Nach Chaos zu Herbstferienbeginn - Rückreiseverkehr läuft am Flughafen BER ohne größere Probleme

So 24.10.21 | 17:52 Uhr
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Reisende gehen am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg «Willy Brandt» (BER) durch das Terminal 1. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Video: Brandenburg aktuell | 23.10.2021 | Franziska Tenner | Bild: dpa/Christoph Soeder

Das große Rückreisechaos am BER-Flughafen ist an diesem Wochenende ausgeblieben. Die Lage am Flughafen sei an den drei letzten Tagen der Herbstferien in Berlin und Brandenburg "stabil und ohne größere Probleme", sagte eine Flughafensprecherin am Sonntag.

64.000 Menschen waren allein am Sonntag über den BER gereist. Für das gesamte Wochenende waren die Verantwortlichen von knapp 190.000 Reisenden ausgegangen. Die meisten von ihnen kamen aus dem Urlaub zurück.

Flughafenbetreiber stockten Personal im Terminal auf

Mit dieser Zahl übertraf das Fluggastaufkommen noch einmal das Niveau vom ersten Ferienwochenende vor zwei Wochen. Damals war es aufgrund des hohen Reiseaufkommens, den aufwendigen Corona-Kontrollen und einer zu engen Personaldecke zu chaotischen Szenen gekommen. Vor den Check-in-Schaltern bildeten sich lange Warteschlangen, manche verpassten trotz ausreichend Vorlaufzeit ihren Flieger. Auf dem Rollfeld mussten ankommende Reisende immer wieder auf Ausstiegstreppen und später auf ihr Gepäck warten.

Für dieses Rückkehrwochenende hatten sich der BER und die Fluggesellschaften besser vorbereitet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) liefen als Ansprechpartner für die Reisenden durchs Terminal. Auf dem Vorfeld hatte die FBB weiteres Personal von Bodendienstleistern bestellt, um die Fluggesellschaften dort zu unterstützen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 24.10.2021, 12:00 Uhr

12 Kommentare

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  1. 12.

    Ohne größere Probleme….würde ich nicht sagen. Ich bin heute Abend gelandet: bis die Türen geöffnet wurden, dauerte es eine Ewigkeit. Am schlimmsten war es an der Passkontrolle. Die automatischen Gates waren alle nicht in Betrieb. Für die ganzen Maschinen war es zu wenig Personal, die alle und alles kontrollieren. Es bildeten sich Menschentrauben und keiner wusste wohin. Die Mitarbeiter vom Flughafen waren überfordert!

  2. 11.

    Wir standen beim Hinflug 2 Stunden eingepfercht beim Boarding, da das Flugzeug getauscht werden musste und beim Rückflug warteten wir am Donnerstag über 2 Stunden !!! auf unser Gepäck. Zudem wurde rein gar nichts kontrolliert…Man findet kaum Toiletten und Mülltonnen, viele Geschäfte geschlossen…eine einzige Katastrophe dieser Flughafen. Man traut sich ja fast nicht mehr zu erwähnen, dass man Berliner ist, weil hier nichts mehr funktioniert…

  3. 10.

    Hallo,
    Ich bin etwas überrascht, dass man darüber berichtet, dass die Rückreise reibungslos verläuft...das ist anscheinend Wunschdenken des BER! In Palma sollten wir 11:20 Uhr abfliegen, da konnten wirwir gerade mal den Flieger besteigen. Der Pilot berichtete uns, dass es aufgrund der chaotischen Zustände auf dem BER zu der Verspätung kam, da die Abfertigung der Passagiere zu lange gedauert hat. Wir konnten dann letztlich ca. 12:15 erst starten und sind statt 14:05 Uhr erst 15:00 Uhr gelandet. Recht ironisch teilte uns der Pilot dann nach der Landung mit, dass wir keinen Parkplatz kriegen...wir hätten den BER anscheinend mit unserer Ankunft überrascht... Dann war erstaunlicher Weise auch nichts mit Testnachweis, letztlich standen wir auch mit allen anderen Passagieren von allen anderen Flügen zusammen und durften 1,5 h auf unserer Gepäck warten. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass 2 h Wartezeit doch akzeptabel seien. Die Bauphase war schon lächerlich, jetzt geht es weiter....

  4. 9.

