Zuzug, Wegzug, Geburten, Sterbefälle - Bevölkerungszahl in Berlin stabil, Brandenburg wächst leicht

Symbolbild: Eine Frau hebt in einer Wohnung in Berlin eine Umzugskiste. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)
Audio: rbb 88.8 | 14.10.2021 | Stefan Lauchstädt | Bild: dpa/Andrea Warnecke

Berlin ist im ersten Halbjahr 2021 so gut wie gar nicht gewachsen, Brandenburg ein bisschen mehr. Beide verdanken das Plus aber nicht etwa einem Geburtenzuwachs, sondern dem Zuzug aus anderen Regionen.

Die Zahl der in Berlin lebenden Menschen ist im ersten Halbjahr 2021 weitgehend stabil geblieben. In der Hauptstadt lebten bis Ende Juni etwa 3.664.100 Menschen, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Amtes für Statistik hervorgeht. Den Angaben zufolge sind das etwa 100 Menschen mehr als noch Ende vergangenen Jahres.

Nachdem 2020 erstmals seit 20 Jahren mehr Menschen weg- als in die Hauptstadt gezogen waren, war nun bis Ende Juni ein Plus zu verzeichnen. Unterm Strich lag der Wanderungsgewinn in Berlin demnach bei 2.700 Menschen. Es starben etwa 800 Menschen mehr als Babys im gleichen Zeitraum geboren wurden.

Kein Geburtenüberschuss in Brandenburg

Gravierender fällt diese Entwicklung in Brandenburg aus. Dort starben 9.700 Menschen mehr als geboren wurden. Kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt habe somit einen Geburtenüberschuss verzeichnen können.

Dennoch stieg die Bevölkerungsanzahl im ersten Halbjahr 2021 leicht um rund 1.200 auf insgesamt 2.532.300 Menschen. Diesen Zuwachs führen die Statistiker auf die gestiegene Zahl der Zuzüge zurück. Demnach zogen etwa 36.600 Menschen nach Brandenburg, während 25.700 das Land verließen.

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