Arbeiterkinder an Unis - "Viele wollen nicht zugeben, dass sie die ersten sind, die in ihren Familien studieren"

Sa 30.10.21 | 11:06 Uhr | Von Milena Hadatty
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Junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien an der Universität (Quelle: rbb/Milena Hadatty)
Bild: rbb

Junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien haben es oft schwerer, sich an der Universität zurecht zu finden. Unterstützung finden sie unter anderem bei der Initiative arbeiterkind.de. Milena Hadatty war bei einem Ortsbesuch in Potsdam.

Uni Potsdam, ein Nachmittag. Matthias Sandau, ein junger Mann mit Bart und Brille, begrüßt die neuen Lehramtsstudenten in ihrer ersten Seminarstunde über "Lernmotivation". Lernmotivation hat Matthias nie gefehlt. Der junge Soziologe und Dozent promoviert an der Potsdamer Uni darüber, weshalb Menschen sich im Erwachsenenalter weiterbilden – oder nicht.

Junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien an der Universität (Quelle: rbb/Milena Hadatty)
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Der gebürtige Potsdamer ist der erste seiner Familie, der studiert hat. Sein Vater war Schlosser und Feinmechaniker bei der NVA und später bei der Bundeswehr als Zivilangestellter. Die Mutter war Fachverkäuferin im DDR-Außenhandel, später Sachbearbeiterin. Beide haben Matthias in seinem Werdegang unterstützt.

Nach dem Abitur entschloss er sich für Soziologie an der Universität Bielefeld. "Gleich bei der Ankunft am Bahnhof kam mir ein Betrunkener entgegen und sprach mich an", lacht Matthias. "Er torkelte und schrie herum, dass er eine "exponierte Stelle" an der Universität hätte." Den Betrunkenen habe er schnell vergessen, aber den Begriff "exponiert" kannte er nicht und musste ihn erstmal googeln.

Junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien an der Universität (Quelle: rbb/Milena Hadatty)
Bild: rbb/Milena Hadatty

"Ich fühlte mich im ersten Semester fehl am Platz"

Auch Denise Kittelmann ist die erste Studentin in ihrer Familie. Die Psychologiestudentin am Standort Potsdam Golm kennt Matthias aus den Stammtischen von "arbeiterkind.de", die einmal monatlich stattfinden. Seit 2008 ermutigt und unterstützt die Initiative junge Menschen aus Familien ohne Hochschulerfahrung, als Erste in ihrer Familie zu studieren. Auf den unterschiedlichen Foren der Plattform können sich Interessierte selbst weiterbilden und updaten, auch regionale Treffpunkte gehören dazu.

Denise Kittelmanns Vater war selbstständiger Handwerker, wollte aber, dass seine Tochter "mehr erreicht" und ist stolz, dass sie jetzt studiert. Auch sie habe in ihrer ersten Zeit an der Potsdamer Uni viele Fremdwörter und eine "abgehobene Wortwahl gehört" und viele Ausdrücke nicht verstanden. "Ich fühlte mich im ersten Semester ziemlich einsam und fehl am Platz. Erst als ich andere Studenten von arbeiterkind.de kennenlernte, und sie über ähnliche Erfahrungen erzählten, hatte ich das Gefühl, nicht die Einzige zu sein, also endlich angekommen zu sein", gibt sie heute zu.

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Das unsichtbare Klassensystem der Gesellschaft

Beide denken, dass man keine "Schuldigen" ausmachen könne – weder bei den anderen Studenten, die meist Kinder von Akademikern sind, noch bei der Universität an sich. Aber die deutsche Gesellschaft habe ein Klassensystem, das man zwar nicht offen thematisiere, das aber dennoch sehr präsent sei.

Arbeiterkinder hätten zum Beispiel viele Probleme, sich auch im Studium selbst zu organisieren. Sich einen eigenen Stundenplan aus den angebotenen Kursen zu erstellen, sei nicht selbsterklärend, "wenn man niemanden kennt, der es schon gemacht hat", fügt Denise hinzu. Durch Tipps von arbeiterkind.de hat sie sogar von einem Studentenjob direkt an ihrem Institut erfahren und sich erfolgreich beworben: Sie forscht zurzeit in der biologischen Psychologie im Labor.

