Wetter in Berlin und Brandenburg - Wetterdienst warnt am Donnerstagabend vor Sturmböen

Do 04.11.21 | 20:17 Uhr
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Dauerregen führt am 04.11.2021 wie hier Unter den Linden zu teilweise überflutete Strassen in der Hauptstadt. (Quelle: dpa/Wolfgang Kumm)
Bild: dpa/Wolfgang Kumm

Trotz starker Regenfälle in der Region blieben die befürchteten Überschwemmungen am Donnerstag zunächst aus. Für den Abend warnt der Deutsche Wetterdienst allerdings vor Sturmböen. Am Freitag soll es dann weitgehend trocken bleiben.

Nach einem verregneten Donnerstag warnt der Deutsche Wetterdienst am Abend vor Sturmböen. Gefahr bestehe durch herabfallende Äste und Gegenstände.

Der Donnerstag in Berlin und Brandenburg war als ungewöhnlich nass vorhergesagt worden. Laut dem Wetterdienst DTN wurde in Berlin mit so viel Regen gerechnet wie normalerweise im ganzen Monat November. 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter Niederschlag sollten über den ganzen Donnerstag in Berlin auf den Boden prasseln. Sonst fallen "durchschnittlich etwas mehr als 40 Liter im ganzen November", so der DTN-Wetterexperte Adrian Schmidt.

Befürchtete Überflutungen - zum Beispiel in Unterführungen - blieben am Donnerstag hingegen zunächst aus.

Viel Regen im Fläming - Wind bis zu 50 km/h

Reichlich Regen gibt es am Donnerstag auch in Brandenburg. Im Fläming wird laut Schmidt sogar mit bis zu 50 Litern Regen pro Quadratmeter gerechnet. Schuld daran ist das Tief "Peter" aus Oberitalien, das sich genau über Ostdeutschland ablädt.

Dazu werden böige Nordwest-Winde erwartet, die bis zu 50 km/h erreichen können. "Das ist kein Sturm, aber durchaus ein spürbarer Wind", sagt Schmidt.

Die Temperatur in Berlin soll sich am Donnerstag etwa bei 8 Grad einpendeln, in Brandenburg rechnet er mit 7 bis 9 Grad. Das Schauspiel aus Regen und Wind soll erst in der Nacht zu Freitag deutlich abklingen.

Ein Mann mit Regenschirm, aufgenommen am 26.11.2020 in Berlin. (Quelle: dpa/Florian Gaertner)

Stark bewölkter Samstag mit 10 Grad

"Was den Regen angeht, wird sich die Lage dann deutlich beruhigen", prognostiziert Schmidt. Zum Wochenende wird die Sonne sich demnach aber kaum zeigen, der Himmel bleibe stark bewölkt. Am Samstag werde es teils längere trockene Phasen bei etwa 10 Grad geben, so Schmidt.

Sendung: Abendschau, 03.11.2021, 19:30 Uhr

71 Kommentare

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  1. 71.

    "..,eventuell ist dieser menschengemacht.."
    Die Erderwärmung definitiv. Lies nochmal meinen Beitrag #20. Wir fügen dem Kohlenstoffkreislauf Materie zu,da gibt es nichts zu diskutieren. Es gibt auch keine Diskussionen (mehr) darüber,ob ein Perpetuum mobile möglich ist.

    Was man dann daraus macht und ob und wie man dagegen vorgeht,ist allerdings sicherlich diskussionswürdig.

  2. 70.

    Ok , sie haben ihre Meinung ,ich habe meine Meinung ,die ich weiter vertreten werde ,genauso wie sie ihre

  3. 69.

    Doch, hab ich.
    Aber was SIE nicht verstanden haben:
    Fakten können interpretiert werden und daher zu falschen Schlussfolgerungen führen.
    Und wenn diese Sprache so eindeutig ist, wie kommt es dann, dass andere Forscher zu anderen Schlüssen kommen?
    Der von mir gemeinte Widerspruch ist der bereits erwähnte:
    Wenn Sie Diskussionen zwischen Befürwortern und Skeptikern dieser Theorie verfolgen, ergibt sich daraus kein einheitliches Bild. Beide Seiten haben ihre Argument (die ich jetzt hoffentlich nicht für Sie recherchieren soll).
    Wohlgemerkt: Ich behaupte nicht, dass die eine oder andere Seite richtig liegt.
    Doch anders als Sie erlaube ich mir das Privileg des Zweifels und halte umfassende Maßnahmen nur dann für richtig, wenn deren Notwendigkeit erwiesen und deren Sinnhaftigkeit unzweifelhaft ist.
    Nur auf eine Seite zu hören und kopflos zu handeln ist meine Sache nicht.

