Warteschlangen an Check-In-Schaltern - BER empfiehlt Gepäck am Abend vor Abreise abzugeben

Zahlreiche Passagiere stehen am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Bild: dpa/Christoph Soeder

Nach den teils chaotischen Zuständen am Flughafen BER am vergangenen Wochenende empfiehlt die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg ihren Passagieren, das Angebot von Lufthansa und Eurowings zu nutzen, das Gepäck am Abend vor Abflug aufzugeben. Das teilte der BER am Donnerstag auf Twitter mit.

So reagiert die Flughafengesellschaft auf die langen Wartezeiten für Passagiere vom Wochenende. Da hatte es lange Schlangen an den Check-in-Schaltern gegeben, einige Reisende verpassten wegen der langen Wartezeiten sogar ihre Flüge. Grund für die Probleme war nach Angaben eines Flughafensprechers neben den aufwendigen Corona-Regeln fehlendes Personal.

Am Montag hatte die Lufthansa auf fehlende Abfertigungskapazitäten am BER hingewiesen. Die Fluggesellschaft habe beim Check-in die maximal mögliche Zahl von zwölf Schaltern geöffnet und zusätzliches Personal im Wartebereich eingesetzt. Man bedauere aber sehr, dass den Passagieren dennoch Unannehmlichkeiten entstanden seien, hieß es.

Sendung: Inforadio, 14.10.2021, 13:25 Uhr

42 Kommentare

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  1. 42.

    .... einfach nicht fliegen.

  2. 41.

    Schön, wenn die Flughafengesellschaft, die es selbst nicht schafft, den Betrieb in den Griff zu bekommen, den Reisenden Tipps gibt, wie es besser geht. Wir haben am Dienstag vier offene LH Schalter beim Check In vorgefunden, sowie andere logistische Unzulänglichkeiten. Nach 1,5 Stunden für Einchecken und Sicherheitskontrolle haben wir den Flug gerade noch geschafft. So etwas haben wir weltweit noch nie erlebt. Glückwunsch dem BER.

  3. 40.

    Vielleicht wäre ein auch ein Probefliegen ein tolles Angebot was vom BER gemacht werden könnte. Wenn es nicht kann, sollte man lassen! Auf die paar Milliarden für einen Neubau kommt es doch auch nicht mehr an.

  4. 39.

    Der Urlaub beginnt halt einen Tag früher: Am Vortag das Gepäck abgeben, anschließend direkt vor dem Terminal im Hotel übernachten und am Tag drauf keine hundert Mehr vom Hotel zum Terminal laufen. So entspannt kann das werden und genau dafür steht doch das Hotel auch genau an der Stelle. So war das doch von Anfang an geplant, oder irre ich mich?

  5. 38.

    Einmal Abflug und Ankunft am BER gestern hat mir gereicht. Kein Personal sagte der Pilot, das die Maschine zum Gate einweist. 20 Minuten standen wir irgendwo herum. Gepäckausgabe dauerte dann wieder 1, 1/2 Stunden. Wiederum fehlendes Personal. Der BER wird nie ein Hotspot Airport werden. Die "Musik" spielt sich weiterhin in Frankfurt, Köln/Düsseldorf und München ab. Ich selbst werde dann wieder einen dieser Flughäfen nutzen, bzw.ausweichen nach Leipzig.

  6. 37.

    Wenn man schon bei Empfehlungen ist, ich empfehle die Schließung des BER. Dann bräuchte sich niemand mehr aufzuregen. Ist gut für die Gesundheit und das Thema Familie.

  7. 36.

    Die Schlangen beim BER sind vollkommen unverständlich. Wir sind vor zwei Wochen von Leipzig aus geflogen. So schnell sind wir noch nie abgefertigt worden. Alles hat reibungslos geklappt, trotz Corona-Regeln. Warum wird das in Schönefeld alles so umständlich gemacht? Gepäck einen Tag vorher aufgeben - na, schönen Dank! Dann fahren wir im nächsten Jahr einen Tag eher die 125 km einmal hin und einmal zurück, nur um an dem darauffolgenden Tag unseren Flug nicht zu verpassen. Das sind doch wirklich keine Zustände für unseren neuen Flughafen BER.

  8. 35.

    Re: Wolfgang |Fürstenwalde|. Auch wenn ich in meinem Erstkommentar vom früheren Service immer noch etwas schwärme, bereits sei langem hat sich meine Meinung zum Fliegen geändert. Die Reisezeiten innerhalb von Deutschland haben sich speziell bei der Bahn deutlich verbessert. Warum machen wir es nicht wie Frankreich, wo fast alle Inlandsflüge mit Passagieren abgeschafft wurden? Die Reisenden sind nicht viel länger unterwegs, kommen nicht irgendwo außerhalb der Städte an und die Klimabilanz ist top. Den Rest der dann noch stattfindenden Flüge, ist auch mit weniger Personal pünktlich mit normalen Abfertigungszeiten machbar...

