Zu wenig Personal und Corona - Warum es am Wochenende am Flughafen BER so chaotisch war

Mo 11.10.21 | 22:22 Uhr
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Archivbild: Zahlreiche Passagiere stehen am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg «Willy Brandt» (BER) im Terminal 1 vor der Sicherheitskontrolle Schlange. (Quelle: dpa/C. Soeder)
Video: rbb|24 | 12.10.2021 | Material: Abendschau, Brandenburg aktuell | Bild: dpa/C. Soeder

Der BER bleibt seinem Image als Pannenflughafen treu. Am ersten Herbstferien-Wochenende schien er dem Ansturm der Passagiere nicht gewachsen zu sein. Es kam zu langen Schlangen und verpassten Flügen. Was war da los?

Lange Schlangen, verpasste Flüge, kein Essen: Am ersten Ferienwochenende ist es nach Angaben vieler Reisender zu teils chaotischen Zuständen am Flughafen BER gekommen. Durch "ungeplante Personalengpässe" in Kombination mit den Corona-Regeln, die die Abläufe ohnehin verlängerten, sei es zeitweise zu längeren Wartezeiten gekommen, sagte Flughafensprecher Jan-Peter Haack dem rbb am Montagmorgen.

Probleme vor allem am Samstag

Den vergangenen Freitag bekam der BER noch gestemmt: 67.000 Passagiere wurden ohne größere Probleme abgefertigt. Alle Fluggäste, die pünktlich gekommen waren, haben ihren Flieger auch erreicht. Mit anderen Worten: Am Check-in, bei den Sicherheitskontrollen und auch bei der Gepäckabfertigung war offenbar ausreichend Personal eingesetzt.

Am Sonnabend dann ein gegensätzliches Bild: Obwohl nur etwa 55.000 Passagiere - und damit deutlich weniger als am Vortag - abgefertigt wurden, bildeten sich lange Schlangen und es kam zeitweise zu Chaos: Fluggäste erreichten teilweise ihre Maschinen nicht. Der Start in den Urlaub war für die Betroffenen geplatzt.

Zwar hatte Flughafenchefin Aletta von Massenbach kürzlich eingeräumt, dass sich die Wartezeiten wegen der notwendigen Corona-Kontrollen ungefähr verdoppelt hätten. Ein Kapazitätsproblem bei der Abfertigung habe der BER aber nicht, versicherte sie.

Nach Angaben der Flughafengesellschaft sei am vergangenen Wochenende an den Sicherheitskontrollen des BER die gesamte, verfügbare Infrastruktur hochgefahren worden. Die Prozesszeiten, so heißt es, lagen im Rahmen dessen, was während der Corona-Pandemie üblich ist.

Künftig eigenes Personal als Not-Reserve

Dennoch will die Flughafengesellschaft aufstocken. Der Sprecher der Flughafengesellschaft, Hannes Hönemann, sagte am Montag der rbb-Abendschau, man werde künftig Personal zusätzlich bereithalten, damit es im Notfall einspringen könne. Wenn die Passagierzahlen stabil etwa 70.000 erreichen, werde man auch Terminal 2 öffnen, so Hönemann. Momentan rechne man damit für die Osterzeit.

Bundespolizei: Terminal 1 schon jetzt an der Grenze

Doch die Kontrollkapazität im Terminal 1 stoße schon jetzt an ihre Grenze, räumte René Kexel, Inspektionsleiter der Bundespolizei am Flughafen Berlin-Brandenburg ein. Viele interne Prozesse müssten noch besser abgestimmt laufen, so Kexel. Dann könnte man die Prozesszeiten auch während Corona deutlich senken.

Das Nadelöhr sollen laut Flughafengesellschaft die Airlines gewesen sein. Sie hätten den Check-in ihrer Passagiere nicht in einer angemessenen Zeit über die Bühne gebracht. Die erhöhten Kontrollanforderungen durch die Corona-Vorschriften sowie Personalengpässe bei der Abfertigung hätten zu verlängerten Wartezeiten geführt, schreibt die Flughafengesellschaft. Es seien "nicht alle, aber einige Airlines" betroffen gewesen, sagte Flughafensprecher Haack.

