Orkantief "Ylenia" - Feuerwehren fahren Hunderte Einsätze - weiter Einschränkungen im Bahnverkehr

Do 17.02.22 | 20:15 Uhr
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Ein Baum ist am 17.02.2022 in Berlin-Kreuzberg umgestürzt und auf Autos gefallen. (Quelle: dpa/Gerd Roth)
dpa/Gerd Roth
Video: rbb|24 | 17.02.2022 | Material: TV News Kontor, TeleNewsNetwork | Bild: dpa/Gerd Roth

Sturmtief "Ylenia" hat die Region stark getroffen. Die Feuerwehren in Berlin und Brandenburg waren den ganzen Donnerstag im Dauereinsatz. Der Bahnverkehr ist weiter eingeschränkt. Und das nächste Sturmtief steht schon bevor.

Hinweis: Dieser Beitrag wird nicht mehr aktualisiert. Alle aktuellen Informationen zum neuen Sturmtief "Zeynep" finden Sie hier.

- Fernverkehr in Berlin und Brandenburg stark eingeschränkt

- Ausfälle und Verspätungen auch im Regionalverkehr und bei der S-Bahn

- zahlreiche Feuerwehreinsätze in der Region, vor allem wegen umgestürzter Bäume

- acht Menschen in Brandenburg verletzt

- Tausende Haushalte in Südbrandenburg ohne Strom

- Wetterdienst erneuert die Unwetterwarnung für Freitagabend

- der Flughafen BER hat am Donnerstagmorgen die Flugzeugabfertigung unterbrochen

Der Deutsche Wetterdienst hat die amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen für die Region am Donnerstagnachmittag aufgehoben. Allerdings warnt der Wetterdienst bis zum Abend weiterhin vor schweren Sturmböen. In Südbrandenburg muss noch bis zum Donnerstagabend mit schweren Sturmböen gerechnet werden. Außerdem warnt der Wetterdienst ab Freitagabend vor einem weiteren Orkantief.

Das Orkantief "Yelina" war seit der Nacht zu Donnerstag über die Region gefegt.

Die Avus war am Donnerstagabend für über zwei Stunden gesperrt, nachdem ein Baum umgestürzt war, wie die Polizei dem rbb mitteilte. Wegen eines Folgeunfalls bildete sich ein Rückstau auf der A115 zwischen Hüttenweg und Spanischer Allee Richtung Dreieck Nuthethal, die Avus ist inzwischen wieder freigegeben.

In Berlin hielt ein Mast dem starken Wind nicht stand und kippte auf den Tempelhofer Damm - er lag zwischenzeitlich quer auf den dortigen S-Bahn-Gleisen. Mit einem schweren Kran konnte die Feuerwehr ihn Stunden später von den Gleisen heben. Nach rbb-Informationen war der Fuß des Mastes wohl rostig.

Die Anschlussstelle Tempelhofer Damm der A100 ist deshalb gesperrt, die Ringbahn zudem unterbrochen, außerdem ist der Tempelhofer Damm zwischen Alt Tempelhof und Höppnerstraße dicht.

Am Olympiastadion ist ein Stahlseil gerissen, weshalb die Olympischen Ringe aus Sicherheitsgründen abmontiert worden sind.

Fern- und Nahverkehr eingeschränkt oder eingestellt

Starke Auswirkungen hat der Sturm auch auf den Fernverkehr: Die Deutsche Bahn stellte in mehreren Bundesländern den Fernverkehr ein - darunter auch Berlin und Brandenburg. Der Zugverkehr sei in weiten Teilen Deutschlands stark eingeschränkt. Der Zugverkehr sei voraussichtlich bis Samstag auf den Fernstrecken beeinträchtigt, kündigte die Bahn an.

"In der Nordhälfte verkehren bis in die Mittagsstunden keine Züge im Fernverkehr." Das betrifft neben Berlin und Brandenburg auch Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Bäume seien auf Gleise und Oberleitungen gefallen. Alle Meldungen zu Verkehrsbehinderungen und Zugausfällen trägt die Deutsche Bahn auf ihrer Internetseite [db.de] zusammen.

