Berlin-Tiergarten - Autofahrer rammt Straßenbaum, kommt erst kurz vor Hotelfront zum Stehen

Mo 22.11.21 | 08:25 Uhr
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Ein Unfall in Berlin-Tiergarten (Quelle: Pudwell)
Bild: Pudwell

Ein Autofahrer ist am Sonntagabend auf der Schillstraße in Berlin-Tiergarten aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Pfeiler kollidiert. Zudem habe der Fahrer mit seinem Auto einen Straßenbaum stark beschädigt, bestätigte eine Sprecherin der Polizei dem rbb am Montagmorgen.

Der Fahrer kam den Angaben zufolge auf dem Bürgersteig kurz vor einer Hotelfront zum Stehen. Die drei Insassen des Autos wurden nicht verletzt. Zur Unfallursache werde nun ermittelt. Der Pfeiler, der eine Leitung zur Grundwasserabsenkung stützte, sei durch den Aufprall verschoben worden.

Ein Zeuge habe den Vorfall beobachtet, hieß es weiter. Er berichtete, dass der Fahrer an einer Ampel stark beschleunigte. Daher werde nun auch wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt, erklärte die Polizeisprecherin. Das Auto sei beschlagnahmt worden. Der Atemalkoholtest des Fahrers ergab einen Wert von 0,4 Promille. Infolgedessen sei eine Blutprobe genommen worden.

9 Kommentare

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  1. 8.

    Mike, zu möglichen Motivationen für die Nutzung solcher KFZ sagt ja Kommentar 1 (von Rael)schon was. Und da mir materielles Posen auch sonst eher fern liegt, muss ich Sie enttäuschen: Null Neid, sorry. - Aufgeblasen sind für mich all jene Karren außerhalb von Rennstrecken, die stärker motorisiert sind, als es zum Erfüllen der Beförderungsaufgabe nötig ist. Ich pose nämlich vor allem mit der möglichst häufigen Anwendung des Kantschen Imperativs. Okay, und am PC-Lenkrad - mit Lederbezug und Force-Feedback! Aber da muss es dann bitteschön ein Mustang sein und kein popliger Merzer...

  2. 7.

    Was verstehen sie unter aufgeblasene Karren? Ich sehe auf dem Foto eine bmw Limousine. Sind sie neidisch weil sie sich so etwas nicht leisten Können ? Ich fahre seit 25 Jahren unfallfrei und fahre in ihren Augen auch eine aufgeblasene Karre nur von der Konkurrenz.

  3. 5.

    Mal ein paar Zitate zum Nachdenken über den heutzutage sehr verquasten Freiheitsbegriff:

    «Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt». Immanuel Kant (1724-1804)

    «Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet».
    Matthias Claudius (1740-1815)

    «Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will».
    Jean-Jacques Rousseau (1712-78)

    Für meine Begriffe liegt die Definition von Freiheit in der Summe dieser sehr klugen Gedanken.

  4. 4.

    In Italien hätte man zumindest wegen des Blutalkoholgehaltes das Fahrzeug nicht beschlagnahmt. Und wenn Sie nicht so viel Schaum vor dem Mund gehabt hätten, dass das Ihren Blick getrübt hätte, wäre ihnen aufgefallen, dass das Fahrzeug hier wegen des Verdachts eines illegalen Rennens beschlagnahmt worden ist. Die FDGO ist aber auch in solchen Fällen zu Ihrem erkennbaren Unmut nicht außer Kraft gesetzt.

  5. 3.

    Wesentliche höhere Geldstrafen. Führerscheinentzug. Das Problem. Solche Leute fahren auch ohne Pappe. Und es gibt in Berlin genügend Autovermieter die ihrem , sogenannten Bruder, ein Auto unter der Hand vermieten.

  6. 2.

    Nee, am besten endlich mal direkt an den Ursachen ansetzen und unnötig aufgeblasene Karren verbieten! Niemand außerhalb des Lausitzrings ist in seiner Mobilität eingeschränkt, wenn sein PKW erst in 20 Sekunden von Null auf hundert kommt! Und wenn die anderen auch nicht übermotorisiert sind, muss auf der Autobahn auch keiner mehr Angst haben.

  7. 1.

    AM Besten wie in Italien machen: Fahrerlaubnis einziehen, Fahrverbot, das Auto konfiszieren und verschrotten oder verkaufen - je nach Restwert. Die Italiener machen das richtig. Hier darf ja jeder auf sein "Recht" pochen und es einklagen, wenn demjenigen sein Pimmelersatz weggenommen wird.

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