Lufthansa: Maximale Anzahl von Check-in-Schaltern

Die Lufthansa will diese Einschätzung nicht gelten lassen. Zum Ferienbeginn, erklärt eine Sprecherin des Unternehmens, habe die Lufthansa "ihre Check-in-Kapazitäten auf die maximal mögliche Anzahl von zwölf Schaltern aufgestockt und zusätzliches Personal eingesetzt, unter anderem auch Mitarbeiter, die die Fluggäste im Wartebereich unterstützen. Für Gäste von Brussels und Swiss werden in den Zeiten, in denen besonders viele Passagiere abfliegen, eigene Check-in-Schalter geöffnet, weil für diese Verbindungen der Kontrollaufwand besonders hoch ist." Man bedauere aber sehr, dass den Passagieren dennoch Unannehmlichkeiten entstanden seien, hieß es.

Damit sich die Situation nicht wiederhole, werde nun laut Flughafensprecher Haack mit allen beteiligten Prozesspartnern am Flughafen geredet. Es werde nochmals abgestimmt, welchen Personalbedarf es wo gebe. Außerdem hätten Airlines, die darum gebeten hätten, mehr Check-in-Schalter zur Verfügung gestellt bekommen. Diese stünden ab sofort zur Verfügung.

FBB verweist auf Krankmeldungen des Bodenpersonals

Auch ankommende Passagiere mussten am Wochenende Geduld haben und lange auf ihr Gepäck warten. Offiziell begründet die Flughafengesellschaft die Engpässe mit zusätzlichen Krankmeldungen bei den Bodenverkehrsdienstleistern. Bei den Unternehmen also, die im Auftrag der Airlines für die Abfertigung der Passagiere und des Gepäcks verantwortlich sind.

Zum Hintergrund: Die Bodenverkehrsdienstleister sind für die Airlines ein großer Kostenblock. Offenbar glaubte man mit dem verkürzten Personalbestand in Corona-Zeiten auch durch Ferienverkehr im Oktober zu kommen. Eine Fehleinschätzung, wie die Ereignisse auf dem BER zeigten.

Verdi: Kurzarbeit hat Mitarbeiter vertrieben

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ist das Abfertigungschaos am Flughafen BER am Wochenende aber nicht nur auf Krankmeldungen und längere Abfertigungszeiten wegen der Corona-Vorschriften zurückzuführen. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sagte dem rbb, ein Grund sei auch, dass wegen der langen Kurzarbeit viele Mitarbeiter aus den sogenannten Vorfelddiensten in andere Branchen gewechselt hätten. Laut Umfragen der Gewerkschaft fehlten dort bis zu 44 Prozent der früheren Mitarbeiter, so Splanemann.

Gründe seien hier neben der Kurzarbeit auch die schlechte Bezahlung und die unsicheren Arbeitsverhältnisse. Das betreffe aber nicht nur den BER, sondern sei bundesweit an allen Flughäfen ein Problem. Außerdem gibt es offenbar beim Sicherheitspersonal am BER weiterhin coronabedingte Kurzarbeit, wie ein rbb-Reporter erfuhr.

Holen uns die Bausünden am BER ein?

Für den bekannten Flughafenplaner Dieter Faulenbach da Costa sind die Ereignisse vom Wochenende am BER nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte. Faulenbach gehörte stets zu den Kritikern der BER-Planer und fühlt sich nun bestätigt: Die Architekten des Terminals hätten seinerzeit die Eleganz des Gebäudes in den Mittelpunkt gestellt. Ein Flughafen aber, so Faulenbach, müsse vor allem funktionieren. Die falsche Platzaufteilung im Terminal habe so das Chaos begünstigt.

Bereits im Jahr 2012 hatte der Flughafenplaner in einem Gutachten für die CDU-Landtagsfraktion Brandenburg auf die "Staugefahr" im BER-Hauptterminal hingewiesen. Der damalige Chef der regierenden SPD-Fraktion hatte diese Warnung als "feinste Satire" abgetan.

