Brutale Überfälle in Wedding und Reinickendorf - Berliner Polizei fasst jugendliche Räuberbande

Di 26.10.21 | 21:06 Uhr
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Symbolbild: Nahaufnahme von einem Händen hinter dem Rücken in Handschellen. (Quelle: dpa/S. Sauer)
Bild: dpa/S. Sauer

Die Berliner Polizei hat eine Bande mutmaßlicher jugendlicher Räuber gefasst und damit wohl eine lange Serie brutaler Raubüberfälle im Norden der Stadt aufgeklärt.

Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren sowie ein 18-Jähriger wurden am Dienstagmorgen in Mitte und Neukölln festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Ein 16-Jähriger konnte wenig später in Kreuzberg gefasst werden, hieß es am Mittwoch. Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde bereits am vergangenen Donnerstag festgenommen. Die Polizei durchsuchte zudem fünf Wohnungen.

23 Taten - zum Teil schwere Verletzungen bei Opfern

Seit März ermittelte die Kriminalpolizei wegen der Raubserie, zu der nach bisherigen Erkenntnissen 23 Taten gehören.

Die Bande von sieben Jugendlichen und jungen Männern soll in Wedding und Reinickendorf ahnungslose Menschen hinterrücks überfallen haben, um Wertsachen zu erbeuten. Die Täter gingen mit "massiver Gewalt" vor, die Opfer erlitten laut Polizei zum Teil schwere Verletzungen.

Sendung: Abendschau, 27.10.2021, 19:30 Uhr

4 Kommentare

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  1. 4.

    Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizisten, Psychologen, Lehrer, Kindergärtner, Sozialarbeiter, Stadtteilmitarbeiter, Integrationsberater und Psychologen, Vertreter der großen Glaubensgemeinschaften und Hauptherkunftsziele von Migranten, gehören endlich an einen großen runden Tisch und dann sollte das Phänomen im großen Stil angegangen werden.

    Oft werden Armut (Hartz IV, Herkunft oder das Argument jung und männlich als strafmindernde Erklärung herangezogen. Wenn Jugendliche keinerlei Respekt vor Menschen, fremden Eigentum oder unserem Staat und der Polizei haben, hat es Gründe. Diese müssen offen besprochen und dann nach Lösungen gesucht werden. Jeder Bereich vertritt bisher seine Sichtweise und verfolgt sein eigenen Ziele, nur Zusammenarbeit und Aufklärung kann hier die Lösung sein. Falsch verstandene Toleranz und political correctness verhindern diesen wichtigen Prozess seit Jahren.

  2. 3.

    Die schwerkriminellen Jugendlichen hatten sicher eine schwere Kindheit, aber eine gute zukünftige Sozialprognose. Daher wird es beim "du du" bleiben, vielleicht müssen sie zwei Stunden Sozialarbeit leisten.

  3. 1.

    Das nenne ich mal einen tollen Fang den die Polizei da getätigt hat. Jetzt hoffe ich zumindest auf ein hartes Urteil.

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