Tierschutz - Wolfsrudel lässt sich innerhalb des Berliner Autobahnrings nieder

Mi 06.10.21 | 08:07 Uhr
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Zwei Wolfswelpen streifen durch die Kernzone der Döberitzer Heide.
Video: rbb|24 | 07.10.2021 | Material: zibb | Bild: dpa/Ingolf König-Jablonski

Ein Wolfsrudel hat sich innerhalb des Berliner Autobahnrings niedergelassen. Die zwei Elterntiere und vier Welpen seien in der Döberitzer Heide in Brandenburg westlich von Berlin gesichtet worden, teilte die Heinz Sielmann Stiftung am Dienstag mit. Das Gebiet ist nur rund 30 Kilometer vom Alexanderplatz in der Mitte Berlins entfernt. Am Dienstag bestätigte auch das Landesumweltamt (LfU) der Deutschen Presse-Agentur, dass es sich bei den Tieren um Wölfe handelt. Innerhalb des Berliner Rings hatten sich andere Wolfsrudel nach der Karte der Wolfsnachweise des LfU noch nicht niedergelassen.

Schäfer prüfen vorsorglich Zäune

Das Rudel war vor rund zwei Wochen einem Fotografen, der in dem rund 4.500 Hektar großen Naturschutzgebiet an den Toren Berlins und Potsdams für die Stiftung unterwegs war, vor die Linse gelaufen. Die sechs Tiere hätten sich laut Stiftung insbesondere in einem eingezäunten Gebiet von etwa 1.800 Hektar etwa in der Mitte des Areals niedergelassen - dort seien sie vom Menschen weitestgehend ungestört. Die Zäune, in denen sich Wildklappen befinden, sollen dort lebende Wisente und Wildpferde davor schützen, auf die umliegenden Bundesstraßen 2 und 5 und die A 10 im Westen zu laufen.

Eigentlich sei das Gebiet zu klein für ein Rudel, sagte Stiftungs-Sprecherin Nora Künkler. Aber die Tiere hätten dort aufgrund hohen Wildbestandes viel Nahrung. Rehe und Wildschweine reichten den Tieren dennoch nicht aus: Im August und September seien bereits Risse von dort weidenden Ziegen und Schafen gemeldet worden. "Die Schäfer respektieren den Schutz des Wolfes und versuchen sich auf die neue Situation einzustellen", sagte Künkler. Als erste Maßnahme seien Zäune auf Schlupflöcher überprüft und mehr Strom draufgegeben worden.

Tierschützer betonen Bedeutung für Tierbestand

Die Stiftung sieht die Rückkehr der Wölfe als Erfolg für den Artenschutz. "Der Wolf gehört in Deutschland als Baustein zum ökologischen Gesamtsystem. Unter anderem sorgt er für einen gesunden Wildbestand", hieß es von der Stiftung.

Sendung: rbb 88.8, 06.10.2021, 08:00 Uhr

42 Kommentare

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  1. 42.

    "Nein, tun sie nach meiner Kenntnis nicht, wobei mir ja immer noch keiner live begegnet ist."
    Vermutlich noch nicht mal ein Wolf.

  2. 41.

    Nein, tun sie nach meiner Kenntnis nicht, wobei mir ja immer noch keiner live begegnet ist. Aber Ihre Gegenfrage stärkt meine Vermutung, dass Sie Weidetierhaltung als lupusreines Anfüttern sehen.

  3. 40.

    Gestatten sie eine Gegenfrage. Füllen "Trashcan-Raccoons" etwa Mülltonnen um sich später selbst anzufüttern?

  4. 39.

    Der hiesige neozoische City-Trashcan-Raccoon ist ja nun ein Wildtier, das sich durchaus selber angefüttert hat, nachdem er der Gefangenschaft entkommen war. Aber wie kommen Sie im Zusammenhang mit Wölfen auf Anfütterung? Werfen Sie Weidetierhaltern vor, dass sie mit ihren Herden Wölfe anfüttern?

  5. 38.

    Wölfe spüren via Witterungsaufnahme bis auf rd. 3 KM Entfernung mgl. Beute auf, seltener über Fährten und sind grundsätzlich Sichtjäger. Schweißspuren nehmen sie durchaus gut wahr.
    Der Vergleich mit Haien hinkt aber. Sie sind durch Hautlappen wzischen den "Zehen" durchaus gute Schwimmer, aber mit dem Tauchen klappt es nicht so lange.