Außerdem fallen im Regionalverkehr etliche Verbindungen aus, streckenweise kommt es zu Verspätungen - unter anderem ist die Odeg-Strecke zwischen Cottbus und Berlin sowie die Regionalbahn zwischen Doberlug-Kirchhain und Berlin betroffen. Auch bei den S-Bahnen und Bussen in Berlin gibt es Verspätungen.

In Potsdam wurde der Tram- und Fährverkehr am Donnerstag eingestellt. Straßen wie die Brandenburger Straße in der Nördlichen Innenstadt mussten teilweise gesperrt werden.

Umgestürzte Bäume am 17.02.2022 in Berlin-Lichterfelde. (Quelle: rbb/Miriam Keuter)
| Bild: rbb/Miriam Keuter

Flugzeugabfertigung am BER unterbrochen

Die Deutsche Bahn teilte zudem mit, dass alle Fahrgäste, die ihre für den Zeitraum vom 17. bis zum 18. Februar 2022 geplante Reise aufgrund des Sturmtiefs verschieben wollen, gebuchte Tickets für den Fernverkehr "entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren" können. Auch Sitzplatzreservierungen können demnach kostenfrei storniert werden.

Wegen des Sturmtiefs hat der Flughafen Berlin-Brandenburg BER am Donnerstagmorgen die Flugzeugabfertigung unterbrochen. Das bedeutet, dass wegen der starken Sturmböen keine Maschinen beladen beziehungsweise entladen werden und zunächst auch keine Passagiere in die Flugzeuge einsteigen können, wie ein Sprecher des BER sagte.

1.100 wetterbedingte Einsätze - zweiter Ausnahmezustand

Die Berliner Feuerwehr rief um 9 Uhr bereits zum zweiten Mal binnen mehrerer Stunden den Ausnahmezustand aus. Im Ausnahmezustand werden Einsätze nur nach Dringlichkeit abgearbeitet. Einem Feuerwehrsprecher zufolge gab es im Stadtgebiet bereits 1.100 wetterbedingte Einsätze. Anlass waren häufig umgestürzte Bäume, abgerissene Äste und lose Dachziegel oder andere Bauteile. 400 weitere Einsätze seien noch offen, deren Ausmaß sei auch noch nicht bekannt.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr vom Amt Odervorland räumen am 17.02.2022 umgestürzte Bäume von einer Straße im Ort. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
| Bild: dpa/Patrick Pleul

Feuerwehr in Brandenburg bisher 700 Einsätze

In Brandenburg ist die Feuerwehr in vielen Landkreisen im Dauereinsatz. Es habe erheblich mehr Notrufe gegeben als üblich, sagte ein Sprecher. Anrufer meldeten sich etwa wegen umgestürzter Bäume, abgerissener Äste, verunreinigter Fahrbahnen, beschädigter Leitplanken oder Autos, bei denen wegen des Sturms die Alarmanlage ausgelöst wurde.

Insgesamt kam es in den Landkreisen Cottbus, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Frankfurt (Oder), Oder-Spree und Märkisch Oderland allein in der Nacht zu Donnerstag zu mehr als 200 Einsätzen, vor allem wegen umgefallener Bäume, insgesamt bis zum Donnerstagnachmittag zu rund 700 Einsätzen.

Umgestürzte Bäume und acht verletzte Menschen in Brandenburg

Insgesamt sind bei Unfällen nach Angaben des Polizeipräsidiums Potsdam acht Menschen verletzt worden.

Im Elbe-Elster-Kreis wurden zwei Feuerwehrleute im Einsatz verletzt, als ein Baum auf ihr Auto fiel, das sagte Frank Fitzner aus der Leitung der Leitstelle Lausitz dem rbb.