CDU-Fraktion fordert Sofortprogramm für BER

"Eine Riesenblamage für die Hauptstadtregion" bezeichnet Kai Wegner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin, die heutige Situation am BER. Man brauche ein Sofortprogramm für Investitionen in Technik und Personal für effektivere Abläufe. Ziel müsse sein, dass der Flughafen diesen Belastungen künftig gewachsen sei. "Dazu braucht es deutlich mehr Check-in-Kapazitäten, vor allem mehr Mitarbeiter […]", so Wegner am Montag in einer Presseerklärung.

Regressansprüche an Fluggesellschaften stellen

Flughafensprecher Haack indes sagte, man habe an anderen Wochenenden mit ähnlichen Passagierzahlen gezeigt, dass der BER funktioniere. Dass es am Ferienstart nicht geklappt hätte, sei nicht schön und das hätte man sich anders gewünscht, so Haack weiter.

Passagiere, die ihren Flug am vergangenen Wochenende verpasst hätten, müssten sich mit etwaigen Regressansprüchen an ihre Fluggesellschaft wenden, so der Flughafensprecher.

Mit Informationen von Thomas Rautenberg

Sendung: Abendschau, 11.10.2021, 19:30 Uhr

50 Kommentare

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  1. 50.

    Guten Tag, Sie sprechen uns aus dem Herzen ..... ein schlechte Ausschilderung(Position 25 - 36), ist gelinde gesagt eine Sauerei. Auch die Anpassung der Bahnsteigkanten zu den FEX-Züge (1+2) ist gesagt eine Gefahrenquelle, die für Fahrgästen mit Gepäck eine Zumutung, Dabei ist diese Treppe nicht gerade unfallfrei (polierte Oberfläche) und das Material nicht gerade farblich und optisch geeignet .....

  2. 49.

    Falsch. Die Kerosinsteuer wird im Ausland nicht steigen. Warum gönnen Sie den Bürgern keinen Kurztripp? Neid?

    Schon mal daran gedacht, wievielr Jobs an der Luftfahrtbranche direkt und indirekt hängen?

    Selbst innerdeutsche Flüge müssen noch ausgebaut werden. Die Bahn kann es nicht, ist unzuverlässig und viel zu teuer. Wie soll denn den Mobilität ohne Flugzeuge und Bahn aussehen?

    Die Grünen osbetn nur Unsinn, haben aber kein tragfähiges Lösungskonzept

  3. 48.

    Wenn die Kerosinsteuer erhöht wird, werden die Fluggesellschaften die Preise erhöhen. Auch im Ausland. Dann überlegt sich vielleicht mancher, ob er jedes verlängerte Wochenende nach Malle muss.

  4. 47.

    Sie hatten doch zwei Fragen....schon vergessen ?
    Ich seh keine Fragen... nur genörgel.

  5. 46.

    Am beyten wieder mit Ochsen und Eselskarren, wie im Mittelalter. Ach nee geht auch nicbt die pupsen und ruelpsen ja, nicht gut für s Klima. Nur mit der Kiepe tragen und sich inder Rikscha fortbewegen lassen wollen wir ja auch nicht oder uebernehmen sie das?

  6. 45.

    Also wir sind ises Jar bereits 4 mal vom und 4 mal zum BER geflogen. Bis auf 1x, wo wir 30 min. auf unser Gepäck warten mußten, lief alles top, also 1/8 finde ich jetzt nicht so schlimm. Was man unbedingt verbessern sollte ist die Ausschilderung am BER, Rolltreppen und Fahrstühle sollten ale funktionieren!

  7. 44.

    Wir sind im September am BER abgeflogen und angekommen:
    was war zu dieser Zeit anders? Wir waren ausreichend früh am BER.
    Haben das Flugzeug aber nur knapp erreicht, war aber nicht so schlimm, der Flieger musste eh noch warten, .... auf Passagiere, halb voll wollte dann auch easyJet nicht abfliegen.
    Also was war anders? Wenig Betrieb, kaum Passagiere ... doch identische Probleme beim Einchecken und bei der Sicherheitskontrolle.
    Da kann ich nur sagen: Schöne Halle, soviel Raum ... aber kein Platz am Boden ...

  8. 43.