"Ich habe vor meiner Stipendienzusage ganz viel gejobbt"

Szenenwechsel, Uni Campus Neues Palais: Matthias und andere Studenten sprechen mit Passanten vor einem arbeiterkind.de-Infostand im Rahmen einer Begrüßungswoche für die Erstsemester. Viele junge Studenten, aber auch einige Schüler, die mit ihren Eltern kommen, wirken etwas verschüchtert. "Viele trauen sich nicht zuzugeben, dass sie die ersten sind, die in ihren Familien studieren und kaum was über das Studium wissen", sagt Luisa Maria Bräuner, aus Sachsen-Anhalt, die im fünften Semester Geschichte und Englisch auf Lehramt studiert.

Luisa kommt aus einer ländlichen Gegend. Ihr Vater arbeitet heute noch als Maurer, ihre Mutter als Altenpflegerin. Als sie in Potsdam zum Studium angenommen wurde, waren die Eltern vor allem wegen der Finanzierung sehr besorgt. "Ich habe vor meiner Stipendienzusage ganz viel gejobbt, weil ich dachte: Wer weiß, ob ich das Stipendium überhaupt bekomme, und ob es dann auch ausreicht", meint Luisa.

Aber dann kam die Zusage und noch dazu ein preiswerter Platz im Studentenwohnheim. Endlich konnte sie ihre Eltern beruhigen: "Die anderen Studenten, die so selbstverständlich studieren, können sich gar nicht vorstellen, welche Kämpfe wir schon durchgegangen sind, um überhaupt so weit zu kommen."

Das Engagement muss Spaß machen

Denise gibt zu, dass man sehr "gut strukturiert" sein muss, um neben dem Studium auch die Jobs und die Arbeit bei arbeiterkind.de zeitlich zu meistern. "Vor allem muss man daran Spaß finden", sagt sie. Um allen Beteiligten Zeit und Wege zu sparen, gibt es neben den allgemeinen Stammtischen zu spezifischen Fragen Whatsapp- und Telegram-Gruppen.

Die Potsdamer arbeiterkind.de-Gruppe hat auch ein eigenes Mentoringsystem: Bei dem "Buddy-Programm" stehen die Magisterstudenten den Neuen in ihrer jeweiligen Fakultät im ersten Jahr bei Bedarf zur Seite. Eine bessere Koordination der Freiwilligen mit Uni-Instanzen, die sich mit Diversity Fragen befassen, steht noch aus. Genauso wie eine offensive Infokampagne zusammen mit den Potsdamer Schulen und Oberstufenzentren, idealerweise ab der 8. Klasse.

Am Neuen Palais fängt es zu dunkeln an, aber am Infostand von arbeiterkind.de ist Matthias noch dabei, den Interessenten von den eigenen Erfahrungen zu erzählen: "Wir sind vor allem eine Sammlung von Einzelgeschichten, wir geben sie weiter, und damit helfen wir anderen und machen Mut."

Beitrag von Milena Hadatty

20 Kommentare

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  1. 20.

    Hm, so ganz kannich diesen Artikel nicht nachvollziehen. Aber vielleicht haben sich diese "Standesdünkel" auch in den letzten Jahren entwickelt oder sind abhängig davon, wo man studiert (attraktive Uni für West-Studierende?). Ich komme zwar aus einem "Akademikerhaushalt" - aber meine Eltern haben in den 60er Jahren in der DDR studiert (konnten mir beim aktuellen Studiensystem auch nicht helfen), haben nach der Wende relativ schnell ihre Arbeit verloren und auch bis zur Rente keine mehr gefunden. Ich bin in meiner Jugend mit Arbeitslosigkeit der Eltern aufgewachsen, als ich vor 15 Jahren mit meinem Studium begonnen hab, waren beide schon Rentner. Ich hab von Bafög und Nebenjobs mein Studium finanziert, es gab trotz "Akademikerhaushalt" keine finanzielle Unterstützung. Von meinen Mitstudierenden haben 90% Bafög bezogen, die meisten Studierenden aus dem Osten. Vielleicht haben die jungen Studierenden auch zu hohe Erwartungen an sich selbst, dass sie alles gleich wissen müssen.

