Berliner Hermannstraße - Farbe auf neuem Radweg in Neukölln löst sich teilweise

Sa 22.01.22 | 16:45 Uhr
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Farbe löst sich vom Radweg auf der Hermannstraße in Berlin-Neukölln.
Bild: (rbb24/ Mark Perdoni)

Die grüne Farbe auf dem neuen Fahrradweg auf der Hermannstraße in Berlin-Neukölln löst sich an manchen Stellen ab, dabei wurden Abschnitte des Wegs gerade erst an manchen Stellen fertig gestellt. Die Farbe löse sich an den Stellen, an dem es einen anderen Untergrund auf der Straße gibt - vor allem an Bushaltestellen, teilte Stadtrat für Stadtentwicklung, Jochen Biedermann (Bündnis 90/ Die Grünen) dem rbb auf Nachfrage mit.

"Der Untergrund an diesen Stellen ist offensichtlich nicht so vorbehandelt worden, wie man es hätte tun sollen, damit die Farbe hält", so Biedermann. Sobald die Temperaturen das wieder zuließen, werde die Fläche aufgerauht, vorbehandelt und erneut gestrichen.

Stabile Poller am Rand des Radwegs geplant

Der Radweg an der Hermannstraße befindet sich noch im Bau und ist erst an manchen Stellen gerade fertig gestellt worden. Gearbeitet werden könne grundsätzlich, wenn es auf den Straßen frostfrei und trocken sei, allerdings habe man in den zuständigen Baufirmen ein Problem mit ausfallendem Personal wegen der aktuellen Omikon-Welle, teilte Biedermann mit. Viele Mitarbeiter seien in Isolation oder Quarantäne, daher sei schwer einzuschätzen, wie schnell die Bauarbeiten in den kommenden Wochen voranschreiten würden.

Er rechne damit, dass die verblassten Stellen im Frühjahr wieder ausgebessert werden könnten. Dem Land Berlin entstehen durch die Nachbesserungen keine Mehrkosten. Der sich im Bau befindliche Teil zwischen Glasower Straße und Leinestraße kostet 340.000 Euro. In der kommenden Woche erhofft sich Stadtrat Biedermann, dass es außerdem mit der Anbringungen von Pollern am Rand des Radwegs losgehen werden. Diese waren zunächst nicht lieferbar.

24 Kommentare

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  1. 24.

    Ich glaube Poller bringen auch nicht viel. Wir hatten hier auch welche, aber blinde Autofahrer sind permanent dagegen gebrettert. Die Dinger wurden zwar immer wieder ausgetauscht, aber immer wieder wurden sie demoliert. Mittlerweile hat man sie gänzlich entfernt.

  2. 23.

    Eine unnötige Geldverschwendung die nur Einschränkunggen für Autofahrer brachte. Wenn schon Radwege, dann Komplettumbau. Platz ist genug vorhanden

  3. 22.

    auch? In der Natur ist genau grün die Farbe von Dingen, die besonders häufig vergehen. Die Grünen entstanden augenscheinlich, weil man sich um diese Vergänglichkeit im größeren Rahmen sorgte. Das Waldsterben aus den 1970/80ern mag man bearbeitet haben, doch das aktuelle ist noch nicht überwunden. Aber solange es für einen "Witz" auf Asmussen-Niveau reicht um sich selbst ein wenig Schadenfreude zu gönnen, ... nicht wahr?! Sind die grünen eigentlich in der absoluten Mehrheit? Wann immer einer andere Partei in eigenen Belangen versagt, wird nur zu gern auf Koalitionsvereinbarungen verwiesen, die das ja nötig machten. Bei den Grünen scheint dies nie zu gelten, obwohl sie bisher fast nur Juniopartner waren und ihre Ressorts als solcher stets anderen beizuordnen hatten.

  4. 21.

    Man kann Sie nur bemitleiden ... am besten Tür zu und nicht vergessen, noch das Brett wieder anzunageln, es könnte sonst zu viel Welt eindringen.

  5. 20.

    Das hatten wir doch schon mal vor einer Weile. Auch damals wars grüne Farbe.

  6. 18.

    Das ist das beste Zeichen, Berlin braucht keine Radwege! Und wer mit einer Großstadt nicht klar kommt soll auf das Land ziehen (bzw. da wo er herkommt)

  7. 17.

    Die Farbe ist übrigens selten Farbe, sondern ein Harz. Das Harz wird vermischt mit gefärbtem Quarzsand. Grün auf den Strecken, rot auf den Kreuzungen. Das Ausdunsten hat mit der Verarbeitungstemperatur und den eingesetzten Lösemitteln zu tun. Je kälter es bei der Verarbeitung war, desto länger ist der Geruch danach wahrnehmbar.

    Und prinzipiell hat das Anbringen der Schutzstreifen zumindest im fließenden Verkehr auch Wirkung und der Kraftverkehr kommt diesen selten zu nahe.

  8. 14.

    Das hat sich erledigt, wenn Frau Jarosch erst die Radwege salzt.Widerspruch von Naturschützern gibt es erst, wenn die letzte Linde fällt. Salzfeste Bäume sind noch nicht gezüchtet. Muss es eben ohne gehen.

  9. 13.

    Da würde ich als Radfahrer ja wieder auf auf den Fußweg ausweichen, geht ja gar nicht! Spaß beiseite, machen die ja so wie so. Grad in der Gegend fährt fast alles weiter so wie vorher, bloß nicht auf dem Radweg.

  10. 12.

    Da sieht man, wie durch eine faszinierende Prioritätensetzung, Geld verbraucht wird. Der realistische Blick ist nicht mehr gefragt.

  11. 11.

    Auf der Warschauer Straße dünsten die Rote Radwege an Kreuzungen welche indestens 6 monate alt sind immer noch chemische Gerüche aus. Es ist unangenehmn darüber zu fahren, was ist das für eine Farbe?

  12. 10.

    Nichts kriegen die Grünen hin. Gar nichts.

  13. 8.

    Meinen Sie eine "ich hol ja nur kurz Kippen" Parkspur? Was man tatsächlich braucht sind Poller, wie hier ja auch geplant sind. Leider kann man die im Kreuzungsbereich nicht anbringen.

  14. 7.

    Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, auch grün ist vergänglich.

  15. 6.

    Passiert halt, wenn man um die dicken BMWs und Benz herumpinseln muss, die in der Gegend immer die Haltestellen und Radspuren zuparken. Da traut sich kein Arbeiter unter den Clankarren noch den Straßenbelag aufzurauen...

  16. 5.

    Immer diese Verschwendung von Steuergeldern!

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