17. Auflage gestartet - Berliner Wahrzeichen erstrahlen beim Festival of Lights

Der Berliner Dom ist beim Probeleuchten vor dem Start der 17. Auflage vom «Festival of Lights» illuminiert. (Quelle: dpa/P. Zinken)
Video: rbb|24 | 04.09.2021 | Material: Abendschau | Bild: dpa/P. Zinken

Bunt und hell und der Blick auf das Morgen gerichtet: Unter dem Motto "Creating Tomorrow" werden seit Freitagabend Dutzende Bauwerke der Stadt von Künstlern angestrahlt. Die Highlights können auch mit Boots- oder Bustouren erkundet werden.

Zahlreiche Gebäude und Wahrzeichen Berlins wurden am Freitagabend in bunte Lichter gehüllt. Das Festival of Lights ist in seine 17. Auflage gestartet.

Zum Auftakt wurden am Abend um 20:21 Uhr alle Illuminationen des Festivals in der ganzen Stadt eingeschaltet. Das Gros der Installationen und Beleuchtungen wird dann auch während der Festivaltage bis zum 12. September täglich von 20:21 Uhr bis Mitternacht zu sehen sein.

Eine Übersicht des Programms mitsamt aller Standorte finden Sie hier [festival-of-lights.de].

"Creating Tomorrow - Das Morgen erschaffen"

Das Motto des Festivals lautet in diesem Jahr "Creating Tomorrow - Das Morgen erschaffen". Die teilnehmenden Unternehmen und Organisationen werden damit dazu aufgerufen, mit ihren Lichtinstallationen Zukunftsbilder zu gestalten.

Die Breite der Interpretationen dieses Themas zeigte sich bereits bei der Ankündigung der teilnehmenden Aktivisten, Objekte, Initiativen und Unternehmen, die erklärten, mit ihren Installationen auf Nachhaltigkeit, wissenschaftliches Entdeckertum, Digitalisierung, E-Mobility, Menschlichkeit, Diversität und kulturelle Vielfalt aufmerksam machen zu wollen.

Highlights auf dem Bebelplatz und auf dem Potsdamer Platz

Teil des Festival sind auch mehrere Veranstaltungen und touristische Angebote, darunter Bootstouren und Busfahrten am Abend durch die Stadt zur Betrachtung der verschiedenen erleuchteten Objekte und Gebäude der Stadt.

Zu den Highlights des Festivals gehören die musikalisch unterlegten Lichtkunst-Installationen auf dem Bebelplatz, die verschiedenen Installationen auf dem Potsdamer Platz, sowie auf und um die Museumsinsel.

Sendung: Abendschau, 03.09.2021, 19:30 Uhr

22 Kommentare

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  1. 22.

    Vergessen Sie nicht, sich noch bei Amazon zu bedanken! Das sind die mit den ganz tollen Arbeitsbedingen, die im Vorbeigehen lokale Buchmärkte und damit ansässige, sichere Arbeitsplätze nachhaltig zerstören.
    So, und jetzt wird weiter Party gemacht ...

  2. 21.

    Echt, rbb ist Premium-Partner, wusste ich garnicht, toll, dank dafür rbb.

  3. 20.

    Nö, nicht für die Touristen, die sind z.Z. nicht so zahlreich, für uns Berliner! Und ich freue mich richtig darauf. Dafür setz ich mir auch gern eine Maske auf. Die ollen Miesmacher und ewigen Meckerer hier sollen dann mal lieber wieder Parks zerlatschen und vermüllen gehen.

  4. 19.

    Da müssten Sie mal erleben, was in Berlin an Silvester los ist. Vor allem für Touristen legt sich Berlin gern ins Zeug, egal was die (über diverse Umfragen ermittelte) Mehrheit der Einwohner:innen für besser hält.

  5. 18.

    Danke für den Hinweis. Eigentlich Sache journalistischer Arbeit hier aufzuklären :(

  6. 17.

    Immwer wieder schön. Aber als Geimpfter überlasse im Freien lieben meinen Platz den panischen Maskenträgern und verbringe den Abend im Schrebergarten mit netten Menschen.

  7. 16.

    Aber aber Heide! Wenn hier für drei Tage ein paar Wahrzeichen der Stadt bunt und direkt angestrahlt werden, hat das doch nichts mit Lichtverschmutzung zu tun. Das ist Kunst. Und die alten Neonlampen in deinem Flur verbrauchen doch weitaus mehr Strom. Und die Fledermäuse sind nicht gestört.

  8. 15.

    Sie müssen ja nicht hingehen wenn es Ihnen nicht gefällt. Millionen gefällt das. Aber Minderheiten sind immer am lautesten. Das ist ja inzwischen Usus in diesem Land !

  9. 13.

    Kümmern Sie sich in Heide mal besser um ihre Blaulicht-Meldungen und die Hanfplantage und gönnen Sie uns Berliner mal eine Woche Abends diese schöne Lichtverschmutzung unter dem Motto „ Das Morgen erschaffen“

  10. 12.

    Ich kann kein Englisch und finde Berlin ohne bunte Lichter eigentlich angenehmer. Ist so ein bißchen Honig für die Touristen.

  11. 11.

    Wer bezahlt den Strom? Aus welchem Kohlekraftwerk kommt er? Dazu unsinniges Gelaber der Künstler, wir wollen mit unseren Installationen darauf aufmerksam machen, dass etwas gegen den Klimawandel unternommen werden muss. Perverser geht es nicht.
    Unternehmt selber etwas: Hört auf mit der Stromverschwendung!!!!

  12. 10.

    Lichtverschmutzung, das war das erste, das mir eingefallen ist. Wir wollten doch alles schützen: Insekten, Nachtvögel, Fledermäuse. Da kommt ein Festival of Lights genau zur richtigen Zeit. Was soll das?

  13. 9.

    Oh wie schön, endlich wieder mal eine schöne Nachricht hier, man kann das ja kaum noch ertragen.
    Pack ich mir Schnuffi ein und ziehe dann mal los.

  14. 8.

    Und wieder eine unsinnige Veranstaltung für die netten Bildungsbürger. Die freuen sich über jeden Kitsch. Immerhin müssen die sich hier nicht in einer Reihe brav anstellen, wie sonst üblich.

  15. 7.

    Von wegen Nachhaltigkeit. Vielmehr ein gutes Beispiel für Greenwashing: Hauptsponsor dieser Lichtverschmutzung / Stromverschwendung ist die Organisation „The Climate Pledge“ - gegründet von Amazon.

  16. 6.

    Kitsch

  17. 5.

    Das finde ich aber auch. Wenn ich mich unwohl fühlt wegen vieler Menschen setze ich mir eine Maske auf, da komme ich mir noch nicht mal blöd vor, das müßten höchstens die anderen.

  18. 4.

    Das liegt daran, dass im Oktober wieder alles geschlossen sein wird... *seufz*

  19. 3.

    Wird jedes Jahr früher, kann das sein? es war doch ursprünglich immer Mitte Oktober, woran liegt das?

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