  6. 37.

    Der Vorfall ist recherierbar und liest sich aber deutlich anders wie die Plattitüde von Jo De. U.a. bei
    https://www.diepresse.com/5362597/bestie-wolf-zur-ausschlachtung-eines-tragischen-todesfalls

    Das ich eine Waschbärfreundin bin, ist hinlänglich bekannt. Dies sind und bleiben aber ebenso Wildtiere resp. Raubtiere wie viele andere Geschöpfe "in the wild" auch. So sollte man sie sehen und entsprechend respektvoll damit umgehen. Ein Gewöhnen an den Menschen durch Anfüttern ist kontraproduktiv und kann den Beständen durchaus auch schaden. Selbst an die Sinnhaftigheit von Hege- bzw. Notfütterungen bei freilebenden Schalenwild scheiden sich die Geister.

  7. 34.

    Wolfshybride sind extremst selten - ja sie gibt es - aber sie müssen nicht zwangsläufig hochgefährlich sein. Jedoch sind unsere Haushunde lediglich Beuteschema für Wölfe - das steht außer Frage. Und wenn, dann müsste schon eine Hündin in ihren Stehtagen im Wald herumstreunen, während Rüden von Wölfen definitiv keine Gnade erhielten und getötet würden. Die Linie ginge auch nie von Haushunden auf Wölfinnen über, weil die Rudel Haushunde jagen würden, sondern nur von, wie bereits erwänt, läufigen Haushündinnen in den zwei Stehtagen ihrer Läufigkeit. Insofern sind die meisten Wolfshybriden von gefährlichen Menschen gezüchtete Tiere, Ich erachte Menschen sowieso gefährlicher für Wölfe als Hunde.

  8. 33.

    Sie vergleichen Wölfe mit Streunerhunden - ziemlich unvergleichlich, weil alleine die Sozialisierung von Wolf und Hund völlig gegensätzlich ist, während Straßenhunde gemeinhin eh schlechten Stand bei hiesigen MEnschen haben - getreten, geschlagen, mit Steinen Beworfen und verletzt werden - großenteils auch aus Spaß dem Leiden der Hunde zuzusehen - vor allem in südosteuropäischen Ländern. Dann wundert es mich nicht, dass Hunde auf Menschen losgehen. Wölfe sind seit je her misstrauisch dem Menschen gegenüber und meiden die Nähe. Was das Nahrungsangebot betrifft, sind es die Menschen, die die Probleme durch achtlos weggeworfene Lebensmittel heraufbeschwören. Dann das Ungemach bei den Tieren zu suchen ist eine Ausflucht und unreflektiert. Gerade in Rumänien, Bulgarien etc braucht es Kastrationsprgramme - aber der Staat will es nicht - und das in der ach so gerechten EU.

  9. 31.

    Dass die damals 62-jährige Britin Celia Lois Hollingworth 2017 bei einer Wanderung im Norden Griechenlands zerfleischt wurde ist unstrittig. Unklar ist laut Berichten im www nur, ob sie tatsächlich Wölfen oder doch wilden Hunden zum Opfer fiel. Wie Sie als Waschbärfreund jedenfalls sicherlich wissen, verlieren auch Wildtiere oft die Scheu vor Menschen - spätestens wenn sie sich mit domestizierten Verwandten kreuzen. Dass die Scheu aber auch ohne solche Verbindungen ab- und die Population u.U. massiv zunimmt, zeigt eindrücklich das Beispiel der Stadtfüchse.

  10. 29.

    "Viel eher steht gerade der Mensch im Wald, in der Nahrungskette, an ganz unterster Stelle. .... "
    Also wirklich, den Infight mit einer Spitzmaus sollten sie auch ohne Gladius gewinnen.

  11. 28.

    Der Unterschied in den Genen zwischen Hunden und Wölfen ist inzwischen so groß, dass sich dieser in sehr unterschiedlichem Verhalten widerspiegelt. Während Hunde (auch verwildert) auf Menschen geprägt sind, gehen Wölfe diesen instinktiv aus dem Weg. Es ist daher um ein Vielfaches wahrscheinlicher, von Hunden angegriffen zu werden als von Wölfen, selbst wenn man sich durch ein Wolfsrevier bewegen würde. Kommt es zufällig doch zu einer Begegnung mit hungrigen Wölfen, kann falsches Verhalten aber im schlimmsten Fall tatsächlich den Jagdtrieb auslösen, der im Normalfall nicht geweckt würde. Weglaufen ist daher keine gute Strategie. Das hat durchaus in wenigen Einzelfällen schon Angriffe ausgelöst, wenn auch meist nicht tödlich. Was man unterlassen sollte, ist mit Hunden im Wolfsrevier Gassi zu gehen, diese werden nämlich tatsächlich angegriffen, selbst wenn Menschen in der Nähe sind. Insgesamt sind Wölfe aber weniger gefährlich als Hunde.