In der Nähe von Nauen im Havelland wurde ein Lkw-Fahrer schwer verletzt, der am Donnerstagmittag auf der Bundesstraße 5 unterwegs war. Baumteile fielen auf das Führerhaus des Lastwagens, das Blech wurde eingedrückt und der Fahrer erlitt schwere Blessuren. Die Straße war zwei Stunden lang gesperrt.

Auch in Wittstock wurde ein Autofahrer durch einen umstürzenden Baum verletzt. In Kyritz im Kreis Ostprignitz-Ruppin gab es ein Unglück an einer Schule. Dort stürzte ein Teil des Daches herab und verletzte eine Frau leicht.

Stromausfall im Süden Brandenburgs

In Teilen der Kreise Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz fiel wegen Netzstörungen der Strom aus. Im Umland von Cottbus waren rund 5.000 Haushalte ohne Strom, wie der Netzbetreiber Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mitteilte.

"Ylenia" sorgte aber auch im Nordwesten Brandenburgs für zahlreiche Stromausfälle. Wie die zuständige Wemag-Netzgesellschaft in Schwerin mitteilte, haben in ihrem Netzgebiet in der Prignitz und in Westmecklenburg derzeit rund 2.000 Kunden keinen Strom, betroffen ist unter anderem Perleberg.

Die Leitstelle Oderland, die für die Stadt Frankfurt und die Landkreise Oder-Spree und Märkisch-Oderland zuständig ist, befindet sich aktuell in einer Ausnahmelage. Es wird dringend darum gebeten, dass der Notruf 112 nur in wirklichen Notfällen genutzt wird - wenn akute Lebensgefahr besteht.

In Potsdam hat die Feuerwehr in der Nacht erste Sturmschäden beseitigen müssen - mehrere Bäume seien im Stadtgebiet umgefallen, hieß es auf Twitter. Demnach traten bisher aber keine größeren Schäden auf.

Behinderungen durch den Sturm gab es auch in der Prignitz und dem Ruppiner Land, etwa in Weisen bei Wittenberge. Nach Angaben der Regionalleitstelle Nordost hat es in Uckermark und Barnim 151 Einsätze gegeben. Dabei gab es neben umgestürzten Bäumen auch unterspülte Keller und abgedeckte Häuser. In Templin verunglückte ein Autofahrer, blieb aber unverletzt. Die Region sei verhältnismäßig gut durch die Sturmnacht gekommen, hieß es.

Neue Unwetterwarnung für Freitag

Das Orkantief "Ylenia" hatte in der Nacht zu Donnerstag Berlin und Brandenburg erreicht. Meteorologen warnten vor Windböen mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde. In Berlin-Wannsee wurden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sogar Windgeschwindigkeiten von 128 km/h gemessen, in Angermünde (Uckermark) von 125 km/h.

Der DWD warnte am Donnerstagmittag im Berliner Raum und südlich davon vor schweren Sturmböen und Unwetter durch lokal orkanartige Böen. Dies könne bis in den Nachmittag dauern. Danach werde es eine Windabnahme geben, weiterhin sei aber mit Sturmböen zu rechnen. Im Norden Brandenburgs ließ der Wind bereits etwas nach.

Der DWD gab zuvor eine amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen heraus und empfahl, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten. Es sollte zumindest Abstand zu Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen gehalten sowie auf herabfallende Äste geachtet werden. Zudem sollten die Menschen Türen und Fenster geschlossen halten.

