Schönfeld (Uckermark) - Autofahrer ohne Licht verunglückt tödlich

Do 21.10.21 | 07:29 Uhr
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Symbolbild: Blaulicht eines Retttungswagens in der Dunkelheit (Bild: imago images/Sabine Gudath)
Bild: imago images/Sabine Gudath

Ein Autofahrer, der auf der A20 bei Schönfeld (Uckermark) ohne Licht unterwegs war, ist bei einem Unfall tödlich verunglückt.

Nachdem der Fahrer am Mittwochabend auf die rechte Spur wechselte, sei ein Wagen von hinten auf sein Auto aufgefahren, teilte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag mit. Noch am Unfallort erlag der Autofahrer des Wagens ohne Licht seinen Verletzungen, wie es weiter hieß.

Der Fahrer des auffahrenden Autos wurde leicht verletzt.

Sendung: Antenne Brandenburg, Nachrichten, 21.10.2021, 8 Uhr


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25 Kommentare

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  1. 24.

    @ Nobbi: "...nicht alles wird publiziert" sie sagen es. Aber es wird eben zuviel unsachlich kommentiert. "...aber dann sterbe doch ICH, und nicht der vor mir". Ihre Worte
    Aber vielen Dank für ihren Selbstversuch. Hoffe er ging nicht zu weit.

  2. 23.

    Wer sich an der Aufzählungsreihenfolge des Geschriebenen aufhält, der macht zu viele Brettspiele wie Halma....

    Für alle Fußgänger nochmal, nachdem ich es heute Abend getestet habe: der normale Scheinwerfer erfasst mit ca 100 m Abstand früh genug Hindernisse, um sofort bremsen und ausweichen zu können auf einer nicht frequentierten mehrspurigen Autobahn ohne Baumbestand. Der Auffahrende hat physikalisch meist den größeren Schaden, wenn vor dem ersten kein Hindernis stand (Pkw, Wand, Baum). Um den Vordermann zu töten braucht es die ungebremste Wucht einer sehr hohen Geschwindigkeit.

    Hinten kein Licht kann vorne helles Tagfahrlicht sein. Standlicht leuchtet auch hinten. Ob die Armaturenbrettbeleuchtung an ist, hängt vom Fahrzeugtyp und Alter ab.

    Vermutlich ist die Schilderung des Auffahrenden ausweichend und der Polizeibericht lückenhaft.

    Beim Berliner SUV Unfall steht heute auch das erste Mal was von Gehirn-OP im Artikel... Nicht alles wird publiziert.

  3. 22.

    "da weiche ich aus, bremse..." ... und mache wegen der falschen Reihenfolge den Elchtest.
    Mal an ein Sicherheitstraining gedacht?

  4. 21.

    " ... erlag der Autofahrer des Wagens ohne Licht seinen Verletzungen "

    also muß der Aufprall doch sehr heftig gewesen sein , evtl Genickbruch ? erstaunlich auch , dass
    der Fahrer des auffahrenden Autos nur leicht verletzt wurde

  5. 19.

    In dem Zusammenhang möchte ich mal die Frage stellen, weshalb jemand bewusst seinen Lichtschalter für die Fahrt auf "Standlicht" stellt. Ich weiß, diese Funktion kann man auch als Positionsleuchten (für Fahrzeuge ohne Tagfahrlicht) bezeichnen, birgt aber letztlich auch die Gefahr, dass man in der Dämmerung mit zu schlecht sichtbaren Funzeln unterwegs ist und von anderen Verkehrsteilnehmern schlecht oder zu spät wahrgenommen wird. Auch hier denkt der Fahrer vermutlich durch die Instrumentenbeleuchtung dass er Licht an hat, diese Beleuchtung ist jedoch gerade bei schlechter Sicht oder auch im Stadtverkehr nicht ausreichend.
    Wie auch immer, statt die aus meiner Sicht peinlichen "Las-Vegas-Blinker" für moderne Fahrzeuge anzubieten, sollte eine Lichtautomatik, einschließlich der Abschaltung der Nebelschlussleuchte über 50 km/h, selbstverständlich sein.

  6. 18.

    Also wenn es dunkel war verstehe ich nicht , wie
    Man das Licht vergessen kann ???

  7. 17.

    Einen Führerschein haben sie aber. Ansonsten ein Blitzmerker, nur 2 Jahre und noch Hilfe. Einfach toll.

  8. 16.

    Bei 100 Km/h werden sie das unbeleuchtete nicht in dem Abstand sehen das sie noch rechtzeitig bremsen können. Bei 50 km/h Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn wäre das dann wahrscheinlich kein Problem.

  9. 15.