  12. 27.

    Da sie die wunderschöne Landschaft am Olymp ins Spiel bringen .... Also ihre Geschichte ist ähnlich glaubhaft, wie die Annahme, der griechische König Lykaon, der von Zeus in einen Wolf verwandelt wurde, sei dort herabgestiegen.

  13. 26.

    Der Mensch, das größte Raubtier. Er tötet den Wolf?! Wieviel Jogger sind denn von einem Wolf angefallen worden und zu Tode gekommen? Es sollten andere Lösungen zum Schutz aller überdacht werden.

  14. 25.

    Nun versuche ich ich nochmal, zumindest ihre Aussage zu Hunden und Wölfen geradezurücken: Wölfe und Hunde sind noch immer so eng miteinander verwandt, dass sie miteinander Nachkommen zeugen können und dies auch tun. Annäherungen finden statt; und das nicht vorwiegend, weil Wölfe Hunde fressen wollten. Geben Sie hierzu in die Suchmaschine Ihres Vertrauens z.B. mal den Begriff 'Wolfshybride' oder 'Mischlinge Hund Wolf' ein. Auch der wwf etwa, der der Wolfsfeindschaft vermutlich unverdächtig ist, schreibt, dass Wolfshybriden zwar selten sind, aber durch verminderte Scheu besonders gefährlich sein können.

  15. 24.

    Man kann nicht belegen, das es etwas nicht gibt, da ist die Logik vor. Sie könnten aber versuchen das Gegenteil zu belegen, das geht.
    Die "These" ist ausserhalb der Märchenwelt auch keineswegs provokant, sondern Wissensstand, ich zitiere mal die Wolf attacks on humans-Studie des Norwegian Institute for Nature Research: "In Anbetracht dessen, dass es fast 60.000 Wölfe in Nordamerika und 15.000 in Europa gibt, die sich ihren Lebensraum mit Hunderten Millionen Menschen teilen, ist es offensichtlich, dass das statistische Risiko für einen Wolfsangriff über Null liegt, aber dennoch viel zu niedrig ist, um berechnet werden zu können."

  16. 23.

    Es gibt sehr gute und nur von den Menschen zu verantwortende Gründe dafür, das es kaum noch Wölfe gibt/ gab. Das ist doch kein Zufall! Viel eher steht gerade der Mensch im Wald, in der Nahrungskette, an ganz unterster Stelle. Auch ein voll gefressener Löwe ginge nicht an Menschen ran. Wollen wir dann nicht auch Löwen in den Wäldern haben? Nur gut, das die alle niemals Hunger bekommen. Hat schon einmal Jemand daran gedacht, das es immer mehr Obdachlose in Berlin/ Brandenburg gibt, die nur noch in den Wäldern versuchen können, einmal zu schlafen? Auch Spaziergänger im Wald sind nur selten Gladiatoren, so das Sie es mit einem hungrigen Wolfsrudel aufnehmen könnten. Gladiatoren wurde ja wenigstens noch das Schwert erlaubt. Obdachlose und Spaziergänger hätten höchstens noch ein Taschenmesser dabei. Ich hoffe, die Stiftungs- Sprecher schlafen mal selbst im Wald. Da, wo auch die Wolfsrudel leben. Na, dann schlaft gut! Ich bin ja auch für Löwen! MfG: Gerhard

  17. 22.

    Und wie ist es mit den Hunden, die über Menschen herfallen und auch töten? Und wie viele Menschen werden von Menschen getötet? Das finde ich viel schlimmer, da der Mensch und die Hunde in meinen Augen unberechenbarer sind als der Wolf.

  18. 21.

    Als Naturfotograf hatte ich noch nicht das Glück, ziehende Wölfe in B/BB zu beoachten.
    Wildcampern sei geraten, sich vor Wildschweinrotten zu schützen. Das kann schon mal richtig stressig werden. Also keine Nahrung wegwerfen. Die Tiere finden alles.