    So ein Unsinn. Wenn die Kerosinsteuer erhöht wird, dann bucht man als deutscher Tourist das günstige Ticket über eine Website im Ausland. Somit legal umgangen.

    Ihrer Meinung nach verbraucht ein Billigflieger also mehr Kerosin als andere Flugzeuge?

    Leider gibt's für Billigflüge keine vernünftigen Alternativen. Die Bahn ist zu unzuverlässig, unpünktlich und viel zu teuer. Von Bussen reden wir nicht.

    Selbst für innerdeutsche Flüge gibt's keine Alternative. Bahn zu langsam, zu teuer und zu unzuverlässig.

    Anstatt dauernd auf Bürgern herumzuhacken, die sich nur günstige Tickets leisten können, sollte man wirkliche Alternativen schaffen. Nirgends in Europa ist bahnfahren so teuer wie in Deutschland.

  9. 42.

    So ist es. Dem kann man nur beipflichten. Im Übrigen habe ich ähnliche Situationen wie jetzt im BER im Flughafen Frankfurt mehr als einmal erlebt. Das ist absolut keine Ausnahme und wahrscheinlich auch nicht zu vermeiden.

  10. 41.

    Ich hoffe nie - damit die ganzen Antiklimaten endlich mal merken, wie sinnlos Billigfliegerei ist - die muss eh verboten werden - von mir aus sollten Tickets pro Pax mindestens 500€ pro Einzelflug auf Kurz- und 750€ auf Mittelstrecke kosten. Und das wäre sogar noch viel zu wenig.

  11. 40.

    Ein weiterer Beweis, dass erst der Profit kommt und dann der Mensch. Schuld trägt natürlich auch diese Gier der Menschen nach billig. Wer billig will kann eben keine hohen Ansprüche stellen. Ich hoffe dass die neue Regierung das durch eine kräftige Kerosinsteuer regelt. Diese Billigfliegerei muss aufhören. Auch der Umwelt zu liebe.

  12. 39.

    Unser easyjet Flug von Athen nach Berlin hatte heute (Montag Abend) 2,5 Stunden Verspätung, da laut Pilot auf dem BER nur eine Landebahn im Betrieb war.... Da fällt einem nichts mehr ein.

  13. 38.

    Meine Partnerin musste eine Stunde auf den aufgegebenen Kinderwagen warten.

  14. 37.

    einen neuen Flughafen so besch...eiden zu planen und zu bauen ist eine grandiose Fehlleistung, für die wieder niemand verantwortlich ist. Wahrscheinlich geht es schneller mit dem Zug nach Frankfurt zu fahren und dort einzuchecken. Und die Tickets ab FRA sind auch günstiger.

  15. 36.

    " Warum es am Wochenende am Flughafen BER so chaotisch war "

    aber wann wird es besser und warum ?

  16. 35.

    Wenn Sie sich auf einen anderen Artikel als diesen hier beziehen, dann ist ihr Kommentar hier aber falsch. Dann müssen Sie schon klar machen, welchen Text sie konkret meinen. Bin gespannt.

  17. 34.

    ja, da schließ ich mich an, da diese im Auftrag der Bundespolizei arbeiten. Allerdings arbeiten rund um das Produkt "Flug" viele Firmen wie z. B. Bodenverkehrsdienstleister und bei denen sieht das Gehalt leider ganz anders aus.

  18. 33.

    Tja.. Organisation ist alles :-) ohne Sch... Und der nächste blöde Spruch, der sich bewahrheitet, ist: you get what you pay for! Und Last but not least: Marx hatte natürlich Recht. Die Profitgier der Airlines (wie viel Subventionen hatte die LH noch bekommen??) wird sie töten. Wir bezahlen deren Kurzarbeiter, die den ganzen Tag durch unseren Ort radeln, und die lassen die Kundschaft warten! Servicewüste. Subventionsmissbrauch.

    Aber solange das die dummen Reisenden mitmachen, ist da nix zu ändern...

  19. 32.

    Zumindest in Berlin kann man sagen, dass das eigene Wohnzimmer einem Klo nicht unähnlich ist. Die dreckigste Stadt Deutschlands nach meinem Erleben.

  20. 31.

