Serie von Brandstiftungen - Erneut Kellerbrand in Berlin-Spandau

Sa 12.03.22 | 14:03 Uhr
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Archivbild: Berliner Feuerwehr bei einem Einsatz (Quelle: dpa/Rainer Jensen)
Video: Abendschau | 12.03.2022 | Victor Marquardt | Bild: dpa/Rainer Jensen

Die Berliner Feuerwehr bekämpft zur Stunde in Berlin-Spandau erneut einen Brand im Keller eines Wohnhauses. Das Feuer sei im Untergeschoss eines neungeschossigen Mietshauses im Semmelländer Weg im Ortsteil Staaken ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. 46 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Wie groß der Brand ist, wurde zunächst noch nicht mitgeteilt.

Im Umfeld des Hauses seit Monaten bereits zahlreiche Brandstiftungen

In der Gegend gibt es seit dem Herbst 2021 eine lange Serie von Brandstiftungen. Die Polizei zählt inzwischen 75 Taten dazu, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Donnerstag sagte. Die Polizei habe eigens eine sogenannte Ermittlungsgruppe mit der Bezeichnung "Quartier" eingesetzt. Es gebe verdeckte Ermittler, eine mobile Polizeiwache, Präsenzstreifen der Polizei und Präventionsteams.

Inzwischen wurde eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt. Spranger forderte die Wohnungsbaugesellschaften dringend auf, herumliegenden Müll in den Häusern schneller zu entsorgen und Hausmeister und Wachleute einzusetzen.

Sendung: Abendschau, 12.03.2022, 19:30 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Was bin ich froh, das ich da weg bin. Die neue Wohnung ist zwar kleiner, aber im Grünen. Die Eigentümer des, ja, Anwesens suchten auch noch einen "Gärtner". Ein Landschaftsgärtnermeister im Home-Office 3.0 :-). Verdammter Schiet - man kann auch mal richtig Glück haben. Ich hab' zur Zeit 'n Dauergrinsen im Gesicht.

  2. 1.

    Die Gewobag versagt völlig und es ist für die Mieter längst unerträglich. Kontakt zum Vermieter gibt es nur über eine ewig besetzte "Hotline". Eigene Hausmeister gibt es schon längst nicht mehr. Der beauftragten Fremdfirma möchte man noch Miete berechnen für das Vor Ort Büro. Mit dem Ergebnis, dass diese nicht mehr präsent ist. Die Folgen früherer Brände sind noch gar nicht vollständig repariert. Videoüberwachung wird trotzdem abgelehnt. Die letzten vernünftigen Mieter werden im Stich gelassen.

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