  2. 19.

    Autsch…..
    Sie sind auch froh , wenn ein Klempner an Weihnachten kommt und ihr verstopftes Klo wieder in Ordnung bringt . Ach nee , macht ja der IT ler.

  3. 18.

    Ich weiß zwar nicht, ob arbeiterkind.de viel helfen kann, halte die Initiative aber auf jeden Fall für sinnvoll, da insbesondere in der Phase des "Experimentierens" der Bundesländer mit Studiengebühren der Anteil der Studierenden aus einkommensschwächeren Schichten abgenommen hat.

    Bei mir kamen neben eigenen Fähigkeiten ein paar glückliche Fügungen zusammen, die mich bis zur Promotion getragen haben: neben dem BAföG frühe Anstellung als stud. Hilfskraft, danach Mitarbeiterstelle - die Zeit des Beschämtwerdens kam erst während der Promotion, als ich auf Konferenzen merkte, dass ich mit den anderen Jungwissenschaftler*innen nicht "mithalten" konnte bei (elitären) Freizeitbeschäftigungen, Auslandssemestern (= Kenntnis der angesagten Themen und des passenden Jargons) und vor allem Kontakten.

    Ich habe später eine Nische für mich gefunden, aber das Ziel einer Professur musste ich trotz "summa cum laude" beerdigen.

  4. 17.

    Jetzt wird schon wieder problematisiert, wo es eigentlich keine Probleme gibt.
    Die UNIS sind voll, und beileibe nicht vorwiegend mit "Akademikerkindern".
    Wer ein ABI in der "Tasche" hat, der müsste sehr wohl in der Lage sein sich an der UNI zurechtzufinden, und selbst das Joben, gehört für viele Studenten zum Alltag.
    Als Erwachsener trifft man diese Entscheidung selbst, und an die "Hand genommen" wird man nicht mehr.


  5. 16.

    Einige der Kommentare hier zeigen ganz gut auf, wofür eine solche Initiative gut sein kann und warum sie ihre Daseinsberechtigung hat.

    Von der anderen Seite der Fahnenstange weiß ich allerdings auch von Menschen zu berichten, die unter der schier unerträglichen Last leiden, aus z.B. einer Ärzte- oder Komponistendynastie zu stammen.
    Menschen, die keine Lust mehr haben, andauernd an ihren Ahnen gemessen und auf diese angesprochen, ja automatisch mit diesen gleichgesetzt zu werden und die vielleicht auch Lust hättten, einfach nur einen "ganz normalen" Beruf zu ergreifen und vielleicht nicht zu studieren - als erster Mensch seit Generationen in ihrer Familie.

    Ich glaube, dass Menschen aus diesen beiden Konstellationen sich recht gut untereinander verstehen würden und sich viel zu erzählen hätten, so weit es diese Thematik betrifft.

  6. 15.

    "Noch einen Bildzeitung lesenden Handwerker mit Bier ab vier, braucht niemand."
    Natürlich nicht. Einen Rohrbruch kann man auch mit notariellen Siegelband und Drähten aus einem WLAN-Kabel wieder zusammenrödeln. Wenn das nicht klappt, einfach vorstellen ... das muss so sein. Der Kopf machts ja möglich.

  7. 14.

    " Was nutzt es irgendein ein Studium gemacht zu haben und dann nicht einen entsprechenden Job zu bekommen? "

    hängt wesentlich vom Fachgebiet ab , irgendein ein Studium klingt so beliebig

  8. 13.