  9. 34.

    Stimmt! Ist zwar aufwendiger aber von Frankfurt, München und Hamburg klappt das wesentlich besser. Also, ehe man 3-4 Stunden sinnlos rumsteht und vielleicht noch den Flieger verpasst kann man auch entspannt im ICE reisen und von funktionierenden Flughäfen starten. Ist mit Flug - und Zugticket kein Problem.

  10. 33.

    In Tegel gab es seinerzeit auch schon solche Empfehlungen zur Gepäckaufgabe!

  11. 32.

    Also allem Anschein nach ist das Fliegen massiv zu billig. Ich würde mich über realistische Preise ohne staatliche Zuschüsse bzw. echte Steuern auf den Treibstoff freuen!
    Dann werden auch die Fluggäste weniger… :)

  12. 31.

    Bin gestern mit einem der ersten Flüge morgens rausgeflogen, war um 3Uhr nachts dort, Personal für die Abflugschalter kommt aber erst 4:30Uhr oder später, Sicherheitskontrolle öffnet dann auch. Wenn man Glück hat steht man auch richtig, denn an der Tafel steht eines und was dann wirklich dort aufmacht kann gut etwas anderes sein. Vielen von uns standen falsch und durften uns dann ganz hinten in den langen Schlangen anstellen, um dann schließlich zum Gate zu hetzen. Entspannt geht anders, Lufthansa und BER.

  13. 30.

    Das ist dummes Zeug. Die Lufthansa betreibt nicht Flughäfen, sondern nutzt sie, genauso wie alle anderen Fluggesellschaften.
    Das ist ausschließlich falsches Management der Betreibergesellschaft und ketzlich Versagen von Berlin und Brandenburg - wen wundert das noch?

  14. 29.

    Tegel war gut, BER ist besser. Ich wollte, es wäre wieder gut.
    Dieser Vorschlag ist die reine Unverschämtheit und Idiotie: Erst baut man jahrzehntelang einen Flughafen ins Nirgendwo, dann soll man zweimal diese idiotische Entfernung zurücklegen, nur um boarding pünktlich zu schaffen. Globe Ground hat in der Pandemie entlassen und jetzt, wo der Luftverkehr wieder anzieht, zu wenig Arbeitskräfte.

  15. 28.

    Aus meiner Sicht wird seitens der Politik wie auch der Medien dem Flughafen und den Airlines viel zu viel Verständnis entgegen gebracht. Es ist zu lesen von „Fluggesellschaften müssen ja auch wirtschaftlich denken“. Wo bleibe ich als Kunde? Ich habe eine Dienstleistung gebucht und bezahlt. Demzufolge erwarte ich einen entsprechenden Service. Ein Taxifahrer schmeißt mich auch nicht 100 m vorm Ziel raus, weil es sich ab da nicht mehr rechnet - z.B.

  16. 27.

    Wie lange dauert es denn seine Koffer abzugeben? Eine wirklich coole Idee sich das Haus über Parkgebühren zu finanzieren. Die haben einfach immer so gute Ideen.

  17. 26.

    Da haben sie endlich auch einen der wahren Grunde mit angesprochen - deswegen lies Man auch air Berlin pleite gehen, weil die Lufthansa da nicht mithalten konnte und man so den Konkurrenten gezielt loswerden konnte. Leider leider. Fair ist das alles nicht mehr …

  18. 25.

    Die Lufthansa betreibt das vertreiben von Kunden strategisch. DIe möchten unbedingt das der BER nicht funktioniert. Denn ihr einziges Interesse ist die Flughäfen Frankfurt und München erfolgreich zu betreiben. Deswegen dieses Theater.- Gut informierte Wirtschaftsjournalisten wissen das schon seit längerem. Aber die arbeiten nicht beim RBB:-
    Und weil die Lufthansa im Bundesverkehrsministerium eine Hausmacht ist werden alternative Landerechte an konkurenzfähige Airlines nicht erteilt.- Alle großen arabischen Airlines hätten gerne Lande- und Betriebsrechte am BER. Aber dann verliert die Frusthansa so gut wie alle internationalen Verbindungen Richtung Osten. also Asien- Arabien, Neuseeland, Australien, Ostafrika.- Herr Scheuer weiss schon wem er die Stange halten musste. Grüße aus Riyadh

  19. 24.

    Das ist doch ausschließlich ein organisatorisches und planerisches Problem. Das hat doch nichts mit dem Flughafen als Bauwerk zu tun.

  20. 23.

    " Das teilte der BER am Donnerstag auf Twitter mit. das Angebot von Lufthansa und Eurowings zu nutzen, "

    ob das Abhilfe schaffen wird bleibt abzuwarten, der BER telt einfach mit....es scheint ja wohl festzustehen, dass die Personaldecke für das Passagieraufkommen unzureichend ist

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