Berlin und Brandenburg - Sturmtief Daniel trifft auch Hauptstadtregion mit steifer Brise

Mi 01.12.21 | 13:40 Uhr
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Archivbild: Der Wind bläst am 21.10.2021 in die Haare einer Frau am Brandenburger Tor. Tief "Ignatz" bringt die erste Sturmlage im Herbst. (Quelle: dpa/Annette Riedl)
Bild: dpa/Annette Riedl

"Daniel" eilt über die Nordsee und streift am Mittwochabend auch Berlin und Brandenburg. Heftige Böen mit Tempo 100 werden in der Spitze erwartet. Zudem sollen die Temparaturen auf Werte um die 0 Grad absacken.

Die Rückseite des Sturmtiefs "Daniel" wird am Mittwochabend auch Berlin und Brandenburg treffen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab am Mittwochmorgen eine amtliche Warnung heraus, die zunächst von Mittwochabend bis zum frühen Donnerstagmorgen gilt. Das Zentrum des Sturmtiefs wird aber für die Pommersche Bucht auf der Ostsee in der Nähe von Rügen erwartet, sagte Kent Heinemann von Wetterwelt DTN rbb|24.

Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Km/h erwartet

Es sei möglich, dass Berlin und Brandenburg von zum Teil heftigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern getroffen werden. Daher könnten vereinzelt Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden.

Allerdings, so Heinemann, hätten die meisten Bäume bereits ihr Laub verloren, so dass der Wind weniger Angriffsfläche habe. "Dennoch ist es daher nicht ratsam, abends und nachts draußen unterwegs zu sein", betonte er. Der Meteorloge warnte vor herabstürzenden Ästen, Dachziegeln oder andere Gegenstände. "Insbesondere sollten Berliner und Brandenburger ihre Blumenkästen auf ihren Balkons sichern, damit sie nicht weggeweht werden", so Heinemann.

In Nordbrandenburg Schneefall und Glätte möglich

Laut Heinemann bringt das Sturmtief "Daniel" auch Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt in die Region. Der Regen könne beispielsweise in der Uckermark am Donnerstagmorgen auch in Schneeregen oder nassen Schneefall umschlagen.

Am Donnerstag wird es laut DWD-Prognose bewölkt mit einzelnen Schneeschauern, die am Abend auflockern. Die Temperaturen sinken auf zwei bis sechs Grad. Der Freitag beginnt zunächst trocken, am Abend kann es etwas Schnee oder Regen bei Temperaturen zwischen ein und vier Grad geben.

Sendung: Inforadio, Nachrichten, 01.12.2021, 8 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Ja sieht so aus. Aber als Nachricht schon nicht uninteressant. Soll ja tatsächlich Menschen geben, die auch im Herbst draußen arbeiten müssen und evtl die nächsten Tage etwas umplanen.
    Vielleicht nicht heute oder morgen beginnen das alte Dach abzudecken oder Baumkronen zu beschneiden.
    Mit Laub harken, sollte man vielleicht auch nochmal 2 Tage warten, bis nun die letzten Blätter ihren Widerstand gegen den nahenden Winter aufgeben.

  2. 6.

    Naaaaa jetzt komme ICH und werde euch alle wegpusten!!!!!!!!

  3. 5.

    Ein normaler Sturm im Herbst, das ist eine Schlagzeile wert!

  4. 4.

    Es wehte doch bereits Dienstagabend sehr stark im südöstlichen Teil Berlins. Dachte schon fast, meine Balkonverglasung knickt langsam ein. Gibt es denn eine zeitliche Prognose? Abends ist ein weit gedehnter Begriff.

  5. 3.

    Bei den ollen Wetter spielt der Sturm nun auch keine Rolle mehr.
    Und nachts liege ich Bett und träume davon was Herr Scholz uns am Donnerstag alles vorhat.
    Es wird ein Albtraum .

  6. 2.

    "Dennoch ist es daher nicht ratsam, abends und nachts draußen unterwegs zu sein"

    Wie wäre es mit einer nächtlichen Ausgangssperre? Ist doch verhältnismäßig, um Gesundheit und Leben zu schützen. :-)

  7. 1.

    Gut das so früh davor gewarnt wird ,kann man sich darauf einstellen

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