Sperrbezirk im Barnim - Bienenseuche in Klosterfelde ausgebrochen

Do 02.09.21 | 21:33 Uhr
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Fliegende Bienen (Bild: dpa/Frank Rumpenhorst)
Bild: dpa/Frank Rumpenhorst

Im Landkreis Barnim ist die amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Die Bienenseuche wurde in Klosterfelde festgestellt. Dort wurde jetzt ein Sperrbezirk eingerichtet.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, ungefährlich für den Menschen, aber tödlich für die Bienenbrut. Die große Gefahr besteht darin, dass die Tierseuche auch von einem Bienenvolk auf andere übertragen werden kann.

Im März wurde die Seuche das erste Mal in Schönefeld festgestellt. Im Juli auch in Dalgow-Döberitz. Der Imkerverein Brandenburg warnt, dass auch der Mensch für die Übertragung von kontaminiertem Honig verantwortlich sein kann.

Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version dieses Artikels stand, Honig und andere Bienenprodukte aus dieser Region dürften nicht mehr verkauft werden dürfen. Richtig ist, dass nur der Honig des Seuchenherdes nicht mehr zum menschlichen Verzehr abgegeben werden darf. Wir bitten, dies zu entschuldigen.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 02.09.2021, 19:30 Uhr

10 Kommentare

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  1. 10.

    Sind Sie wirklich geistig so in ihrer BLASE gefangen?
    Was ist mit den IMKERN die NICHTS mehr verkaufen dürfen obwohl es für den Menschen UNGEFÄHRLICH ist?
    Glauben Menschen wie Sie nun eigentlich, dass die Bienen in Quarantäne gehen oder wie stellen Sie sich da Maßnahmen vor?

    Und was sollen die Berufsimker machen? Erklären Sie mir das mal! Und der RBB schreibt selbst, dass es für Menschen KEINE GEFÄHRDUNG GIBT aber die Imker dürfen nichts mehr verkaufen. Welchen SINN MACHT DAS in "Ihrer Welt"?

  2. 9.

    "Honiggläser NIE unbeteiligt in den Glascontainer werfen...NIE!" Darf ich nun meine Wein- und Sektflaschen mit reinwerfen oder nicht? ;))) Oder muss eine 2. Person anwesend sein? ;)) Schönes Wochenende!

  3. 8.

    Heute ist Freitag !!! das Wochenende steht vor der Tür.....alle Menschen freuen sich, denn es ist auch noch herrliches Wetter angesagt.
    Wer da drauf ist wie Sie, den möchte niemand irgendwelche Fragen beantworten, nicht mal das geduldige RBB-Team.
    Für Bildungslücken gibt es Online- Plattformen ....versuchen Die es....ich drücke beide Daumen.
    Honiggläser NIE unbeteiligt in den Glascontainer werfen...NIE!

  4. 7.

    Man kann die Welt auch schwarz und weiß betrachten. Wenn man sich ausschließlich für Dinge interessiert die unmittelbar für uns gefährlich sind dann haben Sie die Möglichkeit den Artikel zu ignorieren.

    Allgemein sind Bienen wichtig für unser Ökosystem und die Verfügbarkeit von regionalem Honig. Wenn man umweltbewusst ist dann wird man auch das Thema ernst nehmen. Die Mentalität sich nur darauf zu konzentrieren was unmittelbar für den Menschen schlecht ist führt zum ignorieren von Themen wie dem Klimawandel. Dieses Problem wurde bis jetzt hauptsächlich ignoriert und erst nach dem Extremwetter und Schäden an Personen wird es ernst genommen.

    Diese Kurzsichtigkeit führt unweigerlich zu Schäden von Mitmenschen.

  5. 6.

    Danke für den interessanten Artikel. Ein Hinweis meinerseits: Es wäre sehr hilfreich, wenn gleichzeitig auch die Größe des Sperrkreises, mit veröffentlicht worden wäre.

  6. 5.

    Zweifeln wir jetzt schon ernsthaft die Existenz von Bienenseuchen an? Wie kann man mit diesem zwanghaften Anzweifeln von allem, was man nicht versteht, nur durchs Leben gehen? Mein aufrichtiges Beileid dafür, dass du anscheinend gar nichts mehr glauben möchtest, Sebastian.

  7. 3.

    Lieber Sebastian,
    ein nicht oder schlecht ausgewaschenes Honigglas, welches du z.B. ein paar Jahre später wegwirfst kann für den nächsten Ausbruch der Faulbrut verantwortlich sein. Der Honig trägt das Bakterium bzw. die Endosporen über viele Jahre in sich und gerade Honig hat leider eine magische Anziehungskraft für andere Bienen.
    Viele Grüße

  8. 2.

    Also der RBB denkt eigentlich ziemlich weit. Vll. setzt er manchmal zuviel voraus - anyway. Einfach erklärt:
    Da steht: "Der Imkerverein Brandenburg warnt, dass auch der Mensch für die Übertragung von kontaminiertem Honig verantwortlich sein kann." Kurz: Vom Verzehrverbot ist nicht die Rede.
    Hier wirds dann komplizierter - deshalb auch das VERkaufsverbot:
    "Für den Menschen ist P. larvae ungefährlich, so dass mit Sporen belasteter Honig verkehrsfähig ist und unbedenklich verzehrt werden kann. Bienen dürfen mit diesem Honig aber nicht mehr in Kontakt kommen, da sie sich daran anstecken können. ....."
    https://www2.hu-berlin.de/bienenkunde/index.php?id=84
    Ist es denn wirklich so schwer?

  9. 1.

    Lieber RBB, denkt ihr eigentlich noch nach beim VERFASSEN dieser texte?
    Wenn das VIRUS UNGEFÄHRLICH IST für den Menschen, wieso darf keiner mehr den Honig kaufen?
    Wie kann eine Bienenwachskerze Bienen infizieren? Erklärt mir das mal!

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