    Ich werde es unbedingt vermeiden, von diesem Flughafen zu fliegen. Mit unerträglicher Arroganz wird Schwarzer Peter auf dem Rücken der Kunden gespielt, die am Ende die einzig Leidtragenden sind. Vom ersten Tag, von der ersten Idee, war der BER ein Exempel für die Unfähigkeit von Politik und Verwaltung. Das wird sich nicht ändern, solange diese realitätsfernen Kreise Einfluss haben. Ich werde Leipzig u.a. vorziehen, denn ich möchte pünktlich an mein Ziel kommen.

  21. 30.

    In der Diskussion geht wohl einiges durcheinander. Bei der Lufthansa sei die Wartezeit besonders hoch gewesen, kann man dem RBB-Bericht entnehmen. Andererseits wird dauernd darauf hinweisen, dass man bei den Billigfliegern auch gewisse Unbequehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen.
    Die LH fliegt ab Berlin nur München und Frankfurt an, und das sind wahrscheinlich überwiegend Zubringerflüge zu Fernzielen und keine sogenannten Billigflüge.
    Ob Reisende von Eurowings an denselben Schaltern wie LH-Reisende abgefertigt werden weiss ich allerdings nicht.

  22. 29.

    Sie müssen ja nicht fliegen
    Fahren Sie doch mit dem Lastenrad ins Umland

  23. 28.

    ... noch ein Nachsatz: wie hat das ganze denn eigentlich Tegel gemeistert????
    Die haben das DICKE Ende von Corona gemeistert

  24. 27.

    Allllsoooo, ich bin"Otto-Normalverbraucher" und mir kommen zwei Fragen in den Sinn:1) es muss doch jemand in der Lage sein, die hin und rückreisenden zumindest gut zu schätzen, denn der überwiegende Teil der Reisenden bucht doch heutzutage online. Und Corona ist ja nun auch nix neues mehr.... Da kann man doch wohl vorher abschätzen, wieviel"Aufwand" personell und logistisch nötig ist. Neeeeee! Man reitet auf den Nerven der reißenden herum und spaaaaaaart!!
    Und der kleine Reisende kann sehen, woher er seine Kohle bekommt! Einfach ekelhaft!!!!

  25. 26.

    Selbst schuld! Covid-19 wurde durch die Fliegerei weltweit verteilt und nun möchten die Herrschaften mit ihren ungeimpften Kindern an der Verteilung weiterarbeiten. Bitte schön, dann nicht maulen wer unbedingt in einer Pandemie in Länder mit hohen Risiko fliegen möchte. Keinen einzigen Cent mehr in eine Technologie dessen wirkliche kosten die meckernden Kunden sowie so nicht bezahlen. Die CDU hat das Problem der Fliegerei und der enormen Förderung nicht verstanden. Diesen Flughafen hat niemand gebraucht und er ist ein Fass ohne Boden für den Steuerzahler.

  26. 25.

    Zum Glück gibt es Corona auf das man alles schieben kann.
    Ich bin im Sommer von dort geflogen und bei der Abfertigung klappte alles trotz Corona. Es hapert aber bei der Personenkontrolle, viel zu eng, unfreundliche Mitarbeiter. Die Gänge eng und teilweise schlecht beschriftet oder garnicht.
    Läßt man sich dann von dort abholen, wird man beim bezahlen der Parkgebüren klitschnass weil es keine Überdachung gibt, man Abends kaum was sehen kann und es zu wenig Geräte gibt.
    Es ist einfach nur peinlich!
    Da ist jeder kleine Inselflughafen besser!
    Hauptsache es ist Platz um neue Autos zu präsentieren.

  27. 24.

    Seit langem konnte der Planet sich nicht so freuen, wie zu der Lockdown-Zeit, wo es kaum Flüge gab. Jetzt gibt es Aufregung, wenn man lange auf seinen Billig-Flug in eine Touristengegend warten muss. Und wieder einmal haben wir nichts aus der Krise gelernt...

  28. 23.

    Schon mitbekommen, dass es hier mehr als einen Artikel zu dem Thema gib? Nicht, dann schnell nachholen. Viel Erfolg. ;-)

  29. 22.

