Pläne von Koalitionären zum ÖPNV-Ausbau - Niemand soll weiter als 400 Meter bis zur nächsten Haltestelle laufen

Fr 19.11.21 | 20:52 Uhr
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Eine Frontansicht der neuen BVG-Doppeldecker auf dem BVG Omnibusbetriebshof Müllerstraße (Quelle: dpa/Kira Hofmann)
Audio: Inforadio | 20.11.2021 | S. Müller | Bild: dpa/Kira Hofmann

Die Koalitionsverhandlungen in Berlin werden länger dauern als geplant. Ein Grund für die Verzögerung: Das schwierige Thema Mobilität konnte erst am Freitagabend fertig verhandelt werden. SPD, Grüne und Linke haben sich auf einen ÖPNV-Ausbau geeinigt.

SPD, Grüne und Linke in Berlin wollen den öffentlichen Nahverkehr auf Straße und Schiene in den kommenden Jahren stark ausbauen. Geplant sei unter anderem, den Neubau von U-Bahn- und Tramlinien voranzubringen sowie den Stadtrand und das Umland auch mit Bussen besser anzubinden, erklärten die Unterhändler der drei Parteien am Freitagabend am Rande ihrer Koalitionsverhandlungen.

Ins Auge fassen sie demnach auch ein Straßenbauprojekt: Der Osten der Stadt soll durch eine "Tangentialverbindung Ost" besser angebunden werden, Stadtrand und Umland mit dem Öffentlichen Nahverkehr besser erreichbar werden. Neubaugebiete sollen übergangsweise mit Buslinien angebunden werden, bis die Schiene da ist. Erklärtes Ziel ist es, dass niemand mehr als 400 Meter bis zur nächsten ÖPNV-Haltstelle laufen muss, notfalls soll das in einer Übergangszeit mit Rufbussen garantiert werden.

U3-Baubeginn und E-Ladestruktur ausbauen

Zudem sollen fünf U-Bahn-Verlängerungen vorangetrieben werden. Ein Baubeginn scheint in der kommenden Legislaturperiode aber nur bei der U3 von Krumme Lanke bis Mexiko-Platz realistisch. Außerdem geplant: Die E-Ladestruktur ausbauen, Lade- und Lieferzonen für den Wirtschaftsverkehr absichern, die Kosten des Semestertickets stabil halten.

Um das alles zu bezahlen, ist klar, dass es neben Ticket-Einnahmen und Landeszuschüssen eine dritte Finanzierungs-Säule geben muss. Unter anderem wollen SPD, Grüne und Linke die Anwohner-Parkausweise deutlich teurer machen als die bisherigen 20 Euro für zwei Jahre – wie viel teurer, dazu sagten die Parteien aber noch nichts.

Nach einer kurzen Unterbrechung begannen am Abend die Verhandlungen zum Thema Stadtentwicklung, Bauen und Mieten. Sie werden am Samstagvormittag fortgesetzt. Falls es hier im Laufe des Tages einen Abschluss gibt, könnte dann auch noch mit dem Themenkomplex Öffentliche Sicherheit, Inneres, Bürgerrechte, Justiz und Verbraucherschutz begonnen werden.

Sendung: Inforadio, 19.11.2021, 19:58 Uhr

56 Kommentare

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  1. 56.

    Nach Enteignung Wohnungsunternehmen, Aufgabenstopp für Schule bis Weihnachten entschieden von Schulsenatorin der SPD. Neues kostengünstiges Projekt von "die Linke": S-Bahn kaufen. Tauschgeschäft statt finanzieller Transfer? Wohnungsunternehmen (Volksentscheid Deutsche wohnen&Co enteignen) (von Berlin an Bund) gegen S-Bahn (von Bund an Berlin). Vorhängeschlösser für Wahltonnen Briefwahl, Stimmzettel im Wahllokal, Wahlkabinen bei Wahlen 2021 aus Kostengründen eingespart, weil verständlicherweise! höhere Löhne von Erzieher:innen beschäftigt für "KITA umsonst", bei Streik gegen RRG Senat gefordert.
    Berliner entscheiden: Entweder höhere Löhne für Erzieher, Schlange stehen oder ausreichend Stimmzettel. Die Linke für kostenlosen Nahverkehr an 2025. Bund sollte S-Bahn verschenken, Löhne der Zugführer trotzdem bezahlen. Mit Links bekommt man fast alles umsonst. Werden Stimmzettel in Zukunft eigentlich noch gebraucht?

