Krankenhäuser in Nauen und Rathenow - Havelland-Kliniken können Zahl der Betten aufstocken

Ein Schild weist den Weg zum Haupteingang der Klinik Nauen (Quelle: DPA/Robert Schlesinger)
Bild: DPA/Robert Schlesinger

Die wohnortnahe medizinische Versorgung im Flächenland Brandenburg soll verbessert werden - dafür muss auch die Bettenkapazität in den Krankenhäusern steigen. Die Brandenburger Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat am Samstag an die Havelland-Kliniken mit ihren Standorten in Nauen und Rathenow (Havelland) einen Bescheid übergeben, der die Aufstockung der Gesamtkapazität der Betten von 542 auf 576 ermöglicht.

Grundlage ist der seit August geltende vierte Krankenhausplan des Landes, wie das Ministerium am Samstag weiter mitteilte. So entfallen demnach 497 Betten auf den vollstationären Bereich. Bei den restlichen 79 Betten handelt es sich den Angaben zufolge um Tagesklinikplätze.

Knapp 700 zusätzliche Betten in ganz Brandenburg

Beide Einrichtungen seien sogenannte Regelversorger in öffentlicher Trägerschaft. Sie verfügten über ein größeres Behandlungsspektrum als Krankenhäuser der Grundversorgung. Die Havelland-Kliniken übernähmen eine wichtige Rolle, denn sie sollten Krankenhäuser einer niedrigeren Versorgungsstufe mit Wissenstransfer und bei der Sicherung der Qualität der Versorgung unterstützen, sagte Nonnemacher.

Der Plan sieht eine Aufstockung der Gesamtbettenkapazität im Land gegenüber den Konzepten von 2017 von 16.896 auf 17.666 Betten vor. Im Plan sind insgesamt 54 Krankenhäuser an 66 Standorten aufgenommen.

Mit dem vierten Krankenhausplan wurde nach Angaben des Gesundheitsministeriums Neuland beschritten, denn zum ersten Mal haben Berlin und Brandenburg ihre jeweiligen Planungen in dem Sektor umfassend miteinander abgestimmt. Ziel ist die Sicherung einer qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Versorgung der Menschen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.09.2021, 14 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Und wer soll das bezahlen? Wie defizitär ist dieses Krankenhaus?

  2. 1.

    Und welches Pflegepersonal soll die zusätzlichen Patienten betreuen?

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