Der Deutsche Wetterdienstes erwartet für Berlin und Brandenburg am Freitagabend ein weiteres Orkantief. Bereits am späten Nachmittag sei mit ersten Sturmböen zu rechnen. Am Abend und zu Beginn der Nacht zum Samstag seien Böen zwischen 90 und 110 Stundenkilometern möglich, stellenweise auch Orkanböen um 120 Stundenkilometer. In der zweiten Nachthälfte, lasse der Wind deutlich nach.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr beseitigen über eine Drehleiter einen Baum, der auf einem Gebäude liegt. (Bild: dpa-Bildfunk)
| Bild: dpa-Bildfunk

Brandenburg streicht Präsenzpflicht - Berlin will schriftliche Mitteilung

Wegen des erwarteten Sturms setzte das Brandenburger Bildungsministerium die Präsenzpflicht am Donnerstag für alle Schüler im Land aus. Das Fernbleiben vom Unterricht gelte grundsätzlich als entschuldigt. Die Lehrkräfte und das sonstige pädagogische Personal sollten allerdings in den Schulen erscheinen, um den eintreffenden Schülern Aufenthalt zu gewähren und den Minderjährigen, wenn notwendig, Betreuung anzubieten.

Auch in Berlin können Eltern und Sorgeberechtigte ihre Kinder am Donnerstag zu Hause behalten. Laut der Bildungsverwaltung reicht dazu eine formlose schriftliche Mitteilung. Prinzipiell gelte aber weiter die Schulpflicht.

Lebensgefahr in Parks - Zoo und Tierpark bleiben geschlossen

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt warnte dringend davor, Grünanlagen und die Berliner Wälder zu betreten. Zoo und Tierpark in Berlin bleiben aus Sicherheitsgründen am Donnerstag geschlossen, nur das Aquarium hat regulär geöffnet. Sofern keine gravierenden Schäden auftreten, wollen sie am Freitag wieder Gäste empfangen.

Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bleiben wegen des Sturms die Wochenmärkte am Donnerstag geschlossen. Dies gilt für die Märkte auf folgenden Plätzen, wie das Bezirksamt am Mittwoch mitteilte: Bundesplatz, Charlottenbrunner Straße, Fehrbelliner Platz und Richard-Wagner-Platz.

Roland Vögtlin vom ARD-Wetterdienst sagte rbb|24, dass die Menschen auf umherfliegende Gegenstände achtgeben müssten "und am besten nicht unter Bäumen parken".

Auch Parks in Brandenburg bleiben geschlossen

Betreiber von öffentlichen Gärten und Parks zogen nach - die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn, der Britzer Garten und der Natur Park Südgelände blieben am Donnerstag geschlossen. Zudem wird darum gebeten, weiteren Parks wie dem Park am Gleisdreieck, dem Mauerpark und dem Tempelhofer Feld fernzubleiben, wie "Grün Berlin" mitteilte.

Auch in Brandenburg blieben am Donnerstag Parks und weitere Freizeiteinrichtungen geschlossen, darunter der Tierpark und der Spreeauenpark in Cottbus sowie der Schlosspark Oranienburg (auch am Freitag). Die Veranstaltung "Lichtkunst im Schlosspark" findet in diesem Zeitraum nicht statt. Erworbene Tickets behalten für andere Tage ihre Gültigkeit und müssten nicht umgetauscht werden, teilte die Tourismus und Kultur Oranienburg GmbH mit.

Strumschäden in Berlin (Quelle: Pudwell)

Sendung: Antenne Brandenburg, 15.02.2022, 10:20 Uhr

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46 Kommentare

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  1. 46.

    sie können machen was sie wollen aber nachher nicht die Politik dafür verantwortlich machen

  2. 45.

    Es gibt auch fest angemietete Parkplätze da kann man es sich dann nicht aussuchen , die Karre passt auch so schwer in den Fahrstuhl , das einzige Du... hier ist Ihr Kommentar .

  3. 44.

    Was der Boulevard schreibt, weiß ich nicht. Ich informiere mich was das Regionale angeht weitestgehend bei rbb und MOZ.
    Wenn man sich die Schadensmeldungen danach immer wieder anschaut, scheinen die Warnungen nicht plakativ genug zu sein.

  4. 43.

    NRW schließt die Schulen. Berliner Kinder dürfen sich erschlagen lassen?

  5. 42.

