Arbeitspferde nehmen Dienst auf - Pauli und Bubi räumen ab jetzt den Berliner Wald auf

Fr 29.04.22 | 17:15 Uhr
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Das Arbeitspferd Pauli zieht unter Führung der Forstwirtin Lisa Müller geschlagene Holzstämme aus dem Grunewald (Quelle: DPA/Jörg Carstensen)
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Bild: DPA/Jörg Carstensen

Die beiden Süddeutschen Kaltblüter Pauli und Bubi haben einen neuen Job: Die speziell ausgebildeten Arbeitspferde helfen in der Revierförsterei Dreilinden im Südwesten Berlins bei der Pflege des Forstes.

Die fünf Jahre alten Tiere ziehen geschlagene Holzstämme aus dem Wald, zusammen schaffen sie bis zu 800 Kilo. Zu viel arbeiten soll das Gespann nicht: "Der Einsatz der Rückepferde ist - auch im Hinblick auf das Tierwohl - klar eingegrenzt", erklärte die Senatsverwaltung für Umwelt dazu am Freitag.

Volker und Pünktchen dürfen in den Ruhestand

Ihr Vorzug: "Sie sind eine bodenschonende und geländegängige Ergänzung zu moderner Technik - gerade in schwierigem und empfindlichem Gelände", sagte Staatssekretärin Silke Karcher. Die Tiere sind pro Arbeitstag etwa fünf Stunden im Einsatz, die Sommer verbringen sie auf der Weide.

In den Berliner Forsten werden insgesamt sechs Rückepferde eingesetzt. Die Pferde Volker (24 Jahre als) und Pünktchen (17) gehen derweil in den verdienten Ruhestand, wie es weiter hieß. Zuwachs gab es Anfang des Jahres auch in Köpenick. Dort komplettiert der vierjährige Wallach Henry nun ein Gespann.

2 Kommentare

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  1. 1.

    Schönes Wetter, Kaltblüter im Wald, Schafe im Park ... drei schöne Nachrichten an einem Tag. Läuft! :-)

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