    " Junge Menschen aus Nicht-Akademikerfamilien haben es oft schwerer, sich an der Universität zurecht zu finden. "

    ach wirklich ? gibt es nicht für verschiedene Studiengänge Hinweise welche Pflichtvorlesungen belegt werden müssen ?
    so war das jedenfalls zu meiner zeit an der FU-Berlin, und das war sehr hilfreich

  9. 12.

    Sollten nicht die Zensuren entscheiden wer studiert?
    Was nutzt es irgendein ein Studium gemacht zu haben und dann nicht einen entsprechenden Job zu bekommen? Und dann einen Hilfsjob annehmen zu müssen? Auch nicht jeder der Studiert hat, weil es in der Fsmilie so Tradition ist, macht einen guten Job.
    Gute Handwerker und Landwirte, Meister werden gebraucht und sehr geachtet. Es gibt natürlich noch viele andere Berufe.

  10. 11.

    "Noch einen Bildzeitung lesenden Handwerker mit Bier ab vier, braucht niemand" - Klassismus in Reinkultur. Braucht auch niemand! So ein dämliches, extrem abwertendes Klischee. Handwerker sind unverzichtbar und leisten sinnvolle Arbeit. Offenbar fehlt Ihnen die nötige Selbstreflexion, um Ihren peinlichen Standesdünkel zu hinterfragen. Macht aber nochmal deutlich, wie man aus Nichtakademiker-Elternhäusern beschämt werden kann.

  11. 10.

    @Regina, danke für die Bestätigung von Vorurteilen. Ihr "Standesdünkel" gegenüber "dem Arbeiter" wird hier recht deutlich. Also Arbeiter sind Bier-trinkende Bildleser.
    Die können natürlich nicht "anstinken" gegen die kiffenden Assistenzärzte, oder wie verstehe ich das?
    Ich glaube, das größte Problem ist die gerechte Bezahlung von Menschen. Und da es immer wieder Menschen gibt, die andere nach ihrem Verdienst beurteilen, wird der stete Drang ins Studium anhalten. Aber nicht jeder Student profitiert sowohl finanziell als auch menschlich von seinem Studium.
    UND weil es Menschen wie Sie gibt, ist zumindest für die, die berufen für manche Wissenschaften sind, arbeiterkind.de scheinbar notwendig.

  12. 9.

    60-70€ Ist aber jetzt auch nicht grad viel um von einem Studium abzuhalten. Mein Partner ist ITler und verdient das dreifach. Ohne selbstständig zu sein. Mein Vater als Jurist bekommt noch mehr. Studium lohnt sich. Und wenn’s nur für den Kopf ist. Noch einen Bildzeitung lesenden Handwerker mit Bier ab vier, braucht niemand.

  13. 8.

    Zum Glück gibt es arbeiterkind.de! Zu meiner Zeit Studienzeit gab die Initiative noch nicht, sie hätte mir sicher geholfen mit den gefühlten Unsicherheiten besser zurechtzukommen. Es geht ja nicht darum, dass man sich seiner Herkunft schämt, es kann aber passieren, dass man beschämt wird. Weil einem die zielsichere Schlagfertigkeit fehlt im richtigen Moment die richtigen Worte zu finden, weil einem vorteilhafte Verbindungen fehlen, gute, sichere Rückzugsmöglichkeiten im Elternhaus, finanzielle Rücklagen usw. usf. Es gibt Mangelerfahrungen von denen Akademikerkinder oder Kinder aus begüterten Elternhäusern keine Ahnung haben und für die sich auch niemand wirklich interessiert.

  14. 7.