  2. 55.

    Der Stern des Automobils sinkt. Gewöhnen Sie sich dran, dann fällt die Zukunft leichter.

  3. 54.
    Antwort auf [Dieter] vom 20.11.2021 um 17:13

    Wir reden von Außenbezirken und dort von Lagen, die nicht angeschlossen sind. Bei mir zB gibt es keine Staus, dafür reichlich Platz zum Parken etc. .. Aber es gibt nur eine unzureichende ÖPNV Anbindung. Sie müssen endlich mal die Innenstadtblase verlassen

  4. 53.

    Ein frommer Wunsch bzw. eine Provinzposse.Was nützt eine Haltestelle,wenn dort nichts fährt.

  5. 52.

    Das ist nicht die logische Konsequenz alle 400 Meter eine Haltestelle zu bauen. Alle 800 hundert Meter und Sie entscheiden sich dann für die Haltestelle die näher ist egal ob eine oder mehrere Linie

  6. 51.

    Was will der neue Senat schon besser machen, als der alte. Soweit ich weiss hat der alte Senat unter Verkehr und Stadtentwicklung (Grüne) nichts geschafft außer Klientelpolitik, Rückbau von Fahrbahnen und Verschleiß, denn zum Stadtverkehr gehören auch Fahrbahnen. Das einzige was geklappt hat war eine gefühlte Serie absackender Gullydeckel zu genehmigen, anstelle Seitengullys zu verwenden. Die schweren Busse haben alles kaputt gefahren. Ich hätte noch Verständnis, wenn die Busse morgens dichte Taktfolge fahren würden. Aber in der Stadt der Ausschlafer ist das ja nicht drin.
    Tram-eigene Gleis-Trassen haben dazu geführt das Rettungswagen Trauer haben und auf den Radweg ausweichen (!)
    Man könnte k.... Wo ist denn nun die Bahnanbindung für Kladow, Gatow, Wilhelmstadt??? Wo sind zumindest die Planungen? Hören Sie auf, mit der immer länger werdenden U7 - keiner fährt vom südlchen Teil über den Norden wieder zum Süden. Es reicht schon dass uns die S5 (Heerstr.) geklaut wurde.

  7. 50.

    Wieso alle 400 Meter?? Die Haltestellen haben doch keinen Abstand von 400 hundert Metern.

  8. 49.

    Stimmt! Geschöpft wird das Klientel der kleinen Leute.
    Das begreift Rot-Rot-Grün nicht. Diese Klientel sollten Sie eigentlich vertreten.
    Das Geld für die geplanten Verkehrsprojekte ist bei den Radfahrern zu holen.
    Was müssen die Straßen mit breiten Fahrradwegen ausgerüstet werden? Bezahlen das die Fahrradfahrer? Also Steuern eintreiben. Bezahlbare Abstellmöglichkeiten, analog Parkraumbewirtschaftung. Prüfungsgenühren für die Teilnahme am Straßenverkehr. Bußgelder,.....


  9. 48.

    Das Problem ist aber auch, dass manche Buslinien einen nicht so richtig zum Ziel bringen. Was nützt mir der Bus, der nach Westen und Osten fährt, ich über zur Stadtmitte muss und dafür Richtung Norden? Ich fahre doch nicht mit dem Bus erst 10 min in die falsche Richtung, steige dann 2x um und habe erst dann die richtige Richtung. Das kostet viel Zeit. Dann lieber mit dem Auto gleich richtig, notfalls mit Umstieg in die U Bahn. Die erreiche ich mit dem Auto in 10 min. Der Bus nützt mir nichts.

  10. 47.

    Es ist die logische Konsequenz. Alternativ müssten mehr Linien geschaffen werden. Bei mir fährt zB nur ein Bus. Ich laufe mehr als 400 m zur Haltestelle. Es sind vlt. 800 bis 900 m. Es ist aber die einzige Linie. Entweder müsste noch ein Halt eingebaut werden oder in einer anderen Straße müsste noch ein Bus fahren. Ob das „wirtschaftlich“ wäre? Der Ansatz, auch wenig erschlossene Gebiete mit der BVG abzudecken ist der richtige. Allerdings müsste das nun zugig geschehen. Sonst bleibt es beim Auto.