  19. 20.

    Wohl in erster Linie, um ihre Weidetiere zu schützen. Klar, da bleibt dann – „natürlich“ – kein Platz für die Natur … Glücklicherweise können wir uns heutzutage durch Stromführende Zäune und andere Herdenschutzmaßnahmen eine weniger arrogante und naturverachtende Haltung leisten. Solange er seinen üblichen Speiseplan auch weiterhin nicht um das deutlich gefährlichere Raubtier Menschen erweitert, besteht also überhaupt kein Grund, den Wolf hier nicht gewähren zu lassen.

  20. 19.

    Jedes hungrige Tier kann aggressiv werden und der Wolf auch. Die Population sollte so sein, dass sich die Tiere nicht gegenseitig in die Quere kommen und so eine noch größere Gruppe bilden und dann Richtung Stadt marschieren. Ich bin z.Z. in Rumänien in den Bergen und da kann man erleben, wenn die Populationen zu groß werden. Vorgestern gab es in einer kleinen Stad Bärenalarm. Keine durfte das Haus verlassen bis die Bärenfamilie sich verzogen hatte. Wölfe kommen hier bis in die Stadt und bislang ist mir kein Überfall auf Menschen bekannt, was nicht heißt, dass es ihn nicht gegeben hat.
    Vor nicht allzu langer hat in Bukarest ein Rudel Hunde einen kleinen Jungen zerfleischt!!!

  21. 18.

    Also die Wahrscheinlichkeit sich draussen, also da, wo das Wetter wohnt, den "Huf" zu verknacksen ist um ein vielfaches höher als vom Wolf angeknabbert zu werden. Allerdings ... mit "Hinkefuß" ist man verletzt ... könnte also spannend werden.
    Andererseits ... wenn der Durchschnittscouchpotatoe durch den Wald stampft und keucht macht Isegrim eh die Fliege.

  22. 17.

    Ich hätte auch mehr Bammel vor Wildschweinen als vor Wölfen. Aber der Wolf ist ja stigmatisiert und die Berichte der letzten Zeit sind ja eindeutig. Aber die sinnentleerten Kommentare zu den "bösen" Wölfen und Artenschutz für den Menschen oder anderen Schwachsinn habe ich hier bereits erwartet. Und im Wald habe ich auch mehr Angst um meine Hunde (die im Wald nur an langer Schleppi laufen) als um mich, denn Haushunde sind für den Wofl auch nur Nahrung. Nichtmal Konkurrenz - denn die Abstammung ist zu lange her, als dass es irgendwelche Instinkte in Sachen Annäherung gäbe. Nur wenn die Tiere als Welpen entsprechend sozialisiert würden, aber irgendwann, mit Eintritt der Geschlechtsreife, würde die eigentliche Natur immer wieder durchkommen. Also gibts überhaupt keine Gründe, Angst vür Wölfen zu haben - die Meiden die Menschen.

  23. 16.

    DAS ist nun wirklich Fiktion - sogar für die vergangenen 200 Jahre, in denen Wölfe in Europa partiell ausgerottet waren. In den Jahrtausenden davor aber haben Wölfe natürlich bei Gelegenheit auch Menschen angegriffen. Rotkäppchen ist zwar ein Märchen, hat aber wie die meisten einen realen Hintergrund. Und Menschen, die heute wirklich inmitten ECHTER Natur leben, also z.B. im Kaukasus weitab der Zivilisation, haben ganz konkrete, realistische Angst vor Wölfen: aus ihrer eigenen Erfahrung - vor allem um ihre Herden, aber auch um sich selbst. Rudel wilder Hunde greifen ebenfalls immer mal wieder Menschen an. Warum sollten Wölfe, die noch kräftigere und klügere Jäger sind als ihre vorab domestizierten Verwandten, das nicht auch tun? Sie können allemal einschätzen wann ein Mensch eine leichte Beute darstellt. - Man soll die Gefahren nicht übertreiben. Aber vorzugeben, Wölfe seien brave Tierchen, die sich genau an die ihnen von Biologen zugedachten Menüpläne halten, ist Verharmlosung.

  24. 15.

    Nachtrag: Nicht aus Jux und Dollerei haben unsere Vorfahren den Wolf in unserer Region erfolgreich ausgerottet. Weiter so!

  25. 13.