    Und was soll dann passieren wenn die Arbeitgeber/innen das gelesen haben?
    Ist doch arbeitsvertraglich egal wie die Angestellten zur Arbeit und wieder nach Hause kommen. Hauptsache diese erscheinen pünktlich und leisten ihre vertraglich vereinbarte Arbeit. Zur Not gibt es die Möglichkeit Urlaub zu nehmen oder - falls vorhanden/möglich - Überstunden abzubauen. Niemand hat etwas zu verschenken.
    Arbeitsvertrag ist Arbeitsvertrag.

  6. 41.

    Hallo Ihr Lieben, wir wollen Morgen Früh ab dem BER in den Urlaub Fliegen… geht das überhaupt bei einer Unwetter Warnung?
    Lieben Gruß und Danke

  7. 40.

    Wer wetterempfindlich ist, wird sicherlich auch den Wetterbericht verfolgen. Und wenn dann der Boulevard mit umherfliegenden Gegenständen schlagzeilt anstelle weniger sensationsheischend schwere Sturmböen erwartet ...

  8. 39.

    Darauf warte ich auch schon ganz gespannt. Bin sehr nervös und hoffe das sich der Senat iwie mal dazu äußert

  9. 38.

    Hoffentlich wird die Sturmwarnung auch von den Chefs gelesen, damit die ihre Angestellten rechtzeitig nach Hause schicken, bevor Blumentöppe, Dachziegel und Zaunlatten durtch die Luft fliegen.

  10. 37.

    Wieso diese Sturmwarnung? Jeder hat das Recht, auch bei starken Sturmböen nach 22:15 spazieren zu gehen, so wie drei Leute in Beelitz am 29.01., damit dann wieder jemand wegen fahrlässiger Tötung verklagt werden kann, weil eine Plakatwand umgefallen ist.
    Der rbb kann auch diesen Kommentar wieder löschen, wenn ich schreibe, wer nicht unbedingt raus muss, wegen Notfalleinsatz oder anderer unaufschiebbarer Gründe, und es trotzdem tut, riskiert freiwillig sein Leben und seine Gesundheit.
    Ich warte auf den Shitstorm ...

  11. 36.

    Die Ausläufer von einem Sturm von 120 km/h reichen aus, um bei uns Schaden anzurichten.

  12. 35.

    Ich nehme das Wetter wie es kommt, bleibt einem ja nichts anderes übrig. Ist halt Vorsicht angesagt. Was solls, kommen auch wieder ruhigere und sonnige Tage.

  13. 34.

    Schön für den Norddeutschen. Wir sind hier nun aber im Osten des Landes, da gibt es eher wenige Norddeutsche und seltener Sturm. Oder was wollten Sie uns mitteilen?
    Der NDR scheint es auch nicht ganz so tiefenentspannt zu sehen wie Sie vermuten. Vergleich mit Kyrill klingt nicht nach Segelwetter.
    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Sturmtief-Ylenia-Orkanboeen-und-Hochwasser-im-Norden,sturm3548.html

  14. 32.

    Der Norddeutsche mag ja in Bezug auf Wetter etwas abgeklärter sein,aber wenn ihm ein Baum auf'n Kopp fällt,röchelt er sicher nicht mehr "oh, war wohl büschen Wind heute"

  15. 31.

    Sollte das passieren, dann mache ich 3 Kreuze im Kalender, dass unsere Ministerin sich auch mal Gedanken um die Schülerinnen und Schüler macht. Aber schauen wir doch mal zurück. Alles bleibt so wie es ist. Es wird sich dazu keiner Gedanken machen egal ob Schulen, ÖPNV oder sonst wegen irgendetwas. Es wird im allgemeinen wieder gesagt werden, man solle sich möglichst nicht im Freien aufhalten.

  16. 30.

    Stellen Sie sich mal ohne angebunden freistehend bei 120 kmh in einen Windkanal
    Sie werden sich nicht auf den Füßen halten können
    Würde gerne wissen ob sie dann immernoch ein Büschn Wind sagen

  17. 29.