  11. 46.

    A.. Neumann, erklären Sie doch mal den Lesern, was Sie mit Ihrem Kommentar sagen wollen.
    Irgendwie so ein undurchdachter Schnellschuss, um dabei zu sein. Ich, A. Neumann.

  12. 45.

    In welchen Absatz des Berichts steht geschrieben das alle 400 Meter eine Bushaltestelle stehen soll???Nirgends.

  13. 44.

    Hier im Außenbereich sind nicht die Haltestellen das Problem sondern die fehlenden S-Bahntrassen.
    Jedes mal erst rein in die Stadt und dann alles wieder zurück, da der Außenring fehlt.
    Kein Wunder das die Leute beim Auto bleiben, da man über die A10 nur 1/4 der Zeit benötigt. Und obendrein auch noch zuverlässig zum Ziel kommt.

  14. 43.

    Nun, dann sag ich mal, wie es bei mir aussieht."
    Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es bei dem 400 mtr-Radius um einen Plan.
    Das das heute an einigen Stellen anders aussieht unterstreicht m.E. die Richtigkeit eines solchen Vorhabens.

  15. 42.

    Sind sie sich sicher mit den 400 Metern zur nächsten Haltestelle ? Ich glaube das wird wohl in vielen Aussenbezirken nicht klappen. Nehmen sie mal z.B das Märchenviertel in Köpenick oder Hessenwinkel/Neu Venedig und da gibt es bestimmt noch mehr Gegenden.

  16. 41.

    Hoffentlich denkt man auch dran alle 400m ein Testzentrum hinzustellen und einen Impfbuss

  17. 40.

    20€ für 2 Jahre.... sollte mal auf 3 Monate geändert werden. Stellplätze in Garagen oder Hof Kosten ja im Schnitt 50€ - 100€ im Monat und die bezahlt ein Autofahrer ja auch. Also kann ein Autofahrer auch 20€ alle 3 Monate fürs Parken im Wohnbereich bezahlen.

  18. 39.

    Ich finde es gut, dass endlich mal auch an die Außenbezirke gedacht wird. Leider wird das alles ewig dauern. Und was einige hier so kommentieren verdeutlicht nur, wie sehr diese vom bisherigen Senat gedrillt sind. Es gibt auch ein Leben außerhalb des S Bahnrings liebe Leute.

  19. 37.

    Nun, dann sag ich mal, wie es bei mir aussieht. S Bahn ca 2 km entfernt. Bus knapp 1 km entfernt. U Bahn? Nicht bei mir.

  20. 35.

    Ich bin dafür es wie in Japan zu machen: Die Preise orientieren sich am tatsächlichen Landwert. In Tokyo oder Osaka kann man problemlos 200-600 €/Monat für einen Parkplatz in der Innenstadt bezahlen, am Stadtrand 50-200 €/Monat. Da fährt dann auch fast niemand unnötig große SUV durch de Gegend.

  21. 34.

    Da haben Sie Recht! Eine Regionalbahn könnte bei viergleisigem Ausbau alle 15 Minuten fahren und den Osten auch weit mit dem Umland und auch dem BER verknüpfen, die S-Bahn nicht. Und die TVO sorgt nur dafür, dass die LKWS nicht mehr den Aussenring nutzen sondern nun mitten durch die Stadt brettern... dieser Koa-Vertrag ist für die meisten Berliner*innen ein Rückschritt!

  22. 33.

    In in Tempelhof wurde gera da e eine Buslinie von u.a. Alt-Tempelhof über S- Bahnhof T. zum Südkreuz ab 18 Uhr gecancelt. Jetzt ist Umsteigen angesagt.

  23. 32.

    Ich bedauere Sie, Sie wohnen wohl an einer Hauptstraße. Wer aber in einer Querstrasse ausserhalb des Lärmpegel dieser Hauptstraße wohnen darf, wird mit den 400 m schwerlich hinkommen.

  24. 31.

    20 Euro für 2 Jahre Anwohnerparkplatz? Sollte ersatzlos gestrichen werden. Die Innenstadt hat einen sehr guten Ausbau des Nahverkehrs, da braucht man kein Auto. Wer jedoch ein Auto haben will sollte den Gleichen Preis zahlen wie die Leute aus dem Umland die auf das Auto angewiesen sind wegen fehlender Infrastruktur.
    Immerhin hat ja die Berliner Innenstadt größtenteils Grün gewählt, jetzt heißt es aber auch Farbe bekennen!

