Berlin und Brandenburg - Wetterdienst warnt vor kräftigen Gewittern

Eine dunkle Wolkenwand hängt über der Stadt. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Bild: dpa/Paul Zinken

Die sommerlichen Tage sind vorbei: Am Nachmittag hat Tief Quillan Berlin und Brandenburg erreicht. Statt Sonne und Hitze regnet und gewittert es nun. Bei der instabilen Wetterlage sind auch stärkere Unwetter möglich.

Sonniges Wetter und Temperaturen bis 28 Grad sorgten in den vergangenen Tagen noch einmal für Sommergefühl in der Region. Damit ist es nun vorbei. Tief Quillan hat einen Wetterumschwung gebracht. In Berlin und Brandenburg kommt es am Freitag zu Regenfällen und starkem Gewitter, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Bis zum Nachmittag sind im südlichen Berlin sowie in Potsdam und im Landkreis Potsdam-Mittelmark schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel möglich. Der DWD hat eine entsprechende Warnung herausgegeben, die zunächst bis 16.30 Uhr Bestand hat [dwd.de]. In der gesamten Region wird außerdem vor starken Gewittern gewarnt. Regenfälle mit bis zu 20 Litern Niederschlag pro Quadratmeter seien möglich, so die Behörde.

Zeitweise bestanden am frühen Freitagnachmittag auch Unwetterwarnungen für die Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppin, Barnim, Oberhavel und die Stadt Brandenburg an der Havel. Die wurden jedoch gegen 15 Uhr wieder aufgehoben.

Ausblick noch unsicher

Mit dem Tiefdruckgebiet kommt zwar weiter recht warme, aber zunehmend feuchte Luft in die Region. Am längsten bleibt es an Oder und Neiße schön. Dort wird es am Freitag mit Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad nochmal spätsommerlich warm.

Am Samstag und Sonntag konzentrieren sich die stärksten Gewitter dann auf den Osten. Mit 19 bis 24 Grad ist es für die Jahreszeit aber noch recht warm. "Allerdings fühlen sich die Temperaturen bei einem mäßigen Westwind nicht mehr ganz so sommerlich an", sagte Christian Herold von der Wettervorhersagezentrale gegenüber der Nachrichtenagentur DPA.

"Zu Beginn der neuen Woche werden dann die Unsicherheiten größer", sagte der Meteorologe. "Im Süden und auch in die Mitte fließt voraussichtlich zunehmend subtropische Luft, die eine Verlängerung des Spätsommers bringen könnte. Wie weit diese Warmluft nach Norden vorankommt, bleibt noch abzuwarten."

Sendung: Inforadio, 10.09.2021, 15 Uhr

20 Kommentare

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  1. 20.

    "Besonders hier bei uns im Kiez und in Kreuzberg. "
    Wen wunderts? Da ist immer dicke Luft - unabhängig vom Klimawandel.

  2. 19.

    Als es hier bereits heftig gewitterte und wachteleigroße Hagelkörner herunterprasselten, erreichte mich die erste Wetterwarnung auf dem Handy. Und ich maß 34 Liter Regen. Keine Glanzleistung des DWD. Im Übrigen empfand ich das Gewitter als stark und den Regen auch. Der Hagel war schon außergewöhnlich, aber die Regenmenge nicht. Mit über 50 Jahren Wettererfahrung würde ich es ein regional stark ausgeprägtes Gewitter mit Unwetterpotenzial bezeichnen.

  3. 18.

    Man kann ein Problem bei den Wurzeln anpacken oder nur immer wieder dadurch entstandene Folgen angehen. Wird ein Problem grundsätzlich behoben, gibt es keine Folgen mehr, die beseitigt werden müssten. Verstehen Sie das bzw. versuchen Sie das wenigstens?

  4. 17.

    Inwieweit machen sich Klimaaktivisten nützlich?
    Sie sollten ins Ahrtal fahren und beim Wiederaufbau helfen, statt rumbrüllend ein Paar Pappschilder in die Luft zu halten.
    Wie kann man nur so unlogisch sein.

  5. 16.

    "Kein Mensch braucht Klimaaktivisten, die wollen nur Aufmerksamkeit erheischen."

    ja klar- die abgesoffenen Menschen im Ahrtal wahrscheinlich auch. Alles nur Mediengeilheit.

    Wie kann man nur so verbohrt sein?

  6. 15.

    Hier auf der Insel im Moment noch schön, es zieht sich langsam zu.

  7. 14.

    Kein Mensch braucht Klimaaktivisten, die wollen nur Aufmerksamkeit erheischen. Besonders hier bei uns im Kiez und in Kreuzberg.

  8. 13.

    ...und wie ist es in Charlottenburg? Wohne da, aber bin nicht zuhause.

  9. 12.

    Hier bei uns in Spandau hat es mal kurz gewittert, bzw. gegrummelt, dazu ein wenig Regen. Und jetzt scheint wieder die Sonne, bei teilweiser lockerer Bewölkung.

  10. 11.

    Das Feindbild bleibt Ihnen in jedem Fall erhalten - weil SIE es wollen.
    Indes hat niemand gesagt oder geschrieben, dass Erderwärmung damit zu tun hätte, dass es nirgendwo mehr regnet.

  11. 10.

    Ja super, hier in Friedenau regnet es mäßig und donnert ein bisschen. Es hat schon merklich abgekühlt, herrlich! Heute Nacht werde ich wieder gut schlafen können.

  12. 9.

    Da stimme ich Ihnen sogar zu , solange sie nicht völlig unnötiger Weise über den Stadtring radeln und tausenden arbeitenden Menschen Ihr sauer verdientes Wochenende versauen , dann lieber Falk soll sie wegen mir aus der Blitz treffen.

  13. 8.

    cooles Bild :-)

  14. 7.

    Nur weil es einige Male regnet, bedeutet das nicht, dass der Klimawandel abgesagt worden ist. "Diese Klimaaktivisten" werden also noch gebraucht. Tut mir leid für Sie.

  15. 6.

    Ich nehme meine Prognose für Charlottenburg zurück ;-) Wird gleich ordentlich losgehen.

  16. 5.

    Das ist eine vordergründige versicherungsorientierte Angelegenheit. Keine Warnung, kein einschlägiges Verhalten im Eventualfalle, ggf. dann auch Schadenersatzansprüche gegenüber demjenigen, der nur unzureichend gewarnt hat. Fern aller Bagatellsierung, der ich natürlich nicht das Wort reden will, werden uns die Warnungen wegen des Vor-Ort-Wetters nicht ausbleiben.

    Manchen nervt das und beim üblichen Hören faktisch im Vorbeigehen kann das sogar abstumpfen oder zum Gegenteil führen - so wie das installierte Warnsignal an U- und S-Bahnen-Türen, das sich zum Animationssignal entwickelt hat.

  17. 4.

    Am Donnerstagnachmittag? Leute.

  18. 3.

    Donnerstag nachmittag?????

  19. 2.

    Mir scheint so , als hätte das Wetter etwas gegen diese Klimaaktivisten ! Gut so , hoffentlich hat der Wettergott eine ordentlichen Portion Starkregen für diese Leute parat .

  20. 1.

    Ich prognostiziere, dass in Charlottenburg kaum ein Tropfen fallen wird. Wie so oft in diesem Sommer.

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