  4. 68.

    Dann wissen Sie zwar, dass der Wald geschädigt ist, können aber über die Ursache nur spekulieren.
    Vielleicht ist es der Kimawandel, eventuell ist dieser menschengemacht und möglicherweise bringt eine drastische Veränderung der globalen Wirtschaft (zumindest riesiger Industrienationen wie den USA und China) etwas.
    Wenn man aber in Deutschland Kraftstoffverbrauche einschränkt oder verbietet, Kernkraftwerke durch massenhaft aufgestellte Windmühlen ersetzt oder Müsliriegel in Papier einwickelt, trägt das zur Rettung der Welt vermutlich ziemlich wenig bei.

  5. 67.

    Es passiert nicht immer am selben Ort
    Es passiert an normalerweise 10 cm hohen Bäche ( Rinnsale) ,die Plötzlich 3m ansteigen und enorme Schäden anrichtet
    Und das hatte es in den 1970er Jahren zb. In diesem Ausmaß und in dieser Häufigkeit nicht gegeben
    Unwetter hat schon gegeben ,aber nur selten und bei weitem nicht so heftig

  6. 66.

    Sie haben den Unterschied zwischen Meinungen ("Ansichten") und Fakten einfach noch nicht verstanden. In der Klimaforschung geht es nicht um Ansichten, sondern um Fakten, Fakten, Fakten!! Und diese sprechen eine eindeutige Sprache.
    Der Gerichtsvergleich und ihr Hochwasservergleich ist quatsch. Und welchen EINEN Widerspruch meinen Sie?

  7. 65.

    Das kann ich nur bestätigen! War eine tolle Frau mit schwerem Schicksal.

  8. 64.

    Ich habe 20 Jahre im Wald gearbeitet ,und weiß daher, wie geschädigt der Wald durch den Klimawandel ist
    Bevor Sie da.it kommen es sind nur die Fichtenmonokulturen betroffen ,das stimmt nicht
    Es sind auch die typisch einheimischen Baumarten wie Buche ,Eiche usw. Betroffen
    Das war in diesem Ausmaß noch nie so ,daß sagt ihnen jeder Förster so
    Klar kann man nicht aus einem Hochwasserereignis den Klimawandel ausmachen ,da muss man einen längeren Zeitraum beobachten ,was jeder Experte macht ,der ich aber nicht bin
    Wir haben seit mindestens 2003 immer zu warme Jahre ,zu trockene Jahre, bis auf ein paar Ausnahmen
    Die letzten 3 Jahre 2018 bis 2020 waren extrem trocken und zu heiß, die Folgen sieht man ,wen man mit offenen Augen durch Deutschland fährt ,
    Dieses Jahr war das andere Extrem ,mit unzähligen Unwettern ,Überflutungen, die Region eifel ,Ahrtal usw. Werden noch Jahre für den Wiederaufbau brauchen ,wie das Berchtesgadener Land

  9. 63.

    Ich möchte Ihnen nicht zunahe treten ,ich weiß es nicht woran es liegt ,das ich sie nicht so sympathisch finde ,Sorry,
    Eigentlich schade ,weil von unserer Meinung her ,liegen wir eigentlich meistens garnicht soweit auseinander
    Ich finde es auch schade ,das viele die Augen verschließen vor den Folgen des Klimawandel
    Zum Ahrhochwasser : Man darf nicht vergessen ,daß es nicht nur das Ahrtal war ,das betroffen war ,es war die ganze Region Eifel und Ruhrpott ,und Alle Flüsse und Bäche in der Eifel haben das selbe Verhalten gezeigt ,extrem Schnell auf ungeahnte Höchststand zu steigen ,das ist sehr besorgniserregend ,
    Leider sehen das viele nicht so
    Für mich ganz klar folge des Klimawandel

  10. 62.