    Es sind wohl nicht zu wenige Check-In-Schalter vorhanden, die Airlines hatten zu wenige angemeldet. "Außerdem hätten Airlines, die darum gebeten hätten, mehr Check-In-Schalter zur Verfügung gestellt bekommen." steht im Artikel. Man muss zwischen direktem Verantwortungsbereich des Flughafens und dem der Airlines unterscheiden anstatt wie einige hier vor allem Stammtischsprüche zum Besten zu geben. Kompliziert wird es beim Personal am Schalter: Airline-eigenes, von drittem Dienstleister oder dem Flughafen als Dienstleister? Da bleibt der RBB etwas unscharf.

  30. 21.

    Hilft kein Schönreden... Sind viel unterwegs; DAS hier ist in jeder Hinsicht mieseste Organisation... Gibt es sonst nirgendwo von Lateinamerika über Afrika bis Asien... Ein Beispiel für absoluten organisatorischen Murks und Desinteresse am Kunden...Wie kann man das Gepäck einer Pegasus aus Istanbul dem selben Gepäckband zuordnen wie dem Gepäck einer etwa halben Stunde vorher angekommenen Maschine aus Kairo. Vorprogrammiertes Chaos, weil Gepäckband sich nur ganz schleppend leert, da in erster Linie Nicht-EU Bürger einreisen.... Diese benötigen sehr viel Zeit bei der Immigration, weshalb das Gepäck der nachfolgenden Maschine trotz erfolgter Entladung ewig nicht verfügbar wird... DREI andere Gepäckbänder waren völlig ungenutzt.... Unlogisch und ärgerlich.... Solches zu verzapfen ist provinziell und servicefeindlich!! Kaum erwähnenswert, dass es daneben keine entsprechenden Durchsagen gibt und nirgends Ansprechpartner sichtbar sind..

  31. 20.

    Außer Demos und ständige Sperrungen durch Sportveranstaltungen kann Berlin nichts....traurig

  32. 19.

    Genauso ist es. Und noch einmal : Für die Abfertigung sind die Fluggesellschaften zuständig, nicht der BER an sich. Es wird aber wieder so dargestellt, also dies der Fall wäre. Immer schön schlecht reden. Das kann man hier gut.

  33. 18.
    Antwort auf [Matt] vom 11.10.2021 um 15:06

    Es steht ja der Lufthansa frei, mit dem Flughafen über mehr Schalter zu verhandeln, wenn sie die Kapazität für zu gering hält. Das hätte man aber vorher machen müssen und nicht hinterher, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dass Herbstferien sind, weiß man ja nicht erst seit gestern. Wie soll es denn erst außerhalb nach Corona werden, wenn noch mehr Leute verreisen? Da hat man sich wohl verkalkuliert. Außerdem stellt sich die Frage, inwiefern diese Schalter auch tatsächlich durchgehend mit ausreichend Personal besetzt waren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass an diesem Tag wirklich alle Schalter in gesamten Flughafen durchgehend mit ausreichend Personal in Betrieb waren. Am Sonntag hat es dann ja plötzlich geklappt, obwohl nicht weniger Reisende unterwegs waren. Da scheint wohl etwas umorganisiert worden zu sein.

  34. 17.
    Antwort auf [Bernd] vom 11.10.2021 um 14:43

    Warum Unsinn??? Macht diesem Chaos endlich ein Ende und schließt diesen Flughafen. So werden endlich Steuergelder gespart, wir können bequem von Leipzig oder einem anderen funktionierenden Flughafen fliegen.
    Vor allem sollten diejenigen zur Rechenschaft gezogen werden welche diesen Unfug verschuldet haben.

  35. 16.

