Einheits-Expo - Brandenburg will sich im Baumhaus-Stil präsentieren

Dietmar Woidke bei der Eröffnung der 'Einheits-Expo' zum 30. Jahrestag der deutschen Einheit. (Quelle: Geisler-Fotopr)
Bild: picture alliance/Sebastian Gabsch/Geisler-Fotopress

Das Land Brandenburg will sich bei der diesjährigen Einheits-Expo zum Tag der Deutschen Einheit in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) im Stile eines Baumhauses präsentieren. Nach Angaben der Staatskanzlei vom Sonntag wird der Brandenburger Bereich auf dem Hansering der Stadt mit dieser Art Haus inmitten eines "Waldes der Ideen" konzipiert. Er soll Brandenburg als ein Land mit gutem Nährboden für Neuheiten und Know-how aller Art symbolisieren, wie es weiter hieß.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wird den Angaben zufolge am Festakt (3.10.) teilnehmen und die Ausstellung besuchen.

Brandenburger Partner der Schau sind demnach unter anderem der Landesbetrieb Forst, das Technologieunternehmen Rolls Royce und das Helmholtz-Zentrum Teltow. Auch das "Lausitzer Seenland", der Bundesverband medizinischer Vorsorgezentren und der Barfußpfad Beelitz-Heilstätten sind vertreten. Auf dem Marktplatz bietet der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes, pro agro, vom 23. bis zum 27. September märkische Spezialitäten an.

Die Einheits-Expo (18.09. bis 3.10.) findet unter dem Motto "Gemeinsam weiter wachsen" nach dem Vorbild der Brandenburger Premiere vor einem Jahr unter freiem Himmel statt. Grund für die zeitliche und räumliche Entzerrung der Feiern zum Einheitstag ist auch in diesem Jahr die Corona-Pandemie, die ein Volksfest mit mehreren hunderttausend Gästen nicht zulässt.

Im vergangenen Jahr hatte die Einheits-Expo in Potsdam 30 Tage gedauert und Zehntausende Besucher angezogen. Die sonst üblichen Pavillons mit landestypischen Köstlichkeiten gab es wegen der Corona-Beschränkungen nicht. Dafür konnten sich die Besucher eine Freiluft-Ausstellung mit Glaspavillons ansehen. Die Länder zeigten sich auch auf Thementagen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 12.09.2021, 15 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    "Energiebedarf decken sollen"... der ist gut...;-) - deshalb kann man den "Ahnungslosen`*innen" nicht "das Feld überlassen". Ob das auch Herrn Woidke wohl schwant? Das Bild oben zeigt: Gelb ist das neue Grün?

  2. 2.

    Beim Weg zurück in die Vergangenheit bitte nicht die Windmühlen vergessen, nur dass sie heute kein Getreide mehr mahlen sondern den Energiebedarf decken sollen...

  3. 1.

    Ist ja auch der richtige Weg, den die Grünen bestreiten! Baumhäuser, Lastenräder, also zurück in die Vergangenheit. Besser als in die Zukunft.

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