Vorübergehende Räumung - Feuerwehr rückt zu Großeinsatz an Neuköllner Schule aus

Mi 24.11.21 | 11:51 Uhr
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29.01.2021, Berlin. Ein Fahrzeug der Feuerwehr faehrt bei einem Blaulichteinsatz ueber eine Strasse. (Quelle: dpa/Wolfram Steinberg)
Bild: dpa/Wolfram Steinberg

Die Feuerwehr ist am Mittwochmorgen zu einem Großeinsatz an einer Sekundarschule in Berlin-Neukölln ausgerückt. Das bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr dem rbb auf Nachfrage.

Demnach bestand der Verdacht, dass in der Schule in der Kopfstraße Chemikalien ausgelaufen sind, weil mehrere Behälter umgefallen waren. Diese seien aber dicht geblieben, hieß es. Messungen seien bisher unauffällig gewesen. Zuerst war von einem "radiologischen Stoff" gesprochen worden.

Die Schülerinnen und Schüler mussten das Gebäude vorübergehend verlassen. Die Feuerwehr war mit 18 Fahrzeugen und 51 Einsatzkräften vor Ort, die zum Teil Schutzhauben trugen.

Sendung: Inforadio, 24.11.2021, 11 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Bei solchen Meldungen frage ich mich: wie kompetent ist der Chemie-Lehrer der Schule? Wenn was umkippt, sagt man zuerst ihm bescheid. Der geht dann in den Raum, guckt nach und riecht und gibt Entwarnung oder wischt auf. So einfach. Und radioaktive Präparate in der Schule stellen beim Verschütten ebenfalls keine Gefahr dar. Entweder sind es Prüfstrahler, die unmöglich etwas freisetzen können. Oder es ist simple Pechblende. Da stelle ich mir wiederum die Frage nach der Kompetenz des Physiklehrers, der da keine Entwarnung gibt.

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