36.000 Tonnen Laub - Berliner Stadtreinigung schickt 2.200 Einsatzkräfte durch die Straßen

Herbstlaub sammeln Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) in einer Berliner Allee im Stadtteil Kreuzberg ein. (Quelle: dpa/Gero Breloer)
Audio: 88.8 | 07.10.2021 | Juliane Kowollik | Bild: dpa/Gero Breloer

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) hat in dieser Woche ihren jährlichen Spezialeinsatz zur Laubbeseitigung gestartet. Dafür bittet die BSR darum, auf öffentlichen Straßen vorübergehende Halteverbote zu beachten.

2.200 Beschäftige fahren mit 550 Fahrzeugen quer durch die Bezirke. Mit hunderten Besen, Rechen und Laubbläsern sammeln die Frauen und Männer in Orange wie jedes Jahr rund 36.000 Tonnen Laub. Das entspricht dem Gewicht von etwa 6.000 Elefanten. Das Laub landet in Kompostieranlagen, wo mit der Zeit frische Komposterde entsteht.

Die BSR macht darauf aufmerksam, dass Blätter vom eigenen Grundstück nicht auf die Straße gekehrt werden dürfen. Für Privatgrundstücke bietet die Stadtreinigung Laubsäcke oder Tonnen an.

Sendung: Inforadio, 07.10.21, 7:45 Uhr

22 Kommentare

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  1. 22.

    Scheinbar gibt es in Berlin ne Menge Leute die von der bsr Ahnung haben die sollte man zur Laub Beseitigung ran ziehen natürlich manuell dann hören die dämlichen Kommentare auf

  2. 21.

    Ach nee, machen ihr toller Hecht das ehrenamtlich? Nein, er wird dafür bezahlt. Von der Stadt. Und niemand, schon gar kein Angestellter der Stadt, hat das Recht jemanden zu bedrohen wegen einer absolut harmlosen Nachfrage. Das zu rechtfertigen mit "Stolz" und "Wir sind die Tollen" ist ja wohl sowas von Panne ... echt da fehlen einem die Worte, Berlin, wie bist du runtergekommen ... nicht schön :(

  3. 20.

    Na dann mal ran. Fegen Sie mal nur Ihre Straße....
    Die BSR ist für mehr als eine Straße zuständig. Nur mit Harken wäre das nicht zu schaffen.

  4. 19.

    Und wenn wegen "Mittagsruhe" das Laub liegen bleibt, beschweren Sie sich auch.
    Ohne die tollen Jungs und Mädels der BSR würden wir im Dreck versinken. Danke euch allen...
    Machen Sie doch mal für nur eine Woche den Job.

  5. 18.

    Sieht sich die BSR aus Kostengrünen gezwungen, die notwendige Laubbeseitigung auch mit Hilfe von sog. LAUBBLÄSERN vorzunehmen, obwohl diese extrem viel Lärm produzieren, CO2 emittieren, Feinstaub aufwirbeln, kleine Tiere töten usw. Gibt es nicht Alternativen - wie z.B. in Hamburg?

  6. 17.

    Mich interessiert, warum Hamburg es 2020 bereits geschafft hat, 85% seiner Laubbläser gegen die leiseren E-Modelle auszutauschen und Berlin immernoch stinkt und lärmt was das Zeug hält. Was machen Die Grünen eigentlich außer PopUp-Radwege zu erfinden, die von den asozialen Berliner Autofahern ohnehin nur als zusätzliche Parkmöglichkeiten umgewidmet werden?

  7. 16.

    Das ist eine lupenreine Androhung von Gewalt. Wenn Sie das gut finden, finden Sie auch Gewaltanwendungen gut.

  8. 14.

    Frage:
    Welche sind die lautesten Pflanzen?

    Antwort:
    Rasen, Hecken und Laubbäume!

  9. 13.

    Ich stimme Ihnen vollends zu! Diese staubaufwirbeler, krachmacher etc.,etc. Sind nicht mehr zeitgemäß. Umweltschonend sieht anders aus!

  10. 12.

    Ich sprach den Mitarbeiter auf den Gebrauch der lauten Bläser während der Mittagszeit an. Daraufhin richtete er seinen Bläser auf mich mit den Worten "Hau ab, sonst wirst Du dreckig!" So wünsche ich es mir, von öffentlich Bediensteten behandelt zu werden. Beschwerde natürlich erfolglos.

  11. 11.

    ...ist auch prima, beim Vorbeifahren mit dem Rad eine Ladung Staub und Kleinpartikel ins Gesicht zu bekommen... Geblasen wird zu längeren Streifen/Haufen, die dann eingesammelt werden sollen. Klappt aber nicht, weil aud der Straße, wo die Haufen liegen, ja weiter gefahren wird. Mal abgesehen vom ökolgisch absoluten Nichtnutzen...

  12. 10.

    Laubbläser sind die dümmsten Geräte, die ich mir vorstellen kann. Bitte, bitte, liebe BSR: Schippen und fegen Sie das Laub zusammen UND entfernen Sie es dann auch von der Straße. Es wird so intensiv gelassen und dann ... bleibt es Wochen lang liegen und wird zerfahren und zertrampelt. Vorher können wir dann an Regentagen noch kräftig darauf herumrutschen und ausrutschen. Bitte, bitte mit Klugheit und Umsicht herangehen.

  13. 9.

    Falls es keine GRÜNEN Laubbläser geben kann, sollte ihre Produktion in der EU / in Deutschland und ihr Import in die EU / nach Deutschland verboten werden. Gründe: Zu laut, zu viel CO2-Emissionen, für Kleintiere tödlich, fossile Treibstoffe.

  14. 8.

    Diesen Irrsinn verstehe ich überhaupt nicht. Die blasen das Laub von einer Ecke zur nächsten und es macht wahnsinnig viel Lärm. Was soll der Quatsch?

  15. 7.

    Autos töten mehr Igel und Insekten als diese nervigen Geräte.

  16. 6.

    Sofort diese unsinnigen Laubbläser verbieten und auf manuelle Arbeit umstellen. ISt besser für Natur und Mensch. Aber, wie schon erwähnt, auf den KFZ-Nutzern herumhacken.....

  17. 5.

    "Das entspricht dem Gewicht von etwa 6.000 Elefanten."
    Ich kann mir 6000 Elefanten nicht auf einem Haufen vorstellen; außer "boooh, ganz schön viel".
    Der Berliner Fernsehturm wiegt ca. 26.000 t, aber was hat das mit Blättern zu tun?
    Wie viel m³ sind 36.000 t lose Blätter?

  18. 4.

    Dass diese Geräte in dieser angeblich grün gerierten Stadt zugelassen sind, erschließt sich mir nicht. Auf Autofahrer rumhacken, aber solch umweltfeindliche Krachmacher sind gut? Insekten und Igel werden getötet! Die Menschheit ist so faul geworden. Ne Harke wäre besser.

  19. 3.

    Mit Laubharke,das macht kein Lärm.Und die kleinen Igel unter den Laub bleiben am Leben.

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