  25. 30.

    Wo kämen wir hin, wenn die Tram zum Neubaugebiet am Stadtrand durch ein paar Kleingärten geführt werden muss? Geht gar nicht! Die politischen Enkel vom Erich werden dass schon auszubremsen wissen und dabei die Hoffnung bucht aufgeben, dass die Ausweisung von Baugebieten sich so lange verzögert, bis naturgeschütztes Gras über die Sache gewachsen ist.

  26. 29.

    So manches stand ja auch im alten Koalitionsvertrag. Die dienstwagenfahrende Dame hatte jedoch wenig Eifer anden Tag gelegt, sogar ihren eigenen Nahverkehrsplan mit Leben zu erfüllen. Nachdem die vor dem Büro ihre eigenen Kadesäule bekommen hatte, ließ sie auch das Programm ihres Vorgängers für Ladesäulen auslaufen.

    Zudem zeigt sich, dass Stadtentwicklung und Verkehr in eine Hand gehören. Wenn es schon bei der Koordinierung zwischen SenUVK und einer externen Firma für die Ampelsteuerung klemmt, verwundert es nicht, dass es erst Recht bei den Verkehrskonzepten für neue Wohngebiete haperte. Schienen und Häuser gehören gleichzeitig gebaut. Vorbild kann hierfür die sozialistische Mangelwirtschaft sein, in der es zu wenig Stahl für Autos gegeben hatte und die Bauarbeiter deshalb Tramlinien bekamen, um zur Großbaustelle zu kommen. Sonst gibt es wieder für Dekaden Provisorien.

  27. 28.

    Das Geld für die TVO sollte man sich sparen und stattdessen den Berliner Außenring für Regionalbahnen ertüchtigen. Das würde dem Osten Berlins wirklich helfen! Die TVO ist ein antiquiertes Strassenbauprojekt aus dem letzten Jahrtausend.

  28. 27.

    Jetzt mal ohne Satire: Alle 400m eine HALTESTELLE? "
    Es soll ja in Berlin mehrere Verkehrssysteme geben. Hab ich gehört. Also U-Bahn, Straßenbahn, Bus, S-Bahn. Und wenn man da um jede Haltestelle einen 400 mtr. Radius legt, dann hat Ihr Freund, für den Sie ja fragen, eine gute Verkehrsabdeckung.
    Und unterwegs kann er sich dann überlegen, über was er denn so als nächstes meckern will.

  29. 26.

    Geht Das jetzt ewig so weiter, alles in geheimen und was gut klingt und besanftigt, teasert man an, ohne konkrete Aussagen oder Pläne! Einfach nach den Schnittmrmengen der Wahlversprechen schauen und das als erstes umsetzen! Was dauert da schon wieder so lange und warum bekommen weiter nur Häppchen als Infos? Wie wäre es mal mit umsetzen statt Parteigeklüngel, die wichtigen Themen sollten klar sein! Das kann ja was werden... Und die CDU als Opposition, anderen ihre Fehler in die Schuhe schieben, das kann ja was werden.

  30. 25.

    400m würde ich schon gut finden. Allerdings ist auch der Takt entscheidend. Busse müssten alle 10 min fahren. So wie bisher ist die BVG für mich nicht geeignet. Solange ich mit dem Auto von Tür zu Tür nur die Hälfte der Zeit brauche, nehme ich die BVG nur in Ausnahmefällen.

  31. 24.

    Na prima! Es wird nun auch Laufen verboten! :)

  32. 23.

    Alle 400 Meter eine Haltestelle, wann kommt man dann moch einmal an. Die Sbahn versucht zu beschleunigen indem sie Haltestellen auslässt, auch nicht gerade sinnvoll. Fakt ist das der öffentliche Nahverkehr heute schon doppelt so viel Zeit braucht wie das Auto, obwohl das die meiste Zeit dank unserer hochgeruehmten und gewollten Stadtpolitik im Stau steckt.

  33. 22.

    Manchen wird man es halt nie Recht machen können und diejenigen suchen ständig das Haar in der Suppe, komme was wolle.
    Für den tollen Vorschlag zur Verdichtung der Taktung schlage ich Ihnen vor, direkt auch gleich eine Bewerbung an die BVG zu schicken.
    Aktuell sind dort knapp 100 Stellen offen. Solch kluge Köpfe wie Sie es sind, werden da sicher händeringend gesucht. ;)

  34. 21.

