Aus JVA Spremberg entkommen - Entflohener Häftling stellt sich der Polizei in Beeskow

Di 15.02.22 | 18:15 Uhr
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Symbolbild: Schriftzug Polizei auf einem Polizeiauto (Quelle: dpa/Marcel Ibold)
Bild: dpa/Marcel Ibold

Eine Woche nach seiner Flucht aus dem offenen Vollzug des Gefängnisses Luckau-Duben hat sich ein 36-jähriger Gefangener gestellt. Der Mann habe sich am Montag der Polizei in Beeskow (Oder-Spree) gestellt, teilte das Justizministerium am Dienstag mit.

Der 36-Jährige war nach Angaben des Ministeriums vor seiner Flucht im offenen Vollzug der JVA-Außenstelle Spremberg untergebracht. Im vergangenen Jahr wurde er wegen Schwarzfahrens zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten und zwei Wochen verurteilt. Am 2. Dezember 2021 stellte sich der 36-Jährige selbst zum Strafantritt. Das Strafende sei auf den 30. April datiert, hatte das Ministerium nach seiner Flucht mitgeteilt.

Anstalten des offenen Vollzuges haben keine oder nur verminderte Vorkehrungen gegen die Flucht von Gefangenen. Sie dienen dazu, ihnen den Übergang in die Freiheit zu erleichtern. Die Gefangenen können unter anderem außerhalb des Vollzuges arbeiten oder das Wochenende bei der Familie verbringen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 15. Februar 2022, 18 Uhr

4 Kommentare

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  1. 4.

    Es gibt eine Wache in der Berliner Straße 30. Aber man muss die Öffnungszeiten beachten

    Montag, Mittwoch, Donnerstag, und Freitag
    08:00 - 14:00 Uhr

    Dienstag:
    10:00 - 18:00 Uhr

    Polizeireform lässt grüßen...

  2. 3.

    Hallo da gibt's keine Wache mehr

  3. 2.

    "Im vergangenen Jahr wurde er wegen Schwarzfahrens zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten und zwei Wochen verurteilt. "

    Aaah. Gut. Für die Bevölkerung besteht also keine Gefahr mehr. Die umgreifende Angst, die tiefe Unsicherheit kann man ja gar nicht beschreiben. Läuft ein Schwarzfahrer auf der Flucht frei in der Gegend rum und bedroht die Bevölkerung mit schwarz fahren. Möglicherweise Nachts. Oder an einer einsamen Bushaltestelle.
    Nicht auszudenken.

    Lasst uns weiter das Tausendfache in die Gefängnishaft von Schwarzfahrern investieren. Das ist zwar unvernünftig. Kostet mehr als der angerichtete Schaden.
    Trifft auch meist Leute die schwarz fahren, weil sie Pleite sind. Hat auch nicht zur Abnahme des schwarz Fahrens geführt.
    Aber egal. Vernunft ist überbewertet.
    Wer möchte schon von einem freilaufenden Schwarzfahrer mit schwarz fahren bedroht werden?

  4. 1.

    Im Knast wegen Schwarzfahrens aber Menschen wie unsere Bundestagsabgeordneten verdienen Millionen mit Korruption und Maskendeals...

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