Großeinsatz der Feuerwehr - Vier Menschen bei Wohnhausbrand in Spandau leicht verletzt

Symbolbild: Ein Rettungswagen der Feuerwehr (Bild: dpa/Reuhl)
Bild: dpa/Reuhl

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Spandau sind eine Frau, ein Mann sowie zwei Kinder leicht verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, war der Brand am Donnerstagabend in dem vierstöckigen Gebäude in der Neuendorfer Straße ausgebrochen.

Eine 53-Jährige und ein 50-Jähriger wurden ambulant, ein einjähriges Mädchen und ein wenige Monate alter Junge wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in einem Krankenhaus behandelt, wie die Polizei in Berlin am Freitag mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Feuer am Donnerstagabend im Bereich eines Stromverteilerkastens im Treppenhaus ausgebrochen.

Brandursache unklar

Kurz vor 22 Uhr war der Alarm bei der Berliner Feuerwehr eingegangen, 70 Einsatzkräfte rückten aus und konnten den Brand nach kurzer Zeit löschen. Als die Feuerwehr eintraf, standen schon viele Bewohner an ihren Fenstern; sie konnten ihre Wohnungen wegen der starken Rauchentwicklung nicht mehr durch das Treppenhaus verlassen.

Die Feuerwehrleute konnten insgesamt 13 Menschen über Drehleitern in Sicherheit bringen - eine weitere Person wurde über das Treppenhaus nach draußen gebracht.

Zur Höhe des Sachschadens sowie der Brandursache waren zunächst noch keine Details bekannt. Das Feuer war am späten Abend gelöscht.

Sendung: Radioeins, 23.09.2021, 22:40 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Gute Besserung an die Verletzten und DANKE an unsere Mitmenschen bei der Feuerwehr für ihren selbstlosen und gefährlichen Einsatz! Es widert mich immer an wenn ich lesen muss, dass Rettungskräfte angegangen werden von daher für alle Menschen die noch "normal sind im Kopf": Danke an die Männer und Frauen welche sich in Gefahr begeben um andere zu retten!

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