    Ich bin nun schon mehrmals vom BER abgeflogen und eins kann ich mit Sicherheit sagen: der Kontrollaufwand aufgrund der Corona-Pandemie ist bestimmt nicht der Hauptgrund, warum es am Wochenende zum Chaos kam. Das Impfzertifikat oder das Testergebnis wurden bei mit bei jedem Abflug nur einmal geprüft, wenn überhaupt...es gab auch Tage, da wollte niemand irgendwas sehen. Das Hauptproblem sind meiner Meinung nach die unkoordinierten Sicherheitskontrollen/schleusen, für die sehr wohl die Flughafengesellschaft verantwortlich ist. Vor jeder Sicherheitsschleuse stauen sich Massen an Passagieren. Abstände - welche Abstände? Die Warteschlangen werden durch ein wirklich chaotisches System an Absperrbändern unnötig verlängert - hier fehlt eindeutig ein System. Die Passagiere wussten zum Teil nicht, ob man nun nach rechts oder links gehen muss; Leute drängelten sich vor, es kommt zu Unmut. Spricht man das Sicherheitspersonal darauf an, hört man "wir können eh nichts machen".

  36. 15.

    "Ich kann das Chaos nicht nachvollziehen. Den Impfnachweis kann man doch am Check-in mit zeigen. Das dauert etwa 1 minute." Ähm ja, das geht nur wenn alle Fluggäste ihre Papiere griffbereit parat halten. Aber: Das haben leider viele nicht. Dann geht die große Sucherei am Check-in los. Wo habe ich denn meinen Impfausweis? Im Koffer? Im Täschchen? In der Jacke? Oder zu Hause liegen gelassen? Sowas hält dann den Verkehr unnötig auf. Es sollen ja rund 60.000 Fluggäste abgefertigt worden sein. Wenn nur jeder zehnte davon solche Probleme macht, dann können Sie sich ja ausrechnen, wie lange alleine das dann dauert.

  37. 14.

    Zitat "Hey, rbb. Es lag nicht am Flughafen." -> Das hat der rbb aber doch gar nicht behauptet. Es steht doch im Artikel, dass die Fluggesellschaften für die Check-ins verantwortlich sind. Erst lesen, dann schreiben. Im Artikel werden der Flughafensprecher, die Lufthansa und Politiker zitiert. Eigene Mutmaßungen hat der rbb gar nicht angestellt, da es sich um eine Nachrichtenmeldung handelt - und nicht um einen Kommentar.

  38. 13.

    Hey, rbb. Es lag nicht am Flughafen. Habt ihr eure Berichte vielleicht bei Springer angelehnt oder könnt ihr noch was eigenes?

  39. 12.

    Ich kann das Chaos nicht nachvollziehen. Den Impfnachweis kann man doch am check-in mit zeigen. Das dauert etwa 1 minute.
    Alle anderen wurden ja vor Einweihung des BER
    lange geprobt. Warum hat man da nicht schon Schwachstellen erkannt?
    Wenn ich so daran denke, was der gute alte TXL da geleistet hat...das waren eher mehr Passagiere. Die Touristen sind ja noch gar nicht in großen Zahlen kN Berlin. Und dass es ab 20 h nichts mehr zum Verzehr gibt ist auch eine Schande für Berlin- Hauptstadt Flughafen!

  40. 11.

    Chaotische (Warte)Zustände und die Verantwortlichen sagen: es ist und war alles i.O?? Das ist ja wie bei der Fluglärmapp: Meldet man etwas, kommt als Antwort: alles I.O., normal und im Toleranzbereich...wunderbar, so haben wir uns das vorgestellt...

  41. 10.

    ... aber selbst auch kein Hirn gefunden, was??
    Muss man sich jetzt auch noch entschuldigen, dass.man fliegen will??

  42. 9.

    der BER ist das Arbeiten wohl nicht gewohnt, und die Arbeitsmoral der Beschäftigten kann auch nicht zu hoch sein, zu viel Krankenstände?? Lachhaft!
    Die gesamte Flughafen Führung gehört umgehend/sofort ausgetauscht incl. der Flughafen Chefin!!
    4-5 Std. auf das Gepäck warten, geht's noch??
    Regressansprüche wegen versäumtem Flug selbst an Fluggesellschaft stellen? Eine bodenlose Zumutung! Wer hat denn die versäumten Flüge zu verantworten? Der Passagier zu 99% nicht, die mussten nur in endlosen Warteschlangen sich die Beine in den Bauch stehen.
    WELTMETROPOLE BERLIN TSCHÜSS!!

  43. 8.