    Mich hat auch mal die Polizei angehalten, da ich beim Car-Sharing Smart nachts ohne Licht fuhr. Instrumentenbeleuchtung war ja trotzdem an, genauso das Tagfahrlicht, und das in der beleuchteten Stadt. Ich bin von meinem 18 Jahre alten BMW gewohnt, Lichtautomatik zu haben, und so ging ich davon aus, das der moderne Smart auch sowas hat, und alle "Signale" sprachen ja dafür, dass es so ist.
    Bei meiner nächsten Smart-Fahrt habe ich extra darauf geachtet, und ich musste ein paar mal hin und her schalten, um herauszubekommen, welche die Abblendlicht-Stellung ist.

    Übrigens, ich sehe das Radfahren ohne Licht und/oder Reflektoren auch als mordsgefährlich und viel zu weit verbreitet. Da wünsche ich mir mehr Aktionen dazu (Kampagnen und Kontrollen). - Bin selbst sehr langjähriger Rad- und Autofahrer.

  10. 14.

    das problem am tagfahrlicht ist, dass es nur vorne ist... ich habe einen kollegen und 2 jahre gebraucht, um zu merken/testen, dass hinten nix an ist... im dämmrigen blöd. und erst wenns dunkel wird..

  11. 13.

    Alles richtig, Steffen, aber dann sterbe doch ICH und nicht der vor mir, der fährt ja auf nix auf... ich aber. und wer wildschweinumfahren übt, fährt auf nix erdfarbenes ohne lampe mehr auf. seufz.

  12. 12.

    also bei meinem 5,5 jahre altem auto leuchtet nix automatisch außer das tagfahrlicht. nix im display, gar nix. allet eh energieverschwendung. und denken beim autofahren ist ja auch nicht grundsätzlich verboten...

  13. 11.

    Genau das ist eine Fehlkonstruktion beim Tagfahrlicht, die immer wieder zu gefährlichen Situationen führt, weil Autofahrer schlicht nicht merken, dass sie ohne Abblendlicht fahren. Häufig gibt es keine direkte Anzeige im Tachobereich mehr, ob Abblendlicht an oder aus ist. Diese gibt es meistens nur noch für's Fernlicht. Leuchtet also die Instrumententafel, kann man nicht ohne Blick auf den meistens verdeckten Lichtschalter erkennen, ob Abblend- oder Tagfahrlicht aktiv ist. Man selbst sieht ja meistens noch gut genug, das Problem ist aber, dass man schwerer gesehen wird.

  14. 10.

    @nobbi: Ihre Einlassungen hören sich auch sehr seltsam an. sehr, sehr seltsam.
    Wenn einer direkt vor mir ohne Licht in meinem Fahrbereich wechselt und ich mit eventuell erlaubten 80 km/h auf ihn drauf fahre und er nicht bremst und da steht ein Baum...
    Nur eine von vielen Möglichkeiten
    Wie gesagt, Ihre Einlassung sehr seltsam...

  15. 9.

    Vielleicht – bzw. wahrscheinlich – ist der Fahrer nicht nur ohne Licht unterwegs, sondern auch nicht angeschnall gewesen …?

  16. 8.

    Der östliche Teil der A 20 weist ja in aller Regel eine so niedrige Fahrzeugfrequenz auf, als wäre das eine Landes- oder gar Kreisstraße. Dass das überhaupt Autobahn ist, hängt nur mit der leichteren Zugänglichkeit des Finanzierungsinstruments zusammen. Irgendwie absurd.

    Aufgrund der geringen Fahrzeugfrequenz fällt ein Fahren ohne Licht eher auf als auf einer stark frequentierten Autobahn. Von daher sollte es dem Autofahrenden bewusst gewesen sein, dass das Fahrzeug ohne Licht fährt. Meine Vermutung geht eher in Richtung technischer Ausfall und dass trotz dessen gefahren wurde. Vielleicht auch noch ein Fahren bei 60 - 80 km/h, wo der andere ggf. mit einem extrem hohen Tempo unterwegs war.

    Aber es ist schlichtweg zu früh, um zu einer Einschätzung oder gar Beurteilung zu kommen.

  17. 7.

    Ich glaube kaum, dass Sie es bei Autobahngeschwindigkeit schaffen würden, einem plötzlich im Lichtkegel auftauchenden Auto auszuweichen. Selbst wenn Sie noch intuitiv lenken würden, würden Sie das Lenkrad verreißen und damit sich selbst in höchste Lebensgefahr bringen. In dem Fall hilft leider nur noch draufhalten und möglichst weit runterbremsen, genau so, wie es auch bei Wild auf der Fahrbahn dringendst empfohlen wird. Auch wenn das Auto danach Schrott ist, die Knautschzone schützt in dieser Situation immer noch am besten.

  18. 6.

    Sobald man die Zündung einschaltet leutet doch immer die Instrumentenbeleuchtung. Gibts denn moderne PKW (nach Bj. 2005) bei denen das noch nicht der Fall ist? (Bevor Rückfragen kommen: Es ist ein skandinavisches Fabrikat mit 3 Buchstaben, wobei der Vokal mehr als 1x im Namen vorkommt.)

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