    Bestimmt passiert das in B/B nicht. Die Menschen sind denen egal.

  18. 28.

    Auch eine interessante Seite ist www.wetter3.de
    Da hole ich mir bei Bedarf die Aussichten der nächsten Tage.
    Das ist eher etwas für wetterabhängige Sportarten und alle, denen die normalen Apps oder Seiten nicht reichen und sie tiefergehende Dinge erfahren möchten, ohne Meteorologie studieren zu müssen ;-) aber sehr viel Interesse an Wetter allgemein haben.

  19. 27.

    Danke für die Info von rbb24. Hoffe die beiden Schulministerium von Berlin und Brandenburg machen sich auch um die Schüler und Schülerinnen die teilweise mit ÖPNV oder wie auch immer zur Schule kommen sich Gedanken macht. In mindestens 3 Bundesländern wurden für morgen schon vorsorglich Schulen und Kitas geschlossen vielleicht sollte das hier auch so gemacht werden um schützend zu wirken. Mal sehen ob diesbezüglich heute noch etwas von den Landesministerien kommt. Ansonsten kommt alle heil durch

  20. 26.

    Die Spitze der ersten Welle ist gegen 3 Uhr nachts und morgen ca. 9 Uhr wird es noch stärker. Siehe windguru.cz

  21. 24.

    Warnen nicht mit informieren verwechseln. Den feinen Unterschied sollte man mit durchschnittlicher Bildung erkennen.
    Auch markantes Wetter darf gern kommuniziert werden. Interessant für den einen oder anderen wetterempfindlichen. Wetter ist schließlich immer noch eines der häufigsten Gesprächsthemen.
    Die Medien geben letztenendes auch nur das weiter was sie vom DWD bekommen und fragen vielleicht noch etwas nach.

  22. 23.

    Kat Warn ist jetzt auch aktiv. 90 bis 110 km/h, zum Teil auch 120 km/h, gefährliche Lage.

  23. 22.

    Es kommt aber darauf an, wovor und wie man warnt. Warnstufe 2 (Warnung vor markantem Wetter) gibt es sehr häufig. Wenn aber in den Medien schon ständig laut davor gewarnt wird, wird die gerade ausgerufenen Warnstufe 3 (Unwetterwarnung) ggf. nicht mehr erst genommen.

  24. 21.

    Genau mein Humor.
    Sie haben leider den ;) Zwinkersmiley vergessen.
    Das kann sonst leicht falsch verstanden werden.
    Nicht,
    dass sie noch jemand ernst nimmt und beleidigt ist.

  25. 20.

    Die Ursachen dafür sind einmal beim Klimawandel und sich dadurch ändernden Strömungsverhältnisse in der Höhe (Jetstream) und im Atlantik (Golfstrom) zu finden.

  26. 19.

    Was soll dieser unsinnige Quatsch mit Krieg? Bleib beim Thema oder lasse es einfach sein.

  27. 18.

    Der "Vorfrühling" ist doch eher lokal begrenzt. Die Temperaturdifferenz zwischen dem hohen Norden und südlicher gelegenen Breiten liegt derzeit bei gut 60 Grad. Da ist Bewegung drin - und wir sind mittendrin. Es ist die Zeit der Winterstürme. Die kommen auch selten allein - soweit nichts ungewöhnliches. Bleibt die Frage, wieviel hintereinander, wie weit nach Süden und wie stark die Biester werden. Letztere Möglichkeiten werden zunehmen.

  28. 17.

    Wo sollen sie sonst ihr Auto hinstellen ??
    Mit ins sichere Wohnzimmer nehmen ??
    Ich komme zwar vom Dorf,kenne aber die Parkplatzsituation in Großstädten
    Da muss mann manchmal eine halbe Stunde nach einem Parkplatz suchen
    Deswegen sind die Leute noch lange nicht Du... !!

  29. 16.