    Investitionen in Technik und Personal, an einem NiegelNagelNeuTeil ?
    Ich bin gespannt, auf die Berichte von den "geplanten" Personalengpässen. Hah, hah, hah, hah.

  44. 7.

    Regreßansprüche an die Airlines zu stellen, ist keine geniale Idee. Wer billig einkauft oder fliegt, muss mit entsprechenden Leistungsminderungen rechnen.

  45. 6.

    Irgendwie verstehe ich Herrn Wegener nicht. Wenn am Check-in nicht genug Personal ist, dann müssen die entsprechenden Unternehmen mehr Leute einstellen, das ist klar. Aber Check-in Personal ist ja bei den Airlines beschäftigt, da kann die Fluggesellschaft nichts für. Inwiefern ist das dann ein Versagen der Hauptstadtregion? Klar, im Zweifel muss der Betreiber mehr Schalter zur Verfügung stellen. Aber sind ja da, nur halt nicht in Betrieb. Wenn die Airlines die Anfragen, dann sollten die die bekommen. Aus meiner Sicht geht das vollständig auf Kappe der Fluggesellschaften.

  46. 5.

    Der BER schafft es immer wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Was klappt eigentlich noch in Berlin ?

  47. 4.

    Sorry, mein Mitleid hält sich da in Grenzen. Wer billig fliegen will, muss damit rechnen und längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Man kann niht nur billig haben wollen und dann das Maximale erwarten. Selber schuld. Macht die Flugpreise teuer und das Problem regelt sich von allein.

  48. 3.

    Und die Mär von unterbezahlten Mitarbeitern stimmt auch nicht mehr so ganz, zumindest nicht für alle. Die Vorfeldmitarbeiter können einem schon leid tun bei dem Lärm und Kerosingestank. Den Mindestlohn überschreiten Ihre Gehälter aber mittlerweile deutlich!
    Bei den Fluggastkontrolleuren ist der Tarifvertrag online für jeden verfügbar. Grundlohn 19,01€ pro Stunde! Plus Zuschlägen bis zu 100% an Feiertagen wie dem 3. Oktober! Hier von schlecht bezahltem Personal zu sprechen (nicht in diesem rbb-Beitrag, aber bei den Vorherigen zum Thema BER) finde ich schon weit daneben. Bei einer Vollzeitstelle bekommen die Sicherheitsleute also 3.500-4.000€ pro Monat! Aus meiner Sicht ein wirklich gutes Entgelt!

  49. 2.

    Irgendwie ist es schon komisch, dass jetzt zu wenig Check-In Schalter vorhanden sein sollen. Als der BER vor einem Jahr eröffnet wurde, hieß es in der Presse, dass an den vielen Schaltern zu erkennen sei, dass der Flughafen zu einer anderen Zeit geplant wurde! Heutzutage würden doch alle online einchecken und Drop-Bag machen. So schnell können sich Meinungen ändern!
    Im Übrigen ist es Sache der Airlines genügend Check-In Personal oder Groundhandler da zu haben, die Airlines beauftragen damit externe Dienstleister und nicht den Flughafen. Das ist natürlich einfach immer alles auf die Flughafengesellschaft zu schieben.
    Eines der Hauptprobleme sind die hohen Peaks der Flugbewegungen. In diesen Momenten werden viele Mitarbeiter für alle Leistungen benötigt. Nach 2 Stunden ist es dann vorbei. Und dann? Dann ist zu viel Personal da, was nicht vom Kunden bezahlt wird. Die Mitarbeiter können aber nicht nur für 2 Stunden kommen. Also muss der Dienstleister schauen, wie er das am Besten abwägt

  50. 1.

    „ Der BER bleibt seinem Image als Pannenflughafen treu. “
    Ganz tolle Berichterstattung, so stellt man sich einen Berliner bzw. Brandenburger Kommentar von einem Berichterstatter vor, der nicht begriffen hat, dass die Coronamaßkontrollen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Mir hat mal jemand gesagt, „die Berliner sind komisch, die jammern und meckern über alles und kacken in ihr eigenes Wohnzimmer“. Das könnte man auch von rbb24 sagen.

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