Polizei sucht Zeugen - Obdachloser am S-Bahnhof Neukölln bewusstlos geschlagen

Di 11.01.22 | 11:46 Uhr
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S-Bahnhof Neukölln. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
dpa/Paul Zinken
Audio: Inforadio | 11.01.2022 | S. Mehring | Bild: dpa/Paul Zinken

Ein 24 Jahre alter Obdachloser ist am Samstagabend am S-Bahnhof Neukölln von drei Unbekannten angegriffen worden. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof am Dienstag mit. Das Angriffsopfer verlor demnach bei dem Angriff das Bewusstsein.

Rettungskräfte brachten den Verletzten laut Polizei mit einem Verdacht auf Kiefer- und Nasenbeinbruch zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die Angreifer seien unerkannt geflohen.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und ist nun im Zuge der weiteren Ermittlungen auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zur Tat oder den unbekannten Angreifern machen können.

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8 Kommentare

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  1. 8.

    Das liegt vielleicht daran, dass der große Teil der Obdachlosen in Berlin Polen sind und sie lieber hier auf den Bahnhöfen leben als in ihrem Heimatland.

  2. 7.

    Gewalt überhaupt ist schon schlimm. Aber es Menschen anzutun, die sowieso schon ganz unten sind, ist sehr verwerflich. Dem Mann baldige Genesung.

  3. 6.

    Ich bin da zugegebeneraßen weniger bescheiden, denn was ich den Tätern wünschte, wurde leider schon vor geraumer Zeit abgeschafft.
    Und selbst wenn es eine Renaissance erleben würde:
    Heutzutage wäre wohl selbst ein Aufenthalt am Pranger allenfalls ein Grund für Selfies.

  4. 5.

    Wenn es Ihr Gewissen beruhigt: In den meisten Fällen kloppen und bestehlen sich die Obdachlosen untereinander.
    Ist auch nicht schön, aber gehört in diesem Milieu zur Tagesordnung.
    Übrigens war ich letztens in Polen an einem Bahnhof. Da gab es keine Obdachlosen!

  5. 4.

    Ich hoffe das man diese Typen findet die ihm das angetan haben. Ich wünsche ihm gute Besserung und das er solchen Idioten nicht mehr begegnet.

  6. 3.

    Es ist erschreckend, dass man sich immer wieder an die Ärmsten unserer Gesellschaft vergreift. Bin schockiert!

  7. 2.

    Gute Besserung und eine schnelle Genesung dem Verletzten.

  8. 1.

    Dem Opfer gute Besserung, den Tätern Verachtung und harte Strafen, dem Bahnhof (genau wie beispielsweise Schöneberg und Tempelhof) eine grundlegende Sanierung.
    Die Fußwege sind zu weit, die Attraktivität ist abwesend.
    Schon der Blick auf das Foto reicht, um einem klarzumachen, welche Stellen Berlins man Besuchern nicht unbedingt zeigen möchte.

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