Berlin-Hellersdorf - Ermittler gehen nach Fund von Leichenteilen nicht von Straftat aus

Fr 26.11.21 | 15:12 Uhr
Blaulicht (Quelle: dpa/Stefan Sauer)
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Bild: dpa/Stefan Sauer

Nach dem Fund von Leichenteilen in Berlin-Hellersdorf gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um die sterblichen Überreste eines 54-Jährigen handelt, der seit Ende März als vermisst gilt. Eine zweifelsfreie Identifizierung durch eine DNA-Analyse stehe aber noch aus, teilte die Polizei Berlin am Freitag mit.

Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es demnach bislang nicht. Die Ermittler der 3. Mordkommission des Kriminalamtes gingen zum jetzigen Zeitpunkt von einem Suizid aus, so die Polizei.

Wie die "Berliner Zeitung" berichtete, fanden Mitarbeiter des Grünflächenamtes die Leichenteile am Donnerstag bei Gartenarbeiten und alarmierten daraufhin die Polizei. Darunter seien auch Knochen, die zur in die Gerichtsmedizin gebracht und untersucht werden sollten.

 

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Sendung: Inforadio, 26.11.2021, 6 Uhr

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