Schädling in der Schweiz gesichtet - Japankäfer-Fund alarmiert Brandenburger Pflanzenschützer

Japankäfer (Popillia Japonica) fressen ein Physalis-Blatt (Quelle: dpa/Ivan Kuzmin)
dpa/Ivan Kuzmin
Interview: Radioeins | 07.08.21 | Interview mit Dr. Jonathan Mühleisen | Bild: dpa/Ivan Kuzmin Download (mp3, 7 MB)

Nach dem Fund eines sogenannten Japankäfers in der Schweiz nahe der deutschen Grenze sind nun auch Brandenburger Pflanzenschützer in Alarmbereitschaft. "Der Pflanzenschutzdienst ist auf das Auftreten vorbereitet", sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums am Sonntag.

Sollte der Käfer in Brandenburg auftauchen, greife ein Notfallplan, hieß es. Über ein Monitoring werde das Ausmaß des Befalles festgestellt und gegebenenfalls um das betroffene Gebiet eine Pufferzone gezogen. Auch Baumfällungen seien vorgesehen.

Bürger sind zur Meldung verpflichtet

Der Japankäfer kann große Schäden bis zum Kahlfraß anrichten. Er findet hierzulande gute Bedingungen vor und hat wenige natürliche Feinde. Neben Ahorn, Buche und Eiche zählen auch Mais, Kartoffel, Spargel und die Tomate zu seinen Wirtspflanzen.

Das Pflanzengesundheitsrecht der Europäischen Union verpflichtet die Bürger seit 2019, Funde des Käfers den Pflanzenschutzdiensten der jeweiligen Bundesländer [pflanzengesundheit.julius-kuehn.de] zu melden.

Laut Julius-Kühn-Institut – dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) - sind erwachsene Japankäfer acht bis elf Millimeter lang und ähneln dem heimischen Gartenlaubkäfer. Der Halsschild des Japankäfers schimmert auffällig goldgrün, unterhalb der Flügeldecken befinden sich fünf weiße Haarbüschel.

Sendung: Inforadio, 19.09.21, 14:45 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Aber auf andere schreiben "Homo Sapiens Verblödens". Bleiben Sie gesund und lesen Sie meine Kommentare dann lernen Sie mit welchen Unsinn die Grünen das Volk verdummen.

  2. 10.

    Bei Bio: Nicht zu vergessen unehrlicher und Verbraucher täuschend. Vernünftiger und weniger meinen Sie, dass heißt aber auch weniger Ertrag und schlechter für das Klima. Weniger ist zudem relativ, da der Bio-Bauer Schwermetall einsetzt was für Bienen und die Bodenlebewesen schädlicher ist als die Pflanzenschutzmittel in der so geschmähten konventionellen Landwirtschaft, aber solche sind ja den Bio-Bauern aus ideologischen Gründen untersagt. Es ist schon bedenklich wenn den Grünen ideologische Gründe wichtiger sind als der Kampf gegen den Hunger.

  3. 9.

    Ich habe wohl getroffen? Und woher wollen Sie wissen, in welcher Ecke ich mich aufhalte? Sie kennen mich doch garnicht, so, wie ich Sie nie kennen wollte und werde. Bleiben Sie gesund.

  4. 8.

    Stimmt. Aber vernünftiger und weniger. Wieder so ein Kommentar aus der " Konventionellen Ecke".

  5. 7.

    Typischer unsachlicher Kommentar aus der Bio-Ecke. Selbst beim Bio-Anbau werden chemische Pestizide eingesetzt.

  6. 5.

    Genau!
    Einfach ausreichend DDT und andere wirksame Nervengifte drauf; am besten präventiv!
    Dann geht schon alles tot und niemand muss sich mehr Sorgen machen.

  7. 4.

    Sagt ein Bürger eines Landes, was hauptsächlich von Export lebt und dadurch seinen Wohlstand sichert. Können uns sicherlich über Wohlstand in unserem Land streiten. Grüße

  8. 3.

    Wir machen aus jeder Sache ein Problem. Früher wurden chemische Mittel eingesetzt und dann war das Problem gelöst. Heute werden von jedem Bedenken angemeldet und die Tierchen vermehren sich. Siehe auch Borkenkäfer. Das ist das Ergebnis von Nichtstun!!!

  9. 2.

    Ich kann die Worte Wachstum und Globalisierung nicht mehr hören. Das einzige, was dabei passiert ist, dass wir damit die Umwelt zerstören. Aber das scheint einige Parteien nicht weiter zu interessieren. Sehr traurig!

  10. 1.

    Dank der uferlosen Globalisierung mit all unangenehmen Folgen.

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