    Leider kann der Berliner Senat wenig für die Anbindung des Umlands tun ohne mit den Brandenburgern zusammenzuarbeiten. Die haben sich in der Vergangenheit als wenig willig gezeigt den ÖPNV auszubauen. Man ist ja "ländlich" und so eine Zuglinie ist ja noch lauter als ein Windrad. Alles was man in Berlin machen kann ist Parkplätze wegnehmen, damit die Brandenburger dann doch lieber mit dem RB reinpendeln.

  35. 20.

    Es gibt sehr wenige Nebenstraßen die mehr als 400 Meter von einer Hauptstraße weg sind. Es gibt noch weniger Nebenstraßen wo kein Bus reinkommt wenn man die Parkspuren entfernt.

  36. 19.

    Passt sehr gut zur Zerschlagung der S-Bahn.
    Ein Markenzeichen tranchieren.

  37. 17.

    Wen nützen die Haltestellen wenn z.B. früh 3:30 kein Bus kommt, und die Menschen mit dem Auto fahren, und dann vom Senat unerwünscht sind, wenn sie nachmittags nach Hause fahren.

  38. 15.

    Tja, das Problem ist nur, das eben nur noch Menschen Version 2.0, nämlich 3G diese Fahrzeuge Benutzen dürfen. Absolutes Verbrechen gegen das Grundgesetz, die Selbstbestimmung, etc. Wisst ihr eigentlich, wieviele Menschen jetzt ihren Job verlieren werden, weil sie kein Auto haben, und nur mit ÖPNV zur Arbeit kommen? Traurig, dafür musste ich fast 50 werden um so ein Elend erleben zu müssen!

  39. 14.

    "Zudem sollen fünf U-Bahn-Verlängerungen vorangetrieben werden. "
    Früher hat man gebaut. Heute "treibt man voran" mit der Absicht vielleicht in Zukunft zu bauen. Offensichtlich ist das "Vorantreiben" viel günstiger als Bauen. Für Politiker sowieso.

  40. 13.

    Und mit teuren Parkvinetten fahren dann mehr Leute Bvg, wohlkaum. Haupsache Autofahrer können noch mehr geschroepft werden und die Graeben zwischen den Verkehrsteilnehmern werden noch größer.
    Erst den Parkraum verknappen und dann wesenentlich teurer machen,
    das ist die reinste Form von Kapitalismus und eigentlich einer rot, rot genannten Regierung würdig oder etwar nicht?
    Kapital ueber alles.
    Wenn schon schroepfen dann bei dem richtigen Klientel.
    Zu Kaiserzeit entstand daraus mal die Sekt und Champussteuer, die waren noch kreativ.

  41. 12.

    Sollten Tram- UND U-Bahnausbau nun beschleunigt stattfinden, so ist das sehr zu begrüßen. Die TVO als neues Projekt zu feiern, ist allerdings Unsinn, sie ist von den drei Vorgängersenaten völlig verpennt und verschleppt worden. Und was die deutliche Erhöhung der Preise für die Anwohnertickets betrifft: Dieser Senat will doch einen Großteil der Parkplätze abschaffen, d. h. die Anwohner kurven dann ewig durchs Viertel, erzeugen massiven Parksuchverkehr und sollen dafür vielleicht das Zehnfache zukünftig bezahlen? Absurd.

  42. 11.

    Suchen Sie sich bitte eine Karte von Berlin in einem für Sie geeigneten Maßstab und setzen ein 800x800m Raster drüber.
    Ist das nur Ansatzweise für Sie realistisch?

    Und Sie kennen die M5? Dann wissen Sie ja um die "normalen Straßen" (1 Spur für jede Richtung).
    Da dann noch mehr Haltestellen für Busse dazu und die Straßenbahn kann hinter den Bussen herdümpeln.
    Dazu verdoppeln wir noch den Takt bei gleichbleibenden Verkehrsaufkommen (was nicht sinken wird).
    Es gibt ja kaum Kombinationshaltestellen, falls ihnen das aufgefallen ist.