    Arbeiterkinder an die Unis ist ein schwieriges Thema. In der DDR wurden Arbeiterkinder bei der Studiumzusage sogar bevorzugt. Ich gehörte auch dazu. Da die materiellen Verhältnisse eng waren, musste ich auch damals regelmäßig nebenher jobben. Andere Studenten mussten das nicht. Aber ist eine solche "Bevorzugung" gerecht. Es lässt sich trefflich darüber streiten ob ein Student der aus einem Arzthaushalt kommt, bessere Voraussetzungen für ein Medizinstudium hat als ein Arbeiterkinder. In meinem Fall führte es dann zur Diskriminierung meiner Kinder, denn die kamen ja jetzt nicht mehr aus einem Arbeiterhaushalt. Aber zum Glück haben sie nach der Wende studiert. Es war zu allen Zeiten schwer als Arbeiterkind zu studieren. Der Weg ist nicht einfach, aber er lohnt sich und viele Eltern unterstützen ihn, damit es ihre Kinder im Leben einmal leichter haben. Dabei schränken sich die Eltern oft ein und es gibt nach wie vor Fälle, wo das Geld nur für das Studium eines Kindes reicht. Eventuelle weiteren Kindern ist aus materiellen Gründen dieser Weg versperrt

  15. 6.

    Ich finde auch, dass diese Nicht-zurecht-finden am Anfang kein Problem der Arbeiterkinder ist. Es wird jeden so gehen. Auch zu behaupten, dass Arbeiterkinder sich keinen Stundenplan zusammenstellen können, finde ich übertrieben. Es liegt wohl eher an der vorherigen Schule, wie die Kinder auf das Abi und auf das Studium dann vorbereitet werden. Und wenn die Eltern keine Intelligenz haben, werden die Kinder auch keine haben. Viele wollten wahrscheinlich früher nicht studieren, sondern gleich Geld verdienen mit einer Ausbildung. Heute entscheidet man sich eher für den höchsten Bildungsabschluss.

  16. 5.

    Es ist ein Unterschied wenn Du aus einem "Arbeiter"Haushalt kommst oder aus einem Intelligenzhaushalt der schon seit Jahrhunderten Akademikern Führungskräfte stellt. Das was dort in den ersten 2 Lebensjahrzehnten an Codex mitgenommen wird kann kaum einer aufholen. Es sind auch die Zirkel die Freizeitaktivitäten die ein Eindringen in diese Kreise erschweren. Jawoll es gibt etliche die es geschafft haben. Bundeskanzler Kohl soll sinngemäß über AM gesagt haben, sie musste ersteinmal Etikette lernen. Ich weis darum kann es Nachvollziehen, weil ich Kind von Hilfsarbeitern ähnliche Erfahrungen in einem MedizinerHaushalt der seit mehr als 2 hundert Jahren Führungskräfte hervorgebracht hat,machen musste. Über meine Unzulänglichkeiten wurde während meiner Anwesenheit nonchalance hinweggesehen. Es war gut sonst hätte ich diese Erfahrung nicht machen können.

  17. 4.

    Irgendwie erweckt der Artikel den Eindruck als ob die Studierenden sich schämen würden nicht aus Akademikerfamilien zu stammen. Ich finde es traurig, das ehrenhafte Berufe wie Maler, Sachbearbeiter, Schlosser u.ä. nicht gut genug erscheinen.

    Der ganze Hype ums Studium wird auch mittlerweile total überbewertet. Ein guter Handwerker kann schon jetzt 60 - 70 € die Stunde nehmen. Die schlechten machen es ebenfalls, die bekommen dann halt keine Folgeaufträge mehr. Aufgrund des Facharbeitermangels werden die Preise sicher noch steigen und die Wartezeiten für Maßnahmen noch länger.

  18. 3.

    Nochmal ich:

    Die Probleme die es am Anfang vom Studium gibt haben übrigens auch "Akademikerkinder". Auch wenn die Eltern studiert haben ist das oft mehrere Jahrzehnte her. Da können die Eltern auch nicht immer eine Lösung zu jedem Problem anbieten.

  19. 2.

    Toller Titel „arbeiterkind.de“ - hört sich ein bisschen diskriminierend an.

  20. 1.

    Etwas komischer Artikel, was ist an "arbeiterkind.de" so besonders? Irgendwann war in jeder Familie jemand der Erste der den akademischen Weg gegangen ist. Das gab es in allen Generationen. Da wird wieder viel Gewese um eigentlich wenig gemacht.....

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