Verkehrssicherheit in Berliner Bahnhof - Bahn testet ab 2022 LED-Bahnsteig-Begrenzung am Südkreuz

Eine LED-Bahnsteigbegrenzung leuchtet bei einem Test am Bahnhof Berlin-Südkreuz an einem S-Bahnsteig rot, als ein Zug einfährt. (Quelle: Christoph Soeder/dpa)
Bild: Christoph Soeder/dpa

Die Deutsche Bahn will am Berliner Bahnhof Südkreuz eine Bahnsteig-Begrenzung aus LED-Bausteinen testen. Die Bauarbeiten dafür sollen in diesen Tagen beginnen, wie ein Sprecher am Samstag mitteilte. Bis Anfang kommenden Jahres sollen die Leucht-Elemente an der Bahnsteigkante installiert sein.

"Die leuchtende Bahnsteigkante soll unseren Reisenden helfen, sich schneller und besser zu orientieren", teilte der Chef der Bahn-Tochter DB Station Service, Bernd Koch, mit. So sollen die LED-Leuchten etwa über grüne und rote Farben anzeigen, ob ein Zug einfährt, oder dass die Fahrgäste einsteigen können. Blinkende Signale sollen wiederum warnen, wenn ein Zug durchfährt.

Sendung: rbb 88.8, 08.10.2021, 18 Uhr

15 Kommentare

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  1. 15.

    Also irgend wie kommt mir das bekannt vor das hatten wir doch schon mal vor einigen Jahren unzwar auf den
    Bahnhöfen FriedichstrSSW UND Alexanderplatz also ist das nichts neues

  2. 14.

    Für was für Quatsch bei der Bahn aber auch Geld da ist...
    Einsteigen tue ich, wenn die Tür aufgeht und die Leute ausgestiegen sind - was soll mir denn da jetzt ein grünes Licht unter meinen Füßen helfen?
    Und wenn der Zug noch nicht da ist, werde ich sicher auch nicht einsteigen, egal ob da jetzt ein rotes Licht brennt oder nicht...

  3. 13.

    Früher genügte der Abfertigungsruf "Zurückbleiben", damit die Reisenden von Zug und Bahnsteigkante zurück blieben. Was der ganze neue zusätzliche Blinkefirlefanz da besser kann, ist unklar.

  4. 12.

    Hab auch gleich daran gedacht, dass es das am Alex doch schon gab. Schade, dass hier nicht genauer recherchiert wurde. Bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis der rbb wieder die alljährliche „s-Bahn ist super auf Winter vorbereitet“ Pressemitteilung der Bahn durchstellt.
    Wäre ja mal spannend die Bahn mit dem Umstand zu konfrontieren, dass diese super tolle Innovation doch gar nicht so neu ist.

  5. 11.

    Kann sich die DB bitte ausschließlich den Grundfragen ihres Da-Seins beschäftigen? Bitte dafür sorgen, das Lautsprecherdurchsagen deutlich und informativ sind, dass der Bahnverkehr bitte alle Orte (!), die am Netz und vor allem (!) !! mal am Netz waren - erreicht und unzumutbare Taktzeiten verkürzt werden!!! --
    Solche "Spielchen" braucht keiner und es sind m.E. sind weitere Formen von Lichtverschmutzung und Reizüberflutung. Besser wäre es, dafür zu sorgen, dass die Uhren überall korrekt funktionieren!!! --Wer die Sicherheitsregeln an Bahnsteigen brechen will, der wird auch blinkende Warnleisten übersteigen. Für derartig kostenintensive Projekte könnte man eine Doppeleinheit von Wagen mit Zugmaschine in besseren Taktzeiten durchs Land fahren lassen. Wie wollen wir denn die Energiewende schaffen? Spielchen hatten wir genug. Bitte praktisch handeln!!!

  6. 10.

    Genau. Das war am Alex. Vor vielen Jahren, als der Bahnhof komplett saniert wurde. Die leuchtenden Bänder wurden dann nach ca. 2 oder 3 Jahren still gelegt.

  7. 9.

    Ganz richtig: Solcher Firlefanz wurde (natürlich mit dem gleichen Bohei) in den Neunzigern auf dem S-Bahnhof Alex installiert. Brachte wenig, funktionierte schlecht, wurde demontiert. An den Bahnsteigkanten kann man noch heute sehen, wo die Anlage eingebaut war.

    Aber weshalb nicht Altes als ganz neue Idee verkaufen? Offenbar hat die DB nichts Wichtigeres zu tun. Und viel Geld übrig.

  8. 8.

    Wann wird die Pünktlichkeit der Regio getestet?

  9. 7.

    Genau !! Nach der Stadtbahnsanierung gab es so etwas ähnliches für einige Jahre am S Bahnsteig Alexanderplatz !!

  10. 6.

    Jup, das gab es mal am Alex, kann man heute noch erkennen wo mal die Leuchtstreifen im Fußboden drin waren drin waren.

    Soweit ich weiß war das da aber wohl ein Design Element vom Architekten, welche auch bei Einfahrt einer S-Bahn geblinkt hat. Dieses mußte aber, soweit ich weiß, aus irgendwelchen Rechtlichen gründen (keine Zulassung, oder sowas) abgeschaltet werden.

    Aber sonst scheint ja Südkreuz irgendwie der Pilotbahnhof für alles mögliche zusein.

  11. 5.

    Naja ... dieses Mäusekino könnte auch "Smombie-Schutzvorrichtung" sein. Nicht das der unaufmerksame Schmatiejunkie noch Zug bekommt.

  12. 4.

    Jup, gewartet werden sollte das auch. Klappt ja nicht mal bei den Rolltreppen immer.

    Ich finde auch die rote und und grüne "Nicht aussteigen" bzw "Bitte eintreten" Lampe bei der neuen SBahn selten dämlich. An exakt der selben Stelle eingebaut. Gott sei Dank ist mein Schwiegervater nicht taub. Der würde das als Rot-Grün-Blinder überhaupt nicht mitbekommen, ob er nun noch darf oder nicht.... Ist ja nicht so, dass dies eine seltene Krankheit ist.... Mal wieder nicht zu Ende gedacht.

    Aber schön, dass da jetzt graue Lampen am Bahnsteig leuchten! :)

  13. 3.

    Ich halte diese Installation für eine unnötige Investition. Was das bringen soll erschließt sich mir nicht. Die Ausgaben in das Projekt wäre besser angelegt, in bessere und mehr Nahverkehrsangebote in der Region.

  14. 2.

    Hähhhhh das hatten wir doch alles schon vor etlichen Jahren (war das Alex oder so)?!? Nur wenn das keiner wartet hilft das wenig. Aber das als NEU zu präsentieren, liebe RBB, da recherchieren sie vielleicht nochmal im eigenen Archiv, so >20 Jahre zurück...

  15. 1.

    Ich will keine Unke sein. Doch die Erfahrung mit den optischen und akustischen Warnsignalen an den Türen lässt mich vermuten, dass eher eine Abstumpfung, ggf. sogar ein kontraproduktiver Effekt eintreten könnte. Wo vorher zumeist in ein Mikrofon hineingenuschelt wurde, was in Richtung "... zückbleim bi..." ging, wissen halbwegs sportlich veranlagte Fahrgäste jetzt haargenau, wann es gilt, die Beine in die Hand zu nehmen.

    Junge Menschen, die es ausgesprochen "cool" finden, gerade in den roten Bereich hineinzugehen, werden gewiss nicht ausbleiben. Aber vielleicht irre ich mich?

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