    "Nur 30 km vom Alex entfernt". Als wenn der Wolf schon bald in Mitte auftauchen würde. Die Döberitzer Heide ist ein fast unberührtes Naturgebiet, wo ich beim Spazieren im Sommer mal keinen Menschen traf auf dieser gigantischen Fläche. Komisch ist eher, dass erst jetzt Wölfe da auftauchen. Schöne Natur dort. Ich liebe es.

  26. 12.

    Doch. Und zwar in Griechenland, am Olymp wurde eine Wanderin nicht nur angefallen sondern fast komplett gefressen. Vor wenigen Jahren. Das systematische Schönreden erledigt sich eh über die Zeit. Trotzdem tolle Tiere.

  27. 11.

    Wolf und Mensch sind seit 10.000 Jahren nebenher gelebte Nachbarschaft.
    Jogger erst 20 Jahre. Jedes Tier wird in für Ihn ausweglosen zum .... insbesondere Fleischfresser.

  28. 10.

    Wüsste nicht, wann igendwann mal ein Wolf einen Jogger angefallen haben soll. Zuviel Märchen durchs Elternhaus erfahren? Dann sollten Sie sich professionelle Hilfe von Psychologen holen. oder auch mal eine Wanderung bei einer sogenannten Wolfsvollmondnacht mitmachen und sich von erfahrenen Wildhütern führen und aufklären lassen.

  29. 9.

    "Seit wann bestimmen denn die Tiere wann, wieviel und wo sie sich niederlassen oder ausbreiten."
    Seit etwa 3500000000 Jahren, guten Morgen.

  30. 8.

    Und seit wann bestimmt der Mensch über die Natur? Seit dem dieser Planet sprichwörtlich vir die Hunde geht..... Meine Güte - immer dieses Schnappatmen der Leute, die zuviele Märchen und Sensationsmedien genießen. Und wenn ein Hund oder eine Katze streunt und nicht vorher von schießwütigen Jägern weggeballert wurde, sind unsere Haustiere auch auf der Nahrungskette der Wölfe - die im Übrigen hervorragend zum Erhalt von gesunden Wilttierpopulationen beitragen. Aber das blenden einige urbane, der Natur entfremdete Leute und die vom Haß auf alles Natürliche geprägte Landbewohner aus.
    Schnappatmung beenden. Allet wird jut. Ick find die Wölfe toll.

  31. 7.

    Gibt es auch einen Artenschutz für Menschen, Jogger und Spaziergänger zum Beispiel? Oder steht das Recht des Wolfes über allem? Das Recht mich unversehrt in der Natur aufhalten zu können, würde mir schon reichen!

  32. 6.

    Wölfe haben - völlig zu Recht - eine Todesangst vor Menschen. Es ist in der Realität noch nie vorgekommen, dass ein freilebender Wolf einen Menschen angegriffen hätte. Also Nein, geniessen Sie die Natur, hinterlassen Sie nichts und lassen Sie sich nicht vom Förster erwischen.

  33. 5.

    Der Wolf gehört zum ökologischen Gesamtsystem. Dem möchte ich gerne zustimmen, jedoch nicht in diesen
    Mengen. Seit wann bestimmen denn die Tiere wann, wieviel und wo sie sich niederlassen oder ausbreiten. Das ist der ökologische Irrsinn in unserem Land. Aber vielleicht löst sich das Problem durch die Nähe der Autobahn.

  34. 4.

    Nur wenn der Grunewald in die Döberitzer Heide eingegliedert wird ;-), oder umgekehrt. Das wird geographisch schwierig. Aber verwaltungstechnisch haben wir schon einiges erlebt...

  35. 3.

    Ich bin ziemlich sicher, dass wenn man nicht im Rekordwinter, in dem es in der Natur für Wölfe nichts zu holen gibt, spontan beschließt wild zu Campen und einem verhungernden Rudel begegnet hat man absolut nichts zu befürchten. Wir reden nicht von Löwen oder Bären, es sind Wölfe und die sind auch in der Historie nicht als die großen Menschenfresser bekannt.

  36. 2.

    Wie ist das eigentlich mit Wildcampen und Wölfen? Unabhängig vom Rechtlichen ist Wildcampen durchaus verbreitet. Besteht für schlafende Menschen unterm Tarp oder im Zelt eine konkrete (nächtliche) Gefahr? Häufig bleibt man ja an einsamen Orten für eine Nacht

  37. 1.

    Dann wird es ja bald unangenehm für die Hundehalter im Grunewald.

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