    Nicht vergessen: Erhöhter Takt == mehr Fahrzeuge == mehr Personal == höhere Kosten für Tickets == mehr Leute fahren mit dem Auto/Motorad weil das schlicht billiger ist und man diese ganze 2G-Sache nicht mitmachen muss in der BVG.
    So sieht also die Verkehrswende aus? WOW....

  43. 10.

    Was nützt 400m zur Haltestelle wenn mein Ziel in 1 km Luftlinie aber 6 km Fahrstrecke 2x Umsteiger und noch weitere 400 m Fussweg beinhaltet(Grünau-Wendenschloss). Jedoch nichts wird so heiß gegessen wie's Koalitionsverhandelt wird.

  44. 9.

    Schauen Sie doch mal ihr Beispiel an: Die M5 hat auf 15,2 km Streckenlänge 33 - 34 Haltestellen. Das IST ein durchschnittlicher Abstand von keinen 500 Metern.

    Davon abgesehen hat niemand von "alle 400 Meter eine Haltestelle" geschrieben. Es geht darum, dass der Weg zur nächsten Haltestelle für niemanden über 400 Meter liegen soll. Ziehen Sie um jede Haltestelle einen 400-Meter-Radius, zeigen sich einige Stellen, die nicht in diesen Radien liegen. Und das soll eben angegangen werden, diese Stellen außerhalb dieses Einzugsgebiets besser anzubinden.

  45. 8.

    Das wären dann 800m Haltestellenabstand, wenn man maximal 400m laufen muss. Wobei natürlich auch das Einzugsgebiet von Haltestellen anderer Linien miteinbezogen werden muss.

  46. 7.

    Es zeigt mal wieder das unsere Politiker überhaupt keine Ahnung haben. Grösse Teile hätten schon längst fertig sein müssen, die neuen Neubaugebiete werden dann in 20 Jahren geplant an den ÖPNV zu bringen. Wir brauchen heute ein leistungsfähiges U-Bahnnetz und Busse max. Als kurzer Zubringer zur U-Bahn. Weit wichtiger als der Ausbau in der Stadt ist die Anbindung des Umlands, damit dieser Autoverkehr erst gar nicht in die Stadt kommt.

  47. 6.

    Wie Gonzo richtig anmerkt reichen ein Haltestellenabstand von 800m völlig aus. Und 400m bis zur nächsten Haltestelle heißt nicht, dass es da nur eine Linie gibt. Von manchen Punkten in der Stadt erreicht man gleich mehrere Linien. Also mal schön entspannt bleiben und nicht immer gleich einen roten Kopf bekommen.

  48. 5.

    Alle 400 m eine Haltestelle, wie soll das gehen? Es gibt viele Nebenstraßen wo kein Bus reinkommt.

  49. 4.

    Kaum jemand wird sich über Bummelbusse freuen, die alle 400m Meter halten. Da ist man ja zu Fuß schneller. Haben unsere lieben Politiker schon einmal darüber nachgedacht, stattdessen in Außenbezirken die Taktung zu erhöhen. Von derzeit 20 auf wenigstens 10 Minuten. Das würde mehr Sinn ergeben.

  50. 3.

    "Wie lang braucht man denn da .. wenn ALLE 400m eine Haltestelle wäre". Kleiner Denkfehler: es reicht aus, wenn die Stationen 800m auseinanderliegen - sie müssen sich zwischen zwei Stationen nur entscheiden, zu welcher es der kürzere Fußmarsch ist.

  51. 2.

    Jetzt mal ohne Satire: Alle 400m eine HALTESTELLE? Wer von diesen Wirrköpfen denkt sich solchen Unfug aus? Wie lang braucht man denn da von z.B. Hohenschönhausen mit der M5 bis nach Mitte wenn ALLE 400m eine Haltestelle wäre. Wie "geil" läuft dann der Straßenverkehr wenn sich dahinter halt alle Autos stauen weil die Straße keine Überholmöglichkeit hat? Wie erfreut sind die Fahrgäste dann, wenn die Fahrten doppelt so lang brauchen?

    Und: Es gibt Teile in unserer Stadt die haben nicht mal eine Haltestelle.... Wie wäre es überhaupt erst mal mit einer Anbindung?! Ich frag ja nur für einen Freund..

  52. 1.

    Brauch ich dann für den Fußweg zw den Haltestellen 2G, 3G oder gleich einen Biohazard-Anzug aus einem Stufe-4-Biolabor?

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