    Das ist ja wirklich unglaublich! Ich bin der Meinung, dass Wartezeiten von mehr als einer Stunde nicht zulässig sein sollten. Die Bahn zahlt ja inzwischen auch Entschädigungen bei entsprechenden Verspätungen. Damit sich die jeweils Verantwortlichen das richtig hinter die Ohren schreiben, sollten solche abstrusen Verspätungen bei der Gepäckausgabe grundsätzlich mit Schadenersatz belegt werden. Außerdem sollte der Kunde - ja, der Fluggast ist tatsächlich ein Kunde - die Option haben, dass das Gepäck bei einer unzumutbaren Wartezeit nach Hause geliefert wird bzw. Schäden aus dem zunächst entstandenen "Gepäckverlust" entsprechend und auch pauschal erstattet werden.

    Am Flughafen des Heimatlandes ist eine Reise oft noch nicht beendet. Da müssen zum Beispiel auch noch Züge erreicht werden. Eine Fluggesellschaft, die ihre Kunden über zwei Stunden ihrer Lebenszeit auf das Gepäck warten lässt, sollte solch eine Strafe erhalten, dass sie sich das nie wieder traut.

  5. 8.

    Nach chaotischen Verhältnissen beim Hinflug am BER ( 2 Stunden für die Gepäckaufgabe- anschließend 1 1/2 Stunden Wartezeit auf den Flieger) lief die Abfertigung nach dem Rückflug am Mittwoch gut. Aber… es gab überhaupt keine Kontrolle bezüglich der Impfung/ oder Testergebnissen . Warum??? Gibt es nicht Auflagen zur Einreise- wie auch durchgesagt am Flughafen??? Warum kontrolliert das keiner? Ich bin fassungslos dass damit in Berlin so umgegangen wird. Ging es anderen Rückkehrern auch so?

  6. 7.

    Nach chaotischen Verhältnissen beim Hinflug am BER ( 2 Stunden für die Gepäckaufgabe- anschließend 1 1/2 Stunden Wartezeit auf den Flieger) lief die Abfertigung nach dem Rückflug am Mittwoch gut. Aber… es gab überhaupt keine Kontrolle bezüglich der Impfung/ oder Testergebnissen . Warum??? Gibt es nicht Auflagen zur Einreise- wie auch durchgesagt am Flughafen??? Warum kontrolliert das keiner? Ich bin fassungslos dass damit in Berlin so umgegangen wird. Ging es anderen Rückkehrern auch so?

  7. 6.

    Keine Probleme? Am Freitag mussten die Passagiere eines EasyJet-Fluges nach der Landung fast genau eine Stunde im Flugzeug ausharren, weil kein Personal vor Ort war, um die Fluggastbrücke an das Flugzeug zu fahren. Als "weitgehend reibungslos" würde ich den Betrieb aus diesem Grund nicht nennen wollen.

  8. 5.

    Luxusprobleme.

  9. 4.

    Ich (und alle anderen Fluggäste meines Fluges) mussten am Mittwoch 2,5 Stunden auf das Gepäck warten.
    Nach 50 Minuten kam das erste Mal eine fröhlich geflötete Durchsage, dass sich die "Gepäckausgabe ein bisschen verspätet". Nach einer weiteren Stunde, die exakt gleiche Durchsage erneut - nicht mehr und nicht weniger. Peinlich und unverschämt, BER.

  10. 3.

    Wir durften gestern über 2 Stunden auf unser Gepäck warten weil die Mitarbeiter von Swissport in Kurzarbeit sind. Für mich stinkt das alles gewaltig nach Steuerbetrug. Ob das nun die Schweiz oder Deutschland trifft kann ich nicht sagen. Aber die Noch-Bundesregierung hat dem ja die Türen geöffnet. Mit „Kurzarbeit“ lässt sich eine Firma derzeit gut sanieren.

  11. 2.

    "... Viele Beschäftigte stecken noch in Kurzarbeit ... Auf dem Vorfeld wurden zudem Kapazitäten von anderen Bodendienstleistern hinzugebucht. ..."

    Warum jetzt noch Kurzarbeit?
    Wer bezahlt die "Hinzugebuchten"?
    Steuergelder? Und die Fluggesellschaften sparen?

  12. 1.

    Soll das jetzt ein Witz sein? Logisch läuft ankommenden Verkehr reibungsloser als abgehender Verkehr. Der Vergleich hinkt also vorne und hinten und dient anscheinend nur dazu, den verplanten BER in ein günstigeres Licht zu rücken. Klappt aber nicht!

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