    Finde ich.
    Denn da Wissenschaft keine Demokratie ist, ist es irrelevant, WIEVIELE Wissenschaftler irgendeine Ansicht vertreten.
    Ist diesbezüglich auch nur EIN Widerspruch begründbar, steht halt noch nichts fest.
    (So wie man ein Gerichtsurteil nicht fällen kann, wenn auch nur EIN Fakt gegen das entsprechende Urteil genannt wird.)
    Und auch Naturkatastrophen sagen durchaus etwas aus.
    Wenn es beispielsweise schon vor der Industrialisierung zahllose Hochwasser gegeben hat, muss man in Zweifel ziehen, dass diese dafür hauptverantwortlich ist.
    Und wenn Unglücke vermehrt an bestimmten Orten auftreten, scheint es mir vernünftig, diesbezüglich nach den Gründen zu fragen (also: "Warum passiert das dort häufiger als woanders?").
    Zu sagen "Es kommt mir vor als passierte das nun häufiger und/oder heftiger als früher" ist mir als Handlungsgrundlage viel zu dürftig.

  11. 61.

    Danke für den Tipp.
    Aber als ich das letzte Mal ferngesehen hab, war "Akte X" noch neu.
    Sprich:
    Ich klaube mir meine Informationen lieber aus allen mögliche Quellen (hauptsächlich im Internet) zusammen als die Flimmerkiste dafür einzuschalten.
    (Sie werden sicher verstehen, dass ich das ausgerechnet HIER nicht begründen mag.)
    Und das Bild, das sich bei umfassender Inforationsbeschaffung ergibt, ist keineswegs ein einheitliches.

  12. 60.

    Sie haben recht ,das Fichtenmonokulturen schlecht sind, Fichten sind eben Flachwurzler und damit empfindlich ,aber auch Buchen , Eichen , Kiefern ,alle Heimischen Bäume sind Stark betroffen
    Und das hat es in dem Ausmaß so noch nicht gegeben ,das sagt ihnen jeder Förster
    Wir haben ja nicht nur die letzten 3 Jahre viel zu warme und zu trockene Jahre gehabt ,das geht ja ,bis auf wenige Ausnahmen seit mindestens 2003 ( extremhitzesommer durch Hoch " Michaela " ) SO

  13. 59.

    "Hieß es nicht Grade noch der Oktober war zu trocken?"
    Ja, war er (Lokal betrachtet).
    "Der November zu nass. "
    Der November fängt erst an. Am "Pegel Kladow" waren es heute rd. 32 Liter / m² - gut 65% des Monatssoll. Gute Chancen im Rest des Monats das Minus aus den Vormonaten etwas abzumildern - und ja es ist z.Zt. nass und teilweise kommt der Regen waagerecht an - muss als auch windig sein.

  14. 57.

    ... kleine Verzögerung.. Ich hoffe, Sie sind mittlerweile zufriedengestellt, was die Niederschläge angeht.

    Gruß
    Hajakon

  15. 55.

    Ich genieße den Herbst !
    Wunderschöne Jahreszeit. Gerne oft viel Regen:)

  16. 54.

    Ich zitiere: Kommt zum Laub auch noch die Nässe, legt man sich schnell auf die Fresse.

  17. 53.

    Was den Regen angeht, Pille Palle.
    Der Regen, die Wolken, die den Regen herantragen, sind nichts von großer Besonderheit.
    Am Nordpolarkreis sind es etwa 6 Grad Celsius.
    Der Unterschied zu unserer Region ist gering, sehr gering.
    Die Ausgleichswirbel bleiben also aus oder bewegen sich in Regionen, die größere Temp.unterschiede aufweisen.

    Das führt zu stationär verbleibenden Tiefs/Hochs.
    Die Regenwolken kommen nicht vom Fleck weil kein richtiger Wind da ist.
    Das macht Pille-Palle-Wolken gefährlich.

  18. 52.

    Seit der großen Aufforstungswelle zum Ende des 19. Jhdts. waren Kiefern und Fichten die Brotbäume der deutschen Forstwirte. Diese riesigen Monokulturen sind so verbreitet, dass so mancher die für blühende Natur hält, jedoch sehr empfindlich gegenüber Veränderungen. Die wahre Natur holt sich jetzt verstärkt die Waldäcker zurück, indem sie Platz schafft für andere Bäume..

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