Berlin.
    Und seit wann ist den Berlin eine Hauptstadt wo noch auf Ämter mit Tafel und Kreide gearbeitet wird. Also wenn Sie das schön finden, ich bin weggezogen und bin sehr glücklich darüber dass ich den Schritt gemacht habe.
    Berlin ist weder sexy noch liebenswert-leider sondern arm

  18. 16.

    zum kotzen die ganzen absperrungen... totals chaos in der stadt. null konzept

  19. 15.

    Das mit dem unter queren für Autofahrer am Tunnel Alexanderplatz ist leider nicht ganz korrekt, das gilt nämlich nur für die Richtung Stadt auswärts! Schade, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir den Weg und damit 1 Stunde Lebenszeit sparen können!!!

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