    So einen richtigen Wind vermutet man eher im Herbst. Hatten wir natürlich auch schon. Nun ist es aber eher schon Vorfrühling mit den bekannten Luftdruckdifferenzen. Wir sind gewarnt; so gründlich konnte man es früher nicht. Autos sind diesmal eher sicherer in der baumlosen Stadt als unter der Dorfeiche. Sturm ist zu ertragen. Krieg nicht; nie vergessen den stets und immer wieder zu verhindern, Wir Bürger hätten nie Krieg gemacht. Wir sind doch denkende Menschen.

  30. 14.

    Du... ??? Wer schon einmal in einer Stadt mit Auto sich fortbewegt hat, der weiß, dass man sich keinen Parkplatz aussuchen kann, nimm was du kriegst. In Berlin ist man froh wenn es überhaupt einen gibt!! Aber wenn man vom Dorf kommt oder kein Auto fährt ist einem das naturtlich nicht klar! Aber warum kommentiert man es dann Do du....?!

  31. 13.

    Und trotzdem wird es genug Du... geben die ihre Karre unterm Baum parken.
    Als Versicherer würde ich denen was husten.

  32. 12.

    Es ist doch daß wir jetzt schon vorgewarnt werden, wurde es nicht gemacht würden wieder viele meckern. So kann sich jeder darauf einstellen.

  33. 11.

    Denkmäßig gut dran ist, wer von der Nordseeküste stammt, wo es an ca. 300 Tagen im Jahr stürmt in ganz anderen Windstärken. Da setzt man sich schon instinktmäßig bei Sturm nicht aufs Fahrrad, um nicht als Segel zu enden.

  34. 10.

    Ach prima. Der Wahlplakate-Container der Grünen steht immer noch offen herum. Da werden dann wieder die Plakate durch die Gegend fliegen. Hoffentlich dann mal einem Eigentümer vor die Füße.

  35. 9.

    Hurra, da werden die Getränkekisten mit PET-Flaschen wieder zum Leben erweckt und fliegen durch die Gegend.
    Viel Spaß beim Sammeln in den Tagen danach ;)

  36. 8.

    "Zugreisende sollten deshalb vorsichtig planen" ist ja putzig ausgedrückt.
    Entweder fahre ich, weil ich es muss, oder ich lasse es. Was soll man denn da "vorsichtig planen"? :-)

  37. 6.

    Nina hab ich wegen zu hohem Stromverbrauch wieder gelöscht.
    Was mich an den Apps stört. Warum haben wir mind. 3 verschiedene Warnapps für Katastrophen Unglücke, Unwetter etc.
    Die verschiedenen Wetterapps kommen ja noch obendrauf.
    Warum gibt es nicht die eine die mich an jedem Ort vor lokalen Gefahren aber auch denen in der Heimat warnt.
    Jeder Landkreis füttert die von ihm gewählte Plattform. Wenn ich die gerade nicht nutze Pech gehabt. Und alles installieren frisst halt Strom weil die Apps ja regelmässig gucken müssen wo ich mich aufhalte und ob es da was zu melden gibt.

  38. 2.

    Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie so manche Wettermodelle diesen Sturm voraussagen
    Dann wären Ignatz und Nadia nur laue Lüftchen gewesen
    Gut das schon früh gewarnt wird

  39. 1.

    Bin gespannt, wann wieder gemeckert wird. Danke für die Vorabinfos und Warnungen :-)
    Die DWD-Warnwetter-App ist auch empfehlenswert - darüber kam vorhin eine Warnung mit einem Wettervideo und den Erklärungen zum Geschehen. Mir als Hobbyflieger hilft das - auch eine Empfehlung: die Windy-App. Dort gibt es den Wind auch nach Höhen gestaffelt mit Vorhersagen, Regen/Schnee, Wolken aller Ebenen und Höhenstufen.
    Ansonsten: Wetterbericht verfolgen, aus dem Fenster sehen und die Sinne schärfen - hat jehrhundertelang funktioniert - warum auch nicht heutzutage?

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