Messenger und Soziale Netzwerke - Instagram, Facebook und Whatsapp wieder online

Die Symbole der Dienste WhatsApp, Facebook und Instragram. Quelle: dpa
Video: Abendschau | 05.10.2021 | 19:30 Uhr | Bild: dpa

Die Störung bei Facebook, WhatsApp und Instagram ist behoben. Nach einem weltweiten Ausfall von rund sechs Stunden sind die Dienste wieder erreichbar. Für den Ausfall war Facebook nach eigenen Angaben selbst verantwortlich.

Facebook hat eine fehlerhafte Konfigurationsänderung für einen fast sechsstündigen Ausfall am Montag verantwortlich gemacht. Die 3,5 Milliarden Nutzer des Unternehmens konnten in dieser Zeit die Dienste Facebook, WhatsApp, Instagram und Messenger nicht erreichen.

"Wir möchten zu diesem Zeitpunkt klarstellen, dass wir glauben, dass die Ursache dieses Ausfalls eine fehlerhafte Konfigurationsänderung war", schrieb Facebook in seinem Blog am Montagabend. Das Unternehmen gab nicht an, wer die Konfigurationsänderung durchgeführt hat und ob sie geplant war.

"Schlüssel im Auto eingeschlossen"

Mehrere Facebook-Mitarbeiter, die nicht namentlich genannt werden wollten, hatten zuvor gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, sie glaubten, dass der Ausfall durch einen internen Fehler bei der Weiterleitung des Internetverkehrs an die Systeme des Unternehmens verursacht wurde.

Sicherheitsexperten hatten die Vermutung geäußert, der zeitweilige Ausfall könnte das Ergebnis eines internen Fehlers sein. Doch eine Sabotage durch einen Insider sei theoretisch ebenfalls möglich. "Facebook hat seine Schlüssel im Auto eingeschlossen", tweetete Experte Jonathan Zittrain, Direktor des Berkman Klein Center für Internet und Gesellschaft in Harvard.

Größter jemals verzeichneter Ausfall

Das technische Team von Facebook entschuldigte sich, als ihre Dienste wieder online gingen."An die riesige Gemeinschaft von Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt, die sich auf uns verlassen: Es tut uns leid", tweetete das Team am Montag.

"Wir haben hart daran gearbeitet, den Zugang zu unseren Apps und Diensten wiederherzustellen und freuen uns, dass sie jetzt wieder online sind. Danke, dass ihr uns unterstützt habt."

Facebooks Chief Technology Officer Mike Schroepfer hatte zuvor auf dem Konkurrenzkanal Twitter geschrieben: "An alle kleinen und großen Unternehmen, Familien und Einzelpersonen, die auf uns angewiesen sind: Es tut mir leid." Der Facebook-Ausfall war der größte, den die Web-Überwachungsgruppe Downdetector je verzeichnet hat.

Sendung: Inforadio, Nachrichten, 04.10.2021, 19 Uhr

43 Kommentare

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  1. 43.

    Ok es war ein Fehler bei Facebook. Kann passieren, deswegen muss man nicht gleich ein grundsätzliches Problem daraus machen. Für andere ist es schlimm, wenn das TV ausfällt, der Strom weg ist, die BVG streikt. Es ist immer nur ein temporäres Problem. Ach ja, wenn das Internet anfallen würde, dann wäre das Chaos perfekt

  2. 42.

    Seltsamer Kommentar. Telegram ist in erster Linie ein reiner Messenger, vergleichbar mit WhatsApp. Telegram wird zwar teilweise von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern wie dem Avocadolf Attila Hildmann missbraucht, aber davon kriegt man als Otto-Normal-Nutzer nichts mit - man muss diesen Gruppen ja nicht beitreten.
    __
    Ich bin zwar auch kein Fan von Facebook, aber diese kindische Schadensfreude einiger, wenn der Dienst mal offline ist, ist mir fremd. Lasst die Leute doch ihre Leben leben, wie sie wollen. Mal ganz davon ab, dass Facebook und co. mittlerweile für viele Unternehmen überlebenswichtig ist und Schülern und Studenten auch in Sachen Bildung dienlich sein kann (bspw. um Vorträge abzustimmen, Hausaufgaben zu vergleichen etc.). Aber das verstehen einige der Rückwärtsgewandten hier in den Kommentaren wohl nicht.

  3. 41.

    So ist es. Hinzukommen die Leute, die Zuckerberg nicht mögen, weil er aus einer jüdischen Familie stammt. Ich hab da schon einige Diskussionen gehabt…. Der Alltag ist oftmals an Stellen mit Antisemitismus gestört, an denen man am wenigstens damit rechnet. Und bei Telegram sammeln sich diese Leute unkontrolliert in Gruppen. Wer Telegram benutzt ist mir suspekt

  4. 40.

