Gestorben an einer Blutvergiftung - Berliner Zoo trauert um junges Panzernashorn Karl

Archivbild: Panzernashorn Karl, geb. am 05. September 2018. (Quelle: © 2021 Zoo Berlin/Karl Broeseke)
Bild: © 2021 Zoo Berlin/Karl Broeseke

Der Berliner Zoo trauert um den jungen Nashornbullen Karl. Das dreijährige Panzernashorn starb vermutlich an den Folgen einer Entzündung im Bauchraum, die möglicherweise zu einer Blutvergiftung oder Embolie führte, wie der Zoo am Dienstag mitteilte. Bereits seit einigen Wochen habe das Nashorn mit dem Namen Karl gesundheitlich angeschlagen gewirkt, heißt es in der Mitteilung des Zoos.

Womöglich habe sich Karl schon in früher Kindheit eine Verletzung zugezogen, die unbemerkt über einen längeren Zeitraum schwelte und nun letztendlich zu seinem Tod geführt habe, erklären die Tierärzte des Zoos.

Bestände der Panzernashörner immer noch bedroht

Der rund 1,3 Tonnen schwere Nashornbulle wurde im Tierpark Berlin im Ostteil der Stadt geboren und zog mit seiner 26 Jahre alten Mutter vor zwei Jahren in den Berliner Zoo. Sein Vater lebt im Tiergarten Nürnberg.

In den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts waren Panzernashörner mit einer Zahl von unter 200 Tieren weltweit beinahe ausgestorben. Die Bestände erholten sich zwar, doch noch immer sind die bis zu zwei Tonnen schweren Panzernashörner im natürlichen Lebensraum bedroht.

Sendung: rbb 88,8, 28.09.2021, 13:46 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Eine Freundin der Hauptstadtzoos trauert mit. Es ist so schade um jedes der so seltenen Tiere.

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