Staaken und Westend - Berliner Feuerwehr bei zwei Bränden im Großeinsatz

Mi 12.01.22 | 11:13 Uhr
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Feuerwehrleute stehen vor Einsatzfahrzeugen in der Maulbeerallee im Berliner Stadtteil Staaken (Bild: dpa/Annette Riedl)
Bild: dpa/Annette Riedl

In der Nacht hat in Staaken wieder ein Keller gebrannt, die Feuerwehr wurde zu einem siebengeschossigem Wohnhaus gerufen. Immer wieder brennt es in dem Spandauer Ortsteil nachts in Wohngebäuden. Zeitgleich mussten Rettungskräfte in Westend löschen.

Die Brandserie im Spandauer Ortsteil Staaken nimmt kein Ende. In der Nacht zum Mittwoch wurde die Feuerwehr dort erneut zur Hilfe gerufen. In der Maulbeerallee brannte es im Keller eines siebengeschossigen Wohngebäudes. Menschen waren dort nicht in Gefahr.

Weiteres Feuer in Westend - Verdacht der schweren Brandstiftung

Zeitgleich musste die Feuerwehr zu einem Kellerbrand nach Westend ausrücken. Dort war ein achtgeschossiges Gebäude in der Knobelsdorffstraße betroffen. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte ein 26-jähriger Anwohner Rauchentwicklung im Keller bemerkt und die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Alle Bewohner des Hauses mussten demnach das Haus verlassen und konnten erst nach Ende der Löscharbeiten zurück in ihre Wohnungen.

Vier Menschen mussten mit Brandfluchthauben in Sicherheit gebracht werden. Zwei Personen wurden über eine Drehleiter gerettet. Eine 47-jährige Hausbewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste im Krankenhaus behandelt werden. Durch den Brand wurden mehrere Kellerverschläge vollständig zerstört, auch die Haussubstanz wurde in Mitleidenschaft gezogen, wie die Polizei mitteilte. Es werde nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt.

Die Berliner Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften und 28 Fahrzeugen ausgerückt.

Sendung: Abendschau, 12.01.2022, 19:30 Uhr

9 Kommentare

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  1. 9.

    Eingangstüren im Mehrfamilienhäusern müssen ge-, aber keinesfalls dürfen sie verschlossen werden, da ansonsten im Notfall keiner raus oder rein kommt, der keinen Schlüssel hat.

  2. 8.

    Dann erwischt man die aber nicht... einen Security mit dem scharfen Hund in die Keller wäre besser, aber wird wohl auch nix. Mir tun die Leute leid, die dort wohnen, die schlafen bestimmt nicht mehr gut.

  3. 7.

    Vielleicht mal wieder alt herkömmlich mit viel Geduld und Umsicht Streife laufen, wie früher? So wird das wohl nichts.

  4. 6.

    Man kann nur für die Mieter hoffen das man diese kriminellen Typen endlich dingfest machen kann und anschl.vor ein Gericht gestellt werden.

  5. 5.

    Volle Zustimmung. Da ist vermutlich ein Feuerteufel unterwegs, der ohne Rücksicht auf das was er tut branndschatzt und das Leben anderer Personen damit billigend in Kauf nimmt. Ich kann nur hoffen das man diesen Irren schon bald mal auf frischer Tat dabei erwischt.

  6. 4.

    Wenn meine Tante n ..... hätte, wäre sie mein Onkel!
    Eine unverschlossene Haustür ist doch keine Einladung, ein Feuer zu legen!

  7. 3.

    Es ist doch völlig egal ob das Haus verschlossen ist oder nicht. Für solche Idioten die andere Menschen gefährden habe ich keinerlei Verständnis. Da wird das Leben der Hausbewohner billigend in Kauf genommen. Und auch das Leben und die Gesundheit der Feuerwehrleute.

  8. 2.

    Hallo „Eiskalle“,
    gerade in Staaken gibt es auch Häuser, wo, wie in ähnlichen Kommentaren bei dementsprechenden Berichten zu lesen war, die Gegensprechanlagen defekt sind u.v.m. Außerdem ist es ja auch so das dort meißt der Nachbar den Nachbarn nicht kennt wegen der Anonymität. In solchen Häusern kommt es auch vor das einer mehrere Monate tot in der Wohnung liegt ohne das es auffällt. Also könnte es EVENTUELL sein das es ein Mieter war. Beweisen kann ich es zwar nicht, aber es wurde schon öfters über solche Fälle berichtet.
    Mit freundl. Grüßen

  9. 1.

    Wenn die Hauseigangstüren ordentlich verschlossen wären könnte keine unbefugten Personen ins Haus um Brände zu legen.

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