    Ob "Telegram" dann die richtige Plattform ist, wage ich zu bezweifeln. Hab´s versucht, aber schon ein Blick in die Kommentare reicht mir, um festzustellen, dass sich dort allerhand krude "Naturbelassene" tummeln, die ihre Grütze verbreiten wollen. Telegram steht nicht ohne Grund in der Kritik. Ich hab´s mich mich wieder ausgeklinkt und gelöscht.

  5. 39.

    Schön dass Sie diese Medien privat nutzen aber nicht ausschließlich geht mir genauso:-)Aber der beruflich gibt es keinen Plan B....ich arbeite in so einem Job.

  6. 38.

    Ich bin momentan auch in der „Umstellungsphase“ auf Telegram. Zur Zeit laufen noch einige Kontakte auf beiden, werden aber immer weniger. Die Leute werden eben vernünftiger und wollen sich nicht länger „auszuckerbergen“ lassen.

  7. 37.

    Nur haben viele mittlerweile keinen Plan B mehr, weil diese Medien einfach zuviele Leute schon abhängig gemacht haben. Zuckerberg & Co sind die wahren Rattenfänger - die Münchhausen der Neuzeit.
    Ist schon lustig, wie viele die Telefonfunktion oder gar das "primitve" SMS-Senden nicht mehr k(ö)ennen.

  8. 36.

    Ich fand die Meldung irgendwie sehr erfrischend. Das könnte öfter mal ein paar Stunden oder einen Tag lang passieren. Vielleicht entdeckt man dann, dass auch anders kommuniziert werden kann...miteinander reden, mal telefonieren. Dazu ist das Smartphone auch gedacht. Und wer sich beruflich NUR auf soziale Medien eingestellt hat, sorry...Plan B geht auch.
    Bevor jetzt wieder das Gemeckere losgeht: Ja, ich nutze auch WhatsApp und Facebook, aber nicht ununterbrochen und ausschließlich ;-)

  9. 34.

    Es wurde hier schon erwähnt: das TELEFON!
    Wie erklärt man das nur den Kindern? Hmmm …
    Stellt euch vor, das ist wie Sprachnachrichten. Nur dass derjenige am anderen Ende das Gesprochene gleich hören kann. *kicher*

  10. 33.

    Habe mich von allen Dreien abgemeldet, was für ein befreiender Schnitt. Erfreulich auch, dass die meisten meiner Kontakte auch in Telegram zu finden ist. Dieses Facebookmonopol hat in jeglicher Hinsicht nur Schaden angerichtet, siege auch das Interview einer Mitarbeiterin von Facebook vor wenigen Tagen.

  11. 32.

    Wird über einen Stromausfall auch so gedacht? Ein Weltuntergang! Katastrophe!
    Es ist schon lustig, wie sich hier manche Menschen äußern und statt digitaler Kommunikation dazu auffordern, ein Buch zu lesen.
    Ich bin damit aufgewachsen, dass das Lesen von Büchern auch die Beherrschung unserer Rechtschreibung fördert. Bei solchen Beiträgen: "Endlich ist dieser Dreck für hoffentlich ein paar Stunden Tod." habe ich allerdings große Zweifel. Da sind wohl eher die Rechtschreibkenntnisse dauerhaft tot (!).

    Lasst die Leute doch tun, was sie möchten. Der eine liebt Facebook, der andere mag es nicht. Dass das etwas mit aufgespritzten Hintern zu tun hat, entspringt wohl ein paar überflüssigen Gehirnwindungen.

  12. 30.

    Das ist schon mitten in der künstlichen Intelligenz. Zukunft ist nicht aufzuhalten.

  13. 29.

    Schade, Fehler schon behoben. Vielleicht sollten wir Menschen wieder lernen in reale Kontakte zu gehen oder auf Alternativen auszuweichen.

  14. 28.

    Gut , dass es wieder läuft. Sonst würde ich heute nicht arbeiten können. Hier scheinen einige nicht in der Digitalisierung angekommen zu sein, typisch Berliner. Was der Berliner nicht kennt, nutzt er nicht. Um mal ein Sprichwort abzuwandeln. Müsst Ihr ja auch nicht, aber lasst bitte diese unsachlichen Kommentare.

  15. 27.

    Wieder online? Schade! Die Welt ist und war besser OHNE sie.

  16. 25.

    Wenn Sie halt wenig Leute kennen…. dann merkt man es nicht. Und die Nischenprodukte haben nicht die Reichweite.

  17. 24.

    Stimme Ihnen voll und ganz zu. Die ewigen Nörgler sind eben nur froh, wenn sie etwas zu meckern haben

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